DE552136C - Sauerstoffatmungsgeraet, insbesondere fuer Hoehenfahrten - Google Patents
Sauerstoffatmungsgeraet, insbesondere fuer HoehenfahrtenInfo
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- DE552136C DE552136C DED55064D DED0055064D DE552136C DE 552136 C DE552136 C DE 552136C DE D55064 D DED55064 D DE D55064D DE D0055064 D DED0055064 D DE D0055064D DE 552136 C DE552136 C DE 552136C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B7/00—Respiratory apparatus
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Description
- Sauerstoffatmungsgerät, insbesondere für Höhenfahrten Sauerstoffatmungsgeräte, insbesondere solche für Höhenfahrten, müssen bekanntlich so eingerichtet sein, daß sie zu gewissen Zeiten neben dem durch das Gerät zugeführten Sauerstoff auch Außenluft einzuatmen gestatten. Um der Außenluft den Zutritt zur Lunge des Gerätträgers zu ermöglichen, verwendete man bisher entweder Masken mit undichtem Abschluß am Gesicht oder Masken, die eine kleine verschließbare öffnung, gegebenenfalls verstellbarer Weite, oder mehrere solcher Öffnungen aufweisen. Bei undichtem Abschluß der Maske oder bei der Anordnung von Einatmungsöffnungen an der Maske ist nun keine Gewähr dafür gegeben, daß das Atmungsgerät, insbesondere dann, wenn es einen Sparbeutel aufweist, zuerst leer geatmet wird, was angestrebt werden muß, damit die Außenluft, insbesondere in großen Höhen, nur die Wirkung hat, daß sie der Lunge die für eine Füllung ausreichende Gasmenge zuführt, während der eigentliche Sauerstoffbedarf der Lunge im wesentlichen von dem Atmungsgerät gedeckt werden soll.
- Diese Bedingung soll gemäß der Erfindung dadurch erfüllt werden, daß an demAtmungsschlauch des Sauerstoffatmungsgeräts ein Ausatmungsventil und ein eine Verbindung mit der Außenluft herstellendes Einatmungsventil angeordnet ist, das sich gegen einen gegebenenfalls regelbaren Widerstand öffnet, sobald in dem Gerät infolge unzureichender Sauerstoffzuführung ein Unterdruck entsteht. Es ist zwar schon ein Sauerstoffatmungsgerät für Höhenfahrten bekannt geworden, bei dem ebenfalls ein eine Verbindung mit der Außenluft herstellendes Einatmungsventil angeordnet ist, das sich bei einem im Gerät infolge unzureichender Sauerstoffzuführung entstehenden Unterdruck öffnet. Dieses Einatmungsventil befindet sich aber am Atmungsbeutel, während das Ventil bei dem Gerät nach der Erfindung am Atmungsschlauch angeordnet ist.
- Die Anordnung des Einatmungsventils am Atmungsbeutel hat den Nachteil, daß durch dieses Ventil erst dann Außenluft eingeatmet werden kann, wenn der Atmungssack leer gesaugt worden und also zusanmengefallen ist. Dann besteht aber die Gefahr, daß der zusammengefallene Atmungssack nach Art eines Lippenventils wirkt und die Verbindung zwischen dem Einatmungsventil und dem Atrnungsschlauch absperrt. Dieser Nachteil ist bei dem Atmungsgerät nach der Erfindung dadurch vermieden, daß das eine Verbindung mit der Außenluft herstellende Einatmungs-' ventil am Atmungsschlauch angeordnet ist, so claß ein bei unzureichender Sauerstoffzuführung imAtmungsschlauch entstehenderUnterdruck unmittelbar dasÖffnen desEinatmungsventils bewirkt.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Abb. r ist eine teilweise im Schnitt dargestellte Vorderansicht und Abb. 2 eine Seitenansicht eines in den Atmungsschlauch eines Sauerstoffatmungsgerätes für Höhenfahrten einschaltbaren Anschlußstückes, das ein Ausatmungs- und ein Einatmungsventil aufweist.
