DE56011C - Selbstthätige Räderstofsmaschine - Google Patents
Selbstthätige RäderstofsmaschineInfo
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- DE56011C DE56011C DENDAT56011D DE56011DA DE56011C DE 56011 C DE56011 C DE 56011C DE NDAT56011 D DENDAT56011 D DE NDAT56011D DE 56011D A DE56011D A DE 56011DA DE 56011 C DE56011 C DE 56011C
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F1/00—Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface
- B23F1/04—Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface by planing or slotting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, mit einer und derselben Maschine Zahnräder
von beliebigem Durchmesser und beliebiger Theilung selbsttätig bearbeiten zu können.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Maschine dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Verticalansicht derselben., theils im Schnitt,
Fig. 2 eine Ansicht von oben,
Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie I-I,
Fig. 4 ein Querschnitt nach Linie II-II und Fig. 5 eine Ergänzung zu Fig. 2.
Die Fig. 6 bis 10 stellen die Wirkungsweise
des Mechanismus zur Drehung der Theilscheibe dar.
Die bisher im Gebrauch befindlichen Maschinen ahnlicher Construction waren nur im
Stande, Räder von beschränkter Gröfse aufzunehmen und zu bearbeiten. Diesem Uebelstande
ist durch vorliegende Erfindung abgeholfen; mittelst derselben können die Zähne an Rädern von gröfstem Durchmesser gestofsen
werden.
Das Wesentlichste der neuen Erfindung besteht in der Einführung eines besonderen
Schlittens, in welchem der Dreh- oder Mittelpunkt des zu stofsenden Rades beliebig vom
Werkzeug entfernt werden kann, indem man dasselbe auf die erste, zweite, dritte etc. Wechselradachse
aufstecken kann.
Der Antrieb der Maschine erfolgt mittelst der Fest- und Losscheiben A, welche auf der
im Maschinengestell in einem besonderen Bock gelagerten Welle B aufgesteckt sind, von irgend
einer Transmission aus. Die Auf- und Abwärtsbewegung des Meifsels in dem Schlitten L
erfolgt von der Welle B aus, indem an ihrem inneren Ende eine Coulissenscheibe J aufgekeilt
ist, welche mit der Schubstange K in Verbindung steht und durch diese den Meifselschlitten
auf- und abbewegt. Diese Bewegung kann in der Coulissenscheibe J justirt werden,
indem der mit einem Stein versehene Zapfen des unteren Theiles der Schubstange in eine
schwalbenschwanzförmige Nuth der Scheibe J verstellt werden kann; gleichfalls kann auch
die Schubstange K verlängert oder verkürzt werden vermittelst einer mit Links- und Rechtsgewinde
versehenen Mutter,' die ihre beiden Theile zusammenhält.
Mittelst Excenters C und Schaltmechanismus D wird von B aus eine Achse E in
periodische Drehung versetzt, während mittelst Räderübersetzung F F1 die darüberliegende
Spindel G ihre Bewegung erhält. Auf Spindel G befindet sich ein Schneckenexcenter H,
durch welches der den Meifselhalter führende Schlitten Z,1 horizontal vorgeschoben wird, behufs
Ausarbeitens der Tiefe eines Zahnes.
Ein im Schlitten L1 durch die Stellschraube N
verstellbares Gleitstück M, gegen welches das Excenter H drückt, ermöglicht dem Schlitten L1
eine variable Bewegung, die um so länger oder kürzer ist, je mehr oder weniger das Gleitstück
M mit dem Schneckenexcenter in Berührung bleibt.
Auf der Achse E ist ferner eine Spurtrommel O mit Daumen tn aufgekeilt, welche die
Theilscheibe P auf folgende Weise in der Verticalebene in Drehung versetzt: Ein Winkelhebel
jR greift mit seinem Ende jR1 in die
Spur der Trommelscheibe O ein und fafst mit
seinem anderen, als Kugel ausgebildeten Ende R2 in die Spur der Stange n>, welche mit den
Doppelstangen χ und \ die Schubstange für die Theilscheibendrehung bildet. Die Zusammensetzung
der drei Stangen wx und \
und ihre Wirkungsweise ist aus den Detailfiguren 6 bis 9 zu ersehen. Indem der Spurzapfen am
Ende von R1 der Trommel O folgt und in die
Ausbuchtung η derselben eingeschoben wird, dreht er den Winkelhebel R und bewirkt dadurch
eine Verschiebung der Stange iv nach rechts bezw. links, wodurch die Theilscheibe,
in deren Loch der Zapfen ν der Stange w sitzt, gezwungen wird, die gleiche Drehung zu
machen.
