DE558117C - Innennabenbremse - Google Patents
InnennabenbremseInfo
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- DE558117C DE558117C DEG79397D DEG0079397D DE558117C DE 558117 C DE558117 C DE 558117C DE G79397 D DEG79397 D DE G79397D DE G0079397 D DEG0079397 D DE G0079397D DE 558117 C DE558117 C DE 558117C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C25/00—Alighting gear
- B64C25/32—Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface
- B64C25/42—Arrangement or adaptation of brakes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Innennabenbremse für Fahrzeuge, insbesondere für die
Landegestelle von Flugzeugen.
Man hat bereits vorgeschlagen, bei Innenbaekenbremsen,
welche einen verhältnismäßig großen Druckmesser und eine verhältnismäßig geringe Breite besitzen, einen geschlitzten
Bremsmantel anzuordnen, der durch eine Kniehebelanordnung gespreizt werden
kann, so daß eine Bremsung erfolgt.
Es gelangen nun im Fahrzeugbau und insbesondere im Flugzeugbau auch Innennabenbremsen
zur Anwendung, welche einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser und eine
große Länge besitzen und innerhalb der um die Achse des Fahrzeugrades herum drehbaren Nabentrommel angeordnet ist. · Diese
Bremsen machen die Anordnung eines besonderen, den Gegenstand der Erfindung bildenden
Bremsmechanismus erforderlich. Dieser besteht erfindungsgemäß im wesentlichen
darin, daß das Auseinandertreiben des Bremsmantels durch eine Kniehebelanordnung erfolgt,
die aus zwei in axialer Richtung einen Abstand voneinander aufweisenden Gruppen
von auf parallele Axialkanten des geschlitzten Bremsmantels wirkenden Kniehebeln besteht,
deren Drehzapfen an einem in Längsrichtung auf der Radachse beweglichen Schieber
befestigt sind.
Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführungsform des
Erfindungsgegenstandes darstellt, näher beschrieben.
Fig. ι zeigt die Bremse in Draufsicht, wobei
die äußere Bremstrommel der Übersicht halber fortgelassen ist.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie II-II
der Fig. 1 und
' Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie HI-III
der Fig. 1.
Fig. 4 schließlich zeigt eine Seitenansicht auf die in Fig. 2 dargestellte Bremse.
Ein Bremsträger 10 ist auf einer Achse 11
eines Flugzeuglandegestelles 12 befestigt und mit diesem durch Bolzen 13 fest verbunden,
die durch Flanschen 14 des Trägers und der
Achse hindurchgehen.
Eine Trommel 16 mit nach entgegengesetzt gerichteten seitlichen zylindrischen Ansätzen
17 ist mit dem Träger 10 verbunden und umschließt
drehbar die entgegengesetzten Enden einer Kurbelwelle 18, an deren einem Ende
ein Antriebsarm 19 sitzt, während ein einen
^wischenliegenden und exzentrischen Teil der Welle bildender Kurbelzapfen 20 in einem
mittleren, verhältnismäßig großen Ausschnitt 22 des Gehäuses angeordnet ist. Das andere
Ende der Kurbelwelle ist mit einer Feder 23 versehen, deren eines Ende, in der bei 24 an-
gedeuteten Weise mit der Welle verbunden ist. Diese Feder, die um das Ende der Kurbelwelle gewickelt ist, führt zu einem Arm 26
(Fig. 4)Γ der "an""den"""Flanschen 14 angeschraubt
ist und eine öffnung 27 aufweist, welche zur Aufnahme des freien Federendes
■dient. Normalerweise befindet sich diese Feder unter Spannung und ist bestrebt, die
Kurbelwelle im Uhrzeigersinn zu drehen, wie sich aus Fig. 2 ergibt. Eine mit einem
Flansch versehene und auf dem Ende der Kurbelwelle befestigte Kappe 28 hält die
Feder in ihrer richtigen Lage.
