DE55751C - Aufsteckapparat für gefädelte Sticknadeln - Google Patents

Aufsteckapparat für gefädelte Sticknadeln

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DE55751C
DE55751C DENDAT55751D DE55751DA DE55751C DE 55751 C DE55751 C DE 55751C DE NDAT55751 D DENDAT55751 D DE NDAT55751D DE 55751D A DE55751D A DE 55751DA DE 55751 C DE55751 C DE 55751C
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DE
Germany
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needles
threaded
clips
embroidery
ruler
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55751D
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English (en)
Original Assignee
MASCHINENFABRIK KAPPEL in Kappel bei Chemnitz
Publication of DE55751C publication Critical patent/DE55751C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/02Machine needles
    • D05C11/04Arrangements for fastening or inserting in bars or carriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. April 1890 ab.
Nach vorliegender Erfindung sollen die Arbeitsunterbrechungen, welche mit dem Auswechseln der Sticknadeln für die Stickmaschine verbunden sind, thunlichst abgekürzt werden. Zu diesem Zweck werden die Nadeln mit den möglichst gerade gelegten Faden, dem Rapport der Stickmaschine entsprechend, in die nachgiebige Stoffeinlage eines Lineales gesteckt, Der Sticker hat nun nicht mehr die Nadeln einzeln in die Kluppen der Stickmaschine einzusetzen, sondern er setzt gleich so viel Nadeln, als das Lineal aufnimmt, auf einmal in eine gleiche Anzahl Kluppen, die zu diesem Zwecke mittelst einer später zu beschreibenden Vorrichtung geöffnet und geschlossen werden. Den geringen Unterschieden, welche in den Nadelentfernungen vorkommen, trägt dabei die weiche Stoffeinlage (Filz oder dergleichen), in welcher die Nadeln stecken und nachgeben können, Rechnung.
Der Apparat, mit dessen Hülfe die Nadeln auf das Lineal gesteckt werden, ist folgender: Auf der Fläche B der Gestellplatte A (s. beiliegende Zeichnung) sind eine Anzahl gewöhnlicher Kluppen b im Rapport der Stickmaschine angeordnet. Diese Kluppen b werden mittelst der Exenterwelle g und Handgriffes i geöffnet und geschlossen. Das Lineal d mit der Stoffeinlage c wird den Kluppen gegenüber auf zwei Arme e gelegt, welche im Gestell A verschiebbar sind und mit Hülfe der an Zapfen t anfassenden Zugstange k, der um Zapfen η drehbaren Winkelhebel Z, sowie einer die letzteren verbindenden Stange m gegen die Kluppen und von denselben zurückbewegt werden können. Zur weiteren Unterstützung des Lineales dient noch ein mittlerer Arm f, der durch Gelenk 0 mit der gleichfalls von m bewegten Schiene/1 verbunden ist, sich aber erst bei der Vorwärtsbewegung unter das Lineal legt, während des Einbringens der Nadeln und Geradelegens der Fäden aber herunterhängt, also nicht im Wege ist. Die Handhabung dieses Apparates ist folgende: Der Arbeiter besetzt die Kluppen mit gefädelten Nadeln, ordnet die Fäden, legt ein Lineal d auf die Arme e, bewegt die Verbindungsstange m in der Pfeilrichtung (Fig. 2), öffnet die Kluppen durch Drehung des Hebels i im Sinne des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles und bewegt m zurück, worauf das Lineal d mit den Nadeln besteckt ist. Auf diese Weise werden die Lineale in beliebiger Anzahl vorräthig mit Nadeln besetzt, welche Arbeit ohne Aufenthalt für die Stickmaschine selbst erfolgt.
Damit nun der Sticker beim Uebertragen der Nadeln vom Lineal d auf die Stickmaschine eine entsprechende Anzahl Kluppen bl , Fig. 5 und 6, der letzteren öffnen kann, benutzt er eine Schiene ρ bezw. r ■. von der Länge des Lineals d, welche Schiene bei Stickmaschinen mit Excenterwellen einen Querschnitt, wie ρ in Fig. 5, und bei Maschinen mit Druckschienen einen Querschnitt, wie r in Fig. 6, hat. Diese Schiene ρ bezw. r wird, wie in Fig. 3 ρ zeigt und in Fig. 6 bei r durch den Pfeil angedeutet ist, zwischen Excenterwelle g1 bezw. Druckschiene g und die Kluppen b* geschoben, wodurch sich letztere öffnen. Darauf wird das Lineal d so an die Kluppen bl gehalten, dafs die Nadeln zwischen letztere zu liegen kommen, dann zieht man die Schiene j? bezw. r zurück, worauf sich die Kluppen, die Nadeln fest-
haltend, schliefsen und das Lineal d abgezogen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    ' Ein Hülfsapparat für Plattstich - Stickmaschinen zum Aufstecken der gefädelten Sticknadeln auf mit nachgiebiger Stoffeinlage versehene Lineale, von denen aus die Uebertragung der Nadeln in die Stickmaschinenkluppen, welche dabei durch Druckschiene ρ oder r geöffnet werden, selbst erfolgt, bestehend aus einer Anzahl von auf einem Rahmen A gelagerten und mit den gefädelten Nadeln zu versehenden Kluppen b, die durch eine Exenterwelle oder Druckschiene zu öffnen sind, und den zur Aufnahme und Bewegung der Lineale d dienenden, durch Zugstange k, Winkelhebel I und Verbindungsstange m gemeinsam bewegten Armen ef1, von denen der mittlere (ff1) ein Gelenk ο besitzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55751D Aufsteckapparat für gefädelte Sticknadeln Expired - Lifetime DE55751C (de)

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