DE55317C - Dibbelmaschine - Google Patents

Dibbelmaschine

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Publication number
DE55317C
DE55317C DENDAT55317D DE55317DA DE55317C DE 55317 C DE55317 C DE 55317C DE NDAT55317 D DENDAT55317 D DE NDAT55317D DE 55317D A DE55317D A DE 55317DA DE 55317 C DE55317 C DE 55317C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
seed
machine
dibbling
box
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT55317D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. GRÜTZNER in Schönowitz bei Zülz in Ober-Schlesien
Publication of DE55317C publication Critical patent/DE55317C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/18Machines for depositing quantities of seed at intervals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

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Die Säemaschine hat eine mit sich kreuzenden Röhren versehene Trommel, welche zur Hälfte mit dem Samen der Zuckerrübe oder der Futterrübe oder des Mais u. ä. gefüllt wird, um während des Ganges der Maschine den Samen mit Löffeln zu schöpfen und durch die Röhren und sich selbsttätig öffnende Klappen in die von einem Pflug gemachte Furche fallen und durch hintere Pflüge zudecken zu lassen.
Es ist in der Zeichnung: Fig. 1, 2, 3 und 4 die Seiten-·, Ober-, Vorder- und Hinteransicht der !Maschine, Fig. 5 und 6 der Längs- und Querschnitt durch die Trommel, Fig. 7 und 8 die Seiten- und Oberansicht des Fülltrichters. Die Trommel A ist fest mit zwei Radkränzen B verbunden, welche so weit aus einander stehen, dafs bei Umkehrungen ein Rad in der Spur des anderen läuft und' die Saat in die Mitte der Spuren kommt. Mit der Achse C der Radkränze B ist ein Rahmen D drehbar verbunden, welcher vorn mit zwei Laufrädern E und in der Mitte mit einem in seiner Höhe verstellbaren Pflug F versehen ist; hinten trägt der Rahmen D zwei Pflüge G, welche die vom Pflug Fgemachte Furche wieder zuwerfen; diese Pflüge G sind an die Verticalstangen H gelenkig angehängt, mit einem Laufgewicht J belastet und können mit der Kette K aus dem Boden gehoben werden.
Ueber der Achse C sind mit dem Rahmen D zwei Handhebel L drehbar angeordnet, welche durch die Stange M mit einander verbunden sind und zum Vorwärtsschieben der Säemaschine dienen, wobei die Räder B und E auf den Boden laufen und die Trommel A denselben nicht berührt. Will man die Maschine auf der Strafse fahren, so hängt man den Rahmen D mit den zwei Haken N an die Stange M an, hebt die Räder B hoch und fährt auf den Vorderrädern E, wie mit einer Schubkarre.
Die Trommel A ist im Innern mit einer gröfseren Anzahl Röhren O versehen, welche alle auf dem Mittelkreis derselben ausmünden und ihren Inhalt in die äufserlich auf der . Trommel A befestigten Kasten P fallen lassen. Die inneren, hinten offenen Enden· der Rohre O stehen nach beiden Seiten ab und sind mit Löffeln Q versehen, welche bei der Drehung der Trommel. A von links nach rechts den Samen schöpfen und denselben oben in. das Rohr fallen lassen.
Der Samen sucht stets die horizontale Oberfläche beizubehalten, und die mit den Röhren O in den Samen untertauchenden Löffel Q nehmen beim Herausgehen aus dem Samen eine gewisse Menge desselben mit hoch und lassen denselben oben in das Rohr O hineinfallen , welcher sich unten in dem mit beweglichem Deckel R versehenen Kasten P sammelt und erst dann aus demselben in die Furche hineinfällt, wenn der Deckel R durch sein Gewicht rückwärts fällt. Der Deckel ist hinten mit einem Stift S versehen und wird von diesem in einer solchen Lage gehalten, dafs sich der Deckel R oben etwas über der Mitte durch sein Gewicht wieder schliefst.
Zum Füllen der Trommel bedient man sich des bis zur Mitte in dieselbe reichenden Trichters (Fig. 7 und 8), welcher in die mit dem
Schieber T zu verschliefsende Oeffnung eingesetzt wird und sofort erkennen läfst, wann die Trommel halb voll ist.
Als mehrreihige Maschine mit Pferdebespannung wird die Trommel um die gewünschte Reihenzahl verlängert und zwischen jede Reihe eine Zwischenwand eingesetzt. Anstatt der Spurkränze werden Laufräder auf die Achse gesteckt und die Trommel durch eine Kupplung mit einem derselben verbunden, welche zum Fahren auf der Strafse ausgelöst wird, so dafs die Trommel stehen bleibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Dibbelmaschine, auf deren Trommel A Kasten P befestigt sind, deren mit Stiften S versehene Deckel R sich durch ihr Eigengewicht selbstthätig öffnen und schliefsen und den in den Kasten P befindlichen Samen in Abständen (dibbelnd) häufchenweise in die gemachte Furche fallen lassen, wobei der Samen durch die mit Schöpflöffeln Q versehenen, sich nach innen vertheilenden Rohre O bei jeder ■ Umdrehung der Trommel A jedem Kasten P einmal zuläuft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55317D Dibbelmaschine Active DE55317C (de)

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DE55317C true DE55317C (de)

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ID=329851

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT55317D Active DE55317C (de) Dibbelmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE55317C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2937604A (en) * 1958-09-05 1960-05-24 Peter M Cacciola Seed planter
FR2757014A1 (fr) * 1996-12-13 1998-06-19 Soc D Gestion Financiere Armor Semoir de precision

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2937604A (en) * 1958-09-05 1960-05-24 Peter M Cacciola Seed planter
FR2757014A1 (fr) * 1996-12-13 1998-06-19 Soc D Gestion Financiere Armor Semoir de precision

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