DE220108C - - Google Patents

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DE220108C
DE220108C DENDAT220108D DE220108DC DE220108C DE 220108 C DE220108 C DE 220108C DE NDAT220108 D DENDAT220108 D DE NDAT220108D DE 220108D C DE220108D C DE 220108DC DE 220108 C DE220108 C DE 220108C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/20Checking timed patrols, e.g. of watchman

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 220108 KLASSE 43«.-GRUPPE
RICHARD BLJRK in SCHWENNINGEN a. N.
Farbbandstreifen hindurchlaufenden Kontrollstreifens.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontrolluhr, die sich besonders durch eine neue und eigenartige Markiervorrichtung kennzeichnet. Den bekannten ähnlichen Einrichtungen haftet der Übelstand an, daß sich bei ihnen die Markierungen leicht überdecken und dadurch unleserlich werden. Die Ursache dieser Unvollkommenheit besteht darin, daß der die Markierung aufnehmende Kontrollstreifen durch
ίο ein Uhrwerk bewegt wird, so daß der Vorschub des Streifens von dem Zeitunterschied zwischen zwei Markierungen abhängig ist und daher oft nicht ausreicht, namentlich wenn diese Markierungen in sehr kurzen Zeitabschnitten nacheinander erfolgen.
Gemäß vorliegender Erfindung ist nun das Weiterschalten des Kontrollstreifens sowie des üblichen Farbbandes vollkommen unabhängig von der Zeit. Um dies zu erreichen, wird ein an sich bekannter Markierschlüssel verwendet, der einen beweglichen Zahn besitzt, welcher direkt in das Antriebsrad der Aufwickelvorrichtung für den Kpntrollstreifen eingreift und diesen bei der Drehung des Schlüssels um ein genügend großes Stück weiterschaltet, so daß niemals zwei Markierungen übereinandergedruckt werden können. Fernerhin können mit der neuen Vorrichtung der Abdruck der Ordnungstype des feststehenden Schlüsselbartes sowie das Weiterschalten des Papierstreifens und des Farbbandes absatzweise nacheinander erfolgen, weil der bewegliche Zahn des Markierschlüssels mit einem einseitigen Sperrmechanismus in Verbindung steht, so daß der Schlüsselzahn nur in einer Richtung bewegt werden kann und somit die einzelnen Arbeiten nacheinander ausführen muß. Außerdem ist beim Erfindungsgegenstand der den eigentlichen Abdruck bewirkende Stempelschlitten derart im Bereich des beweglichen Schlüsselzahnes angeordnet, daß dieser den Schlitten nach erfolgter Weiterschaltung des Nbtizstreifens direkt erfaßt und ihn gegen letzteren drückt. ,Durch diese neue Anordnung ist eine zuverlässig arbeitende Markiervorrichtung für Kontrolluhren 0. dgl. geschaffen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert.
Fig. ι zeigt die Kontrolluhr in Oberansicht '50 bei abgenommenem Deckel,
Fig. 2 in einem Horizontalschnitt die Markierstreifen- und die Farbbandführung.
Die Fig. 3 und 4 sind verschiedene Seitenansichten bei teilweise weggebrochenem Gehäuse.
Fig. 5 stellt in Einzelansicht die Lagerung der Papierrolle und der Farbbandrolle dar.
Fig. 6 und 7 sind Grundrisse der Markiervorrichtung und zeigen die Arbeitsweise des Schlüssels in verschiedenen Stellungen.
Fig. 8 und 9 sind entsprechende Seitenschnitte der Fig. 6 und 7.
Fig. 10, 11 und 12 sind Einzelansichten des
Schlüssels und zeigen denselben in Gesamtansicht mit teilweisem Längsschnitt, im Querschnitt und in Stirnansicht.
