DE557617C - Verfahren zur Ausnutzung der bei exothermen Reaktionen entstehenden Energiemengen - Google Patents

Verfahren zur Ausnutzung der bei exothermen Reaktionen entstehenden Energiemengen

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DE557617C
DE557617C DE1930557617D DE557617DD DE557617C DE 557617 C DE557617 C DE 557617C DE 1930557617 D DE1930557617 D DE 1930557617D DE 557617D D DE557617D D DE 557617DD DE 557617 C DE557617 C DE 557617C
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
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    • B01J19/0006Controlling or regulating processes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01J2219/00074Controlling the temperature by indirect heating or cooling employing heat exchange fluids
    • B01J2219/00087Controlling the temperature by indirect heating or cooling employing heat exchange fluids with heat exchange elements outside the reactor
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Description

  • Verfahren zur Ausnutzung der bei exothermen Reaktionen entstehenden Energiemengen Die Erfindung bezweckt, die bei exothermen Reaktionen entstehenden Energiemengen zu benutzen. um einerseits das bei der Reaktion sich bildende Reaktionsgut hochzuheben und aus dem Reaktionsgefäß aus zu tragen und um andererseits eine gute Durchmischung der an der Reaktion beteiligten Stoffe und einen Umlauf der Flüssigkeit zu bewirken.
  • Es sind zwar schon Vorrichtungen bekannt, bei welchen eine Förderung der Flüssigkeit durch. die Bewegungsenergie der zugeführten Reaktionsstoffe erfolgt. Da aber die Stoffe, die in Reaktion treten sollen, naturgemäß nicht mit großer Geschwindigkeit durch-die Flüssigkeit geleitet werden können, so läßt sich bei den meisten chemischen Reaktionen die vorstehend genannte vorbekannte Arbeitsweise gar nicht durchführen. Gemäß der vorliegenden Erfindung soll daher die bei den exothermen Reaktionen auftretende Wärmeenergie selber zur Förderung des Gutes benutzt werden.
  • Die Erfindung sei beispielsweise an den beiliegenden Zeichnungen näher erläutert: In einem Gefäß a ist ein Rohr b angeordnet, welches auf der einen Seite bis fast auf den Boden des Gefäßes hinabreicht und auf der anderen Seite aus dem Gefäß herausragt.
  • In dieses Rohr b münden unten düsenähnlich ein oder mehrere Rohre c. An das Rohr b ist ein Dampf- bzw. Gasabscheider d angeschlossen. Unter diesem befindet sich ein Absetzgefäß e, welches kippbar ausgefiihrt werden kann; dieses besitzt einen Überlauf h und einen Ablauf i mit Stöpselverschluß. Unter dem Absetzgefäß e ist eine Kühler und Heizvorrichtung f angeordnet, die mit dem Behälter a in Verbindung steht.
  • Durch das bzw. die Rohre c treten die reagierenden Gase oder Flüssigkeiten in das Rohr b ein und kommen mit der Flüssigkeit des Behälters in Berührung. Die hierdurch entstehende -Wärme- und Dampfentwicklung bewirkt ein heftiges Hochreißen und gleichzeitig eine sehr gute Mischung der Stoffe.
  • Diese werden nun in den Dampfabscheider c geleitet, in dem die flüchtigen Bestandteile abgeschieden werden, während die festen und die flüssigen Bestandteile in das Absetzgefäß e gelangen. Zu Beginn des Prozesses läßt man die Flüssigkeit durch den Abfluß i ablaufen; sie kann dann in einem Kühler oder Erhitzer gekühlt oder erwärmt werden und fließt zu dem Behälter a zurück. Ist der gewünschte Gleichgewichtszustand eingetreten, so wird der Abfluß i geschlossen, und es fließt nur Flüssigkeit durch Überlauf h zurück, während sich die fester. Bestandteile in dem Absetzgefäß e sammeln. Das Salz kann dann in bekannter Weise in Schleudern, Filtern oder Nutschen u. dgl. von der anhaftenden Flüssigkeit befteit werden. Letztere kann man wieder in das Gefäß a zurückleiten.
  • Statt die im Rohr b hochgehobene Flüssigkeit zu dem Dampfabscheider d und der nachfolgenden Apparatur zu leiten, kann man sie auch sofort wieder zurück zu dem Behälter a fließen lassen Das fertige Produkt kann dann in bekannter Weise unten abgelassen oder herausgehehert werden.
  • Sofern die Reaktionswärme allein zur Förderung des Gutes nicht ausreicht, können naturgemäß die reagierenden Gase mit --Zu- -satzdampf oder Druckluft gemischt in den Reaktionsbehälter in der oben beschriebenen -Weise eingeführt werden.
  • PANTENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Ausnutzung der bei exothermen Reaktionen entstehenden Energiemengen, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere gasförmige Reaktionsstoffe, die von der im Reaktionsgefäß -befindlichen Flüssigkeit aufgenommen werden, durch ein oder mehrere Zuflußrohre injektorartig in ein größeres Rohr unter solchen Bedingungen eingeführt werden, daß durch die Reaktionswärme Dampf erzeugt wird, welcher die Flüssigkeit und das gebildete Reaktionsgut in die Hohe reißt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei ungenügender Reaktionswärme noch Zusatzdampf oder Druckluft in das größere-Rohr eingeblasen wird.
    3. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hochgehobene Flüssigkeit über einen Dampf-, Luft- bzw. Gasabscheider in ein feststehendes oder kippbares Absetzgefäß geleitet wird, von dem die Flüssigkeit immer wieder zu dem Gefäß zurückläuft und vor dem Zurücklaüf in das Reaktionsgefäß notwendigenfalls durch einen Kühler oder Erhitzer gekühlt bzw. erwärmt wird.
DE1930557617D 1930-06-08 1930-06-08 Verfahren zur Ausnutzung der bei exothermen Reaktionen entstehenden Energiemengen Expired DE557617C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959547C (de) * 1951-03-20 1957-03-07 Lennart Wikdahl Verfahren zur Durchfuehrung exothermer chemischer Reaktionen zwischen gasfoermigen Reaktionsteilnehmern unter Gewinnung mechanischer Energie
DE1464693C1 (de) * 1962-05-18 1970-05-21 Atomenergi Inst For Verfahren zum Ausbilden eines erzwungenen Umlaufes der Kuehlfluessigkeit innerhalb des Druckgefaesses eines Kernreaktors
DE4440632A1 (de) * 1994-11-14 1996-05-15 Bayer Ag Verfahren und Vorrichtung zur Förderung von heißen, aggressiven Medien

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