Vorher schon war der Daumen m am Umfang der Trommel O gegen den Hebel S gestofsen
und hatte diesen nach rechts gedrückt und vermittelst der Stange S1 den Hebel T
und die Hebel u an ihren Enden gehoben, wodurch gleichzeitig der Zapfen v1 der Stange w
aus der Theilscheibe herausgehoben wird, während der Zapfen ν am Ende der gabelartigen
Stange χ noch in der Scheibe stecken blieb. Durch Einwirkung des Daumens m auf den
Hebel S wird der denselben Drehpunkt besitzende Hebel s gegen den Stein M gedrückt,
wodurch der Schlitten L1 nach links geschoben wird, so dafs der Meifsel aufserhalb des Bereiches
des Rades gebracht worden ist, also nun eine Drehung der Theilscheibe P bewirkt
werden kann. Dieselbe erfolgt, wie schon bemerkt, durch Einwirkung der Ausbuchtung η
auf R1, wodurch die Stange w, nachdem sie
durch m, S, S1, T, u aus der Scheibe herausgehoben
(Fig. 7) und vorwärts bis zum nächsten Loch der Theilscheibe geschoben wurde, hierbei
vermittelst Zapfen q den Theil χ an seiner schrägen Fläche heraus aus der Scheibe
hebt (Fig. 8) und nun in dasselbe hineinfällt, worauf durch Weiterdrehung der Trommel O
die Stange nach links gezogen wird, welcher Bewegung die Scheibe P folgen mufs (Fig. 9).
Da indessen S von m wieder freigeworden
war und die Stange w, wie eben beschrieben, heruntergesunken und nach links gezogen war,
gleitet auch χ auf Zapfen q abwärts und fällt mit v1 in ein neues Loch und hält die Scheibe
bis zur Fertigstellung des Zahnes fest.
Durch radiale Verschiebung des Theiles ζ,
der die Stange n> und den gabelartigen Theil χ
hält, um den Bolzen ql und feststellbar im Schlitz Q durch Bolzen q2 wird der Drehungswinkel der Theilscheibe, also die Zahntheilung
des zu stofsenden Rades, bestimmt.
Auf dem Drehzapfen α der Theilscheibe sitzt
nämlich ein Zahnrädchen b; dieses steht in Eingriff mit einem Wechselrad e, das seinerseits
mit einem Wechselrad d zusammen arbeitet.
Die Drehzapfen e und f der Räder c und d
sind nun auf einem besonderen Support g bezw. h montirt, welche in einer für beide
gemeinschaftlichen Schlittenführung k vor- und zurückgeschoben werden können, indem jeder
Support durch eine besondere Schraubenspindel / und I1 geführt ist. Die Schlittenführung
k kann am Gestell y der Maschine besonders angeschraubt oder an demselben angegossen
sein.
Durch diese zuletzt beschriebene Einrichtung, welche den wesentlichsten Theil der Erfindung
bildet, ist es möglich, durch Benutzung der Zapfen e undy und durch Verschiebung derselben,
bei Anwendung entsprechender Wechselräder auf den Drehzapfen, Räder vom kleinsten
Durchmesser bis zu 1,80 m in der dargestellten Maschine von jeder beliebigen Theilung zu
bearbeiten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Räderstofsmaschine, welche dadurch zur Aufnahme und Bearbeitung von Rädern kleinsten Durchmessers bis zu den gröfsten Dimensionen geeignet ist, dafs am Gestell (Y) eine extra Schlittenführung (k) angebracht ist, in welcher zwei Schlitten (g und h), jeder von besonderer Spindel (I und ll) vor- und zurückgeschoben werden kann zur Aufnahme beliebig grofser Wechselräder (ede1 d1) auf die Drehzapfen (e und f) der Schlitten, behufs Variation der Gröfse des zu bearbeitenden Rades, während die Winkelverschiebung (die Theilung) des Rades durch eine Theilscheibe (P) in Verbindung mit der dreitheiligen Stange (w χ \) und der Spurtrommel (O) bestimmt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56011C true DE56011C (de) |
Family
ID=330496
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56011D Expired - Lifetime DE56011C (de) | Selbstthätige Räderstofsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56011C (de) |
-
0
- DE DENDAT56011D patent/DE56011C/de not_active Expired - Lifetime
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