DE55780C - Selbstthätig wirkende Momentbeleuchtung - Google Patents

Selbstthätig wirkende Momentbeleuchtung

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DE55780C
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Germany
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lighting
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55780D
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English (en)
Original Assignee
P. KRÜGER in Berlin C, Burgstr. 29
Publication of DE55780C publication Critical patent/DE55780C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/027Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using electrical contacts, e.g. for actuating electro-acoustic device

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung, welche Momentbeleuchtung von kürzerer oder längerer Zeitdauer ermöglicht, und zwar wird diese Wirkung durch Anwendung eigentümlicher Stromschlufsscheiben oder Stromschlufsketten mit eingeschalteten Isolatoren 'ermöglicht, wobei diese eingeschalteten - Isolatoren gleichzeitig als Sperrwerk dienen, indem der Anker eines Elektromagneten sich in entsprechende Vertiefungen der in die Scheiben oder Ketten eingeschalteten Isolatoren legt und somit ein mit denselben verbundenes Uhrwerk anhält.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue Einrichtung in Anwendung auf Flur- und Treppenbeleuchtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι und 2 dieselbe nebst dazu gehöriger Batterie in zwei Arbeitsstellungen, Fig. 4 die Verwendung einer Kette statt der Scheibe mit eingeschalteten Isolatorgliedern, während Fig. 3 die Anordnung zu einer Treppenhausbeleuchtung darstellt.
Mit dem Uhrwerk A ist eine Metallscheibe B derart in Verbindung gebracht, dafs dieselbe durch ersteres beliebig schnell bezw. langsam in Drehung versetzt werden kann.
In den Umfang der Metallscheibe B ist ein aus beliebiger Isolirmasse bestehendes Stück b eingesetzt, welches mit einer Kerbe bx versehen ist, in welche federnd der zugleich den Anker des Elektromagneten C bildende Arm c greift.
Der Elektromagnet C, durch die Batterie D bethätigt, zieht den Anker c an und hebt das umgebogene Ende aus der Kerbe b1 der Scheibe B, wobei letztere frei wird und, falls das Uhrwerk A aufgezogen, sich in der Richtung des Pfeiles zu drehen beginnt.
Wird nun in der Leitung zwischen dem Elektromagneten C und der Batterie D, Fig. 3, der Stromschlufs unterbrochen, so legt sich der Anker c auf die Scheibe B, und da sich diese inzwischen gedreht hat, so ruht nunmehr der Anker c nicht auf der Isolirmasse, sondern auf dem metallischen Theil der Scheibe B und stellt Schlufs her zwischen Uhr A und Elektromagnet C bezw. der Leuchtbatterie E, wobei alle zwischen dieser und der Uhr etwa eingeschalteten Lampen so lange Strom erhalten, bis sich die Scheibe B einmal gedreht, der Anker c wieder in den Ausschnitt b1 des Isolirstückes b getreten und die Scheibe B und mit ihr das Uhrwerk angehalten hat.
Die Einrichtung ist nun so getroffen, dafs die Leitung zwischen Batterie D und Elektromagnet C für gewöhnlich unterbrochen ist und der Schlufs nur dann hergestellt wird, wenn eine oder mehrere Lampen eine bestimmte, von dem langsameren oder schnelleren Drehen der Scheibe B abhängende Zeit brennen sollen.
Fig. ι und 4 zeigen die Vorrichtung- in Ruhe und den Stromschliefser bei d unterbrochen.
Fig. 2 zeigt den Anker c ausgehoben und Schlufs bei d hergestellt.
Fig. 3 zeigt die allgemeine Anordnung.
Hierbei ist die Leitung zwischen Batterie D und Elektromagnet C mit einem Stromschliefser beliebiger Art verbunden, welcher hinter der Haus- oder Flurthür angebracht ist und beim Oeffnen durch dieselbe sofort bethätigt wird.
Da der Stromschlufs beim Schliefsen der Thür wieder unterbrochen ist, so wird auch die Scheibe B nach einmaliger Drehung wieder vom Anker c angehalten, und die Lampen erlöschen, bis die Thür von neuem geöffnet und wieder Schlufs in der Leitung hergestellt ist.
Je nach Bedarf können in die Scheibe B auch mehrere Isolatoren b eingeschaltet werden, oder es kann an Stelle der sich drehenden Scheibe B eine Kette, Fig. 4, Verwendung finden, und zwar kann diese Kette als eine sich drehende ohne Ende oder als eine ablaufende mit einem oder mehreren Isolatoren ausgeführt werden.
Um nun beim Verlassen der Wohnung, also ohne Bethätigung der Hausthür den Treppenflur erleuchten zu können, werden an geeigneten Stellen Stromschliefser F in die Leitung zum Elektromagneten C zurBethätigung bezw. Einrückung des Laufwerkes A eingeschaltet, so dafs man also dann auch in die Lage gebracht ist, beim Verlassen der Wohnung zur Nachtzeit sich für eine bestimmte Zeitdauer Beleuchtung auf den Treppen und Corridoren schaffen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:.
    Eine selbsttätig wirkende Momentbeleuchtung, gekennzeichnet durch die Anordnung einer von einem Uhrwerk getriebenen Contactscheibe oder Contactkette (BJ, in welche ein oder mehrere mit Einschnitten versehene Isolatoren (b) eingeschaltet sind, in welche der als Sperrhaken (c) ausgebildete Anker eines Elektromagneten (C) ein- und ausklinkt, so dafs die Contactscheibe gleichzeitig Sperrscheibe und der Anker gleichzeitig Sperrhaken zum Arretiren des Uhrwerkes ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55780D Selbstthätig wirkende Momentbeleuchtung Expired - Lifetime DE55780C (de)

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