DE558353C - Vakuumkuehlvorrichtung - Google Patents

Vakuumkuehlvorrichtung

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DE558353C
DE558353C DEM101381D DEM0101381D DE558353C DE 558353 C DE558353 C DE 558353C DE M101381 D DEM101381 D DE M101381D DE M0101381 D DEM0101381 D DE M0101381D DE 558353 C DE558353 C DE 558353C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/26Multiple-effect evaporating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/10Vacuum distillation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Vakuumkühlvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine ununterbrochen arbeitende Vakuumkühlvorrichtung oder Verdampfer für stufenweise Verdampfung und Abkühlung von salzausscheidenden Laugen, bei denen Salz und Lauge gemeinsam mehrere miteinander. verbundene Verdampfkörper durchströmen, in denen die absolute Spannung geringer ist als die der Außenluft und stufenweise in der Reihenfolge, in der die Körper durchströmt werden, abnimmt.
  • Bei solchen Vakuumkühlvorrichtungen oder Verdampfern ist es bekannt, das Gemisch von Salz und Lauge gemeinsam von einem Verdampfkörper zum anderen durch Rohrschleifen überströmen zu lassen. Dabei kommt es vor, daß sich das Salz in den Rohrschleifen ablagert und Verstopfungen hervorruft, wenn v oriibergehend wenig Lauge die Vakuumkühlvorrichtung durchströmt. Es ist daher vorgeschlagen, nur das ausgeschiedene Salz nach unten aus den Verdampfkörpern abzuziehen, dagegen die Lauge durch waagerechte Übertrittsrohre von einem Verdampfkörper zum anderen übertreten zu lassen. Dadurch lassen sich Verstopfungen verhindern. Es treten jedoeh zwei andere Nachteile auf. Dadurch, daß das Salz für sich von jedem Körper abgezogen wird, wird diesem mit dem Salz auch Lauge entzogen, die den Weg mit der übrigen Lauge durch die Körper nicht mehr fortsetzt, wodurch die Wirkung der ganzen Vorrichtung erheblich beeinträchtigt wird. Außerdem kommt es leicht vor, daß die Lauge, die einen Verdampfliörper durchströmt, nicht ordnungsmäßig abdampft, weil sie auf kürzestem Wege von der Stelle des Eintritts in den Verdampfkörper nach der Stelle des Austritts strömt, ohne an die Oberfläche zu gelangen und dabei abzudampfen. Hierdurch wird die Wirksamkeit der Vorrichtung ebenfalls beeinträchtigt.
  • Die Erfindung, durch die die dargelegten Übelstände der bekannten Vorrichtungen vermieden werden, besteht in erster Linie darin, daß Salz und Lauge mittels einer Kreiselpumpe vom Verdampfkörper höherer Spannung zum Verdampfkörper niederer Spannung derart gefördert werden, daß die Kreiselpumpe eine Überschußmenge fördert, die durch ein Rücklaufrohr zum Raume des Verdampfkörpers zurückkehrt, aus dem sie entnommen ist. Hierdurch wird erreicht, daß Salz und Lauge gemeinsam die ganze Vakuumkühlvorrichtung durchströmen müssen, ohne daß zu geringe Strömungsgeschwindigkeit und damit die Gefahr der Verstopfung der Übertrittsrohre eintreten kann, weil die Pumpe durch das Rücklaufrohr, selbst wenn keine frische heiße Lösung mehr in die Vakuumkühlvorrichtung eintritt, stets eine genügende Strömung aufrechterhält, bei der Ablagerungen von Salz im unteren Teil der Rohrleitung vermieden werden. Außerdem wird durch das Rücklaufrohr erreicht, daß die Pumpe nicht den einen Verdampfkörper leer pumpen kann, sondern die Körper gezwungen werden, der in ihnen herrschenden Spannung entsprechend gefüllt zu bleiben.
  • Das ist ebenfalls wichtig, weil sich in den Eintritts rohren der Verdampfkörper Krusten ausscheiden, wenn der Flüssigkeitsspiegel in den Verdampfkörpern zu weit fällt.
