DE377159C - Atmungssack - Google Patents
AtmungssackInfo
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- DE377159C DE377159C DED39465D DED0039465D DE377159C DE 377159 C DE377159 C DE 377159C DE D39465 D DED39465 D DE D39465D DE D0039465 D DED0039465 D DE D0039465D DE 377159 C DE377159 C DE 377159C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B7/00—Respiratory apparatus
- A62B7/10—Respiratory apparatus with filter elements
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
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- Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
Description
- Atmungssack. Die Erfindung bezieht sich auf frei tragbare Atmungsgeräte, die sich in der Hauptsache zusammensetzen aus einem Luftreinigungseinsatz, durch Atmungsventile gesteuerten Atmungsschläuchen, einer Sauerstoffflasche und einem Atmungssack, welche Teile in an sich bekannter Weise derart zusammengebaut sind, daß die Ausatmungsluft den Einsatz durchströmt und als gereinigte Luft mit oder ohne auffrischendem Zusatz von Sauerstoff wieder eingeatmet wird, während der etwaige Überschuß an gereinigter oder aufgefrischter Luft in den Atmungssack gelangt. Bevor man ein solches Gerät in Benutzung nimmt, ist der Atmungssack, und nach Möglichkeit auch die Lunge, völlig von gewöhnlicher Raumluft zu entleeren, die bekanntlich zu Vierfünftel aus Stickstoff besteht. Denn verbleibt zuviel Stickstoff in der Geräteluft, so wird der Gerätträger fortgesetzt unter Sauerstoffmangel leiden, weil er, sobald der Sauerstoff aus dem Atmungssack verbraucht ist, nur noch Stickstoff in die Lunge be- kommen wird. Eine solche mangelnde Sauerstoffernährung könnte sich dadurch bemerkbar machen, daß der Gerätträger bald bewußtlos werden würde. Eine Verschlechterung der Luft ini Gerät kann auch dadurch hervorgerufen werden, (laß Spuren giftier Gase von außen her in i 'as #D Gerät eindringen, wenn bei der I:inatinung ein gewisser Unterdruck entsteht und das Gerät in seinen einzelnen Teilen nicht überall vollkommen dicht ist. Spuren so:clrer eingesaugten giftigen Gase können sich im Laufe vier Atmungsarbeit zti einer gefährlichen Menge anhäufen, da die eingedrungenen Giftgase das Gerät nicht wieder verlassen. Fs ist zu beachten, daß die Möglichkeit einer solchen Gefahr bei jedem frei ttagbaren Atnuuigsgerät eintreten kann, weil bei der Ausatmung ein gewisser Überdruck und bei der Einatmung ein gewisser Unterdruck entsteht, (ia sonst eine Luftbewegung nicht stattfindet.
- Diese Cbelstände lassen sich nun beseitigen oder doch auf ein Geringstniall herabmindern, wenn (leg Atmungssack so ein-,gerichtet wird, (laß er (las Bestreben und das Vermögen hat, sich in die flachgestreckte Lage einzustellen und dadurch sich selbsttätig zu entleeren. Bei den bislang gebräuchlichen Atmungssäcken ohne Streckmittel ist eine solche selbsttätige Flacheinstellung nicht möglich. Erfindungsgemäß wird das angestrebte "Ziel dadurch erreicht, daß man den Atintingssack mit Streckfedern ausrüstet, die dahin streben, den Atmungssack flach einzustellen oder flach zu halten. Ein solcher Atmungssack ist bei Beginn der Atmungsarbeit ganz von selbst luftetileert. Anders-its drückt ein solcher finit Streckmitteln ausgerüsteter Atintingssack, da er während der Atmungsarbeit doch immer mehr oder weniger gebläht ist, !,ei einem bei der Einattm_ing auftretenden Unterdruck sofort Atmungsluft in das Gerät nach und verhindert oder beseitigt dadurch eine nachteilige Saugwirkung des Unterdrucks auf etwaige undichte Gerätstellen.
- Die Verwendung eines Streckatinungssacke; h;uui die Ausatmung unter Umständen etwas erschweren. Dieser Nachteil ist aber im Vergleich zu den erzielten Vorteilen so gering, (3aß er ruhig finit in den Kauf genommen werden kann.
