DE220108C - - Google Patents
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- DE220108C DE220108C DENDAT220108D DE220108DC DE220108C DE 220108 C DE220108 C DE 220108C DE NDAT220108 D DENDAT220108 D DE NDAT220108D DE 220108D C DE220108D C DE 220108DC DE 220108 C DE220108 C DE 220108C
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- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 1
- 238000010073 coating (rubber) Methods 0.000 description 1
- 239000003550 marker Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- G07C1/00—Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
- G07C1/20—Checking timed patrols, e.g. of watchman
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 220108 KLASSE 43«.-GRUPPE
RICHARD BLJRK in SCHWENNINGEN a. N.
Farbbandstreifen hindurchlaufenden Kontrollstreifens.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontrolluhr, die sich besonders durch eine neue und
eigenartige Markiervorrichtung kennzeichnet. Den bekannten ähnlichen Einrichtungen haftet
der Übelstand an, daß sich bei ihnen die Markierungen leicht überdecken und dadurch unleserlich
werden. Die Ursache dieser Unvollkommenheit besteht darin, daß der die Markierung
aufnehmende Kontrollstreifen durch
ίο ein Uhrwerk bewegt wird, so daß der Vorschub
des Streifens von dem Zeitunterschied zwischen zwei Markierungen abhängig ist und daher oft
nicht ausreicht, namentlich wenn diese Markierungen in sehr kurzen Zeitabschnitten nacheinander
erfolgen.
Gemäß vorliegender Erfindung ist nun das Weiterschalten des Kontrollstreifens sowie des
üblichen Farbbandes vollkommen unabhängig von der Zeit. Um dies zu erreichen, wird ein
an sich bekannter Markierschlüssel verwendet, der einen beweglichen Zahn besitzt, welcher
direkt in das Antriebsrad der Aufwickelvorrichtung für den Kpntrollstreifen eingreift und
diesen bei der Drehung des Schlüssels um ein genügend großes Stück weiterschaltet, so daß
niemals zwei Markierungen übereinandergedruckt werden können. Fernerhin können mit
der neuen Vorrichtung der Abdruck der Ordnungstype des feststehenden Schlüsselbartes
sowie das Weiterschalten des Papierstreifens und des Farbbandes absatzweise nacheinander
erfolgen, weil der bewegliche Zahn des Markierschlüssels mit einem einseitigen Sperrmechanismus
in Verbindung steht, so daß der Schlüsselzahn nur in einer Richtung bewegt werden
kann und somit die einzelnen Arbeiten nacheinander ausführen muß. Außerdem ist beim
Erfindungsgegenstand der den eigentlichen Abdruck bewirkende Stempelschlitten derart im
Bereich des beweglichen Schlüsselzahnes angeordnet, daß dieser den Schlitten nach erfolgter
Weiterschaltung des Nbtizstreifens direkt erfaßt und ihn gegen letzteren drückt. ,Durch
diese neue Anordnung ist eine zuverlässig arbeitende Markiervorrichtung für Kontrolluhren
0. dgl. geschaffen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform
näher erläutert.
Fig. ι zeigt die Kontrolluhr in Oberansicht '50 bei abgenommenem Deckel,
Fig. 2 in einem Horizontalschnitt die Markierstreifen- und die Farbbandführung.
Die Fig. 3 und 4 sind verschiedene Seitenansichten bei teilweise weggebrochenem Gehäuse.
Fig. 5 stellt in Einzelansicht die Lagerung der Papierrolle und der Farbbandrolle dar.
Fig. 6 und 7 sind Grundrisse der Markiervorrichtung und zeigen die Arbeitsweise des
Schlüssels in verschiedenen Stellungen.
Fig. 8 und 9 sind entsprechende Seitenschnitte der Fig. 6 und 7.
Fig. 10, 11 und 12 sind Einzelansichten des
Schlüssels und zeigen denselben in Gesamtansicht mit teilweisem Längsschnitt, im Querschnitt
und in Stirnansicht.
