DE55073C - Maisch- und Läuterapparat - Google Patents

Maisch- und Läuterapparat

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DE55073C
DE55073C DENDAT55073D DE55073DA DE55073C DE 55073 C DE55073 C DE 55073C DE NDAT55073 D DENDAT55073 D DE NDAT55073D DE 55073D A DE55073D A DE 55073DA DE 55073 C DE55073 C DE 55073C
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lautering
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mash
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A. RACK in Wien
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    • C12C7/14Lautering, i.e. clarifying wort
    • C12C7/16Lautering, i.e. clarifying wort by straining
    • C12C7/17Lautering, i.e. clarifying wort by straining in lautertuns, e.g. in a tub with perforated false bottom
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
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    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/04Preparation or treatment of the mash
    • C12C7/06Mashing apparatus
    • C12C7/062Mashing apparatus with a horizontal stirrer shaft
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/04Preparation or treatment of the mash
    • C12C7/06Mashing apparatus
    • C12C7/065Mashing apparatus with a vertical stirrer shaft

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Maisch- und Läuterapparat besteht aus einem Rührwerk, einem Bottich mit Maischablafsventil, einem Anschwänzer und einer Läutervorrichtung.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 eine Ansicht (zum Theil im senkrechten Schnitt) eines der Erfindung gemäfs construirten Maischapparates dar.
Fig. 2 ist eine Draufsicht desselben;
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Rührwerkes;
Fig. 4 zeigt das Maischablafsventil im senkrechten Schnitt,
Fig1. 5 den Anschwänzer,
Fig. 6 eine Mischvorrichtung für das dem Anschwänzer zugeführte Wasser;
Fig.',7 und 8 und Fig. 9 bis 13 stellen zwei Arten von Läutervorrichtungen dar;
Fig. 14 zeigt ein als Maischeablafs dienendes Ringventil.
Das Rührwerk, Fig. 1,2 und 3, besteht aus zwei Theilen: aus nahe am Boden rotirenden Schaufeln B B und aus einem Doppelhaspel C C. Diese Schaufeln B B und der Doppelhaspel C C bewegen sich in entgegengesetzter Richtung um die mittlere, senkrechte Welle D, und die Haspel C C drehen sich gleichzeitig um ihre eigenen, waagrechten Achsen E E, wodurch ein inniges Maischen erfolgt. Der Antrieb des Rührwerkes erfolgt von unten. Die Zahnräder ff treiben, wie in Fig. 1 bis 3 dargestellt, die auf der Welle D steckende Hülse F, an welcher die Schaufeln BB befestigt sind. Die Zahnräder g g treiben die Welle D, auf welcher das Zahnrad h und oben das Zahnrad i befestigt sind. Letzteres treibt durch die beiden Zwischenräder k k ein Hohlrad /, welches unten eine Klauenkupplung m trägt. Das ganze Rad / sammt Kupplung tn kann mit einem Hebel η gehoben und gesenkt werden, also die Kupplung m aus- und eingerückt werden. Statt dieser Klauenkupplung kann auch eine Reibungskupplung angebracht sein. In allen Fällen bleibt das Rad / in Eingriff mit den Zwischenrädern, läuft aber leer, wenn die Kupplung m ausgerückt ist. Dieses Räderwerk ikk und / hat also den Zweck, die Haspel in der der Welle h entgegengesetzten Richtung im Bottich zu drehen, sobald die Kupplung m eingerückt ist. Wird die Kupplung m eingerückt, so nimmt dieselbe die Hülse G, welche die beiden Haspel C C trägt, mit. Dabei läuft die Hülse G in entgegengesetzter Richtung der Welle D, und die Haspel werden sich in der Richtung des Pfeiles H, Fig. 3, um die senkrechte Achse und in der Richtung des Pfeiles H1 um die waagrechten Achsen drehen. Sowohl die unteren Schaufeln B B, wie auch der Haspel C C haben für sich Antriebscheiben W und X und können jede für sich allein in Betrieb gesetzt werden. Sobald man die Schaufeln B B stehen läfst und die Kupplung m ausrückt, dient der Doppelhaspel C C zum Aufhacken der Treber. Das in die Räder ο ο eingreifende Zahnrad h, Fig. ι und 3, dreht dann die Haspel um die eigenen Achsen und gleichzeitig werden diese Haspel auch durch die Reibung in den Zahnrädern in der Richtung des Pfeiles J, Fig. 3, vorwärts gedrückt, wobei sich die Haspel in
der Richtung des Pfeiles Jλ um die waagrechten Achsen drehen.
