DE552106C - Steuerung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Steuerung fuer Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE552106C
DE552106C DE1930552106D DE552106DD DE552106C DE 552106 C DE552106 C DE 552106C DE 1930552106 D DE1930552106 D DE 1930552106D DE 552106D D DE552106D D DE 552106DD DE 552106 C DE552106 C DE 552106C
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DE
Germany
Prior art keywords
control
cylinder
internal combustion
combustion engines
inlet
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Expired
Application number
DE1930552106D
Other languages
English (en)
Inventor
Jaroslav Klimt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VORMALS SKODAWERKE AG
Original Assignee
VORMALS SKODAWERKE AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE552106C publication Critical patent/DE552106C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/02Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
    • F01L7/021Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves with one rotary valve
    • F01L7/022Cylindrical valves having one recess communicating successively with aligned inlet and exhaust ports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Steuerung für Brennkraftmaschinen Bei Brennkraftmaschinen kann eine Erhöhung der Leistung durch Spülung und Nachfüllung der Arbeitszylinder mittels Druckluft erzielt werden. Zu diesem Zwecke vereinigte man die Steuerung mit einer Spül-und Fülleinrichtung, mit welcher gegen Ende des Auspuff- und des Saughubes in den Verbrennungsraum des Zylinders Druckluft eingelassen wird, wodurch einerseits aus dem Zylinder die verbrannten Gase herausgedrückt werden und andererseits das Gewicht des brennbaren Gemenges zu Beginn des Kompressionshubes erhöht wird.
  • Es sind bereits Maschinen bekannt geworden, bei welchen zwecks Zuführung von Spül-und N achfülluft jeder Einlaßv entilkammer eine Drehklappe vorgeschaltet ist, die sich in einem gleichachsigen, einstellbaren Regelzylinder dreht. Bei diesen Maschinen dreht sich jedoch der Regelzylinder periodisch von Hub zu Hub und bewirkt durch die Relativbewegung zu der in seinem Innern angeordneten Klappe die Eröffnung bzw. den AbschluB der Durchströmquerschnitte bei einer bestimmten Leistung, oder aber es sind am verdrehbarenRegelzylinder sowohl die Steuerkanten für den EinlaB als auch für den AuslaB angeordnet, so daB bei Verstellung des Regelzylinders im Falle einer Leistungsschwankung sowohl der Zeitpunkt der Eröffnung als auch der Zeitpunkt des Abschlusses verschoben erscheinen.
  • Derartigen Konstruktionen haften jedoch wesentliche Nachteile an, da durch die verschiedene Einstellung des Zeitpunktes des Abschlusses derDurchgangsquerschnittedieMöglichkeit der Regelung der Zuführung der Spül-und Ladeluft auf eine praktisch vollkommen unbrauchbare engeGrenzebeschränktwird. Bei bedeutenderen Leistungsschwankungen kann nämlich bei diesen bekannten. Bauarten der Fall eintreten, daß der veränderliche AbschluB der Querschnitte im Hubdiagramm erst nach der Totlage des Kolbens, d. h. im darauffolgenden Hub, eintritt. Die Sicherheit des Betriebes ist daher bei den betrachteten Konstruktionen gefährdet und die für einen günstigen Wirkungsgrad erforderliche Anpassung der Zuführung der Spül- und Nachfülluft namentlich bei steigender Belastung unmöglich.
  • Durch vorliegende Erfindung werden die angeführten Nachteile vermieden, und zwar besteht das Wesen derselben darin, daß die jeder Einlaßventilkammer vorgeschaltete Drehklappe in einem Regelzylinder angeordnet ist, der nur die Einlaßsteuerkanten trägt, während die Auslaßsteuerkanten durch feststehende, im Gehäuse gelagerte und in die Regelzylinderschlitze hineinragende Leisten gebildet werden, so daß bei Änderung der Öffnungsdauer der Steuerschlitze nur der Zeitpunkt der Eröffnung des Durchflußquerschnittes für die Zuführung der Spül- und Nachfülluft verändert wird, während der Zeitpunkt des Abschlusses unverändert bleibt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Vertikalschnitt durch die gesamte Anordnung, während die Abb. 2 und 3 vergrößerte Schnitte durch die Regelvorrichtung für die Zuleitung der Spül-und Nachfülluft in der Stellung für die höchste (Abb.2) und für eine kleinere Belastung (Abb. 3) der Maschine zeigen.
