DE558291C - Steuerung fuer Pressluft-Gesteinsbohrmaschinen - Google Patents

Steuerung fuer Pressluft-Gesteinsbohrmaschinen

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DE558291C
DE558291C DEI35772D DEI0035772D DE558291C DE 558291 C DE558291 C DE 558291C DE I35772 D DEI35772 D DE I35772D DE I0035772 D DEI0035772 D DE I0035772D DE 558291 C DE558291 C DE 558291C
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compressed air
valve
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hollow valve
control
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DEI35772D
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Ingersoll Rand Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston
    • B25D9/16Valve arrangements therefor
    • B25D9/18Valve arrangements therefor involving a piston-type slide valve

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Steuerung für Preßluft-Gesteinsbohrmaschinen Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Preßluft-Gesteinsbohrmaschinen derjenigen bekannten Art, bei welcher ein mit Mittelflansch versehenes Hohlventil die ringförmige Ventilkammer teilt und zu beiden Seiten des Mittelflansches besondere Druckluftkanäle zwecks Umsteuerns und Festhaltens des Hohlventils in den Endstellungen trägt, und besteht darin, daß die zu beiden Seiten des Mittelflansches des Hohlventils liegenden besonderen Druckluftkanäle auf der vom Zylinder abgewandten Seite des Hohlventils angeordnet sind und von dem Hohlventil selbst gesteuert werden. Die Steuerung ist ferner mit Kanälen für die Verbindung zwischen den Halteflächen des Steuerkörpers und den Treibmitteleinlaßkammern versehen, die erfindungsgemäß einen größeren Querschnitt haben als die vom Hohlventil selbst gesteuerten Druckluftkanäle. Dadurch, daß die Steuerung der Druckluftkanäle dem Hohlventil selbst übertragen wird, wird der Vorteil erreicht, daß die Druckluftkanäle von dem Arbeitskolben nicht zu früh geschlossen werden, so daß in der ringförmigen Ventilkammer kein Überdruck verbleibt, der der Umsteuerung des Ventils entgegenwirkt.
  • In der Zeichnung zeigen Abb. r und 2 Längsschnitte in verschiedenen Stellungen des Ventils.
  • Der Zylinder A ist an dem vorderen Ende durch Buchse B, an dem hinteren Ende durch Hinterkopf C abgeschlossen. In dem Zylinder A steuert der hin und her geführte Schlagkolben D den freien Auspuff E an der Zylinderwandung, sein vorderes abgesetztes Ende F wird in der Buchse B geführt.
  • Seitlich an dem Zylinder A befindet sich das Ventilgehäuse G, dessen Ringbohrung H von dem hinteren Ende bis fast zum vorderen Ende sich erstreckt und hier die Stirnwand J bildet.
  • An dem vorderen Ende der Bohrung H befindet sich eine ringförmige Erweiterung R zur Aufnahme des Flansches L einer Buchse O mit Kanal P, der sich an den Kanal Q des Hinterkopfes C anschließt. Ein Drösselv entil R beliebiger Bauart ist in den Kanal Q eingesetzt, um den Durchfluß zwischen dem Kanal P und der Druckluftquelle (nicht dargestellt) zu regeln.
  • An dem vorderen Ende der Bohrung H liegt eine Buchse S, die an die Stirnwand I anstößt und deren Zapfen T durch die Stirnwand I hindurchtritt, hier mit ihrem Gewindeende eine Mutter U aufnimmt. Die Buchsen O und S haben Bohrungen V, die die engeren Teile einer Ventilkammer W bilden. Bei der dargestellten Ausführungsform haben die Buchsen O und S einen Zwischenraum zur Bildung einer Erweiterung X der Ventilkammer W zwischen den inneren Enden der Buchsen.
  • Die Pre&luft zum Antrieb des Kolbens D wird dem Zylinder durch die Einlaßkanäle Y und Z zugeführt, die, beiderseitig zur Ventilkammer W angeordnet, zu den entsprechenden Enden des Zylinders A führen. Die Ventilkammer W hat ein Verteilungsventil b mit innerem Hohlraum c zur Führung der Preßluft aus dem Kanal P zu dem Einlaßkanal Y. Die hinteren und vorderen Enden d und e des Ventils sind eben, damit sie an den anliegenden Enden f und g der Buchsen O und S anliegen können. Wenn die Ventilenden d, e außer Berührung mit ihren Gegenflächen sind, dienen sie als Wid erlagsflächen, auf welche die Druckluft wirken kann, um die Ventile in ihren äußersten Stellungen zu halten. Befindet sich das Ventil z. B. in der in Abb. i gezeigten Lage, dann ist die Endfläche d denn Druck ffischer Preßluft ausgesetzt, die in den Einlaßkanal Z strömt, und die Fläche e wird deshalb fest an die Fläche g der Buchse S angedrückt.
