AT132938B - Innen-Nabenbremse für Kraftfahrzeug-, besonders Flugzeuglaufräder. - Google Patents

Innen-Nabenbremse für Kraftfahrzeug-, besonders Flugzeuglaufräder.

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AT132938B
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Goodyear Tire & Rubber
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    Innen-Nabenbremse für Kraftfahrzeug-, besonders Flugzeuglaufräder.   



   Die Erfindung bezieht sieh auf   Innen-1\abenbremsen   jener Art für Kraftfahrzeuge, insbesondere
Flugzeuglaufräder, bei der eine längsgespaltene, auf einer unbeweglichen Zwischennabe der   Radaehse   aufliegende Federbremshülse vorhanden ist, die mittels eines auf einem fernbetätigbaren   Längssehub-   glied sitzenden Spreizgliedes zwecks Reibungseingriffes mit der   Radnaben-Innenfläche   aufweitbar ist, und besteht im Wesen darin, dass das Spreizglied aus zwei abstandsweise hintereinander befindlichen
Paaren von an Zapfen eines   Längsschlittens   der Radachse knieförmig angelenkten Spreizhebeln mit sich gegen beiderseitige Wangenrasten od. dgl. der Bremshülse stÜtzenden freien Enden besteht. 



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Bremse bei weggelassenem   Aussenmantel,   Fig. 2 einen mittleren Längs- schnitt nach 11-11 der Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt nach 111-111 der Fig. 1 und Fig. 4 eine Vorder- ansicht der Einrichtung. 



   Auf der Achse 11 eines Flugzeuglaufrades sitzt eine die Bremseinrichtung tragende Grundnabe 10, die mittels durch zusammenpassende Flanschen 14 der Achse und der Grundnabe reichender Schraubenbolzen   7. 3 festgehalten   ist. An der Grundnabe 10 ist, mit ihr aus einem Stück gefertigt, ein Gehäuse 16 vorgesehen, das zylindrische Endteile 17 aufweist und den Enden einer Querwelle 18 als Lager dient, auf deren einem Ende ein Arm 19 sitzt, während im mittleren Teil der Welle ein exzentrischer Kurbelzapfen 20 vorgesehen ist, der in einer mittleren verhältnismässig breiteren Ausnehmung 22 des Gehäuses 16 untergebracht ist.

   Das andere Ende der Querwelle ist mit einer Torsionsfeder 23 versehen, die einerseits bei 24 (Fig. 1) an der Welle 18 festgelegt, anderseits in eine Bohrung 27 eines Fortsatzes 26 eingesteckt ist, der durch Bolzen an den Flanschen 14 befestigt ist (Fig. 4). Die Feder 23 steht normalerweise unter Spannung und sucht die Querwelle im Uhrzeigersinne nach der Fig. 2 zu drehen. Eine auf das Wellenende 18 aufgeschobene Flanschenkappe 28 sichert die Feder 23 in ihrer Lage auf der Querwelle. 



   In einem Längsschlitz   84   der Grundnabe 10 ist längs der Achse 11 und in Berührung mit ihr ein   Längsschlitten.   30 verschiebbar, der an seinem äusseren verbreiterten Ende eine Gabel   zu   aufweist, in die der Kurbelzapfen 20 eingreift. An dem   Längsschlitten. 30   sind zwei radial nach aussen abstehende Zapfen   86   befestigt, die als Drehzapfen zur knieförmigen Anlenkung paarweiser Hebel 37 und 38 dienen, die Spreizhebel darstellen, deren äussere Enden abgerundet sind und in Rasten,   zu   greifen, die in an den einander zugekehrten Randteilen einer   längsgespaltenen   zylindrischen   Bremshülse   42 angebrachten Wangen 40 (Fig. 3) vorgesehen sind.

   Es ist vorteilhaft, an den   gegenüberliegenden Schlitzrändern   der   Bremshülse   42 Zugfedern   41   angreifen zu lassen,   um   die Bremshülse in verengter, also unwirksamer 
 EMI1.1 
 Diese besteht aus geeignetem federnden Material und ist zweckmässig mit einem Bremsbelag   43 Über-   zogen. 
 EMI1.2 
 

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 eine axiale   Lagenveränderung   der Bremshülse nach der Querwelle 18 hin, während eine Verschiebung nach der andern Seite die unter dem Einfluss der Torsionsfeder 23   stehenden Spreizhebel 37,. 38   ver- hindern. 



   Die Zwischennabe 44 ist im mittleren Teil zu einem nach aussen vorspringenden   Längshohlrücken   50 ausgebaut, der in den Schlitz der   Bremshülse   42 reicht und einen Anschlag für die Schlitzränder der
Bremshülse bildet. Der   Rücken 50   verhindert auch eine Verdrehung der Bremshülse 42 auf der   Achse.   



