DE55806C - Druckvorrichtung an Baum-Mefskluppen - Google Patents
Druckvorrichtung an Baum-MefskluppenInfo
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- DE55806C DE55806C DE189055806D DE55806DD DE55806C DE 55806 C DE55806 C DE 55806C DE 189055806 D DE189055806 D DE 189055806D DE 55806D D DE55806D D DE 55806DD DE 55806 C DE55806 C DE 55806C
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- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
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- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
- G01B5/0035—Measuring of dimensions of trees
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Botany (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
bei PRAG.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die selbstvermerkenden Baum-Mefskluppen so
zu verbessern, dafs der zum Abdrucke der abgegriffenen Stärken bestimmte Papierstreifen
selbsttätig ab- und aufgerollt wird, und dafs durch Anbringung bestimmter Buchstabenstempel
neben den Zahlenstempeln es möglich ist, nicht nur Baumstärken, sondern auch einzelne
Holzstämme und Holzarten auf dem selbstthätig sich abwickelnden Streifen zu vermerken.
α ist das Mefslineal, b und c sind der feste
und der verschiebbare Arm der Mefskluppe. Das Mefslineal α wird am besten aus Holz
hergestellt. Zum Zwecke sicherer Führung des beweglichen Armes c befestigt man . an der
Vorderfläche längs der beiden Kanten zwei Leisten α1 aL, welche nach aufsen etwas breiter
sind als nach innen und so auf dem Lineal befestigt werden, dafs sich die Fasern kreuzen.
Zugleich mit dem Arme c verschiebt sich der Druckapparat, welcher die am Lineale angebrachten
Zahlen und Zeichen auf einen im Apparate, befindlichen Papierstreifen s mittelst
einer dauerhaften Farbe druckt. Es sind das jedesmal diejenigen Zahlen und Zeichen des
Lineales, auf welche man den Apparat einstellt, und welche beim Anziehen der Hebelzunge d1
jedesmal auf jenem Papierstreifen s gedruckt erscheinen. Dieser wickelt sich bei jedem Loslassen
der Hebelzunge d1 von der Rolle A auf die Rolle B um ein kleines Stück auf, so dafs
die bezüglichen Zeichen und Zahlen auf dem Papierstreifen unter einander kommen.
Die selbstthätige Schaltvorrichtung ist auf einer Platte d angeordnet, welche dem Querschnitte
des Lineals entsprechend ausgespart und auf dem Lineal sammt dem Arme c verschiebbar
ist. In der Platte d sind zwei Stifte χ und y befestigt, welche zwei abnehmbaren
Trommeln A und B als Drehspindeln dienen. Die mit einem abnehmbaren Deckel und einem
Schlitze / versehene Trommel A dient zur Aufnahme des Papierstreifens s, welcher bedruckt
werden soll. Derselbe wird auf der Spindel χ zusammengerollt und geht durch
den Schlitz / zwischen den Führungsstiften t tl und den Führungswalzen vvl zur Trommel B,
auf deren Spindely er mittelst einer einfachen
Klemme g befestigt werden kann. Das geschieht am besten mittelst eines halbcylindrischen
federnden Metallstreifens.
Die Trommel B ist unten mit einer Scheibe B2
und oben mit einem abnehmbaren Deckel B l versehen.
Senkrecht zu den Papierstreifen und an der Stelle, wo sich die Stempel befinden, wickelt
sich der Farbctreifen f von der Walze w auf
die Walze wl auf. Unmittelbar über den
beiden Streifen s und f befindet sich ein elastischer Druckhammer q, der an dem um 0
drehbaren Hebelarm h befestigt ist.
Das Drucken geschieht in folgender Weise:
Durch Andrücken der Zunge d1 wird der
an der gleichen Achse ο1 mit ihr befestigte
Hebelarm d2 und somit auch der Druckhammer q,
welcher mittelst eines Stiftchens ql vom Hebelarm
d2 mitgenommen wird, gegen die am
Streifen m befindlichen Stempel angedrückt. Bei diesem Vorgang mufs auch der Farbstreifen/
und der Papierstreifen s, welche sich zwischen dem Druckhammer und der betreffenden
Type befinden, gegen diese angeprefst werden, so dafs· sich die Type am
Papierstreifen s auswendig abdrückt. Sobald die Zunge d1 frei wird, bringt die Spannfeder
F1 den Hebel d2 in seine ursprüngliche Lage zurück und die Typen werden wieder
frei. Zugleich mit dem Druckhammer, welcher an dem Hebel h befestigt ist, wird beim Anziehen
der Zunge dl auch dieser Hebel h um seine Achse ο ein wenig gedreht.
An dem anderen Ende des Hebels /? ist ein Arm hl drehbar aufgehängt, welcher dem
Schaltrade r als Zugklinke dient und mittelst einer Feder F2 an dasselbe angeprefst wird.
