DE551722C - Waage mit Kartenlochvorrichtung - Google Patents

Waage mit Kartenlochvorrichtung

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DE551722C
DE551722C DED51915D DED0051915D DE551722C DE 551722 C DE551722 C DE 551722C DE D51915 D DED51915 D DE D51915D DE D0051915 D DED0051915 D DE D0051915D DE 551722 C DE551722 C DE 551722C
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DE
Germany
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shaft
punching
punching device
card
punches
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Expired
Application number
DED51915D
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English (en)
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Dayton Scale Co
Original Assignee
Dayton Scale Co
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Publication date
Application filed by Dayton Scale Co filed Critical Dayton Scale Co
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AH 4. JUNI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 f GRUPPE
D 51915 ixif f
Dayton Scale Company in Dayton, V. St. A. Waage mit Kartenlochvorrichtung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1926 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft Waagen mit Einrichtungen zur Ausfertigung von Belegen über das jeweilige Wiegeergebnis.
Waagen dieser Art sind bekannt, bei denen Zettel oder Karten nach erfolgtem Wiegen mit einem dem Wiegeergebnis entsprechenden Aufdruck versehen werden. Desgleichen sind Waagen bekannt, die eine Lochvorrichtung haben, durch welche die Zettel oder Karten
to an Stelle eines Aufdruckes mit Lochungen versehen werden. Die Erfindung sieht beide Arten der Registrierung der Wiegeergebnisse vor, derart, daß bei gleichzeitiger Anordnung einer Druck- und einer Lochvorrichtung an einer Waage mit selbsttätigem Lastausgleich mit der Druckvorrichtung zwangsläufig verbundene Widerlager als Steuerorgane für die Lochvorrichtung dienen. Die Erfindung bezweckt, neben Registrierkarten oder -zetteln,
so die infolge ihres Aufdruckes leicht ablesbar sind, auch solche zu erhalten, die als Lochkarten in besonderen hierfür bestimmten, heutzutage häufig verwendeten Maschinen ausgewertet werden können.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι die Gesamteinrichtung der Waage in Vorderansicht,
Abb. 2 eine Draufsicht zu Abb. 1,
Abb. 3 einen Querschnitt durch die Lochvorrichtung.
Die Lastschale 10 hängt mittels einer Stange 12 an dem Waagebalken ri. Dieser ist auf der Schneide 14 gelagert und mit einer Dämpfungsvorrichtung 15 verbunden. Der Ausgleich einer auf die Schale 10 gelegten Last geschieht für die groben Gewichtseinheiten durch die Ausgleichsgewichte 19, die in entsprechender Anzahl auf die Schneide 16 am Waagebalken aufgesetzt werden können. Die Feingewichtsgrößen werden an der Schneide 17 des Waagebalkens durch entsprechendes Spannen einer Feder 18 ausgeglichen. Normalerweise befindet sich der Waagebalken in der in der Abb. 1 gezeichneten Mittelstellung. Der Zeiger 46 zeigt dann auf den mit ο bezeichneten Markierungsstrich der Skala 47, so daß an den Schauöffhungen 43 und 44 am Zeiger 46 die Ablesung des Gewichtes erfolgen kann. Während des Ausgleichsvorganges werden durch das mit dem Waagebalken vereinigte Bogenstück 45 die Anzeigeziffern so lange abgedeckt, bis der Waagebalken wieder in Ruhe, d. h. in der Mittelstellung sich befindet. Der Schwingungsausschlag des Waagebalkens wird durch feste Anschläge 73 und 74 begrenzt, die so eingestellt werden können, daß der Waagebalken 11 in seinen Endstellungen mittels der Isolierstücke 75 und 76 Kontakte!? oder C bzw. D zu schließen vermag. Diese Kontakte dienen zur Steuerung von Motoren R und S, von denen der Motor R zum

Claims (3)

