DE55852C - Filtrirapparat - Google Patents
FiltrirapparatInfo
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- DE55852C DE55852C DENDAT55852D DE55852DA DE55852C DE 55852 C DE55852 C DE 55852C DE NDAT55852 D DENDAT55852 D DE NDAT55852D DE 55852D A DE55852D A DE 55852DA DE 55852 C DE55852 C DE 55852C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
- B01D29/50—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition
- B01D29/52—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition in parallel connection
-
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- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
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- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zum Filtriren unter Druck von
Wasser, Wein, Essig und anderen Flüssigkeiten. Derselbe zeichnet sich durch eine ganz
besondere Leistungsfähigkeit aus und gestattet eine Reinigung der zum Filtriren verwendeten
Filterplatten, ohne dafs dieselben aus dem Apparat herausgenommen zu werden brauchen.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein solcher Apparat wiedergegeben, und zwar ist:
Fig. ι ein Längsschnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 ein Schnitt durch eine Filtrirplatte,
Fig. 4 ein Schnitt durch eine Abflufsröhre C1.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem Behälter A, Fig. 1, welcher vollkommen
luftdicht ist und in seinem Innern die Filterplatten α trägt. Diese Platten stehen in gewissen Abständen parallel zu einander und
haben in ihrem Innern ein Netz von engen Kanälen, welche mit einander zusammenhängen
und sämmtlich in einen Hauptkanal münden.
Vor dem Gebrauch werden die Platten an zwei sich centrisch gegenüberstehenden Punkten
angebohrt, so dafs die Bohrlöcher den Hauptkanal nach aufsen hin verlängern.
Jede einzelne Platte erhält nun eine Armatur b aus Metall, welches die zu filtrirenden
Flüssigkeiten nicht verändert und auch von ihnen nicht angegriffen wird. Durch diese
Armatur wird bewirkt, dafs der Hauptkanal und mit ihm alle Nebenkanäle oben und unten
mit einer. Abflufsröhre C bezw. C1, Fig. 1
und 3, in Verbindung stehen, so dafs, wenn Flüssigkeit von aufsen in die Platte hineingeprefst
wird, dieselbe nur durch die Nebenkanäle in den Hauptkanal und von dort in die Abflufsröhren C bezw. C1 gelangen kann.
Von den Abflufsröhren wird sie dann zu den Hähnen D1 D2 D4 geführt und von diesen abgezogen.
Von diesen Abzapfhähnen sind drei vorhanden; zwei D2 und D4 liegen über einander,
während der dritte auf der anderen Seite der Behälter A liegt. Sie gestatten, die filtrirte
Flüssigkeit nur oben oder nur unten oder zu gleicher Zeit oben und unten aus je einem
oder zwei Hähnen abzuziehen.
Zu diesem Zweck sind die Hähne D2 und D4
durch eine Röhre G mit einander verbunden. Aufserdem sind zwei Schaugläser E1E2 angebracht,
welche eine Prüfung des Filtrats auf Klarheit gestatten sollen.
Die zu filtrirende Flüssigkeit tritt durch den Vierweghahn B ein und gelangt in das Gefäfs
A. Nachdem das Gefäfs A mit der zu filtrirenden Flüssigkeit gefüllt ist, wird durch
entsprechendes Verstellen des Hahnes B die Zuleitung von Gas oder Flüssigkeit unter
Druck ermöglicht, so dafs die zu filtrirende Flüssigkeit das Bestreben zeigt, durch die
Filterplatten α in die Abzugsröhren C und C1
und von dort zu den Hähnen D1 D2 D4 zu
gelangen. .
Um die Beschaffenheit der zur Filtration verwendeten Flüssigkeit zu prüfen, dient das
Schauglas Es , welches wie die beiden übrigen Schaugläser E1 und E2 mit Entlüftungsventil
und Druckmesser, sowie mit einem durch Hahn verschliefsbaren Trichter versehen ist.
Ist nun der Apparat längere Zeit in Gebrauch gewesen und macht sich die Uebernahme
von Schlamm an den Filtrirplatten bemerkbar, so wird der Apparat auf folgende sehr einfache Weise gereinigt:
Der Hahn B wird geschlossen und durch
g
mehrere der Hähne D1
mehrere der Hähne D1
D2 D4,
einen oder 1
welche mit den Abflufsröhren C C1 in Verbindung
stehen, Wasser, Dampf oder andere Gase unter Druck hindurchgeleitet.
Auf diese Weise wird eine schnelle und durchgreifende Reinigung der Platten ermöglicht.
Der auf dem Boden des Behälters A sich sammelnde Schlamm wird dadurch beseitigt,
dafs man durch den Hahn D3 schliefslich Wasser oder auch Dampf hinzuführt und den
Behälter der Filterplatten nochmals von aufsen abspült. Der Behälter wird darauf durch den
Spund F entleert.
Bei Verwendung genügend heifsen Dampfes kann man die vor den Platten im Innern des
Apparates haftenden kleinen Lebewesen (Mikroben) tödten, was bei Getränken von besonderer
Wichtigkeit ist.
In Bezug auf die Construction der Hähne B D1 D2 D3 und D4 ist zu bemerken, dafs dieselben
Vierweghähne mit Küken sind, bei welchen zwei in einander eingeschliffene Küken verwendet werden.
Diese Construction war nothwendig, um alle möglichen Combinationen bei der Verwendung
und Reinigung des Apparates machen zu können.
Derselbe Effect würde allerdings auch durch den Ersatz eines solchen Hahnes durch vier
einfache Hähne zu erreichen sein.
Die Leistungsfähigkeit eines solchen Apparates hängt, abgesehen von dem verwendeten
Druck, unter welchem die zu filtrirende Flüssigkeit steht, von der Zahl und Gröfse,
sowie von der Porosität der Platten ab. Die Anordnung der Platten ist selbstverständlich
eine beliebige, doch empfiehlt es sich, um möglichst Raum zu sparen, die Platten parallel
neben einander zu stellen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Apparat zum Filtriren von Flüssigkeiten aller Art, dadurch gekennzeichnet, dafs Filterplatten, welche in ihrem Innern von Kanälen durchzogen sind, parallel zu einander angeordnet, werden und durch Leitungen C C1 , 'welche mit jenen Kanälen luftdicht verbunden sind, in einem Hohlraum angebracht werden, in welchem die durch B eintretende und zu filtrirende Flüssigkeit unter Druck steht, so dafs die durch diesen Druck durch die Filterplatten geprefste Flüssigkeit geklärt in die Leitungen C C1 eintritt und durch Hähne D1D2D4^ in beliebiger Weise abgezogen werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55852C true DE55852C (de) |
Family
ID=330348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55852D Active DE55852C (de) | Filtrirapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55852C (de) |
-
0
- DE DENDAT55852D patent/DE55852C/de active Active
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