Die Kontrolluhr ist in das Gehäuse ι eingeschlossen und mit einem Typenrad 6 als Minutenscheibe, einem Typenrad 6a als Stundenscheibe versehen, die auf einer Achse 5 angeordnet sind, welche durch ein auf der Achse 2 sitzendes Rad 3 mit einem beliebigen Uhrwerk, das sich unter der Werkplatte 18 befindet, angetrieben werden, wobei die beiden Räder 6 und 6" in bekannter Weise derart miteinander in Verbindung stehen, daß die Stundenscheibe 6a erst nach einer vollständigen Umdrehung der Minutenscheibe 6 weitergedreht wird (Fig. 1). Über die Druckstelle '9 der Kontrolluhr wird nun ein Papierstreifen 11 geführt (Fig. 2), der, von einer Rolle xia ausgehend, zwischen einer Bremse 12 hindurch zur Druckstelle 9 und über eine Führungsrolle 14 geführt sowie von hier auf eine Rolle 15 aufgewickelt wird. Über die Druckstelle 9 ist weiterhin ein Farbband 7 geführt, das von einer Rolle ya ausgeht und über eine Rolle 10 sowie über Führungsrollen 8 läuft und hierauf auf die Rolle 10 aufgewickelt ist. Um dem sich vergrößernden Durchmesser der Aufwickelrollen 15 und 10 Rechnung zu tragen, sind diese auf Schlitten 21 und 16 angeordnet, welche in Führungen 51 auf der Unterseite des Zwischenbodens 18 des Gehäuses verschiebbar gelagert sind, wobei sie durch Federn 22 und 20 unausgesetzt gegen die Rollen 14 "und 10 gedrückt werden, so daß sich bei Drehung dieser Rollen der Papierstreifen 11 bzw. das Farbband 7 weiterschalten und aufwickeln. Um . nun z. B. zum Zwecke des Einführens eines neuen Farbbandes oder Papierstreifens die Rollen 15 und ηα von den Rollen 14 und 10 abrücken zu können, sind die Schlitten 21 und 16 mit von oben erreichbaren Knöpfen 23 und 19 versehen, welche durch Schlitze 24 und 17 nach außen ragen, so daß sie' erfaßt werden können. Um sodann die Rollen in abgerückter Stellung festhalten zu können, sind die Schlitze 24 und 17 am Ende bei 24" bzw. 17s abgebogen (Fig. 2).
Das Drucken und das Weiterschalten des
Papierstreifens 11 sowie des Farbbandes 7 wird mittels eines eigenartigen Schlüssels 30 durch eine einzige Umdrehung desselben bewirkt (Fig. 10 bis 12). Dieser ist mit dem üblichen Typenzahn 31 versehen, der eine Ordnungstype 37 trägt und mittels einer Achse 32 drehbar im Rohr des Schlüssels 30 gelagert ist. Zur Ausübung obiger Verrichtungen ist der Schlüssel 30 mit einem Zahn 29 versehen. Damit der Schlüssel 30 nur nach einer Richtung gedreht werden kann, ist auf der Achse 32 ein Sperrad 33 oder auch nur ein Einschnitt im Schaft 32 angeordnet, in welche eine Klinke 34 eingreift, die durch eine Feder 35 im Eingriff mit dem Sperrad oder dem Einschnitt 33 gehalten wird, wobei die Klinke 34 und Feder 35 in einem Gehäuse 36 liegen, das gleichzeitig als Griff für den Schlüssel 30 dient. Wird nun der Schlüssel 32 mit dem Typenzahn 31 in das Schlüsselloch 50 eingeführt (Fig. 6 bis 9), so kann der Schlüssel 30 nach der einen Richtung gedreht werden, während der Typenzahn 31 der Druckstelle 9 gegenüber, im Schlitz des Schlüsselloches 50 stehen bleibt. Zum Abdrucken der eingestellten Typen ist nun auf einem Schlitten 39 (Fig. 6 bis 9) der Druckstelle 9 gegenüber ein Stempel 47 vorgesehen, welcher zweckmäßigerweise mit einem Gummibelag 46 o. dgl. versehen ist. Dieser Schlitten 39 steht unter Wirkung einer Feder 40, die einerseits an dem Schlitten 39 und andererseits an einem festen Stift 41 des Gehäuses 13 befestigt ist. Weiterhin ist auf dem Schlitten 39 eine Rolle 38 vorgesehen, gegen welche der Zahn 29 beim Drehen des Schlüssels 30 stößt und sie mit dem Schlitten 39 verschiebt, so daß der Papierstreifen 11 durch den Stempel 47 gegen die Typen gedrückt wird.
