DE560145C - Verfahren zum Waschen und Nachbehandeln von Kunstseidenspinnkuchen - Google Patents
Verfahren zum Waschen und Nachbehandeln von KunstseidenspinnkuchenInfo
- Publication number
- DE560145C DE560145C DE1930560145D DE560145DD DE560145C DE 560145 C DE560145 C DE 560145C DE 1930560145 D DE1930560145 D DE 1930560145D DE 560145D D DE560145D D DE 560145DD DE 560145 C DE560145 C DE 560145C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cake
- washing
- cakes
- post
- artificial silk
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 11
- 241000239290 Araneae Species 0.000 title claims description 6
- 238000005406 washing Methods 0.000 title claims description 6
- 229920002955 Art silk Polymers 0.000 title claims description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 12
- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims description 6
- 238000009792 diffusion process Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000003351 stiffener Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D10/00—Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
- D01D10/04—Supporting filaments or the like during their treatment
- D01D10/0418—Supporting filaments or the like during their treatment as cakes or similar coreless thread packages
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
29. SEPTEMBER 1932
29. SEPTEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 29 a GRUPPE
2p a V2/1.
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 15. September
Vereinigte Glanzstoif-Fabriken A.-G. inWuppertal-Elberfeld
Verfahren zum Waschen und Nachbehandeln von Kunstseidenspinnkuchen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. November 1930 ab
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Waschen und Nachbehandeln von
Kunstseidenspinnkuchen. Nach diesem Verfahren wird die Behandlungsflüssigkeit derart
geführt, daß sie, über den Rand eines inneren Rohres überlaufend, zunächst den Innenmantel des Spinnkuchens von oben nach
unten, sodann die untere Kuchenstirnseite und schließlich den Außenmantel des Kuchens
von unten nach oben bestreicht. Nachdem die BehandlungsfLüssigkeit diesen Weg
zurückgelegt hat, wird sie nach außen zum Überlauf gebracht.
Die Eigenart des Verfahrens nach der Erfindung besteht darin, daß die Naßbehandlung
praktisch ausschließlich durch Auslaugebzw. Diffusionskräfte beherrscht wird. Die
Naßbehandlung erfolgt daher unter größtmöglicher Schonung des Gespinstes; eine eigentliche Durchdringung des Gespinstes
durch strömende Flüssigkeit findet nicht statt.
Nun ist bereits ein Verfahren bekannt geworden, demzufolge durch die Strömung
der in das Kucheninnere eingeführten und zunächst über den Kuchenrand überfließenden
Behandlungsflüssigkeit ein Wachsen des auf einer festen Unterlage aufruhenden Spinnkuchens
hervorgerufen wird, so daß dieser schließlich gegen eine Abdichtungsplatte anstößt
und es der Flüssigkeit ermöglicht wird, bei nur geringem Druck quer durch den Kuchen hindurchzutreten. Aber abgesehen
davon, daß die Behandlungsflüssigkeit nach diesem Verfahren nach Art der Druckwäsche
von innen nach außen durch den Spinnkuchen hindurchtritt, erfährt jeder Kuchen vor Beginn
der eigentlichen Behandlung erst eine Auflockerung seiner Fadenlagen, während es
erfindungsgemäß nicht erforderlich ist, den Kuchen erst aufzulockern und ihn dann dem
eigentlichen Wasch- und Nachbehandlungsvorgang zu unterwerfen.
Zwecks Erläuterung des Verfahrens nach der Erfindung wird auf die Zeichnung verwiesen.
Auf dieser bezeichnet 1 das Behandlungsgefäß und 2 ein Zuführungsrohr für
die Behandlungsflüssigkeit. Die Behandlungsflüssigkeit wird von unten her zugeleitet und
tritt über den Rand des Rohres 2 hinweg innerhalb des Ringraumes zwischen dem mit
einem Beschwerungsring 3 überdeckten Spinnkuchen 4 und dem Rohr 2 in das Behandlungsgefäß
ι ein. Die Flüssigkeit streicht dann an der Innenwandung des Kuchens abwärts,
wird an der unteren Stirnseite, zwischen den in passender Weise angeordneten Kuchenstützen hindurchtretend, umgelenkt
und gelangt nunmehr in den zwischen dem Kuchen 4 und der Innenwand des Gefäßes 1
befindlichen Ringraum, innerhalb dessen sie längs der Kuchenaußenseite in die Höhe
steigt und sodann über den Rand des Gefäßes ι durch die Ablaufrinne 5 abfließt.
