DE623599C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K3/00—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
- B41K3/02—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
- B41K3/12—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface with curved stamping surface for stamping by rolling contact
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B41K5/06—Plier-like tools for stamping, or stamping and delivering, tickets or the like with devices for collecting counterfoils, or with other means for recording stamping operations for recording on separate tape
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Description
Bur.
AUSGEGEBEN AM
28. DEZEMBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 623599
KLASSE-15 h GRUPPE 4
KLASSE-15 h GRUPPE 4
F78500 XIIjΊ5h
Tag· der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 12. Dezember 1935
Wilhelm Friedrichs in Berlin-Reinickendorf
Freistempelmaschine mit Kontrollstreifen
Freistempelmaschine mit Kontrollstreifen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1934 ab
Die Erfindung betrifft eine Freistempelmaschine mit Kontrollstreifen. Derartige Maschinen
werden in all den Fällen benötigt, in denen die Stempelungen, z. B. einer Post-Sache,
einer Rechnimg o. dgl., zu irgendwelchen Zwecken fortlaufend registriert werden
sollen. Auf den Kontrollstreifen werden die Stempel genau so wie auf die Stempelsacihe
aufgebracht, so daß dann nachher der Kontrollstreifen'z. B. als Ausweis für Behörden
u.dgl. benutzt werden kann.
Der Erfindung gemäß dient die Kontrollstreifenrolle als Stempelwiderlager. Dadurch
wird erreicht, daß der Antrieb der Kontrollstreif enroUe - unmittelbar durch, die Stempelwalze
erfolgt. Infolgedessen wird die Rolle auch dann richtig angetrieben, wenn etwa der
Kontronstreifen reißt.
Ein Ausfühxungsbeispiel des Erfindungsr gegenstandes ist auf der beiliegenden Zeichnung
dargestellt.
Abb. ι zeigt einen senkrechten Schnitt
durch die Maschine;
. Abb. 2 ist ein waagerechter Schnitt durch
die Maschine und zeigt die Maschine teilweise in Draufsicht nach. Entfernung des Maschinengehäuses;
·· .» ·
Abb. 3 zeigt eine Einzelheit.
Bei dem dargestellten . Beispiel besteht
die eigentliche Freistempelmaschine im wesentlichen aus einer Stempelwalze 1 mit darin
angeordneten Typenscheiben 2, und zwar ist für jede Stelle der- zti druckenden Zahlen
eine Typenscheibe vorgesehen! Der Antrieb der Stempelwalze kann von Hand, ζ. Β. mit
einer Kurbel oder auch in geeigneter Weise maschinell erfolgen, und zwar arbeitet die
Kurbel bzw. der maschinelle Antrieb auf die Welle 3 der Walze 1, die in den beiden Seitenwänden4
und 5 des Maschinengestelles gelagert ist. Unterhalb der Stempelwalze ϊ ist
eine Gegendruckwalze 6 angeordnet, die mittels einer Feder 7 gegen den Umfang der
Stempelwalze 1 gedrückt wird und die Aufgabe hat, die durch eine Einführöffnung 8
in die Maschine auf einem Tisch 9 gebrachte Stempelsache an den Stempelwalzenumfang
zu drücken, so daß die Stempelsache mitgenommen wird und an der anderen Seite der
Maschine gestempelt aus dieser heraustritt.
Der Kontrollstreifen 10 wird von einer Rolle Ii abgewickelt. Bei dem dargestellten
Beispiel ist die Anordnung so getroffen, daß der Kontrollstreifen vor Abwicklung von der
Rolle gestempelt wird, so daß also die Rolle
11 selbst als Stempelwiderlager dient. Die
Rolle 11 ist "nämlich in einem Lagergehäuse
12 gelagert. Dieses ist seinerseits um einen ' Zapfen 13 schwenkbar angeordnet, derart, daß
der Rollenzapfen der Abnahme des Durchmessers der Papierrolle 11 entsprechend sich
zu senken vermag. Dies ist notwendig, damit die Papierrolle 11 ständig als· Stempelwiderlager
wirken kann.
