DE558239C - Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit aufklappbarem, durch Bajonettbolzen verschliessbarem Schraubstock - Google Patents

Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit aufklappbarem, durch Bajonettbolzen verschliessbarem Schraubstock

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DE558239C
DE558239C DEM117340D DEM0117340D DE558239C DE 558239 C DE558239 C DE 558239C DE M117340 D DEM117340 D DE M117340D DE M0117340 D DEM0117340 D DE M0117340D DE 558239 C DE558239 C DE 558239C
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DE
Germany
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vice
bolt
locking
frame
casting machine
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Expired
Application number
DEM117340D
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English (en)
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Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
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Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/38Devices for aligning or clamping lines of matrices and space bands

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit aufklappbarem, durch Bajonettbolzen verschließbarem Schraubstock Bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, deren Matrizen mit Ohren und einer Ablegev erzahnung versehen sind, ist an dem Maschinengestell ein sogenannter Schraubstockrahmen schwenkbar angeordnet, der nach vorn aufgeklappt werden kann, damit die gesetzte, vor der Gießform befindliche Matrizenzeile und die Gießform selbst zugänglich sind, um etwaige Störungen zu beseitigen. Der Schraubstockrahmen ist an seinem unteren Ende um einen Bolzen schwenkbar, und die Befestigung an der oberen Seite erfolgt mit Hilfe von zwei Bolzen, die drehbar im Schraubstockrahmen angeordnet sind und bajonettartig in eine entsprechende Öffnung eines an dem Maschinengestell sitzenden Hohlkörpers einfassen, so daß sie durch ein Drehen um etwa cgo° festgezogen werden können.
  • Es kommt nun mitunter vor, daß der Setzer, nachdem er den Schraubstockrahmen hochgeklappt hat, die Feststellbolzen nicht fest genug anzieht oder aber, daß er überhaupt nur einen der Bolzen schließt und den anderen offen läßt. Die Folge hiervon ist, daß der Schraubstockrahmen nicht ganz fest gegen .das Maschinengestell gezogen ist und eine feine Öffnung zwischen der Matrizenzeile und der Gießform verbleibt, so daß Spritzer möglich sind. Ein weiterer Übelstand der bisherigen Bauart ist, daß der Bajonettverschluß an den Bolzen des Gießschlittens beim Heranklappen des Rahmens eine genaue Lage haben muß, damit er nicht gegen den Hohlkörper an dem Maschinengestell, der ihn führen soll, anschlägt und ihn beschädigt.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, daß eine Sperrvorrichtung vorgesehen ist, die bei geöffnetem Schraubstockrahmen die Sperrbolzen in der geöffneten Lage sperrt und die bei dem Heranklappen des Schraubstockrahmens an das Maschinengestell durch Anschlag freigegeben wird, also ein Rückdrehen der Baj onettbolzen erst gestattet, wenn sie sich in der Schließstellung befinden.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Schnitt durch den oberen Teil des Schraubstockrahmens und einen Teil des Gestelles bei geöffnetem Schraubstock, und zwar ist der Schnitt an die Stelle eines der Verschlußbolzen gelegt, in Richtung der Linie i-i von Fig. 2, Fig.2 eine Ansicht auf den Schraubstockrahmen gemäß Fig. i von innen, also von rechts gesehen, Fig.3 eine Ansicht auf einen Teil des Schraubstockrahmens in Fig. i von links gesehen, wobei der Bolzen selbst im Schnitt dargestellt ist, und Fig. q. einen Schnitt durch den Schraubstockrahmen in Richtung der Linie 4-q. von Fig. 2.
  • In dem Teil a des Maschinengestelles sind zwei bolzenartige Teile b angeordnet, die an ihrem vorderen, aus dem Maschinengestell herausragenden Teil einen bajonettartig ausgebildeten Hohlraum c haben, d. h. es ist dort eine Bohrung vorhanden, die teilweise durch eine etwa über den halben Umfang herumgehende Rippe d abgedeckt wird. Der Schraubstockrahmen e ist an seinem unteren Ende, wie üblich, an dem Maschinengestell schwenkbar gelagert. Er trägt zwei Bolzen f, von denen in der Zeichnung nur einer dargestellt ist, die drehbar angeordnet sind. Vorzugsweise ist auf einem Teil des Bolzens ein feines Gewinde vorhanden, damit bei dem Schließen des Bajonettverschlusses gleichzeitig ein Festziehen stattfindet. Der Bolzen, der mit einem Handgriff g versehen ist, besitzt einen innen aus dem