  • Nach Abb. i wird die Misch- sowie Spül-und Nachfülluft zur Maschine mittels Leitungen zugeführt, welche zum Verteilerkasten der einzelnen, für jeden Arbeitszylinder des Verbrennungsmotors angeordneten Einlaßsteuerungen angeschlossen sind. Das Gas wird in den Raum 3 geleitet, die Mischluft in den Raum 2 und die mäßig komprimierte Luft für das Spülen und Nachfüllen in den Raum q.. Der Raum des Verteilerkastens i ist vom Verbrennungsraum des Zylinders durch den Ventilteller 5 getrennt, auf dessen Spindel gleichachsig der die Steuerung des Gases und der Mischluft besorgende Schieber 6 angeordnet ist. Das veranschaulichte Beispiel stellt eine Steuerung und Regelung mittels Veränderung des Ventilhubes dar. Man kann hier jedoch auch eine Ausführung der Steuerung verwenden, bei welcher der Hub des Ventils und daher auch des Schiebers 6 bei jeder beliebigen Belastung der Maschine gleichbleibt und die Regelung des eintretenden Gases und der Mischluft z. B. mittels Klappen erfolgt, welche in den Zuleitungskanälen zu den Räumen 2 und 3 angeordnet werden.
  • Die Steuerung der Luft für das Spülen und Nachfüllen besorgt nach vorliegender Erfindung die Klappe 7, welche von der Steuerwelle der Maschine oder auf andere Weise derart in drehende Bewegung versetzt wird, daß die Umdrehungszahl der Klappe 7 dauernd ein Vielfaches der Umdrehungszahl der Steuerwelle bleibt. Die Klappe 7 mit den Einlaßkanten 8 (Abb.2 und 3) und den Schließkanten 9 dreht sich in dem hohlen, gleichachsig mit der Klappe angeordneten Regelzylinder io, welcher von dem die Leistung der Maschine regelnden Organ verdreht werden kann. Im Mantel des Zylinders io sind zwei Ausschnitte vorgesehen, «-elche die Kanäle für die Zuführung der Spül- und Nachfülluft bilden. Die Ausschnitte werden auf der einen Seite von den Einlaßkanten i i begrenzt, während die Schließkanten 12 von den an der zylindrischen Führung des Regelzylinders io befestigten Längsleisten 13 gebildet werden. Bei einer Belastungsänderung der Maschine überträgt sich die Bewegung des die Leistung der Maschine regelnden Organs auf den Hohlzylinder io, welcher sich um seine Achse verdreht. Dadurch ändert sich die Lage der Einlaßkante i i, wogegen die Schließkante 12 unbeweglich bleibt. Es ist also der Augenblick der Beendigung des Spülens und Nachfüllens bei irgendwelcher Belastung der Maschine unveränderlich, während der Beginn des Spülens und Nachfüllens veränderlich und von der Leistung der Maschine abhängig ist. Mit sinkender Belastung verändert sich die Menge der Spülluft gegenüber der größten Belastung nur unmerklich, da der Raum zwischen dem Tellerabsperrventil 5 und der Klappe 7 verhältnismäßig groß ist; dagegen verkleinert sich die Nachfüllung bedeutend rascher. Dadurch ist eine gute Spülung auch bei kleineren Maschinenleistungen gewährleistet, was einen wesentlichen Vorteil der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Wie schon angeführt, ist die beschriebene Einrichtung an jeder Einlaßsteuerung der einzelnen Verbrennungsräume angeordnet. Der Antrieb der Klappen 7 von der Steuerwelle ist jedoch gemeinsam. Dies erzielt man dadurch, daß die Drehspindel aller Klappen in einer Achse liegen und miteinander durch Kupplungen verbunden sind. In ähnlicher Weise ist der gemeinsame Antrieb der Regelzylinder io von der die Leistung der Maschine steuernden Regelvorrichtung ausgeführt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung für Brennkraftmaschinen, bei welcher zwecks Zuführung von Spül-und Nachfülluft jeder Einlaßventilkammer eine Drehklappe vorgeschaltet ist, die sich in einem gleichachsigen, verdrehbaren Regelzylinder dreht, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelzylinder (io) nur die Einlaßsteuerkanten (i i) trägt, während die Auslaßsteuerkanten (12) durch feststehende, im Gehäuse gelagerte und in die Regelzylinderschlitze hineinragende Leisten (r3) gebildet werden, so daß bei Änderung der öffnungsdauer der Steuerschlitze nur der Zeitpunkt der Eröffnung verändert wird, während der Zeitpunkt des Abschlusses unverändert bleibt.
  2. 2. Steuerung für Brennkraftmaschinen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen der Klappen (7) der Einlaßsteuerungen aller Verbrennungsräume in einer Geraden liegen, untereinander durch Kupplungen verbunden sind und durch einen gemeinsamen Antrieb von der Motorwelle aus in Umdrehungen versetzt werden, die ein Vielfaches der Maschinendrehzahl betragen.
DE1930552106D 1929-12-03 1930-01-23 Steuerung fuer Brennkraftmaschinen Expired DE552106C (de)

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DE1930552106D Expired DE552106C (de) 1929-12-03 1930-01-23 Steuerung fuer Brennkraftmaschinen

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