  • Bei beheizten Verdampfern ist es bekannt, die einzudampfende Flüssigkeit mittels einer Pumpe durch den Heizkörper und den Verdampfraum im Kreislauf herumzutreiben und bei mehrstufigen Verdampfanlagen solch einen Kreislauf anzuzapfen, um einen Teil der Flüssigkeit zur nächsten Stufe übertreten zu lassen. Im Gegensatz hierzu bezieht sich die Erfindung nur auf Vakuumkühler, welche Heizflächen nicht besitzen und bei denen die Gefahr besteht, daß bei zeitweiliger Unterbrechung des Zuflusses von abzukühlender Lösung und des Übertritts von einem Körper zum nächsten durch das noch ausfallende Salz die Übertrittsrohre sich leicht verstopfen, wenn die Flüssigkeit an den tiefsten Stellen der Übertrittsleitungen von einem Körper zum nächsten nicht dauernd in Bewegung gehalten wird. Diese dauernde Bewegung auch während der Zeiten, in denen der Zufluß abzudampfender Flüssigkeit unterbrochen ist, wird durch die Erfindung erreicht, ohne daß die Einstellung der Höhe der Flüssigkeitsspiegel in den verschiedenen Körpern in Abhängigkeit von den Spannungsunterschieden dadurch beeinflußt wird, so daß der Durchsatz sofort wieder beginnt, sobald aufs neue abzudampfende Lösung zuströmt.
  • Die Zeichnung stellt die Erfindung an einer Vakuumkühlvorrichtung mit drei Verdampfkörpern dar. Aus dem Gefäß a, in welches die heiße abzukühlende Lösung, z. B. an Kochsalz gesättigte Chlorkaliumlösung, gelangt, tritt sie durch das Rohr b in den Verdampfkörper c über, der unter Unterdruck steht und in dessen oberem Teil die Brüdendämpfe, die sich unter der niedrigen Spannung bilden, in bekannter Weise niedergeschlagen werden. Verdampfkörper und Kondensator werden in üblicher Weise entlüftet.
  • Das Salz, welches sich durch die Abkühlung der Lösung, die infolge der Verdampfung eintritt, ausscheidet, strömt mit der Lauge zusammen in dem weiten Rohre d abwärts, aus welchem die Kreiselpumpe e an einer Stelle, an der bereits Überdruck herrscht, Lauge und Salz entnimmt, um das Gemisch durch das Rohr. in den Körper g zu fördern. Dabei fördert die Pumpe e eine größere Menge, als durch das Rohr b in den Körper c gelangt ist. Diese Überschußmenge tritt durch das Rohr h in den Körper c zurück.
  • Hierdurch wird verhindert, daß sich im unteren Teile des Rohres d und in der Pumpe e auch bei geringem Zufluß durch das Rohr b Salzmengen ablagern, durch die Verstopfungen herbeigeführt werden können. Außerdem kann der durch das Rohr h in den Körper c eintretende Flüssigkeitsstrom derart in den Körper c eingeführt werden, daß der durch das Rohr b eintretende heiße Laugenstrom nach oben abgelenkt wird, um auf die Weise bis an die Oberfläche des Laugenvorrats des Körpers c zu gelangen, um dort bis auf die der Spannung entsprechenden Temperatur abzudampfen.
  • Im Körper g, in welchem eine niedrigere absolute Spannung herscht als im Körper c, tritt eine weitere Verdampfung, Abkühlung und Salzausscheidung ein. Salz und Lauge werden durch das Fallrohr, die Pumpe k und das Rohrm dem Körper n zugeführt, wobei wiederum die im Überschuß geförderte Menge durch das Rohro in den Verdampfkörper g zurückkehrt.