Hierzu dienen folgende Mittel:
Das Lagergehäuse 12 für die Rollen hat
unten einen Ansatz 12«, an dem Zugfedern 16
angreifen. Diese haben das Bestreben, dem
Gehäuse 12 mit der Rolle 11 eine Linksschwenkung
um ' die Achse 13 zu erteilen Weiter ist an dem Lagergehäuse 12, und
zwar im oberen Teil desselben, eine Hebelanordnung mit den Hebelarmen 17« und ijb
vorgesehen. Die. beiden Arme sind in bezug auf das Gehäuse 12 schwenkbar gelagert, aber
an dem Zapfen 18 befestigt, also starr miteinander verbunden. Das freie Ende der beiden
Arme 17° (vgl. Abb. 2) trägt eine Glättwalze
19, die auf dem Umfang der Papierrolle 11 aufliegt und zur besseren Führung
der Kontrollstreifenbahn leicht ballig ist (ygl. Abb. 2).
Der nach unten gerichtete Arm 17* der
erwähnten Hebelanordnung wird durch den Zug der Feder 16 gegen einen am freien
Ende eines Hebels 21 befestigten Zapfen 20 gedrückt. Der He"bel2i ist an der Achse 13
verstiftet, also mit dieser starr verbunden. An der anderen Seite der Papierrolle ist auf
der gleichen Achse 13 ein Hebel 22 befestigt, dessen freies Ende mit einer Rolle 23 durch
eine Zugfeder 24 gegen den Umfang einer zwangsläufig mit der Stempelwalze 1 umlaufenden
Kurvenscheibe 25 gezogen wird. Der Durchmesser der Kurvenscheibe und die An1
Ordnung der zuletzt erwähnten Teile ist so gewählt, daß während des größten Teiles
des Umlaufes der Stempelwalze und; damit der Kurvenscheibe 25 die Papierrolle die in
Abb. ι gezeigte Stellung einnimmt, d.h.also etwas von der Stempelwalze abgehoben gehalten
wird. An einer Stelle ist die Kurvenscheibe 25 am Umfang mit einer Aussparung
25« versehen. Sobald die Rolle 23 in diese
eintritt, führen die beiden starr miteinander verbundenen Hebel 22 und 21 eine Linksschwenkung
aus, die zur Folge hat, daß unter dem Zug der Federn 16 die Papierrollen
sich an die Typen 2 anlegt, und zwar in dem Augenblick, in welchem die Typen in bezug
auf die Kontrollstreifenrolle in Druckstellung kommen, so daß bei der Drehung der Stempelwalze
die Typen zum.· Abdruck auf dem Kontrollstreifen gelangen. ■
Abgesehen von der eben erwähnten Schwenkung des Hebelpaares 22, 21 zwecks Annäherung
der Kontrollstreifenrolle an die Typen, bleibt, wie gesagt, dieses Hebelpaar
in Ruhe, so daß also der Zapfen 20 in bezug auf die übrigen Teile, insbesondere also in
bezug auf die Hebelanordnung 17°, 176, als
starr angesehen werden kann. Infolgedessen wird bei der Abnahme des Duarchmesseral
der Papierrolle 11 die Hebelanordnung 17%
I7b unter Wirkung der Federn 16. eine Linksschwenkung
um den Zapfen 18 ausführen, wobei der ,Hebelanordnung 17°, xjb unter
Abstützung des Hebels 17* an dem; Zapfen
20 ebenfalls eine Linksschwenkung mitgeteilt wird, derart, daß die Glättrolle 19 der Abnahme
des Papierrollendurchmessers folgt, also immer an dessen Umfang verbleibt.
Um nun zu verhindern, daß nach Verbrauch der Papierrolle 1 r die Freistempelmaschine
weiter benutzt werden kann, ist folgende Vorkehrung getroffen:
An dem Lagergehäuse 12 ist ein Kurvensegment 26 befestigt. Das Segment macht
also die Bewegungen des Lagergehäuses 12 bei der Annäherung des Papierrollenzapfens
an die Stempelwalze 1 mit. Auf dem Kurvensegment 26 liegt ein Zapfen 27 auf, der
an dem freien Ende eines Winkelhebels 28 befestigt ist.. Der Winkelhebel ist an einem
an der Seitenwand 4 der Maschine befestigten Zapfen 29 schwenkbar. Ein nach unten gerichteter
Arm dieses Hebels 28 ist mit einem Sperrzahn 27s versehen, der in seiner ausgeschwenkten
Lage mit einem an der Walze 1 befestigten Anschlagstift 30 in Eingriff kommt
und dann eine Weiterdrehung der Walze verhindert.
