DE436985C - Verfahren zur Waermeuebertragung von einer Heizquelle an eine einzudampfende Fluessigkeit mittels eines dritten waermeueberfuehrenden Mediums - Google Patents

Verfahren zur Waermeuebertragung von einer Heizquelle an eine einzudampfende Fluessigkeit mittels eines dritten waermeueberfuehrenden Mediums

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DE436985C
DE436985C DEM64079D DEM0064079D DE436985C DE 436985 C DE436985 C DE 436985C DE M64079 D DEM64079 D DE M64079D DE M0064079 D DEM0064079 D DE M0064079D DE 436985 C DE436985 C DE 436985C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/28Evaporating with vapour compression
    • B01D1/284Special features relating to the compressed vapour
    • B01D1/2846The compressed vapour is not directed to the same apparatus from which the vapour was taken off

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Verfahren zur Wärmeübertragunq von einer Heizquelle an eine einzudampfende Flüssigkeit mittels eines dritten wärmeüberführenden Mediums.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Eindampfen von Flüssigkeiten in der Weise, daß die Kondensations-Wärme des komprimierten Heizdampfes für das Eindampfen benutit wird.
  • Rei solchem Verfahren arbeitet man mit sehr niedrigen Temperaturdifferenzen, und wenn die Wärme an die einzudampfende Flüssigkeit, -ie üblich, bei RVärmeleitung durch eine feste Trennungsfläche, z.R. eine Rohrwand, übergeführt werden soll, muß die einzudampfende Flüssigkeit in einer äußerst dünnen Schicht an der festenWandfläche vorhanden sein, da eine Verdampfung von der Oberfläche oder ein Kochen im Innern der Flüssigkeit sonst nicht in wirtschaftlichem Maße erzielt werden kann.
  • Bei der Verwendung von ganz dünnen Flüssigkeitsschichten tritt aber der Übelstand auf, daß sich an der festen Trennungsfläche Krusten aus den in der einzudampfenden Flüssigkeit vorhandenen festen Stoffen (z. B. aufgelösten Salzen o. dgl.) absetzen. Dies hängt in erster Linie damit zusammen, daß die Wärmezufuhr zur Flüssigkeitsschicht von innen stattfindet, derart, daß die größte Hitze in der Rohrwand selbst vorhanden ist und die niedrigste Temperatur an der Flüssigkeitsoberfläche.
  • Die Bildung von Krusten wird deshalb hauptsächlich an der Rohrwand vorkommen, und die Krusten haften an der Rohrwand.
  • Das vorliegende Verfahren bezweckt, diesen Überlstand zu beseitigen, und dies wird dadurch erzielt, daß die Kondensationswärme des komprimierten Abdampfes zuerst an Ol übertragen wird, von dem die Wärme dann] durch Strahlung o. dg. an die Oberfläche der einzudampfenden Flüssigkeit übertragen wird.
  • Falls durch eine solche Wärmeübertragung trotzdem Krusten gebildet werden sollten, u-ird die Krustenbildung auf jeden Fall nur da auftreten, wo die größte Hitze vorkommt, also in diesem Fall in den äußersten Flüssigkeitsschichten.
  • Die etwa auftretenden Krusten haben also keine Gelegenheit dazu, sich an der Rohrwandung festzusetzen und werden ohne weiteres von der strömenden Flüssigkeit mitgerissen.
  • Außerdem braucht man, da die NVärmezufuhr ja an der Oberfläche der Flüssigkeitsschicht stattfindet, nicht so dünne Schichten zu verwenden, indem der entwickelte Dampf ja keine Flüssigkeit durchdringen muß, um entweichen zu können.
  • Um bei der Verwendung von Öl als Wärmeübertragungsmittel soviel wie möglich Wärmeübertragungsverluste zu vermeiden, vollzieht sich gemäß vorliegender Erfindung die Wärmeübertragung von dem komprimierten Abdampf an das öl durch unmittelbare Berührung, z. B. in einer Vorrichtung, die einem Strahlkondensator ähnlich ist, und das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung besteht demgemäß darin, daß die Wärmeübertragung von der Heizquelle (d. h. von dem komprimierten Abdampf) an das öl durch unmittelbare Berührung stattfindet, während die Wärmeübertragung vom öl an die einzudampfende Flüssigkeit durch Strahlung o. dgl. stattfindet, so daß beide Übertragungsprozesse ohne Wärmedurchgang durch eine feste Wandfläche sich vollziehen.
  • Das Öl, das als Wärmeübertragungsmittel benutzt werden soll, muß der Bedingung genügen, daß es in der einem Strahlkondensator ähnlichen Wärmeübertragungsvorrichtung keine Emulsion mit dem Kondenswasser bildet, sondern sich am Boden des Wärmeübertragungsgefäßes von dem Kondenswasser möglichst vollständig trennt. Solche öle, die sich als Wärmeübertragungsmittel eignen, sind z. B. schwere und mittelschwere mineralische Schmieröle.
  • Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung für die Ausführung des Verfahrens schaubildlich dargestellt.