- Das zum überschieben oder Anschließen eines Schlauches eingerichtete Rohrstück i mündet bei 2 in einen Faltenrohrkrümmer 3, dessen beide Schenkel q. und 5 aufwärts gerichtet sind. Der Schenkel q. trägt ein Einatmungsventil, das aus einer auf den Schenkel aufgeschraubten Kappe 6 mit Öffnung 7, einer Ventilplatte 8 mit Feder 9 und Bügel io besteht. Die Platte 8 öffnet sich gegen den Druck der Feder 9 nach innen, und der Druck der Feder kann gegebenenfalls einstellbar sein. Der Rohrschenkel s trägt ein Ausatmungsventil, das aus einer Kappe i i mit oberen Öffnungen 12, einer Ventilplatte 13 und einem ringförmigen Ventilsitz 1.4 besteht. Die Ventile sind infolge ihrer Lage an den oberen Enden des Rohrkrümmers 3 von dem insbesondere bei Gebrauch eines Mundstückes im Atmungsschlauch herabrinnenden Speichel nicht erreichbar. Von dem Rohrstück i zweigt bei 15 ein Rohrstück 16 ab, das in einer Ebene rechtwinklig zur Krümmungsmittelebene des Rohrkrümmers 3 gebogen und an seinem Ende gleichfalls zum Aufschieben oder Anschließen eines Schlauches eingerichtet ist. Die gesamte Ventilanordnung bildet also ein in eine Schlauchleitung einschaltbares Stück. Die Atmungsluft strömt bei der Einatmung durch denkohrstutzen 16, die Öffnung 15 und den Rohrstutzen i zum Munde, bei der Ausatmung durch den Rohrstutzen i, den Rohrkrümmer 3 und das Ausatmungsventil 13, 14 ins Freie. Der Scheitel des Rohrkrümmers 3 liegt tiefer als die Öffnung 15, so daß der Rohrkrümmer als Speichelfänger wirkt. Am Anfang jedes Atemzuges bleibt däs Einatmungsventil 8 unter der Wirkung der Feder g geschlossen. Gegen Ende des Atemzuges entsteht nach vorheriger Leerung des Luftspeichers (Atmungsbeutels) im Gerät Unterdruck, und es öffnet sich infolgedessen die Ventilplatte 8 des Einatmungsventils gegen den Druck der Feder 9 und läßt Außenluft zur Einatmung gelangen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sauerstoffatmungsgerät, insbesondere für Höhenfahrten, mit einem Ausatmungsventil und einem die Verbindung mit der Außenluft herstellenden Einatmungsventil, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausatmungsventil und das Einatmungsventil, das sich gegen einen gegebenenfalls regelbaren Widerstand öffnet, sobald im Gerät infolge unzureichender Sauerstoffzuführung ein Unterdruck entsteht, am Atmungsschlauch angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED55064D DE552136C (de) | 1928-02-22 | 1928-02-22 | Sauerstoffatmungsgeraet, insbesondere fuer Hoehenfahrten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED55064D DE552136C (de) | 1928-02-22 | 1928-02-22 | Sauerstoffatmungsgeraet, insbesondere fuer Hoehenfahrten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE552136C true DE552136C (de) | 1932-06-09 |
Family
ID=7056227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED55064D Expired DE552136C (de) | 1928-02-22 | 1928-02-22 | Sauerstoffatmungsgeraet, insbesondere fuer Hoehenfahrten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE552136C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1144115B (de) * | 1957-12-13 | 1963-02-21 | Bendix Corp | Atemgaszufuehrungsvorrichtung fuer Hoehenatemgeraete |
-
1928
- 1928-02-22 DE DED55064D patent/DE552136C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1144115B (de) * | 1957-12-13 | 1963-02-21 | Bendix Corp | Atemgaszufuehrungsvorrichtung fuer Hoehenatemgeraete |
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