- In der "Zeichnung ist in schematischer Darstellung ein <leg Erfindung gemäß eingerichteter Atmungssack beispielsweise an einem als Rückenbündel ausgebildeten Atinungrsgerät veranschaulicht, dein während der Atmtin gsarbeit ständig Sauerstoff unter be-:tininitein Druck in abgemessener Menge zuströmt. Solche Atmungsgeräte sind hinreichend bekannt, so daß zum Verständnis ihrer Einrichtung und Wirkungsweise lver eine kurze Erklärung der Bezugsbuchstaben der "Zeichnung ausreicht.
- Das 'Mundstück in steht durch einen Ausatniungsschlauch a, ein Ausatmungsventil ü, des Ventilkastens h und eine Leitung c mit dem oberen Ende eines Luftreinigungseinsatzes p in Verbindung. Das untere Ende des Einsatzes p ist durch eine Leitung b, ein Einatinungsventil v und einen Einatmungsschlauch e an das Mundstück in angeschlossen. :\lit der Atmungsleitung b steht ein Atmungssack s durch einen Verbindungsstutzen (t und eine Sauerstoffflasche f durch eine Leitung lt. ii: die ein Druckminderventil g eingeschaltet ist, in \-erbindung.
- Min Innern des an die Luftleitung 1) des Gerätes angeschlossenen Atmungssackes s befinden sich zwei Streckfedern ia und o. Jede Feder besteht aus einem schleifenförmig gewundenen Drahtbügel mit freien, auseinanderfedernden Armen. Die Federn sind über Kreuz in den Sack eingelegt, und zwar so, (laß sich die Arme der Feder si, in den Ecken i Und 3 des Sackes s und die Arme der Feder o in den Ecken a und 4 abstützen. Durch diese Anordnung wird der Atmungssack nicht nur in Richtung seiner beiden Diagonalen, son-. lern auch in Richtung seiner vier Seitenkanten straff gezogen oder gespannt, so (laß seine beiden Wände flach aufeinanderliegen bzw. das Bestreben haben, bei Nachlassen der Blähung mit einer von den gewählten Federn abhängigen Kraft in die flache Lage zurückzukehren und dabei eine entsprechende Menge @ltniungsluft finit einem gewissen Druck in den Luftweg des Gerätes überzudrücken, uni unerwünschte Saugwirkungen entstehender Unterdrücke auf nicht ganz dichtc Gerätstellen zu verhindern.
- Die gewählte Streckfederanordnung gewährt dem Atmungssack gleichzeitig eine ausreichende Beweglichkeit nach allen Richtungen hin, so claß die Bewegungsfreiheit des Gerätträgers in keiner Weise beeinträchtigt ist.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Atmungssack für ein frei tragbares Atmungsgerät mit Atmungsschläuchen, Luftreinigungseinsatz und Sauerstoffflasche, gekennzeichnet durch Streckfedern ini oder am Atmungssack. a. Atmungssack nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei über Kreuz gelegte federnde Drahtbügel (ii und o), deren freie Enden in diagonal gegenüberliegenden Ecken des -Atmungssackes angreifen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED39465D DE377159C (de) | 1921-04-11 | 1921-04-11 | Atmungssack |
| DED40760D DE391335C (de) | 1921-04-11 | 1921-11-21 | Atmungssack |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED39465D DE377159C (de) | 1921-04-11 | 1921-04-11 | Atmungssack |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE377159C true DE377159C (de) | 1923-06-14 |
Family
ID=7044762
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED39465D Expired DE377159C (de) | 1921-04-11 | 1921-04-11 | Atmungssack |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE377159C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3023747A1 (de) * | 1979-06-29 | 1981-01-08 | Mine Safety Appliances Co | Atemsack fuer ein geschlossenes atemgeraet |
| DE3105637A1 (de) * | 1981-02-17 | 1982-09-02 | Klaus 7521 Karlsdorf-Neuthard Lehmann | Kreislauf-atemschutzgeraet |
| DE3901581A1 (de) * | 1989-01-20 | 1990-08-02 | Draegerwerk Ag | Atemschutzgeraet mit ueberdruck im kreislauf |
-
1921
- 1921-04-11 DE DED39465D patent/DE377159C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3023747A1 (de) * | 1979-06-29 | 1981-01-08 | Mine Safety Appliances Co | Atemsack fuer ein geschlossenes atemgeraet |
| DE3105637A1 (de) * | 1981-02-17 | 1982-09-02 | Klaus 7521 Karlsdorf-Neuthard Lehmann | Kreislauf-atemschutzgeraet |
| DE3901581A1 (de) * | 1989-01-20 | 1990-08-02 | Draegerwerk Ag | Atemschutzgeraet mit ueberdruck im kreislauf |
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