  • A ist das Eindampfungsgefäß, dessen Oberteil mit einem Kompressor C verbunden ist, der den Abdampf komprimiert und denselben in komprimiertem Zustand in den Wärmeiibertragungsbehälter B hineinteitet.
  • Durch die Pumpe F wird das als Wärmeübertragungsmittel dienende öl in den oberen Teil dieses Behälters B hineingepumpt, so daß das öl durch den mit komprimiertem Abdampf gefüllten Raum dieses Behälters heralzrieselt.
  • Der komprimierte Abdampf kondensiert auf den herbrieselnden öltropfen und gibt seine Kondenswärme an das öl ab.
  • In dem unteren Teil des Behälters sammelt sich nun das Kondenswasser und das öl in zwei getrennten Schichten, indem das öl wegen seines leichteren spezifischen Gewichtes sich über dem Kondenswasser abscheidet.
  • Das durch den komprimierten Abdampf geheizte Öl wird durch die Leitung L mittels der Pumpe M in die Leitung g hineingepreßt, von welcher es mittels Verteilungsdüsen N über senkrechte Berieselungsflächen X im Verdampfungsgefäß A verteillt wird.
  • Das Kondenswasser wird vom Behälter 1 durch einen Vorwänner D abgezapft.
  • Die einzudampfende Flüssigkeit wird durch die Lcitung c in den Vorwärmer D geleitet und von dort aus durch die Leitungd nach Verteilungsdüsen o, welche die einzudampfende Flüssigkeit über Berieselungsflächen Y verteilen, die zwischen den mit dem heißen Öl berieselten Flächen X angeordnet sind.
  • Das heiße öl, das sich auf den Berieselungsflächen X befindet, gibt seine Wärme durch Strahlung an die Oberfläche der einzudampfenden, an den Uberrieselungsflächen 1' herunterströmenden Flüssigkeit ab, avodurch ein Teil dieser einzudampfenden Flüssigkeit von der Oberfläche aus verdampft, während ein anderer Teil von dem unteren Teil des Eindampfungsgefäßes A in einem unten angeordneten Sammelbehälter herabfließt. Der Sammelbehälter H steht einerseits mit einer Absaugleitung p in Verbindung, durch welche ein Teil der Flüssigkeit mittels Pumpe P durch Leitung K zurück nach den Düsen 0 im Kreislauf gepumpt wird. Andererseits ist der Behälter H mit einem Abzapfventil h versehen, durch das ein Teil der durch Eindampfung konzentrierten Flüssigkeit abgezapft werden kann.
  • Das Abzapfventil h bzw. die Pumpe P müssen von Hand oder selbsttätig in irgendeiner bekannten Weise (z. B. mittels eines Schwimmers im Behälter H) derart geregelt werden, daß eine willkürlich eingestellte Menge der eingedampften Flüssigkeit durch das Ventil h abgelassen wird, während der übrige Teil im Kreislauf bewegt wird.
  • Es ist jedoch selbstverständlich, daß die Kreislaufvorrichtung pPK an sich nicht notwendig ist, und diese Vorrichtung hat nichts mit dem Erfindungsgedanken zu tun.
  • Das längs den Berieselungsflächen herunterströmende öl wird von dem unteren Teil des Behälters A mittels der früher erwähnten Pumpe F in den oberen Teil des Behälters 1 zurückgepumpt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Wärmeübertragung von einer Heizquelle an eine einzudampfende Flüssigkeit mittels eines dritten warmeüberführenden Mediums, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärme von der Heizquelle durch unmittelbare Berührung an Ol abgegeben wird, das durch Dampt und Flüssigkeit physikalisch und chemisch nicht verändert wird, wie z. B. schwere und mittelschwere mineralische Schmieröle, und das seine Wärme an die einzudampfende Flüssigkeit durch Strahlung o. dgl., d. h. ebenfalls ohne Wärmedurchgang durch eine feste Wandfläche, abgibt.
DEM64079D 1917-10-26 1918-10-04 Verfahren zur Waermeuebertragung von einer Heizquelle an eine einzudampfende Fluessigkeit mittels eines dritten waermeueberfuehrenden Mediums Expired DE436985C (de)

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DE436985C true DE436985C (de) 1926-11-12

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DEM64079D Expired DE436985C (de) 1917-10-26 1918-10-04 Verfahren zur Waermeuebertragung von einer Heizquelle an eine einzudampfende Fluessigkeit mittels eines dritten waermeueberfuehrenden Mediums

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DE (1) DE436985C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2540512A1 (fr) * 1983-02-07 1984-08-10 Martel Jean Pierre Procede et installation polyvalente de distillerie avec concentration d'effluents ou de liquides thermosensibles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2540512A1 (fr) * 1983-02-07 1984-08-10 Martel Jean Pierre Procede et installation polyvalente de distillerie avec concentration d'effluents ou de liquides thermosensibles

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