  • Zwischen den Enden des Ventils befindet sich ein Flansch h, der sich in dem erweiterten Teil X der Ventilkammer W hin und her bewegt. Der Flansch h teilt die Erweiterung X in vordere und hitstere Druckkammern j und k, in welche Druckluft abwechselnd aus dem Hohlraum des Ventils durch die Bohrungen o und p eintritt, die mit den Kanälen q und r zusammenspielen; diese Kanäle führen von den Bohrungen V zu der Erweiterung W. Die in die Druckräume j und k eingeführte Preßluft wirkt gegen die vorderen und hinteren Flächen s und t des Flansches h, um das Ventil anzutreiben, und hält auch das Ventil fest, nachdem es in seine Grenzlage gestoßen ist.
  • Bei der dargestellten Bauart ist die Buchse O mit einem Kanal u versehen, der von dem Einlaßkanal Z zu der Druckkammer k führt, um Druckluft aus der Kammer k in den Kanal Z zu schöpfen, wenn ein Druckabfall an dem hinteren Ende des Zylinders eintritt. Ebenso befindet sich ein Kanal v in der Buchse S zur Herstellung einer Verbindung zwischen der Druckkammer j und dem Einlaßkanal Y. Die Kanäle u und v haben einen etwas größeren Querschnitt als die Kanäle o und p, so daß eine größere Menge Druckluft aus den Kammern j und- k in einer gegebenen Zeit geschöpft werden kann, als durch die Kanäle o und p sowie die Kanäle q und r eingelassen wird.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Angenommen, das Ventil befindet sich in der in Abb. i gezeigten Lage, dann strömt Druckluft über das hintere Ende d des Ventils und durch den Einlaßkanal Z in das hintere Ende des Zylinders, um den Kolben D vorwärts zu treiben. Während des Zutritts der Preßluft zu dem hinteren Ende des Zylinders wird das Ventil b an dem vorderen Ende der Ventilkammer W durch die Druck-Luft unbeweglich gehalten, welche gegen die Stirnfläche d des Ventils und gegen die Fläche t des Flansches k wirkt. Währenddes Zutritts von Druckluft zu dem hinteren Ende jedoch strömt ein Teil der Druckluft durch die Bohrungen o und q in die Druckkammer j, um gegen die Fläche s des Flansches k zu wirken. Da jedoch die vordere Stirnfläche e des Ventils dicht an der Fläche g der Buchse S anliegt, so »erwiegt der Druck der Luft, der gegen die hinteren Endflächen des Ventils wirkt, im Vergleich zu dem, der gegen die Fläche s wirkt, und das Ventil bleibt in seiner vorderen Lage, bis der Kolben D den Auslaß E öffnet. Dann entsteht ein Druckabfall in dem hinteren Ende des Zylinders und auch an den Flächen d und, t, so daß die Druckluft in der Kammer j sofort das Ventil b veranlaßt, seine Rückwärtsbewegung zu beginnen. Nachdem die Berührung zwischen den Flächen e und g unterbrochen ist, wird die Stirnfläche e dem Druck von Frischluft ausgesetzt, so daß die Rückwärtsbewegung des Ventils unterstützt wird. Bei der Umkehr des Ventile b strömt die Preßluft über das vordere Ende des Ventils und durch den Einlaß Y zu dem vorderen Zylinderende und treibt den Kolben D zurück. Gleichzeitig strömt Preßluft durch die Kanäle p und rin die Kammer k, bevor das Ventil nach vorn geworfen wird: Während des Einlasses von Druckluft an das vordere Zylinderende wird das Ventil in seiner Rückwärtslage durch die Druckluft gehalten, welche auf die Flächen s und e wirkt, und bleibt in dieser Lage, bis der Kolben den Auspuff während seines Rückwärtshubes öffnet, wodurch ein nach vorn wirkender Druckabfall für die Flächen s und e entsteht, so daß der Druck in der Kammer k das Ventil wieder nach vorn in seine Anfangslage wirft.
  • Die Bohrungen o und p heben einen bedeutend kleineren Querschnitt als die Kanäle u und v; infolgedessen ist etwas mehr Zeit erforderlich, um Druckluft in die Kammern j und k eintreten zu lassen, als Druckluft aus diesen Kammern zu schöpfen. Dieser Querschnittsunterschied zwischen den Bohrungen o und p und den Kanälen u und v bewirkt, daß das Ventil in seinen äußersten Lagen unbeweglich bleibt, bis der Kolben D an die Zylinderenden gelangt ist.

Claims (1)

  1. PATEN'rANSPRÜCFIE: i. Steuerung für Preßluft-Gesteinsbohrmaschinen, deren mit Mittelflansch versehenes Hohlventil die ringförmige Ventilkammer teilt-und zu beiden Seiten des Mittelflansches besondere Druckluftkaräle zwecks Umsteuerns und Festhaltens des Hohlventils in den Endstellungen trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten des Mittelflansches (h) des Hohlventils (b) liegenden besonderen Druckluftkanäle (q, r) auf der vom Zylinder abgewandten Seite des Hohlventils (b) angeordnet sind und von dem Hohlventil (b) selbst gesteuert werden. a. Steuerung nach Anspruch i mit Kanälen für die Verbindung zwischen den Halteflächen des Steuerkörpers und den Trei.bmitteleinlaßkammern, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kanäle (u, v) größeren. Querschnitt haben als die vom Hohlventil (b) selbst gesteuerten Druckluftkanäle (q, r).
DEI35772D 1928-10-18 1928-10-18 Steuerung fuer Pressluft-Gesteinsbohrmaschinen Expired DE558291C (de)

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