Schraubstockrahmen herausragenden Kopf h, an dessen äußerem Ende eine kippe i sitzt, die wiederum nur etwa über die Hälfte des Umfanges des Bolzenkopfes reicht. Bei der in der Zeichnung dargestellten Lage kann demnach der Schraubstock herangeklappt werden; der Kopf des Bolzens f faßt dann in die Aussparung c, und wenn der Bolzen um eine halbe Umdrehung gedreht wird, so faßt die Rippe i hinter die Rippe d, und es erfolgt auf diese Weise ein Verriegeln in der geschlossenen Stellung. Soweit ist die Einrichtung bekannt. Gemäß der Erfindung ist nun je ein Bolzen k neben jedem der Bolzen f an dem Schraubstock gelagert. Der Bolzen k wird durch eine Feder in nach außen gedrückt. Er besitzt einen Kopf za von einem etwas größeren Durchmesser, und die Anordnung ist so, daß der Kopf ia des Bolzens k etwas die zylindrische Umfläche des Kopfes la des Bolzens f berührt. Befindet sich der Bolzen f mit seinem Kopf la und der Rippe i in der in der Zeichnung dargestellten Stellung, dann kann der Bolzen k unter der Wirkung der Feder nz in die in Fig. i gezeichnete Stellung vorschnellen, und er sperrt hierdurch, da er sich gegen die Kante der Rippe i legt, den Bolzen f gegen Drehen. Schließlich ist noch eine Feder o vorgesehen, die einerseits an dem Schraubstock und anderseits an dem Bolzen f befestigt ist und. den Bolzen f im Sinne einer Schließbewegung zu drehen sucht.
  • Die Einrichtung arbeitet demnach wie folgt: Wird der Schraubstock und zu diesem Zweck die Bolzen f in die in Fig. i und 3 gezeichnete Lage gebracht und dann der Schraubstock von dem Maschinengestell abgezogen, dann kann'der Bolzenk vorschnellen, und sein Kopf legt sich gegen die Rippe i, so daß, wenn der Schraubstock geöffnet ist,- der Bolzen f sich nicht wieder in die Schließstellung zurückbewegen kann, sondern in der offenen Stellung gehalten wird. Wird nun der Schraubstock geschlossen, so trifft der Kopf 7i des Bolzens h gegen die Rippe d des Bolzens b. Infolgedessen wird der Bolzen k entgegen der Wirkung der Feder m zurückgedrückt, bis er die Rippe i freigeben hat. Inzwischen dringt die Rippe i, die j a in ihrer richtigen Schließstellung liegt, in die Aussparung c ein, und sobald die Teile die richtige Schließstellung haben, d. h. also die Rippe i hinter die Rippe d faßt, kommt die Feder o zur Wirkung und dreht den Bolzen f in die Schließlage. Der Setzer braucht demnach lediglich den Schraubstock .heranzuklappen, und es erfolgt das Schließen dann ohne weiteres.
  • Soll von einem selbsttätigen Schließen abgesehen werden und lediglich ein Sichern gegen ein- Anschlagen der beiden Rippen i und d gegeneinander beim Schließen erfolgen, so kann natürlich die Feder o fortgelassen werden.
  • Baulich kann natürlich die Einrichtung auch anders ausgeführt werden, so ist es nicht notwendig, daß der Sperrbolzen h sich gegen die Rippe i legt, vielmehr kann dafür auch ein anderer Anschlag, eine Bohrung o. dgl. an irgendeiner anderen Stelle des Bolzens f vorgesehen werden, sofern nur das Auslösen dieser Sperrung durch Anschlag gegen das Maschinengestell oder einen sonstigen an dem Maschinengestell angeordneten Teil erfolgt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRACHE i. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit aufklappbarem, durch Bajonettbolzen verschließbarem Schraubstockrahmen, gekennzeichnet durch Sperrvorrichtungen (k), die bei geöffnetem Schraubstockrahmen die Sperrbolzen (f) in ihrer Lage verriegeln und die bei dem Heranklappen des Schraubstockrahmens an das Maschinengestell durch Anschlagen freigegeben werden, also ein Rückdrehen des Baj onettbolzens (f) erst gestatten, wenn er sich in der Schließstellung befindet.
  2. 2. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Verriegelungsvorrichtungen in dem - Schraubstockrahmen gelagerte federnde Bolzen (k) dienen, die bei dem Öffnen des Schraubstockrahmens aus diesem heraustreten und sich gegen die Verschlußrippe (i) an dem Sperrbolzen (f) legen und dadurch ein Drehen des Sperrbolzens verhindern, aber bei dem Schließen des Schraubstockrahmens gegen den Verschlußbolzen (b) oder das Maschinen-Bestell stoßen und so in ihre unwirksame Lage zurückgedrückt werden.
  3. 3. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Federn (o), welche die Sperrbolzen (f) in ihre Schließlage zu ziehen bemüht sind.
DEM117340D 1931-10-21 1931-10-21 Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit aufklappbarem, durch Bajonettbolzen verschliessbarem Schraubstock Expired DE558239C (de)

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