  • Im Körper n wiederholt sich der Vorgang zum drittenmal, da in ihm eine noch niedrigere Spannung herrscht als im Verdampfkörper g. Auch hier scheidet sich wieder Salz unter dem Einfluß der Spannungsverminderung und der dadurch eintretenden Verdampfung aus, welches durch das Rohr p mit der Lauge zusammen in den Behälter q strömt, der durch das Standrohr r mit der Außenluft in Verbindung steht. Aus diesem Behälter q entnimmt die Pumpe s in der Hauptsache durch das Rohr t das Gemisch von Salz und Lauge. Etwa in dem Gefäß q sich ablagerndes Salz kann durch den Ablaß ? dem Rohre t zugeführt werden, wodurch eine völlige Entleerung von Salz mittels der Pumpe s erreicht wird. Das Gemisch von Salz und Lauge, welches das Rohr v verläßt, kann auf eine der bekannten Arten getrennt und weiterverarbeitet werden.
  • Das Gemisch von Salz und Lauge durch das Rohr t aus dem Behälter q dicht unterhalb der Höhe, in der man den Flüssigkeitsspiegel im Behälter q festzulegen wünscht, zu entnehmen, empfiehlt sich, da dadurch die Spiegelhöhe in der ganzen Vakuumkühlvorrichtung, also im Ansaugebehältera und in den Verdampfkörpern c, g und n festgelegt werden und weil dadurch der Flüssigkeitsabschluß des Rohres p im Behälter q sichergestellt wird.
  • Außerdem empfiehlt es sich, den Behälter q ebenso wie den Behälter a nicht als gewöhnliche offene Behälter auszuführen, sondern durch hohe Standrohre mit der Außenluft zu verbinden. Hierdurch wird vermieden, daß unerwünschte Mengen von Brüdendämpfen in die Außenluft entweichen, und daß die Behälter a und q überlaufen, wenn durch irgendeinen unglücklichen Zufall der Unterdruck in den Verdampfkörpern c, g und n vernichtet werden sollte.

Claims (5)

  1. PANTENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Betriebe einer ununterbrochen arbeitenden Vakuumkühlvorrichtung oder eines Verdampfers für stufenweise Verdampfung und Abkühlung von salzausscheidenden Laugen. bei denen Salz und Lauge gemeinsam mehrere miteinander verbundene Verdampfkörper durchströmen, dadurch gekennzeichnet, daß Salz und Lauge mittels einer Kreiselpumpe vom Verdampfkörper höherer Spannung zum Verdampfkörper niederer Spannung derart gefördert werden, daß die Kreiselpumpe eine Überschußmenge fördert, die durch ein Rücklaufrohr zum Raum des Verdampfkörpers zurückkehrt, aus dem sie entnommen ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom der rückkehrenden Pumpenfördermenge derart in die Flüssigkeitsmenge des Verdampfkörpers eingeführt wird, daß der frisch in den Körper eingeführte Flüssigkeitsstrom dadurch nach oben abgelenkt wird.
  3. 3. Vakuumkühlvorrichtung für das Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreiselpumpen, welche Salz und Lauge von einem Verdampfkörper zum anderen fördern, so tief unter dem Flüssigkeitsspiegel der Körper aufgestellt werden, daß in ihnen Überdruck herrscht.
  4. 4. Vakuumkühlvorrichtung für das Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Außenluft in Verbindung stehendes, unterhalb des zuletzt von Salz und Lauge durchflossenen Körpers angeordnetes Gefäß (q) mit zwei zu einer Kreiselpumpe führenden Abflußrohren versehen ist, von denen dasjenige für den größeren Teil von Salz und Lauge dicht unter dem Flüssigkeitsspiegel, dasjenige für den kleineren Teil an der tiefsten Stelle des Gefäßes angeschlossen ist.
  5. 5. Vakuumkühlvorrichtung für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter, aus dem die abzudampfende Flüssigkeit den Verdampfkörpern zugeführt wird, und der Behälter, in den das Gemisch von Salz und Flüssigkeit nach dem Verlassen der Verdampfkörper gelangt, durch hohe Standrohre mit der Außenluft in Verbindung stehen.
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