Setzt man dagegen die Schaufeln B B allein in Betrieb, so kann man nach Oeffnen der kleinen Fallthür M, Fig. 2, die Treber durch dieselbe aus dem Bottich schaufeln, indem durch die tangentiale Anordnung der Schaufeln B B die Treber allmä'lig von der Mitte aus an den Bottichrand geschafft werden.
Der der Erfindung gemäfs construirte Bottich mit Maischablafsventil hat einen schwach konischen Boden. Das Ablafsventil ist in der Mitte angebracht und, wie in Fig. 4 dargestellt, construirt.
Um die Mittelwelle J^ ist ein Ringventil pp, welches zwei Durchlässe r r und s s abschliefst, angebracht. An dem Gehäuse K des Ventils ist ein Ablaufstutzen L angebracht. Oeffnet man das Ventil, so fliefst sowohl die Maische aus dem Bottich bei r r, wie auch der unter dem Läuterboden tt befindliche, aus durchdringendem Malzmehl gebildete Teigbrei s s ab. Es wird dadurch der Teig unter dem Läuterboden entfernt, und "beim späteren Abläutern der Würze befindet sich kein Teig unter dem Boden, so dafs die Abläuterung klar, schnell und ohne Störung durch das sonst vorkommende Mitreifsen solcher Mehltheilchen erfolgen kann. Dieses Ringventil kann aber auch nur als Maischablafsventil allein dienen, wie in Fig. 14 dargestellt. Zum Entfernen des dann-in der ringförmigen Rinne a' sich ansammelnden Teiges dient' eine durch Ventil, Schieber, Hahn oder sonstigen Verschlufs abzuschliefsende Verbindungsöffnung bl. Wird dieser Verschlufs zeitweilig geöffnet, so fliefst der Teig nach unten und gelangt durch das Maischrohr in die Pfanne. Dieser Verschlufs bei b1 kann ein Dreiweghahn sein und gleichzeitig zum Anschlufs des Läuterrohres dienen. Das Maischventil wird durch zwei Zugstangen u u, Fig. 4, und einen Hebel v, Fig. 1, gehandhabt.
Der Anschwänzer besteht aus zwei oder mehreren Rohren M, Fig. 1 und 5, die an einem hohlen, ringförmigen Gehäuse befestigt sind. Dieses Gehäuse sitzt auf einem ringförmigen Gefäfse O. Das durch ein Rohr bei P zulaufende Wasser gelangt in die Rohre M und spritzt an den seitlich angebrachten Löchern heraus, wodurch infolge dieses seitlichen Druckes der Obertheil JV sammt den Rohren M rotirt. Um das dem Anschwänzer zulaufende Wasser auf eine beliebige Temperatur zu mischen, wird vortheilhaft die in Fig. 6 dargestellte Mischvorrichtung, bestehend aus einem Mittelstück Q mit Thermometer und zwei Hähnen jR und R l für Kalt- und Warmwasserzulauf, benutzt.
Die Läutervorrichtung kann, wie in Fig. 7 und 8, ohne einen Grand oder, wie in Fig. 9 bis 13, mit einem Grand S S hergestellt sein. Fig. 7 und 8 zeigen eine Zusammenstellung für nur ein Läuterrohr. Die durch den Läuterboden durchsickernde Würze gelangt in den Hohlraum s, Fig. 4, und von da durch einen Stutzen in das Läuterrohr s !, Fig. 4 und 7-; von da durchfliefsl dieselbe ein fix eingesetztes Schauglas t, Fig. 7 und 8, und gelangt in einen Kreuzstutzen T, der einerseits an eine Rotationspumpe U, andererseits an einen Hahn V anschliefst. So lange die Würze trübe läuft, wird dieselbe mit der Pumpe in den Bottich zurückgepumpt und, wenn genügend klar, durch Oeffnen des Hahnes V in die Pfanne abgelassen.