Die Kontrolluhr ist in das Gehäuse ι eingeschlossen
und mit einem Typenrad 6 als Minutenscheibe, einem Typenrad 6a als Stundenscheibe
versehen, die auf einer Achse 5 angeordnet sind, welche durch ein auf der Achse 2
sitzendes Rad 3 mit einem beliebigen Uhrwerk, das sich unter der Werkplatte 18 befindet,
angetrieben werden, wobei die beiden Räder 6 und 6" in bekannter Weise derart miteinander
in Verbindung stehen, daß die Stundenscheibe 6a erst nach einer vollständigen Umdrehung der
Minutenscheibe 6 weitergedreht wird (Fig. 1). Über die Druckstelle '9 der Kontrolluhr wird
nun ein Papierstreifen 11 geführt (Fig. 2), der, von einer Rolle xia ausgehend, zwischen einer
Bremse 12 hindurch zur Druckstelle 9 und über eine Führungsrolle 14 geführt sowie von hier
auf eine Rolle 15 aufgewickelt wird. Über die Druckstelle 9 ist weiterhin ein Farbband 7 geführt,
das von einer Rolle ya ausgeht und über eine Rolle 10 sowie über Führungsrollen 8 läuft
und hierauf auf die Rolle 10 aufgewickelt ist. Um dem sich vergrößernden Durchmesser der
Aufwickelrollen 15 und 10 Rechnung zu tragen, sind diese auf Schlitten 21 und 16 angeordnet,
welche in Führungen 51 auf der Unterseite des Zwischenbodens 18 des Gehäuses verschiebbar
gelagert sind, wobei sie durch Federn 22 und 20 unausgesetzt gegen die Rollen 14 "und 10 gedrückt
werden, so daß sich bei Drehung dieser Rollen der Papierstreifen 11 bzw. das Farbband
7 weiterschalten und aufwickeln. Um . nun z. B. zum Zwecke des Einführens eines neuen Farbbandes oder Papierstreifens die
Rollen 15 und ηα von den Rollen 14 und 10
abrücken zu können, sind die Schlitten 21 und 16 mit von oben erreichbaren Knöpfen 23 und 19
versehen, welche durch Schlitze 24 und 17 nach außen ragen, so daß sie' erfaßt werden können.
Um sodann die Rollen in abgerückter Stellung festhalten zu können, sind die Schlitze 24 und 17
am Ende bei 24" bzw. 17s abgebogen (Fig. 2).
Das Drucken und das Weiterschalten des
Papierstreifens 11 sowie des Farbbandes 7 wird mittels eines eigenartigen Schlüssels 30
durch eine einzige Umdrehung desselben bewirkt (Fig. 10 bis 12). Dieser ist mit dem üblichen
Typenzahn 31 versehen, der eine Ordnungstype 37 trägt und mittels einer Achse 32
drehbar im Rohr des Schlüssels 30 gelagert ist. Zur Ausübung obiger Verrichtungen ist der
Schlüssel 30 mit einem Zahn 29 versehen. Damit der Schlüssel 30 nur nach einer Richtung
gedreht werden kann, ist auf der Achse 32 ein Sperrad 33 oder auch nur ein Einschnitt
im Schaft 32 angeordnet, in welche eine Klinke 34 eingreift, die durch eine Feder 35 im Eingriff
mit dem Sperrad oder dem Einschnitt 33 gehalten wird, wobei die Klinke 34 und Feder 35
in einem Gehäuse 36 liegen, das gleichzeitig als Griff für den Schlüssel 30 dient. Wird nun
der Schlüssel 32 mit dem Typenzahn 31 in das Schlüsselloch 50 eingeführt (Fig. 6 bis 9), so
kann der Schlüssel 30 nach der einen Richtung gedreht werden, während der Typenzahn 31
der Druckstelle 9 gegenüber, im Schlitz des Schlüsselloches 50 stehen bleibt. Zum Abdrucken
der eingestellten Typen ist nun auf einem Schlitten 39 (Fig. 6 bis 9) der Druckstelle
9 gegenüber ein Stempel 47 vorgesehen, welcher zweckmäßigerweise mit einem Gummibelag
46 o. dgl. versehen ist. Dieser Schlitten 39 steht unter Wirkung einer Feder 40, die
einerseits an dem Schlitten 39 und andererseits an einem festen Stift 41 des Gehäuses 13
befestigt ist. Weiterhin ist auf dem Schlitten 39 eine Rolle 38 vorgesehen, gegen welche der
Zahn 29 beim Drehen des Schlüssels 30 stößt und sie mit dem Schlitten 39 verschiebt, so
daß der Papierstreifen 11 durch den Stempel 47 gegen die Typen gedrückt wird.
Durch das Drehen des Schlüssels 30 wird nun auch das Weiterschalten des Papierstreifens
und des Farbbandes bewirkt.
