DE55441C - Vorrichtung zur Bewegung optischer Signale - Google Patents
Vorrichtung zur Bewegung optischer SignaleInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/12—Visible signals
- B61L5/14—Form signals, e.g. semaphore arms
- B61L5/16—Local operating mechanisms for form signals
- B61L5/168—Local operating mechanisms for form signals using funicular driving means
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die vorliegende Konstruktion optischer Signale, bei welchen die Bewegung der Signalflügel
unter Vermittelung von doppelten Drahtzügen erfolgt, bezweckt behufs sicherer Ueberwindung
der für die freie Bewegung der Flügel hinderlichen Einwirkung von Glatteis, Schnee, Staub u. s. w. sowohl die Bewegung
der Flügel im gewöhnlichen Betriebe, als auch beim Reifsen eines Drahtes die Einstellung des
Signals auf »Halt« zwangläufig, insbesondere ohne Beihülfe des Eigengewichts der Flügel
herbeizuführen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht die neue Vorrichtung an einem mit zwei Flügeln
versehenen Signalmast. Das Signal »Halt« wird durch die waagrechte Stellung des einen
und die senkrechte Stellung des anderen Flügels gegeben (Fig. 1). _
Es veranschaulichen Fig. 1 und 2 zwei Ansichten des Signalmastes, Fig. 3 einen Querschnitt
der Uebertragungsvorrichtung, Fig. 4, 5 und 6 Vorderansichten der Uebertragungsvorrichtung,
wenn beide Flügel auf »Halt« stehen bezw. wenn ein Flügel gezogen bezw. wenn beide Flügel gezogen sind. Fig. 7 zeigt
eine Ansicht der Uebertragungsvorrichtung in dem Zustande, der eintritt, wenn ein Draht gerissen
ist.
Die Bewegung der Signalflügel erfolgt in bekannter Weise mittelst einer durch, den
Drahtzug bewegten Uebertragungsscheibe S in Verbindung mit zwei dreiarmigen, durch eine
gemeinschaftliche Nabe mit einander verbundenen Uebertragungshebeln a' a", die bei der
Drehung der Scheibe durch zwei sich zu einem Kreise ergänzende Ränder r1 und r2
derselben zu einem Ausschlage genöthigt werden, der sich durch ein Zwischengestänge
auf die Signalflügel überträgt.
Die Achse der Scheibe S wird von einem Hebel b getragen, dessen Drehachse seitlich an
dem Signalmast gelagert ist und dessen freies Ende mittelst eines an ihm befestigten Zapfens c,
Fig. 4, in einer Pfanne d ruht, welche den Kopf des oberen Armes eines zweiten Hebels e
bildet, der unterhalb der Scheibe S in senkrechter Mittelstellung an dem Signalmast drehbar
angebracht ist (s. Fig. 4).
Das Gestänge zwischen den Uebertragungshebeln und den Signalflügeln ist so disponirt,
dafs bei dem Signal »Halt« von den beiden Hebeln a' a" der erstere senkrechte Stellung
hat.
Eine Gelenkkette / verbindet den Hebel a' mit einer nach oben gerichteten Fortsetzung
des Unterstützungshebels b.
Reifst der obere oder untere Draht, so wird die Uebertragungsscheibe S durch die Spannung
des ganz gebliebenen Drahtes in dem einen oder dem anderen Sinne herumgeschnellt.
Geschieht dies, so stöfst der eine oder der andere Bund/ einer in die untere Drahtleitung
eingeschaltenen Stange g gegen einen auf besonderem Pfosten neben dem Signalmast
drehbar gelagerten Hebel h und nöthigt ihn zu einem Ausschlage. Dieser überträgt sich
durch eine Verbindungsstange i auf den Hebel e,
dessen Ausschlag die Pfanne d unter dem Zapfen fortzieht.
Die Uebertragungsscheibe S fällt herab und wird hierbei durch die Kette Z abgefangen.
Diese bewegt, indem sie sich anspannt, den
Claims (1)
- Hebel α' und mit ihm den Hebel a" und führt beide Hebel in die dem Signal »Halt« entsprechende Stellung zurück, entsprechend der Länge der Kette, welche so bemessen ist, dafs, wenn die Uebertragungsscheibe abgefangen ist, . sich beide Angriffspunkte der Kette senkrecht über einander befinden (s. Fig. 4).Wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich, hindert die Kette / nicht die für die Signalgebung erforderlichen Bewegungen der Signalflügel.Pat ε ν τ-An sp rüche:ι . Eine Vorrichtung zur zwangläufigen Bewegung optischer Signale mittelst doppelter DrahtzUge, bei welcher die infolge eines Drahtbruches herabfallende Uebertragungsscheibe (S) mittelst einer den die Achse von & tragenden Hebel (b) mit den Uebertragungshebeln (a' a") verbindenden Kette / diese Hebel in die dem Signal »Halt« der Signalflügel entsprechende Stellung zurückzieht.Eine Vorrichtung zur zwangläufigen Bewegung optischer Signale in der vorbeschriebenen Art, bei welcher im Falle eines Drahtbruches die Auslösung des die Achse der Uebertragungsscheibe tragenden Hebels durch eine in den unteren Drahtzug eingefügte Stange (ffg) erfolgt, deren Bund f unter Vermittelung eines Zwischenhebels (h) und einer Verbindungsstange (i) einen Ausschlag des den Traghebel (b) stützenden Hebels (e) herbeiführt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55441C true DE55441C (de) |
Family
ID=329968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55441D Expired - Lifetime DE55441C (de) | Vorrichtung zur Bewegung optischer Signale |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55441C (de) |
-
0
- DE DENDAT55441D patent/DE55441C/de not_active Expired - Lifetime
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