  1. Auflegen und Abheben der Ausgleichsgewichte 19 dient und der Motor 51 die nötige Spannung der Feder 18 für den Ausgleich des Feingewichtes herbeiführt. Der Motor R senkt und hebt die Ausgleichsgewichte 19 unter Vermittlung eines Nockengetriebes 20 bis 24, durch das auch ein Segment 25 bewegt wird zwecks Steuerung von normalerweise geschlossenen Kontakten E und F. Der Motor S verändert die Spannung der Feder 18 mittels eines Getriebes 30 bis 34, dessen Zahnstange 30 in ihren Endlagen Kontakte T und V betätigt. Sämtliche Kontakte liegen in Stromkreisen der Motore R und 6* und steuern diese in der Weise, daß die zu wiegende Last bis auf einen geringen Bruchteil selbsttätig aus-■ geglichen wird. Der vollständige Ausgleich der Last geschieht durch Drehen am Handrade 35, wobei die Spannung der Feder 18 nachgeregelt wird. Zuvor wurde der Magnet Z stromlos, so daß er die Kupplung 36 freigeben kann und somit das Handrad 35 mit der Welle 34 gekuppelt wird. Ist kein Strom vorhanden, so kann die Arbeit der Motore durch Drehen an den Kurbeln 28 und 37 ersetzt werden.
    Die Welle 23 des Motors R ist über Kegelräderpaare 27 mit dem lose auf der Welle 41 gelagerten Anzeigerad 26 verbunden. Die J0 Drehung des Anzeigerades 26 wird über das Stirnräderpaar 54, 53 auf eine Welle 52 übertragen. Von dieser Welle erhält das lose auf der Welle 41 gelagerte Typenrad 48 für die Grobgewichtsangaben über das Stirnräderpaar 51, 50 seinen Antrieb.
    Die Welle 32 ist über das Kegelräderpaar 40 mit der Welle 41 verbunden, auf der sich das Anzeigerad 42 und das Typenrad 49 für die Feingewichtsanzeige befinden. DieLochvorrichtung besitzt im wesentlichen Lochstempel 55 (vgl. besonders Abb. 3), die von Platten 56 geführt werden, und die Matrize 57. Die Auswahl der Stempel 55 geschieht durch Stifttrommeln 58, 59, die fest auf den Wellen 41 bzw. 52 sitzen. Die Trommeln 58 und 59 bilden Widerlager für die Stempel 55, wobei zwischen der Trommel 58 und Stempeln 55 Hebel 60 angeordnet sind, "während die Trommel 59 unmittelbar auf die So Stempel 55 einwirkt. Die Anordnung der Zwischenhebel 60 bezweckt, bei Verwendung der Stifttrommeln eine gedrängte Bauart der Lochvorrichtung zu ermöglichen.
    Die zu lochende Karte 61 wird in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise in die Lochvorrichtung eingeführt. Angenommen, die Typenräder 48, 49 und die Stifttrommeln 58, 59 sind beim Wiegen in der beschriebenen Weise eingestellt worden, dann wird durch Drehen eines Handhebels 63 auf einer Druckunterlage 62 von den Typenrädern ein Abdruck genommen. Gleichzeitig damit erfolgt die Lochung einer Karte 61 in der Lochvorrichtung, indem bei der Drehung des Hebels 63 die Matrize 57 gegen die Stempel 55 angehoben wird und diejenigen Stempel in die Karte 61 eindringen, die von den Zwischenhebeln 60 bzw. dem Zylinder 59 entsprechend der Gewichtsangabe verriegelt sind. Die Druckvorrichtung ist mit dem Handhebel 63 durch einen Lenker 64 verbunden, der an einer das Druckwiderlager 66 bewegenden Klinke 65 angreift, die das Druckwiderlager gegen die Zugwirkung einer Feder 67 spannen und zum Druckanschlag freigeben kann. Hierbei wird das Druckwiderlager 66 gegen die Druckunterlage 62, das Farbband 68 und dieTypenräder 48, 49 geschleudert.
    Damit nun die Druck- und Lochvorrichtungen nicht arbeiten können, bevor der Waagebalken in seiner Mittelstellung sich befindet, ist ein Sperrglied 70 vorgesehen, das durch einen Lenker 71 mit dem Handhebel 63 verbunden ist und gegen das Ende des Waagebalkens bewegt werden kann. Das Sperrglied 70 besitzt an der dem Waagebalken zugekehrten Seite eine Aussparung, die nur in der Mittelstellung des Waagebalkens eine Bewegung des Sperrgliedes 70 und somit nur in dieser Stellung des Waagebalkens einenDruck- go und Lochvorgang gestattet. Ähnliche Sperrvorrichtungen, die den Gewichtsabdruck nur beim Einspielen der Waage gestatten, sind bereits bekannt.
    Pate νϊ α ν s ι· ruche:
    ι. Kartenlochvorrichtung an Waagen mit selbsttätigem Lastausgleich, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichzeitiger Anordnung einer Kartendruckvorrichtung mit dieser zwangsläufig verbundene Widerlager (vorzugsweise Stifttrommeln 58, 59) als Steuerorgane für die Lochvorrichtung dienen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da- 1.05 durch gekennzeichnet, daß ein und dasselbe Organ (63) den Loch- und Druckvorgang bewerkstelligt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrglied (70) in an sich bekannter Weise nur bei Gleichgewichtszustand der Waage eine Betätigung des den Loch- und Druckvorgang bewirkenden Organs (63) gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED51915D 1926-06-16 1926-12-15 Waage mit Kartenlochvorrichtung Expired DE551722C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749517C (de) * 1940-04-17 1944-11-24 Sofia Popova Geb Morozova Waage
DE755261C (de) * 1933-03-29 1953-02-16 Sandor Toth Anzeige- oder Druckvorrichtung fuer Messinstrumente, insbesondere Waagen
DE939230C (de) * 1952-11-06 1956-02-16 Schenck Gmbh Carl Neigungswaage mit Schaltgewichtseinrichtung
DE1004822B (de) * 1953-05-09 1957-03-21 Sartorius Werke Und Vormals Go Selbsttaetige Gewichtsauflegevorrichtung fuer Waagen, insbesondere Feinwaagen
DE1038775B (de) * 1954-09-21 1958-09-11 Stathmos Ab Druckeinrichtung fuer Waagen mit durch aufsetzbare Zusatzgewichte erweiterbarem Waegebereich

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DE1004822B (de) * 1953-05-09 1957-03-21 Sartorius Werke Und Vormals Go Selbsttaetige Gewichtsauflegevorrichtung fuer Waagen, insbesondere Feinwaagen
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