DE556448C - Herstellung eines als Malerleim geeigneten lagerbestaendigen Trockenproduktes - Google Patents

Herstellung eines als Malerleim geeigneten lagerbestaendigen Trockenproduktes

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DE556448C
DE556448C DEC43257D DEC0043257D DE556448C DE 556448 C DE556448 C DE 556448C DE C43257 D DEC43257 D DE C43257D DE C0043257 D DEC0043257 D DE C0043257D DE 556448 C DE556448 C DE 556448C
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Chem Fab Mahler & Dr Supf Akt
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D103/00Coating compositions based on starch, amylose or amylopectin or on their derivatives or degradation products
    • C09D103/02Starch; Degradation products thereof, e.g. dextrin

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  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

  • Herstellung eines als Malerleim geeigneten lagerbeständigen Trockenproduktes Als Trockenmalerleim wird im Handel vorwiegend harzseifenhaltige alkalische, mit kaltem Wasser quellbare Stärke verwendet. Der Zusatz von Harzseife zu dem Trockenmalerleim erfolgt, um eine leichtere und bessere Verstreichbarkeit zu erzielen und um dem Anstrich die erforderliche Geschmeidigkeit zu geben. An diese Trockenmalerleime wird die Anforderung gestellt, daB sie, mit kaltem Wasser angerührt, in kurzer Zeit ein gebrauchsfertiges Farbenbindemittel ergeben, welches, ebenso wie der im Handel befindliche flüssige Malerleim, eine bindekräftige homogene leimige Masse darstellt.
  • Man hat ferner vorgeschlagen, zur Herstellung von Stärkekleistern, Stärke vor oder während der Verkleisterung mit Salzen der gesättigten und ungesättigten Fettsäuren zu mischen, um das Durchschlagen in die zu verklebenden Stoffe zu vermeiden und eine leichtere Verstreichbarkeit zu erzielen. In der Praxis finden derartige mit Fettseifen versetzte Trockenleime als Malerleime keine Verwendung.
  • Es hat sich nun bei den harzseifen- oder fettseifenhaltigen alkalischen, mit kaltem Wasser quellenden Stärkepulvern der Übelstand herausgestellt, daß sie sich bei längerem Lagern in höchst ungünstiger Weise verändern. Die abgelagerten Produkte ergeben nach dem Anrühren mit Wasser selbst nach gutem Durchschlagen an Stelle eines hömogenen bindekräftigen Leimes nur eine grieselige Masse von geringem Zusammenhalt und haben dann als Farbenbindemittel an Güte und Brauchbarkeit wesentlich verloren.
  • Es wurde .nun überraschenderweise gefunden, daß ein Zusatz von Naphthenseifen, d. h. den Salzen der Naphthensäuren, zu mit kaltem Wasser quellbarer Stärke besondere Vorteile bietet. Im Gegensatz zu den mit Harz-oder Fettseifen hergestellten Produkten, die den Übelstand aufweisen, sich beim Lagern in ungünstiger Weise zu verändern, ergeben die mit Naphthenseifen hergestellten Malerleime auch in abgelagertem Zustande nach dem Anrühren mit Wasser ein vollkommen homogenes, leimiges Produkt, das sich in hervorragender Weise für Anstrichzwecke eignet. Außerdem ist es auch infolge der stark konservierenden Eigenschaft der Naphthensäure sehr lange haltbar.
  • Selbstverständlich können neben den Naphthenseifen noch andere für die Herstellung von Malerleim geeignete Stoffe der in kaltem Wasser quellbaren Stärke zugesetzt werden.
  • Es ist bekannt, Klebemitteln, auch sogenannten Pflanzenleimen, die mit hydrierten aromatischen Kohlenwasserstoffen versetzt sind, Seifen der Naphthensäuren zuzusetzen. Nach der vorliegenden Erfindung werden hydrierte aromatische Kohlenwasserstoffe nicht verwendet.
  • Beispiel i ioo kg Kartoffelstärke werden mit Wasser vermischt und durch Zusatz von 15 kg Natronlauge von 36° Be im Rührwerk aufgeschlossen. Dem so hergestellten Pflanzenleim werden 8 kg naphthensaures Natrium im Rührwerk einverleibt, woräuf die Masse nach bekannten-Verfahren in-mit kaltem Wasser quellbare Stärke übergeführt wird.
  • Beispiel e Alkalische O_uellstärke wird nach bekannten Verfahren hergestellt. i oo kg des alkalischen, in kaltem Wasser quellbaren Stärkepulvers werden in einer Mischtrommel mit I-6-kg naphthensaurem Natrium innig vermengt.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCFI Herstellung eines als Malerleim geeigneten lagerbeständigen Trockenproduktes aus alkalischer, mit kaltem Wasser quellbarer Stärke bzw. dementsprechenden stärkehaltigen, mit Alkali aufgeschlossenen alkalischen Erzeugnissen, gekennzeichnet durch den Zusatz von löslichen Salzen der Naphthensäure.
DEC43257D 1929-06-17 1929-06-18 Herstellung eines als Malerleim geeigneten lagerbestaendigen Trockenproduktes Expired DE556448C (de)

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