Durch das Drehen des Schlüssels 30 wird nun auch das Weiterschalten des Papierstreifens und des Farbbandes bewirkt.
Zu diesem Zweck ist die Rolle 14 mit einem Zahnrad 26 versehen, in welches ein Zahnrad 28 eingreift (Fig. 1), dessen Zähne in den Weg des Zahnes 29 des Schlüssels 30 reichen : (Fig. 6 und 7). Wird der Schlüssel 30 gedreht, so trifft der Zahn 29 auf die Zähne des Rades 28 auf und dreht dieses, wodurch auch das Rad 26 und die j Rolle 14 entsprechend gedreht werden, so daß j auch der Papierstreifen 11 um ein gewisses Stück vorwärts geschaltet wird. Das Rad 28 wird hierbei durch eine Klinke 42, die unter Wirkung einer Feder 43 steht, in der jeweiligen Stellung festgehalten und gegen Rückwärtsdrehen gesichert. Zur Weiterschaltung des Farbbandes 7 ist die Rolle 10 \ mit einem Zahnrad 25 versehen, das. in ein Zahnrad 27 eingreift, dessen Zähne wieder in den Weg des^Zahnes 29 reichen, wobei auch dieses Rad 27^durch eine Klinke 44,. die unter Wirkung der Feder 45 steht, arretiert und gegen Rückwärtsdrehung gesichert wird. Ein Zurückschalten sowohl de's Papierstreifens als auch des Farbbandes ist ako in doppelter Weise verhindert, nämlich einmal durch die Klinken 42 und 44 und durch die Sperrvorrichtung 33, 34, 35 im Schlüssel.
■ Nach Einführen eines Schlüssels 30 in das Schlüsselloch 50 steht die Ordnungstype 37 stets unverrückbar der Druckstelle 9 gegenüber, und ebenso liegen an der Druckstelle die der jeweiligen Zeit entsprechenden Zeittypen der Typenräder 6 und 6a. Wird nun der Schlüssel 30 gedreht, so trifft er zunächst auf die Zähne des Rades 28 und schaltet den Papierstreifen 11 um ein bestimmtes Stück weiter, so daß für ! den Abdruck der Zeittypen und der. Schlüssel-
type immer eine frische Druckfläche vorhanden ist, worauf er auf die Rolle 38 aufläuft und hierdurch einen Abdruck herstellt und endlich in die Zähne des Rades 27 eintritt, so daß auch das Farbband 7 fortgeschaltet wird.
In Beschreibung und Zeichnung sind der Deutlichkeit wegen nur Stunden- und Minutentypenräder vorgeführt. Es können selbstverständlich noch weitere Typenräder mit anderen Zeiteinheiten angewendet werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kontrolluhr mit einem Markierschlüssel mit beweglichem Zahn zur Weiterschaltung eines zwischen unausgesetzt drehenden Typenrädern, einer Schlüsseltype und einem Farbbandstreifen hindurchlaufenden Kontrollstreifens, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schlüsselzahn 29) selbst in die Antriebsräder der Aufwickelvorrichtung der Streifen eingreift, um diese weiterzuschalten.
  2. 2. Kontrolluhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Zahn des Markierschlüssels nach Art der bekannten Uhraufziehschlüssel mit einem am Schlüssel angebrachten einseitigen Gesperr (33. 34) versehen ist, so daß er nur nach einer Richtung drehbar ist und folglich der Abdruck der Ordnungstype (37) des Markierschlüssels und das Schalten von Papier- und Farbbandstreifen absatzweise nacheinander erfolgen können.
  3. 3. Kontrolluhr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempelschlitten (39,38) in dem Bereich des Schlüsselzahnes (29) so angeordnet ist, daß der Schlüsselzahn nach der Fortschaltung des Kontrollstreifens den Stempelschlitten (39, 38) unmittelbar erfaßt und gegen die Druckstelle bewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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