Ein flacher, zur Steuerung dienender Schieber 30 mit einer zur Aufnahme des Kurbel^
zapfens dienenden und an seinem Außenteil 33 vorgesehenen Nase 32 befindet sich innerhalb
einer Öffnung oder eines Schlitzes'34, der sich in Längsrichtung des Bremsträgers
erstreckt, parallel zur j\chse 11 hin und her
bewegt werden kann und diesen berührt. An;
dem Schieber 30 befestigte Stifte 36 dienen zur drehbaren Lagerung der inneren-Enden
von Kniehebelpaaren 37, 38,. deren äußere Enden abgerundet sind und sich innerhalb
von Aussparungen 39 befinden, welche in Ansätzen 40 der gegenüberliegenden Kanten des
geschlitzten zylindrischen Bremsmantels 42 vorgesehen sind. Bei manchen Bremsgrößen
und -formen ist es zweckmäßig, Spannfedern 41 vorzusehen, deren entgegengesetzte Enden
mit den gegenüberliegenden Randteilen" des Bremsmantels 42 verbunden sind,; "um diesem
das Verharren in der zurückgezogenen' S tellung zu erleichtern. Der Bremsmantel 'und
die Ansätze können durch Löten oder Schwei-
. Ben fest miteinander verbunden werden; Der
Mantel besteht aus geeignetem elastischem Baustoff und ist vorzugsweise mit einem
Bremsbelag 43 ausgerüstet.
Ein den Bremsträger 10 und den Schieber
30 umgebendes Trommellager 44 von-^üngefähr
zylindrischer Gestalt ist/ wie bei 46 angedeutet, mit dem Bremsträger verkeilt.
Um einen· entsprechenden-Raum für die'Bewegung
des Schiebers 30 und der Zapfen 36 zu schaffen, sind mit der öffnung 34 übereinstimmende
Schlitze 45 in dem Trommelträger vorgesehen. " ' . ·
Der Bremsmantel 42 wird von Flanschen 47, 48 getragen und befindet sich normalerweise unter Wirkung seiner Elastizität zusammengezogen.
Eine radial vorspringende Schulter 49 dient als Anschlag, um eine axiale Verschiebung der Trommel gegen die·
Kurbelwelle 18 zu verhindern. Die Kniehebelglieder
verhindern unter Wirkung der Schraubenfeder 23 eine axiale Verschiebung
des Mantels in der entgegengesetzten Richrung. · ■ ■ "
Am Bremsträger" ist ein'nach außen vorstehender
Ansatz 50 vorgesehen, der innerhalb des Bremsmantelschlitzes angeordnet ist und als Anschlag dient, gegen welchen die
Kanten der Trommel stoßen. Ferner verhindert dieser Anschlag eine Drehung des
Bremsmantels um seine Achse.
Durch Einwirkung auf die Kurbelwelle 18 treiben die Kniehebelglieder den Bremsmantel
auseinander, so daß er mit der Innen- " fläche der mit Flanschen 53 zum Halten des
Reifens ausgerüsteten zylindrischen Näbentroriimel
52 " in reibende Berührung gelangt.
An der Innenfläche der Nabentrommel sind Stützringe 54, 55 angebracht, die zur Aufnähme
von Rollenlagern 57, 58 dienen, welche ihrerseits auf den Bremsträger eng
umschließenden Laufringen 60., 61 abgestützt sind. Ein Dichtungsring oder eine Filzscheibe
62, die in einer Ringnut 63 des Flansches 48 vorgesehen ist, hindert das Schmiermittel an
einem Eintritt 4n die die - Kniehebelglieder umschließenden Teile der Nabentrommel, so
daß der Bremsbelag nicht verunreinigt wird. Die . Achsen der Rollenlager 57, 58 konvergieren
gegen die Mittellinie der Achsen zu. -Ein zwischen dem Stützring 60 und der
Schulter 66 des Trägers befestigter Ring 64 ist mit einem Flansch 6j versehen, der den
inneren Endteil der Nabentrommel überlappt go und zum Schutz der Lager dient. Ein zweiter
Schutzring 68, der, wie bei 69 angedeutet, auf dem Nabenflansch 53 sitzt/ umgibt den
Ringflansch 67. Zwischen den"Ringen 64 und 68 ist eine Packung 72 vorgesehen, welche die
Lager 57 schützt und das Schmiermittel auf den Bereich der Lagerung begrenzt. '
Zwei Paare von Ringen 73 und 74, deren
innere Kanten einen Abstand zwischen sich lassen, so daß ringförmige Dichtungsnuten j6
zur Aufnahme von Filzscheiben JJ o. dgl. entstehen, tragen zum Einschließen der Lager
58 innerhalb des äußeren Endes der Nabentrommel bei und sind mittels einer Schulter
78 richtig eingepaßt/die dasEnde der Nabentrommel und einen Wulst oder eine Rippe 79
berührt, welche an dem Innenumfang der Trommel vorgesehen ist. Wie bei 82 angedeutet,·
ist eine Stahlbuchse 80 auf einem äußeren reduzierten Endteil 83 des Brems- no
trägers ig.aufgenietet; auf dieser Buchse ist eine .„Kappe 84 aufgeschraubt, welche sowohl
das Zusammensetzen der verschiedenen Bremsteile als auch deren Zusammenhalt erleichtert
Um eine Verschiebung der Kappe 84 zu verhindern, ist ein Achsnagel oder ein
Bolzen 86 durch sie und durch die Stahlbuchse 80 hindurchgesteckt.
