DE55417C - Messerputzer - Google Patents
MesserputzerInfo
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- DE55417C DE55417C DENDAT55417D DE55417DA DE55417C DE 55417 C DE55417 C DE 55417C DE NDAT55417 D DENDAT55417 D DE NDAT55417D DE 55417D A DE55417D A DE 55417DA DE 55417 C DE55417 C DE 55417C
- Authority
- DE
- Germany
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- knife
- leather
- knives
- pieces
- strips
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L21/00—Polishing of table-ware, e.g. knives, forks, spoons
Landscapes
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Messerputzer ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2
im Querschnitt nach der Linie A-A,. Fig. 1, dargestellt.
Zum Reinigen der Messer dienen zwei Streifen Leder' A und A1, welche je nach der Anzahl
der zu reinigenden Messer von gröfserer oder geringerer Länge und von einer Breite sind,
welche kleiner -ist, als die zu reinigenden Messer lang sind. Zur Unterstützung dieser
Lederstreifen dienen zwei Stücke B und B1
von Holz, welche so lang und breit sind, dafs die Lederstreifen in geeigneter Weise auf denselben
befestigt werden können. Werden dann die Stücke BB1 so befestigt, dafs die Lederstreifen
auf einander liegen, so kann man die zu reinigenden Messer zwischen sie hineinstecken
und .durch hin- und hergehende Bewegung entweder des Apparates oder der Messer
die Klingen derselben reinigen.
Um eine vollständige Reinigung zu erzielen, ist es nothwendig, die Lederstreifen auf ihren
Unterlagen so zu befestigen, dafs sie sich den verschieden dicken Klingen anschmiegen können.
Zu. diesem Zwecke wird zwischen den Lederstreifen A und das Holzstück. B eine Anzahl
von Querstücken von Holz oder einem ähnlichen Material mit halbkreisförmigem oder anderem
Querschnitt eingeschaltet, welche zweckmäfsigerweise auf einem Streifen D von Calico
oder irgend einem anderen Gewebe befestigt sind. Zwischen diesen Querstücken C und
dem Holzstück B werden Spiralfedern oder Gummibuffer E oder anstatt dessen eine lange
Gummiröhre angeordnet, welche auf die Mitte des Lederstreifens ihren Druck ausüben. Die
Enden der Gewebestreifen D und der Lederstreifen A werden zusammen an den Holzstücken
befestigt.
.. Um die Messerklingen auf beiden Seiten gleichzeitig gehörig reinigen zu können, müssen
die Lederstreifen mit einem gewissen Druck gegen einander geprefst werden. Dies, kann
durch Schrauben oder durch sonst geeignete Mechanismen geschehen.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Construction ist auf der Fufsplatte der Vorrichtung
ein Endstück F angebracht, mit welchem das obere Stück B1 durch ein Scharnier G lose
drehbar verbunden ist. Auf der über F hinaus verlängerten Grundplatte ist der Handgriff H
angebracht, welcher sich um den verticalen Bolzen H1 drehen kann. Von diesem Handgriff erstreckt sich ein Arm J nach vorn, dessen
Ende bis über die Mitte des oberen Stückes B hinausreicht. Nahe diesem Ende ist in dem
Arm J eine Schraube K angeordnet, mittelst welcher die beiden Lederstreifen gegen einander
geprefst werden können.
An dem vorderen Ende der Vorrichtung werden zweckmäfsigerweise an jeder Seite Lederscheiben'
L und L1 angebracht, welche dazu dienen, die zu reinigenden Messer zwischen die
Lederstreifen'j4 und A1 so hineinzuführen, dafs
dieselben nicht zerschnitten werden können. Wenn die Schraube K zurückgeschraubt worden
ist, kann man den Handgriff H so weit um seinen verticalen Drehbolzen H1 drehen,
dafs der Arm J sich nicht mehr über dem oberen Stück B1 befindet, so dafs derselbe
nach oben geklappt werden kann, wie dies in punktirten Linien in Fig. 1 angegeben ist.
In Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsart dargestellt,
bei welcher anstatt der quer laufenden Holzstäbe C eine Anzahl quer laufender Spiralfedern
oder Gummiröhren M zwischen die Lederstreifen A und die Holzstücke B eingeschaltet
sind. In derselben Weise wie die Holzstäbe C werden diese Gummiröhren oder
Spiralfedern auf dem Gewebestreifen befestigt, der wieder mit dem Lederstreifen vereinigt
wird.
Bei beiden Einrichtungen werden die elastischen Zwischenglieder einander gerade gegenüber
angeordnet.
Wenn, wie dies meistentheils der Fall sein wird, zwei oder mehr Messer gleichzeitig gereinigt
werden sollen, so müssen dieselben fest eingespannt werden, was mittelst der in Fig. 4
und 5 dargestellten Vorrichtung geschehen kann.
Fig. 4 ist ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie C-C und Fig. 5 ein Durchschnitt
nach der Linie B-B.
In einem Block oder Kasten N ist ein horizontaler Bolzen O angeordnet, dessen Kopf sich
hinter die Schlufsplatte P legt, während das vordere Ende mit Gewinde versehen ist, auf
welches die Mutterscheibe Q geschraubt werden kann. Der Block N ist auf einem Brett R
angebracht, dessen beide vorstehende Seiten mit Streifen R1 von Leder oder von einem
anderen geeigneten Material überzogen sind, auf welchem die Rückseiten der Messer gereinigt
werden können. Auf der Oberseite des Blockes N sind eine Anzahl Querstäbe S aus
Holz oder einem anderen Material angeordnet, welche an ihrer unteren Seite mit einem
Schwalbenschwanz versehen sind, der in einer entsprechenden Nuth S1 geführt wird. Die
■ oberen Theile dieser Querstücke sind so geformt, dafs die Handgriffe der Messer zwischen
ihnen eingespannt werden können. Durch Anziehen der Schraube O werden die zwischen
die Querstücke gelegten Messer dann so festgehalten, dafs die Klingen in einer Ebene seitwärts
vorragen.
Diese Vorrichtung wird auf irgend eine geeignete Weise auf einem Tisch befestigt. Bei
der auf der Zeichnung dargestellten Anordnung ist zu diesem Zwecke die Vorderplatte T nach
unten verlängert und mit einer Führung W versehen, in welcher ein Keil V geführt wird.
Damit dieser Keil aus der Führung nicht herausfalle, ist an derselben ein Stift X befestigt,
welcher in eine entsprechende Nuth des Keiles hineingreift, die in Fig. 5 in punktirten
Linien dargestellt ist. Mittelst dieses Keiles wird der Apparat in schneller und leichter
Weise auf dem Tisch befestigt.
Wenn dann die Messer in der richtigen Stellung eingespannt sind, wird der Messerputzer
mit dem Lederstreifen A über die Klingen geschoben und wird dann hin- und herbewegt,
wodurch die Messer schnell und sauber gereinigt werden.
Claims (2)
1. Ein Messerputzer, gekennzeichnet durch
zwei Stücke (B) zur Aufnahme der mittelst Buffer (E) oder elastischer Röhren (M)
elastisch gehaltenen Lederstreifen (A), wobei das obere Stück (B1) drehbar ist und mittelst einer Schraube (K), die an dem vorspringenden
Arm (J) eines um eine verticale Achse (H1) drehbaren Handgriffes (H)
angebracht ist, gegen das untere Stück geprefst werden kann.
2. In Verbindung mit dem zu 1. gekennzeichneten
Messerputzer eine Einspannvorrichtung zum Einspannen der Messer, gekennzeichnet durch einen Block (N), in dem
eine Schraube (O) angeordnet ist, mittelst welcher in einem Schlitz des Blockes geführte
Querstücke (S), zwischen welche die Messergriffe gebracht werden, gegen einander
geprefst werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55417C true DE55417C (de) |
Family
ID=329946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55417D Expired - Lifetime DE55417C (de) | Messerputzer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55417C (de) |
-
0
- DE DENDAT55417D patent/DE55417C/de not_active Expired - Lifetime
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