DE554864C - Antriebsvorrichtung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Rechenmaschinen

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DE554864C
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Antriebsvorrichtungen für Rechenmaschinen nach der im Hauptpatent beschriebenen Art und betrifft eine besondere Ausbildungsform der Antriebseinrichtung bzw. von Zubehörteilen derselben.
Die Antriebskurbel der überwiegenden Anzahl von Rechenmaschinenarten ist mit einem federnden Sicherungsstift versehen, der, wenn die Kurbel sich in Nullage befindet, in eine zugehörige Raste einfällt und dadurch die Kurbel sichert. Will man die Kurbel drehen, dann muß man erst den Kurbelgriff vom Kurbelarm etwas abziehen und dadurch den Stift aus der Raste ausheben.
Nun hat bei den meisten Maschinen der Sicherungsstift weiter keine Bedeutung für die Steuerung der Maschine. Wird daher zum Antrieb die im Hauptpatent beschriebene Rechenmaschinen-Antriebseinrichtung verwendet, dann kann man, da die Antriebseinrichtung ohnedies so eingerichtet ist, daß deren Treibwelle immer nur nach einer vollen Umdrehung stehenbleibt und fixiert wird, den Stift entweder entfernen oder, was noch einfacher ist, den Kurbelgriff in herausgezogener Lage in das Kupplungsstück der Antriebsvorrichtung einklemmen.
Bei einer kleinen Gruppe von Maschinen wird aber durch den Sicherungsstift, wenn dieser in die Raste einfällt, noch eine Steuerwirkung in der Maschine ausgeführt. Aus Abb. ι ist dies beispielsweise ersichtlich. Der Sicherungsstift 1 drückt, durch eine Feder 2 gezogen, gegen die Schubstange 3 und einen doppelarmigen Hebel 4, überwindet die Feder 5 und rückt eine Anzahl von Zwischenrädern 6 zwischen die Verzahnung der Einstellscheiben 7 und die der Schauräder 8 ein, so daß das Anzeigewerk entsprechend den Einstellscheiben eingestellt werden kann.
Wird die Kurbel nun betätigt, um eine Rechenoperation durchzuführen, dann gibt der Stift 1 die Stange 3 frei, die Zwischenräder werden ausgerückt, so daß das Anzeigewerk durch die Umdrehungen des Einstellwerkes nicht beeinflußt wird..
Ist nun die Antriebseinrichtung 14 an die Maschine angeschlossen, und zwar in der obenerwähnten Weise, derart, daß das Kupplungsstück 9 den Kurbelgriff 10 umklammert und ihn in herausgezogener Lage ständig hält, dann kann durch Anbringen eines einfachen Organs, welches es gestattet, die Schubstange 3 oder die an dieselbe angeschlossenen Übertragungsglieder, die im Maschinengehäuse liegen, von außen zu bewegen, das Schalten der Zwischenräder 6 vor sich gehen, ohne daß der Sicherungsstift in Anspruch genommen wird. Ein solches Organ
ist der beispielsweise in den doppelarmigen Hebel 4 eingreifende von Hand aus durch den Knopf 11 zu bewegende Haken 12. Will man die Anzeigeräder kuppeln, dann zieht man den Knopf heraus und hält ihn so lange, bis die andere Hand das Einstellwerk geschaltet hat, dann läßt man los, und die Maschine kann durch Drücken- der Tasten 13 angetrieben werden.
Dieses zusätzliche Anbringen des Teiles 11, 12 hat aber den Nachteil, der darin besteht, daß einerseits an der Maschine wenn auch nur geringe Eingriffe vorgenommen werden müssen und daß andererseits beim Rechnen immer zugleich mit dem Einstellen der Zahlen der Knopf 11 herausgezogen werden muß.
Es sind auch Einrichtungen an motorisch angetriebenen Rechenmaschinen bekannt geworden, mit deren Hilfe beim Niederdrücken der Motortaste vor Beginn der Drehbewegung des Motors der im Kurbelgriff gelagerte Sicherungsstift herausgezogen wird. Diese Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß ein Konus, eine Keilfläche oder ähnliche Vorrichtungen nachträglich an der vorhandenen Maschine angebracht werden müssen.
Diese Nachteile lassen sich vermeiden, dadurch, daß man dem Kupplungsstück, welches den Kurbelgriff umklammert, eine Steuereinrichtung zugeordnet, die das Kupplungsstück veranlaßt, bevor es seine Drehbewegung ausführt, eine Bewegung in der Richtung der Achse des Kurbelgriffes oder annähernd in dieser Richtung auszuführen und dadurch den Stift ι aus der Raste zu ziehen.
Die beispielsweise Ausführungsform einer
derartigen Steuereinrichtung ist aus den Abb. 2 bis 4 ersichtlich. Auf der Treibwelle 15 der Antriebseinrichtung 16 sitzt ein Block