Die auf der Zeichnung schematisch dargestellte Ausführungsform kann in der Weise
sinngemäß abgeändert werden, daß man mehrere Kuchen zu einer Säule aufeinander-
setzt, unter Beibehaltung eines inneren bis zum oberen Säulenrande reichenden Zuflußrohres
und einer entsprechenden! äußeren Ummantelung. Es können auch innerhalb desselben
Behandlungsgefäßes viele Spinnkuchen einzeln oder zu Säulen vereinigt nebeneinander
auf geeignete durchlochte Roste aufgesetzt werden. Ferner können innerhalb desselben
Behandlungsgefäßes eine Reihe derartiger Roste etagenförmig übereinander angeordnet
werden. Hierbei läßt man dann die Behandlungsflüssigkeit in einem Strome durch
die inneren Rohre von unten nach oben zufließen, so daß sie dann am Innenmantel der
Kuchen von oben nach unten und am Außenmantel von unten nach oben strömt. Damit nun die Spinnkuchen, insbesondere bei der
ersten Berührung mit der Behandlungsflüssigkeit, festsitzen, können sie durch geeignete
Vorrichtungen, wieBelastungsringe, elastische innere Versteifungen u. dgl., in der gewünschten
Lage gehalten werden. Auch kann fflan die einzelnen Spinnkuchen vor der Behandlung
in an sich bekannter Weise mit Fäden umbinden oder in flüssigkeitsdurchlässige Tücher einwickeln.
Claims (2)
1. Verfahren zum Waschen und Nachbehandeln von Kunstseidenspinnkuchen,
dadurch gekennzeichnet, daß die über ein inneres Rohr oben überlaufende Behandlungsflüssigkeit
den Innenmantel des Spinnkuchens von oben nach unten, dann die untere Stirnseite und schließlich den
Außenmantel von unten nach oben bestreicht und nach außen überläuft.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuchen
durch Gewichte, gegebenenfalls in Gestalt gelochter Ringe, belastet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE560145T | 1930-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE560145C true DE560145C (de) | 1932-09-29 |
Family
ID=34559057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930560145D Expired DE560145C (de) | 1930-11-29 | 1930-11-29 | Verfahren zum Waschen und Nachbehandeln von Kunstseidenspinnkuchen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE560145C (de) |
| FR (1) | FR724793A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741738C (de) * | 1937-11-13 | 1943-11-16 | Joseph Annicq | Vorrichtung zum Nassbehandeln von Kunstseidespinnkuchen |
-
1930
- 1930-11-29 DE DE1930560145D patent/DE560145C/de not_active Expired
-
1931
- 1931-10-20 FR FR724793D patent/FR724793A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741738C (de) * | 1937-11-13 | 1943-11-16 | Joseph Annicq | Vorrichtung zum Nassbehandeln von Kunstseidespinnkuchen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR724793A (fr) | 1932-05-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE560145C (de) | Verfahren zum Waschen und Nachbehandeln von Kunstseidenspinnkuchen | |
| DE857487C (de) | Boden fuer Fraktionierkolonnen | |
| DE579037C (de) | Verfahren zur Nassbehandlung von Kunstseidespinnkuchen | |
| DE2752486C2 (de) | Einlaufverteiler für ein Anschwemm- Kesselfilter | |
| DE334903C (de) | Filter fuer Torfpressen und fuer Einrichtungen zur Dampfbehandlung von Torf | |
| DE872821C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Nassbehandlung von Kunstseidespinnkuchen | |
| DE509728C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Nassbehandeln von Spinnkuchen | |
| DE538754C (de) | Scheibe zum Aufwickeln des aus dem Zinn- oder Zinkbade laufenden Drahtes | |
| DE426488C (de) | Steilrohrkessel | |
| DE412380C (de) | Wasch- und Bleichhollaender fuer die Papier- und Zellstoff-Fabrikation | |
| DE531018C (de) | Verfahren zur Nassbehandlung von Kunstseidenspinnkuchen | |
| DE49623C (de) | Filter | |
| DE638529C (de) | UEbergussvorrichtung fuer Waeschekochkessel mit gelochtem Steigrohr und Einsaetzen zum Waescheauflegen | |
| DE391290C (de) | Vorrichtung zum Waschen von aufgespulten Kunstseidefaeden | |
| DE531980C (de) | Gaswaescher | |
| DE567380C (de) | Verfahren zur Behandlung von Fadenwickeln, insbesondere aus Kunstseide | |
| DE508268C (de) | Spinntopfeinsatz | |
| AT114109B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abdestillieren von Lösungsmitteln. | |
| DE565758C (de) | Spulenspinnmaschine mit Einrichtung zum Nachbehandeln der Spulen | |
| DE161510C (de) | ||
| DE550216C (de) | Waesserungsvorrichtung fuer photographische Abzuege | |
| DE526622C (de) | Vorrichtung zum Faerben von auf Sternreifen aufgewickelten Geweben | |
| DE709709C (de) | Loesebehaelter | |
| DE715662C (de) | Aus Porzellan hergestellte Filterduese fuer rueckspuelbare Wasserfilteranlagen | |
| DE136194C (de) |