DE559097C - Zahnwurzelfuellmittel - Google Patents

Zahnwurzelfuellmittel

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DE559097C
DE559097C DEM106496D DEM0106496D DE559097C DE 559097 C DE559097 C DE 559097C DE M106496 D DEM106496 D DE M106496D DE M0106496 D DEM0106496 D DE M0106496D DE 559097 C DE559097 C DE 559097C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K6/00Preparations for dentistry
    • A61K6/80Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth
    • A61K6/849Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth comprising inorganic cements
    • A61K6/864Phosphate cements

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Description

  • Zahnwurzelfüllmittel Die Erfindung bezieht sich auf spritzbare Zahnwunzelfüllmittel aus Lösungen von Harzen in organischen Lösungsmitteln, die Calciumphosphate neben Strontiumsalzen enthalten. _ Es ist zwar bekannt, Zahnwurzelfüllmittel in spritzbarer Form dadurch herzustellen, daß man nicht näher bezeichnete kolloidale Kalksalze in alkoholischen Harzlösungen suspendiert. Bei Verwendung von Calciumphosph.aten, insbesondere von neutralem Tricalciumphosphat, werden jedoch Zahnwurzelfüllmittel erhalten, die vor den bekannten, kolloidale Kalksalze enthaltenden Zahnwurzelfüllmitteln den Vorzug besitzen, ihren spritzbaren Zustand während der Aufbewahrung bzw. Einfüllung in die Zahnwurzel nicht zu verändern. Weiterhin wurde gefunden, daB ein Zusatz von Strontiumsalzen, z. B. Strontiumphosphat oder -sulfat, zu den Calciumphosphaten die Wurzelfüllungen röntgensichtbar macht, ohne die guten Eigenschaften des Mittels zu verändern. Vor anderen röntgensichtbaren Zusätzen, z. B. vor Jodoform, hat Strontiumphosphat oder -sulfat noch den Vorzug der Geruchlosigkeit. Nicht unwesentlich ist es ferner, daB es nicht nötig ist, die Erdalkalisalze in kolloidaler Form zu verwenden, wie das bei den bekannten Mitteln als notwendig angesehen wurde. Es genügt durchaus, die fein gepulverten Salze mit der Harzlösung zu mischen. Gegebenenfalls können die Gemische aus den Salzen auch durch chemische Umsetzung, z. B. durch gemeinsame Fällung, aus Salzlösungen in Form von Doppelsalzen hergestellt werden. Sie fallen hierbei in besonders feiner Verteilung aus und werden zur Entfernung von Wasserresten mit Alkohol ausgewaschen.
  • Es hat sich in diesem Falle als besonders vorteilhaft erwiesen, -die verschiedenen Salze in solchen Mengenverhältnissen anzuwenden, daB z. B. auf 2 Teile Tricalciumphosphat z Teil Strontiumphosphat kommt: Die Salzgemische können mit den Harzen, z. B. Kolophonium, geeigneten flüchtigen Lösungsmitteln und gegebenenfalls Verteilungsmitteln in beliebiger Reihenfolge zusammengebracht werden. Als Lösungsmittel kommen in erster Linie Alkohol, Äther oder Mischungen mehrerer derartiger Flüssigkeiten in Betracht. Den Lösungen können noch Schutzkolloide, wie Glukose, Albumine und ähnliche Stoffe, die eine gleichmäßige Verteilung der -Salze in der Harzlösung ermöglichen und diesen Verteilungszustand wenigstens eine Zeitlang aufrechterhalten, zugesetzt werden. Die Salzgemische werden mit den Harzlösungen in solchen Mengenverhältnissen gemischt, daß beim Schütteln eine spritzbar flüssige Masse entsteht, die ohne Schwierigkeit in die feinen Zahnwurzelkanäle eindringen kann. Beispiel z g Tricalciumphosphat und 5 g Strontiumsulfo.t werden mit io ccm absolutem Alkohol und o,9_ g Kolophonium bei gewöhnlichen Temperaturen, doch nicht unter io° C, gut miteinander vermischt.
  • Die noch flüssige, rahmartige Masse wird unter Zuhilfenahme einer geeigneten Pipette, die der Weite des Wurzelkanals entspricht, in den Wurzelkanal, der mit Alkohol ausgespült worden ist, eingebracht. Es ist dafür Sorge zu tragen, daß die Wurzelfüllung in innige Verbindung mit dem verbliebenen Pulpagewebe tritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssiges Zähnwurzelfüllmittel aus Gemischen von Harzlösungen in organischen Lösungsmitteln mit Erdalkalisalzen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Calaiumphosphaten, vorzugsweise Tricalciumphosphat, und Strontiumsalzen, vorzugsweise Strontiumphosphaten.
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