17. Auf diesem ist das Kupplungsstück 18 gelagert, und zwar derart, daß es im Lang-' loch 19, in welches der Ansatz 20 eingreift, verschiebbar ist und zugleich auch auf den stampfen Keilflächen 21 des Blockes pendeln kann.
Das Langloch dient dazu, das Kupplungsstück verschiedenen Kurbelarmlängen anpassen zu können. Am Kupplungsstück sitzt dann noch die bekannte Zange 22, in der man den Kurbelgriff 24 durch die Schraube 23 feststellt.
Der Block 17 besitzt zwei Bohrungen 25, in denen Druckfedern 26 gelagert sind, die bestrebt sind, das Kupplungsstück um die darunterliegende Schneide der Keilnäche zu drehen. Der Schieber 27 verhindert dies jedoch, solange er an dem Schaltstück 28 ein Widerlager findet. Dieses Schaltstück liegt mit seinem oberen Ende unmittelbar unter der Taste 29 und wird durch eine Druckfeder 30 in dieser Lage gehalten.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende: Wird die Taste29 gedrückt, dann bewegt sich das Schaltstück 28 nach abwärts, der Schieber 27 verliert, sein Widerlager, die Federn 26 drücken das Kupplungsstück so weit, bis der Kurbelgriff herausgezogen und somit der Sicherungsstift außerhalb der Raste ist.
Nun löst die Taste auf ihrem weiteren Weg den Antrieb aus, das Kupplungsstück wird durch die Welle 15 gedreht und treibt die Kurbel an.
Wird die Taste losgelassen, dann kommt das Schaltstück 28 wieder in die Bahn des Schiebers 27, und wenn die Kurbel die Endlage erreicht, laufen die keilförmigen Enden des Schaltstückes 28 und des Schiebers 27 aufeinander auf, das Kupplungsstück wird dadurch entgegen der Wirkung der Federn 26 in die Ausgangslage gedrückt, der Sicherungsstift vermag dadurch einzurasten.
Die Konstruktion der Steuereinrichtung für das Kupplungsstück ist so gewählt, daß durch deren Betätigung sich ein möglichst geringer Mehraufwand an Kraft für die die Taste drückende Person ergibt. Das Bewegen des Kupplungsstückes in der einen Richtung übernehmen die Federn 26, die Rückbewegung und das gleichzeitige Spannen, der Federn erfolgt durch den Antriebsmotor. Die Keilflächen der Teile 27 und 28 sind, wie Abb. 4 erkennen läßt, auch noch ganz leicht abgeschrägt, so daß die Federn 26 mit helfen, die Feder 30 zu überwinden, anstatt das Schaltstück 28 zu bremsen.
Naturgemäß könnte die Einrichtung in verschiedener Weise abgeändert werden. Beispielsweise könnte für das Kupplungsstück an Stelle der Schwenkbewegung eine Parallelverschiebung vorgesehen werden. Die Steuereinrichtung ließe sich dem sinngemäß anpassen.
In einer abweichenden Ausführungsform ist der in das Langloch 19 eingreifende Ansatz 20 mit den Keilflächen 21 vom Block 17 getrennt und mit diesem durch ein Scharnier o. dgl. verbunden. Das abgetrennte Blockstück steht unter Wirkung der Federn 26 und ermöglicht eine durch diese ungehemmte Ver-Schiebung des Kupplungsstückes 18 auf dem Ansatz 20.
Auch die Auslösung der Steuereinrichtung könnte in mannigfacher Weise abgeändert werden. So wäre es beispielsweise möglich, dieselbe von der direkten Beeinflussung durch die Tasten oder sonstigen Betätigungsorgane der Antriebseinrichtung auszuschalten und sie rst der Wirkung der durch die Betätigungsorgane in der Antriebseinrichtung ausgelösten Organe (z. B. dem Motor, der Kupplung usw.) zu unterwerfen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Antriebsvorrichtung für Rechenmaschinen nach Patent 519 177, dadurch gekennzeichnet, daß das den Kurbelgriff erfassende Kupplungsstück (18) beim Niederdrücken der Motortaste (29) unter der Einwirkung von Steuereinrichtungen (z. B. 2J, 28) vor Beginn seiner Drehbewegung eine Bewegung zur Auslösung des Sicherungsstiftes (1) ausführt.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Steuereinrichtung überwachte Bewegung des Kupplungsstückes (18) in der einen Richtung durch Federkraft, in der entgegengesetzten durch den Motor der Antriebsvorrichtung bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930554864D 1930-10-17 1930-10-17 Antriebsvorrichtung fuer Rechenmaschinen Expired DE554864C (de)

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DE554864T 1930-10-17

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DE554864C true DE554864C (de) 1932-07-15

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ID=6564233

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DE1930554864D Expired DE554864C (de) 1930-10-17 1930-10-17 Antriebsvorrichtung fuer Rechenmaschinen

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