   Bei Betätigung der Querwelle 18 wird die Bremshülse durch die Spreizhebel erweitert und kommt dadurch mit der   Innenfläche   einer zylindrischen Radnabenbüchse 52 in Berührung, die mit den Radreifen haltenden Flanschenringen   5. 3   versehen ist. Nahe den Rändern der Radnabenbüchse 52 sind an ihrer Innenseite Lagerringe   j4 und 55 vorgesehen,   die mit Walzen 57 und 58 zusammenwirken, welche von auf der Grundnabe 10 festsitzenden Spurringen 60 und 61 drehbar gehalten werden. Ein in einer   ringförmigen Nut ? des Flansches 4S   angeordneter Packungs-oder Dichtungsring 62 aus Filz oder anderem Material verhindert den Zutritt des Schmieröles zu dem die Spreizhebelanordnung aufnehmenden Teil der Nabe und zu dem Bremsbelag.

   Die Achsen der Lagerwalzen 57 und 58 sind zur Richtung der Achse 11 geneigt angeordnet. Ein zwischen dem Spurring 60 und einer   Sehulterfläche   66 der Nabe 10 eingesetzter Ring 64 ist mit einer das innere Ende der   Radnabenbüehse   übergreifenden Randleiste 67 versehen und dient dem Rollenlager als Schutz. Ein zweiter Schutzring 68 ist bei 69 an dem Flanschring 53 der Nabe befestigt und umfasst die Randleiste 67, wobei zwischen die Ringe 64 und 68 zum Schutz der Lagerrollen 57 und zur Verhinderung des   Ölablaufes   aus dem Lager eine Dichtungspackung 72 eingelegt ist. 



   Zwei Paare von Ringen   7. 3 und   74, deren innere Ränder voneinander abstehen, um Ringnuten 76 zur Aufnahme von Filz od. dgl. zu bilden,   schliessen   das Rollenlager 58 am äusseren Nabenende ein und sind zwischen einer Schulter 78 am Rande der Radnabenbüchse und einer inneren Umfangsrippe 79 der letzteren in ihrer Lage gehalten. 



   Eine   Stahlhülse   80 ist, wie bei 82 angedeutet, mit dem äusseren verjüngten Teil 83 der Grundnabe 10 vernietet und trägt eine Schraubkappe   84,   um die Anbringung der Bremsteile zu erleichtern und sie in ihrer Anordnung zu halten. Ein die Kappe 84 und die Stahlhülse 80 durchsetzender Bolzen 86 sichert die Kappe 84 in ihrer Lage. 



   Aus der vorhergehenden Beschreibung ergibt sich, dass die Bremse in Verbindung mit den Rollenlagern wirksam betätigt werden kann, ohne auf die letzteren oder auf den   Längsschlitten @   30 nachteilig einzuwirken, welch letzterer in Ausschnitten oder Schlitzen   34   der Gnmdnabe zwischen den Lagerringen und der Achse verschiebbar ist. Auch kommt annähernd die gesamte Oberfläche der Bremshülse gegen die innere Fläche der Radnabenbüchse zur Wirkung, u. zw. in jeder Drehrichtung der letzteren.

   Diese Wirkungsweise wird dadurch erleichtert, dass die Schlitzränder der gesprengten Bremshülse gewöhnlich mit dem in der Verbindungslinie der beiden Spreizhebeldrehzapfen 36 liegenden   Längsrücken   50 zu- 
 EMI2.1 
   wegung vollführen,   um in der Querrichtung auf die Bremshülse wirkende Stösse zur Gänze durch den   Längsrücken   50 auffangen zu können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Innen-Nabenbremse für Kraftfahrzeug-, besonders Flugzeuglaufräder, die eine längsgespaltene, auf einer unbeweglichen Zwischennabe der   Radaehse   aufliegende Federbremshülse besitzt, die mittels eines auf einen fernbetätigbaren   Längsschubglied   sitzenden   Spreizgliedes zwecks Reibungseingriffes   mit der   Radnabeninnenfläehe   aufweitbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Spreizglied aus zwei abstandsweise hintereinander befindlichen Paaren von an Zapfen   (36)   eines   Längsschlittens     (, 30)   der Radachse (11) knieförmig angelenkten Spreizhebeln (37, 38) mit sich gegen beiderseitige Wangenrasten   (39)   od. dgl. der Bremshülse (42) stützenden freien Enden besteht.

Claims (1)

  1. 2. Innen-Nabenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Spreizhebelanlenk- EMI2.2
    3. Innen-Nabenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Bremshülse tragende, unbewegliche Zwischennabe (44) auf einer die Radachse aufnehmenden Grundnabe (10) festgelagert und in dieser ein unterhalb des Bremshülsenspaltes gelegener Längsschlitz (, 34) zur Führung des auf der Radachse gleitenden Längsschlittens (30) vorgesehen ist.
    4. Innen-Nabenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeir1met, dass die Zwisehennabe (44) zu einem zwischen die Bremshülsenspaltränder eingreifenden und die Spreizhebelzapfen-Verschiebung zulassenden Längshohlriicken (50) ausgebaucht und der Längsschlitten gegenüber den Rückenseitenwänden sowie den Rändern des Grundnabenlängsschlitzes 4) beiderseits geringen Spielraum besitzt, so dass queraxial auf die Radnabe, bzw. Bremshülse wirkende Stosskräfte auf den Längshohlrüeken aufgefangen werden und keine Bremskräfte hervorzurufen vermögen.
AT132938D 1930-10-21 1931-06-30 Innen-Nabenbremse für Kraftfahrzeug-, besonders Flugzeuglaufräder. AT132938B (de)

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