Bei der Abnahme des Durchmessers der Papierrolle wandert der Zapfen 27 in bezug
auf das Kurvensegment 26 nach deren Kante 26a hin. In dem Augenblick, in dem die Papierrolle
verbraucht ist, hat der Zapfen 27 dieses Ende erreicht, verliert dann· seine Ab:-
Stützung an dem Segment, so daß der Hebel 28 eine Schwenkung im Sinne des Uhrzeigers
ausführt und durch den Zahn 27° die Weiterdrehung
der Walze 1, d. h. die Weiterbenutzung der Maschine, sperrt.
Jedesmal, wenn die Papierrolle n bedruckt wird, erfährt sie durch Drehung der
Stempelwalze 1 eine entsprechende Teildrer
hung, durch die der Kontrollstreifen von der Rolle 11 abgewickelt wird. Um nun zu erreichen,
daß der bedruckte Kontrollstreifen; sauber auf die Spule 15 aufgewickelt wird,
erhält diese einen besonderen Reibungsantrieb, der so bemessen ist, daß er wohl das
bedruckte und durch Drehung der Walze weiter gegebene Ende des Kontrollstreifens
aufwickelt, dagegen keinen Zug auf die Papierrolle 11 im Sinne der Abwicklung aus:
übt. Die Achse 31 der Spule 15 trägt an
einem Ende eine konische Reibscheibe 32, gegen die durch eine Feder 33 eine Gegenredbscheibe34
gedrückt wird. Die Scheibe 34 ist am Umfang als Zahnrad ausgebildet, das über ein Zwischenzahnrad 3 5 von der Stempelwalze,
und zwar mittels eines Zahnrades 36, zwangsläufig angetrieben wird. Die Feder. 33
ist so gewählt, daß die Reibung zwischen den Scheiben 32 -und. 34 nur ausreicht, um das
durch den Stempelvorgang geförderte, von der · Rolle abgewickelte Streifenstück wieder
auf die Spule 15 aufzuwickeln. Der Anfang des von der Rolle 11 abgewickelten Papier-
Streifens ist an der Achse 31 der Spule 15
mittels einer hülsenartigen Klammer 37 befestigt. Die Befestigung erfolgt in der in
Abb. 3 veranschaulichten Weise durch Überschieben der Klammer 37 über die Achse 31
nach Zwischenlegen des Papierstreifens. Gegebenenfalls kann die Federung der Klammer
37 so bemessen werden, daß sie gewissermaßen als Reibungskupplung wirkt, d. h. den
ο Reibungsantrieb 32, 34 ersetzt.
Der bedruckte und auf die Spule 15 restlos aufgewickelte Kontrollstreifen kann aus der
Maschine nach Ziehen an einem Knopf 38 (Abb. 2) herausgenommen werden.
Claims (4)
1. Freistempelmaschine mit Kontrollstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontrollstreif enrolle (11) als Stempelwiderlager
dient.
2. Freistempelmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Antriebssperrvorrichtung
(26 bis 29), die bei oder vor vollständigem Verbrauch, der Papierrolle wirksam wird. -- -
3. Freistempelmaschine- nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß der beim fortschreitenden Verbrauch der
Papierrolle seine Lage ändernde Rollenzapfen eine Kurve (26) steuert, auf der eine Sperrklinke (27") geführt ist, derart,
daß bei oder vor vollständigem Verbrauch der Papierrolle die Sperrklinke wirksam wird.
4. Freistempelmaschine nach An-Spruch ι oder den Unteransprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem ablaufenden Kontrollstreifen und dem Aufwickelantrieb
eine Reibungsverbindung (32J 34) eingeschaltet ist.
S- Freistempelmaschine nach Anspruch
ι oder den Unteransprüchen, gekennzeichnet
durch eine Steuerkurve (25, 25«), welche die Kontrollstreifenrolle (11)
zeitweise von der Stempelwalze (1) abhebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623599C true DE623599C (de) |
Family
ID=576564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT623599D Active DE623599C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623599C (de) |
-
0
- DE DENDAT623599D patent/DE623599C/de active Active
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