Hieraus ergibt sich, daß: die Bremse einwandfrei
mit Rollenlagern zu arbeiten vermag, ohne mit diesen oder mit dem Steuerschieber
30 zu kollidieren, der innerhalb des
zwischen den Lagerringen und der Achse vorgesehenen Raumes oder Schlitzes 34 verschiebbar
ist. Nahezu die ganze Fläche des Bremsmantels wirkt gegen die innere Brems-S
fläche der Nabentrommel, welche Drehrichtung diese auch haben mag. Diese Wirkung
wird dadurch erleichtert, daß die Randteile des geschlitzten Bremsmantels normalerweise
gegen den Ansatz oder Anschlag 50 nahezu in Richtung der Kniehebelzapfen 36 anschlagen.
Die Kniehebelglieder können mit dem Schieber 30 zusammen ein geringes seitliches
Spiel aufweisen, so daß seitliche Verlagerungen des Bremsmantels von dem Anschlag aufgenommen
werden.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Innennabenbrem.se mit einer auf der Radachse drehbaren Nabentrommel und einem geschlitzten Bremsmantel, dadurch gekennzeichnet, daß das Auseinandertreiben des Bremsmantels (42) durch eine Kniehebelanordnung (37, 38) erfolgt, die aus zwei in axialer Richtung einen Abstand voneinander aufweisenden Gruppen von auf parallele Axialkanten des geschlitzten Bremsmantels wirkenden Kniehebeln besteht, deren Drehzapfen (36) an einem in Längsrichtung auf der Radachse beweglichen Schieber (30) befestigt sind.
- 2. Bremse nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß der Bremsmantel (42) mit Ansätzen (40) versehen ist, die Aussparungen (39) aufweisen, in welche die Enden der Kniehebel dicht anliegend eingreifen.
- 3. Bremse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Drehzapfen der Kniehebel tragende Schieber mittels eines Kurbeltriebes (18,20) gesteuert wird.
- 4. Bremse nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen den Bremsmantel tragenden und die Achse (11) umgebenden Bremsträger (10), welcher an der Stelle, wo der Mantel geschlitzt ist, eine Aussparung (34) zur Aufnahme des die Kniehebel antreibenden Schiebers aufweist.
- 5. Bremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsträger von einer Hülse (44) umschlossen ist, auf welcher der Bremsmantel abgestützt ist und .welche einen in den Schlitz des Bremsmantels einspringenden Anschlag (50) besitzt.
- 6. Bremse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsträger zur Lagerung der Nabe und der Kniehebelsteuerung dient, und daß er mit einer Kappe (84) abgeschlossen ist, welche die Nabe und den Bremsmantel voneinander unabhängig auf der Achse hält.
- 7. Bremse nach Anspruch.5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten des geschlitzten Bremsmantels normalerweise" ungefähr in Richtung der Kniehebelzapfen mit dem Anschlag in Berührung gelangen.
- 8. Bremse nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kniehebelarme und ihr Steuerschieber seitlich ein geringes Spiel aufweisen, so daß seitliehe Verlagerungen des Bremsmantels von dem Anschlag aufgenommen werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen. öfcönuCKT iM der REiCHSbiuiCKEhEt
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US558117XA | 1930-10-21 | 1930-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE558117C true DE558117C (de) | 1932-09-02 |
Family
ID=22000304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG79397D Expired DE558117C (de) | 1930-10-21 | 1931-04-09 | Innennabenbremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE558117C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016002468B4 (de) | 2016-02-29 | 2024-02-01 | Liebherr-Aerospace Lindenberg Gmbh | Bistabile Bremse |
-
1931
- 1931-04-09 DE DEG79397D patent/DE558117C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016002468B4 (de) | 2016-02-29 | 2024-02-01 | Liebherr-Aerospace Lindenberg Gmbh | Bistabile Bremse |
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