Dieses Schaltrad r wird nach jedem Vorschub um einen Zahn durch eine Sperrklinke k festgehalten.
Infolge dieser Einrichtung bewegt sich auch das mit besagtem Schaltrad zusammenhängende
Zahngetriebe \\λ^ bei jedesmaligem
Andrücken der Zunge d1 um ein Gleiches vorwärts, und es wird dadurch die
Trommel B umgedreht und der Streifen s aufgewickelt bezw. von der Trommel A abgewickelt,
so dafs an den Typen bei m nach jedem Loslassen der Zunge d1 eine unbedruckte
Stelle des Streifens s zum Vorschein kommt. Zugleich mit dem Schaltrade r dreht
sich auch die an dessen Welle befestigte kleine Führungswalze ν, gegen welche die am Ende
des Hebelarmes n2 drehbar befestigte andere Führungswalze νl mittelst der Spannfeder F6
angeprefst wird. Hebel n2 ist um o2 drehbar
und kann beim Einsetzen eines frischen Streifens s zurückgezogen bezw. geöffnet werden.
Es dient somit die Führungswalze ν zugleich auch zum Verschieben des Streifens s
nach jedesmaligem Drucken, da die Schaltung der Walze ν und des Zahnrädchens ^2 stets
von gleicher Gröfse ist. Demzufolge müfste, falls die Trommel B mit dem Rädchen ^2
fest verbunden wäre, durch den wachsenden Durchmesser der sich aufwindenden Papierrolle
die Spannung des Papierstreifens daselbst stets wachsen, bis letzterer endlich zerrisse, oder aber
der Streifen würde viel schneller aufgewunden werden, als es zu Anfang geschah, wodurch
die Zeichenentfernung am Streifen s ungleich würde. Um dem vorzubeugen, ist das Zahnrädchen
^2 mit Spindel^ und tnit der Trommel B
nicht fest verbunden, sondern es wird durch Reibung mitgenommen. Die dazu nöthige
Reibung kann durch Federn F4 (Fig. io und
11) erzeugt werden, welche durch Schräubchenn^2
mehr oder weniger angespannt werden können. Scheibe JB2 ist auf einer als
Unterlage dienenden Reibungsscheibe S3 mittelst
eines Mitnehmers M aufgestellt (Fig. io).
Die Spindel des Zahnrädchens \ (und zugleich der Rolle v) trägt an ihrem Ende eine Schnecke u,
durch welche ihre Umdrehung auch dem Schneckenrädchen ul und dem an derselben
Spindel sitzenden Zahnrädchen «2 mitgetheilt wird. Letzteres greift in das an der gleichen
Achse mit der kleinen Rolle n>1 sitzende Zahnrädchen
ein, so dafs auch diese Rolle zu gleicher Zeit umgedreht wird und den Farbstreifen
f von der kleinen Rolle w gleichmäfsig
abwickelt. Aus dem Gesagten ist ersichtlich , dafs nach jedesmaligem Abdrucken eines Stempels auch eine neue reine Stelle des
Streifens s und eine noch unbenutzte Stelle des Farbstreifens/ vor die nächstdem abzudruckenden
Stempel geschoben wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Baum-Mefskluppen die Vorrichtung zur gleichzeitigen Schaltung eines Papierstreifens s und eines Farbbandes f, welche aus den Trommeln A und B, dem Schaltrade r, Zahnrädern \ ^1 £2 und Rollen vv1, der Zunge rf1 nebst Hebeln d2hh\ der Schnecke w, den Zahnrädern M1M2W3 und den Walzen w w 1 besteht und in der Weise angeordnet ist, dafs beim Andrücken der Zunge dl der .Papierstreifen s und das Farbband f durch einen Druckhammer q auf den betreffenden Stempel niedergedrückt werden, beim Loslassen der Zunge aber beide um ein gewisses Stück selbstthä'tig vorrücken, indem die rückkehrende Zugklinke h1 das Schaltrad r und dieses die übrigen Räder und Scheiben in Bewegung setzt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE55806T | 1890-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55806C true DE55806C (de) | 1891-04-03 |
Family
ID=33546387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189055806D Expired DE55806C (de) | 1890-04-18 | 1890-04-18 | Druckvorrichtung an Baum-Mefskluppen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55806C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745827C (de) * | 1941-02-05 | 1944-05-19 | Marco M Vasilico | Geraet zum Abnehmen und Drucken der Masse von Schnittholz |
-
1890
- 1890-04-18 DE DE189055806D patent/DE55806C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745827C (de) * | 1941-02-05 | 1944-05-19 | Marco M Vasilico | Geraet zum Abnehmen und Drucken der Masse von Schnittholz |
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