DE554164C - Vorrichtung zur Befoerderung von Langmaterial - Google Patents

Vorrichtung zur Befoerderung von Langmaterial

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DE554164C
DE554164C DEB150235D DEB0150235D DE554164C DE 554164 C DE554164 C DE 554164C DE B150235 D DEB150235 D DE B150235D DE B0150235 D DEB0150235 D DE B0150235D DE 554164 C DE554164 C DE 554164C
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trolley
long material
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DEB150235D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/08Flat wagons including posts or standards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Beförderungsvorrichtung für Langmaterial auf Förderwagen im Bergbaubetrieb.
In der Beförderungstechnik über Tage ist es bekannt, Langmaterial, wie Schienen, Hölzer, Röhren usw., auf Rungenwagen zu befördern. Dabei finden auch Wagen Verwendung, welche die Rungen an besonderen Querbalken tragen, auf die das Langmaterial gelegt wird.
ίο Im Bergbaubetrieb stehen für die Beförderung der zum Ausbau der Strecken erforderlichen Materialien, wie Schienen, Rohre, Verbauhölzer, Lutten usw., keine Spezialwagen zur Verfügung, sondern die Materialien müssen auf den üblichen Förderwagen befördert werden. Die Beförderung auf den Förderwagen geschah seither so, daß die Hölzer o. dgl. einfach auf die Oberkanten der Wagenwände aufgelegt wurden. Diese Art der Beförderung hat Betriebsunfälle unter Tage zur Folge, da das Material während der Beförderung ins Rutschen oder Gleiten kommt. Finger-, Hand- und Fußverletzungen der Bergarbeiter durch abrutschendes und herunterfallendes Material sind an der Tagesord^ nung. Daneben entsteht der Nachteil, daß die auf der Wagenoberkante aufliegenden Materialien bei geneigter Strecke unter der Oberkante des folgenden oder vorausfahrenden Wagens liegen, an deren Wand demzufolge anstoßen, wodurch sowohl die Wand eingedrückt als auch die Ladung verschoben wird, woraus dann die obenerwähnten Betriebsunfälle entstehen. Diese Nachteile und damit die Unfallgefahr beseitigt die Erfindung dadurch, daß der an sich bekannte, verstellbare Rungen tragende und auf die Oberkante des Förderwagens aufgelegte Tragbalken über die Oberkanten des Förderwagens hinausragt. Der Tragbalken ist an seinen Enden mit Winkeln versehen, welche die Kanten des Förderwagens übergreifen, wenn die Vorrichtung auf den Förderwagen gesetzt ist.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:
Abb. ι den Aufriß,
Abb. 2 einen Querschnitt,
Abb. 3 den Grundriß der Vorrichtung,
Abb. 4 die auf einen Förderwagen aufgesetzte Vorrichtung in Arbeitsstellung.
Der hölzerne Tragbalken 1 hat, wie Abb. 2 erkennen läßt, einen trapezförmigen Querschnitt. Der 'Balken ist an der Unter- und den Seitenflächen durch Flacheisen 2 versteift. Die beiden Balkenenden sind mit Winkeln 3 (U- oder T-Eisen) bewehrt, die an das Versteifungsblech 2 angeschweißt sind und auf den Oberkanten des Förderwagens aufliegen. Gegebenenfalls können die Versteifungseisen 2 selbst als Auflagewinkel für den Tragbalken 1 ausgebildet werden. In der Mittellinie des Tragbalkens, welcher auch aus' Profileisen hergestellt sein und einen anderen Querschnitt aufweisen kann, befinden sich ein oder mehrere Längsschlitze 4, in welchen Rungen 5 verstellbar angeordnet sind. Die Rungen stützen sich auf der Oberseite des Tragbalkens 1 mit-
tels eines an ihnen vorgesehenen Winkeleisens 6, welches sie gleichzeitig vor Drehung sichert, ab, während eine mit Gewinde versehene Veriängerungsstange 7 durch den im Balken befindlichen Schlitz hindurchgeht. Die Runge 5 wird in dem gewünschten Abstand von der Balkenmitte mittels einer Flügelmutter 8 festgestellt. Das Abfällen der Flügelmutter wird durch eine angenietete Mutter 9 verhindert. Die auf dem Balken vorgesehenen Rungen 5 können durch eine Knebelkette io verbunden werden.
Soll Langmaterial auf den Förderwagen befördert werden, so werden die Tragbalken aufgelegt, nachdem die Rungen 5 je nach der Art des Materials eingestellt worden sind, und der Wagen wird beladen. Verletzungen der Transportarbeiter sind dadurch, daß. Material sich weder verschieben noch herunterfallen kann, vermeidbar. Der Förderwagen wird wie gewöhnlich mittels der an ihm vorgesehenen Handgriffe oder irgendwie mechanisch fortbewegt. Die Erfindung bietet auch die Möglichkeit, besonders lange Werkstücke mit zwei Förderwagen zu befördern. Dazu wird ein Tragbalken 1 auf den einen Förderwagen, ein anderer Tragbalken auf den anderen Wagen gelegt, über beide erstreckt sich aann das Langmaterial.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Beförderung von Langmaterial, z. B. Schienen, Lutten, Verbauhölzern, auf Förderwagen im Bergbaubetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der an sich bekannte, verstellbare Rungen (S) tragende Tragbalken (1) über die Oberkanten des Förderwagens hinausragt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mittels an beiden Enden des Tragbalkens (1) vorgesehener, die Kanten des Förderwagens übergreifender Winkel (3) auswechselbar ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB150235D 1931-05-24 1931-05-24 Vorrichtung zur Befoerderung von Langmaterial Expired DE554164C (de)

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