DE557570C - Selbsttaetige und zugleich doppelte Kupplung von zweipufferigen Eisenbahnwagen - Google Patents
Selbsttaetige und zugleich doppelte Kupplung von zweipufferigen EisenbahnwagenInfo
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- DE557570C DE557570C DENDAT557570D DE557570DD DE557570C DE 557570 C DE557570 C DE 557570C DE NDAT557570 D DENDAT557570 D DE NDAT557570D DE 557570D D DE557570D D DE 557570DD DE 557570 C DE557570 C DE 557570C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/40—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with coupling bars having an enlarged or recessed end which slips into the opposite coupling part and is gripped thereby, e.g. arrow-head type; with coupling parts having a tong-like gripping action
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Doppelkupplung von zweipufferigen Eisenbahnwagen.
Das Wesen der Erfindung wird darin gesehen, daß an jedem Wagenende ein spreizbares und durch Federdruck wieder
schließbares Hakengelenkpaar vorgesehen ist, das in jedem Spreizschenkel hinter dem
eigentlichen Haken eine öse aufweist.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel. Es zeigen die Fig. 1 eine Unteransicht
auf zwei zu kuppelnde Wagen und die Fig. 2 die gleiche Ansicht nach erfolgter Kupplung.
Die Kupplungshaken α sind derart ausgebildet,
daß sie auch gleichzeitig ösen α1 aufweisen.
Die Haken sitzen gelenkig an einem Vermittlungsstück d. An diesem sind zwei
weitere Lenker e angelenkt, welche mittels so Muttern / dadurch verschwenkt werden, daß
die Muttern auf einer das Wagenende quer durchsetzenden Welle g mit Rechts- und
Linksgewinde verschoben werden. Die Verschiebung erfolgt durch Drehen von Kurbeln i
an den Enden der Welle g. Die Haken a durchsetzen Schlitze der Pufferbohle k, und
deren nach innen liegende Begrenzungen sind geneigt ausgebildet. Außerhalb der Haken α sind an der Pufferbohle k Druckfedern
c gelagert, die die Schenkel des Hakenpaares α gegeneinanderführen. Als Abstützung
für die Welle g finden Streben h Verwendung.
Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende:
Nachdem die einzelnen Kupplungsteile a, b, c, d, e gemäß der Zeichnung an der bereits
bekannten Verschiebemutter f auf der Drehwelle g, welche mit Rechts- und Linksgewinde
versehen sein muß, angebracht sind, erfolgt die Inbetriebsetzung der Kupplung durch eine
aufsteckbare Kurbel i an der Außenseite des Wagens derart, daß bei der Drehung der
Welle g infolge des Zusammenschiebens der Verschiebemuttern / die beiden Kupplungshaken α nach außen gespreizt werden. Hierbei
nehmen sie, durch das Spreizstück b geöffnet, eine Gabel- bzw. ösenstellung ein. Bei
nur halber Öffnung des Hakenpaares können die Haken des anderen Wagens beim Zusammenstoß
der Wagen hineinschnellen.
Durch Drehen an der Kurbelwelle i werden die Muttern f auseinandergezogen, wodurch
sich die seinerseits vorgeschobenen Haken a nach dem Innern des Wagens bewegen. Hiermit
wird eine feste Kupplung erreicht.
Die Entkupplung der Wagen erfolgt in der Weise, daß vermittels der Kurbelt die Welleg
in entgegengesetzter Richtung gedreht wird, wodurch sich die Kupplungshaken α nach
außen bewegen und so weit sich spreizen lassen, daß der andere Wagen durch die Maschine
herausgezogen oder abgestoßen werden kann.
Bei der Durchführung dieser An- bzw. Entkupplungsarbeiten braucht der Rangierer
nicht mehr wie bei den üblichen Kupplungen zwischen die Wagen zu treten.
Auch ist dadurch, daß bei der Kupplung gemäß der Erfindung sowohl eine Haken- als
auch eine Ösenstellung an jedem Wagenende durchgeführt werden kann, nicht erforderlich,
daß evtl. einzelne Wagen auf der Drehscheibe gedreht werden müssen.
Beim Befahren einer Kurve werden nur die äußeren Haken α beansprucht, während die
innenliegenden Haken sich nur wie beim Bremsen in der Schlitzlochöse α1 zusammenschieben,
also nicht weiter beansprucht werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbsttätige Doppelkupplung von zweipufferigen Eisenbahnwagen, gekennzeichnet durch ein an jedem Wagenende eingebautes spreizbares und durch Federdruck wieder schließbares Hakengelenkpaar (α), welches in jedem Spreizschenkel hinter dem eigentlichen Haken eine Öse aufweist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE557570T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE557570C true DE557570C (de) | 1932-08-25 |
Family
ID=6565113
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT557570D Expired DE557570C (de) | Selbsttaetige und zugleich doppelte Kupplung von zweipufferigen Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE557570C (de) |
-
0
- DE DENDAT557570D patent/DE557570C/de not_active Expired
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