Der Hahn u dient zum Einlassen von Wasser in die Läutervorrichtung und unter den Läuterboden; ν ist ein Dampf hahn zum Ausblasen, n> ein Entleerungshahn für Glatt- und Waschwasser.
Soll die Batterie mehrere Hähne haben, so kann eine entsprechende Zahl von Läuterrohren an dem Gehäuse K des Maischventils, Fig. 4 und 14, angeschlossen werden, oder diese Rohre können auch an beliebiger Stelle des Bottichbodens, ob derselbe nun konisch oder flach ist, angebracht werden. Diese Läuterbatterie hat Hähne, welche sowohl zum Läutern," wie auch zum Einlassen von heifsem Wasser unter den Läuterboden dienen.
In Fig.. 9 bis 13 ist eine solche Batterie, deren Hähnezahl beliebig sein kann, dargestellt. Die Läuterhähne sind horizontal gestellt und das Kücken hat aufserdem seitlich eine Durchgangsöffnung x, Fig. 12 und 13. Die Hähne stehen nach oben zu mit einem Wasserrohr j/-in Verbindung. Dreht man die Oeffnung χ nach unten, so läuft die Würze aus dem Bottich in den Grand; dreht man hingegen die Oeffnung χ nach oben, so tritt Wasser durch den Hahn und das Läuterrohr unter den Läuterboden. Die Kücken sind durch einen Bügel \ mit irgend einer Vorrichtung, als z. B. Schraube, Feder etc., am Herausfallen verhindert. Durch Umlegen des Bügels \ kann das Kücken herausgezogen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Maisch- und Läuterapparat mit geraden oder konischen Böden, gekennzeichnet durch die Verbindung von zwei Rührwerken (Fig. 1) derart, dafs unten Schaufeln B B nach einer Richtung und darüber Haspel C C nach entgegengesetzter Richtung rotiren und dafs diese Schaufeln und Haspel entweder, zugleich oder jedes für sich allein arbeiten können, wobei die Haspel durch Einrücken einer Kupplung bei m und durch das da-. durch in Verbindung gebrachte Räderwerk i k und / eine durch die treibende Transmission vorgeschriebene Anzahl Umdrehungen so-
    wohl um die senkrechte Achse D, wie auch um die waagrechten Achsen E E zu machen gezwungen werden, dagegen bei Ausrückung der Kupplung bei m nur durch das Zahnrad k in sowohl drehende, als allmälig fortschreitende Bewegung gebracht werden und in diesem Falle in bekannter Weise als Aufhackmaschinen arbeiten, die Schaufeln B B aber auch infolge ihrer Stellung zym Auftrebern verwendet werden können. Bei einem Maisch- und Lä'uterapparat der unter i. angegebenen Art Bottiche mit konischen Böden in Verbindung mit einem centrisch angeordneten, derart construirten Maischablafsventil, dafs beim Ablassen der Maische auch stets die unterhalb des Läuterbodens befindlichen Malztheilchen mit ablaufen (Fig. 4) oder jederzeit unabhängig durch einen eigenen Verschlufs abgelassen werden können (Fig. 14).
    3. Bei einem Maisch- und Läuterappafat der unter 1. angegebenen Art eine Abläuterungsvorrichtung, bestehend aus einem Kreuzstück T und einem Schauglas t, das Kreuzstück einerseits mit einer TrübwürzepumpeU, andererseits mit einem Hahn zum Ablassen der Würze in die Pfanne V verbunden, in Verbindung mit nur einem Läuterrohr (Fig. 7 und 8).
    4. Bei einem Maisch- und Läuterapparat der unter 1. angegebenen Art die Anbringung einer Läuterbatterie, bestehend aus Läuterhähnen, mittelst welcher man die Würze aus dem Bottich in den Grand ablassen und durch Drehung der Kücken aus einem Rohr Wasser durch dieselben Hähne unter den Läuterboden führen kann, wobei die Kücken durch umlegbare Bügel gehalten werden (Fig. 9 bis 13).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT55073D Maisch- und Läuterapparat Expired - Lifetime DE55073C (de)

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