Zu diesem Zweck ist die Rolle 14 mit einem
Zahnrad 26 versehen, in welches ein Zahnrad 28 eingreift (Fig. 1), dessen Zähne in den Weg des
Zahnes 29 des Schlüssels 30 reichen : (Fig. 6
und 7). Wird der Schlüssel 30 gedreht, so trifft der Zahn 29 auf die Zähne des Rades 28 auf und
dreht dieses, wodurch auch das Rad 26 und die j Rolle 14 entsprechend gedreht werden, so daß
j auch der Papierstreifen 11 um ein gewisses
Stück vorwärts geschaltet wird. Das Rad 28 wird hierbei durch eine Klinke 42, die unter
Wirkung einer Feder 43 steht, in der jeweiligen Stellung festgehalten und gegen Rückwärtsdrehen
gesichert. Zur Weiterschaltung des Farbbandes 7 ist die Rolle 10 \ mit einem Zahnrad
25 versehen, das. in ein Zahnrad 27 eingreift, dessen Zähne wieder in den Weg des^Zahnes 29
reichen, wobei auch dieses Rad 27^durch eine
Klinke 44,. die unter Wirkung der Feder 45 steht, arretiert und gegen Rückwärtsdrehung gesichert
wird. Ein Zurückschalten sowohl de's Papierstreifens als auch des Farbbandes ist ako in
doppelter Weise verhindert, nämlich einmal durch die Klinken 42 und 44 und durch die
Sperrvorrichtung 33, 34, 35 im Schlüssel.
■ Nach Einführen eines Schlüssels 30 in das Schlüsselloch 50 steht die Ordnungstype 37 stets unverrückbar der Druckstelle 9 gegenüber, und ebenso liegen an der Druckstelle die der jeweiligen Zeit entsprechenden Zeittypen der Typenräder 6 und 6a. Wird nun der Schlüssel 30 gedreht, so trifft er zunächst auf die Zähne des Rades 28 und schaltet den Papierstreifen 11 um ein bestimmtes Stück weiter, so daß für ! den Abdruck der Zeittypen und der. Schlüssel-
■ Nach Einführen eines Schlüssels 30 in das Schlüsselloch 50 steht die Ordnungstype 37 stets unverrückbar der Druckstelle 9 gegenüber, und ebenso liegen an der Druckstelle die der jeweiligen Zeit entsprechenden Zeittypen der Typenräder 6 und 6a. Wird nun der Schlüssel 30 gedreht, so trifft er zunächst auf die Zähne des Rades 28 und schaltet den Papierstreifen 11 um ein bestimmtes Stück weiter, so daß für ! den Abdruck der Zeittypen und der. Schlüssel-
type immer eine frische Druckfläche vorhanden ist, worauf er auf die Rolle 38 aufläuft und hierdurch
einen Abdruck herstellt und endlich in die Zähne des Rades 27 eintritt, so daß auch
das Farbband 7 fortgeschaltet wird.
In Beschreibung und Zeichnung sind der Deutlichkeit wegen nur Stunden- und Minutentypenräder
vorgeführt. Es können selbstverständlich noch weitere Typenräder mit anderen Zeiteinheiten angewendet werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Kontrolluhr mit einem Markierschlüssel mit beweglichem Zahn zur Weiterschaltung eines zwischen unausgesetzt drehenden Typenrädern, einer Schlüsseltype und einem Farbbandstreifen hindurchlaufenden Kontrollstreifens, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schlüsselzahn 29) selbst in die Antriebsräder der Aufwickelvorrichtung der Streifen eingreift, um diese weiterzuschalten.
- 2. Kontrolluhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Zahn des Markierschlüssels nach Art der bekannten Uhraufziehschlüssel mit einem am Schlüssel angebrachten einseitigen Gesperr (33. 34) versehen ist, so daß er nur nach einer Richtung drehbar ist und folglich der Abdruck der Ordnungstype (37) des Markierschlüssels und das Schalten von Papier- und Farbbandstreifen absatzweise nacheinander erfolgen können.
- 3. Kontrolluhr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempelschlitten (39,38) in dem Bereich des Schlüsselzahnes (29) so angeordnet ist, daß der Schlüsselzahn nach der Fortschaltung des Kontrollstreifens den Stempelschlitten (39, 38) unmittelbar erfaßt und gegen die Druckstelle bewegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220108C true DE220108C (de) |
Family
ID=481185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220108D Active DE220108C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220108C (de) |
-
0
- DE DENDAT220108D patent/DE220108C/de active Active
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