DE1867C - Wasserstrahl- und Doppelwand-Kühlung für Maische - Google Patents
Wasserstrahl- und Doppelwand-Kühlung für MaischeInfo
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- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/04—Preparation or treatment of the mash
- C12C7/06—Mashing apparatus
- C12C7/065—Mashing apparatus with a vertical stirrer shaft
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
1877.
Klasse 6.
LEIPZIG-REUDNITZER MASCHINENFABRIK und EISENGIESSEREI vormals GOETJES, BERGMANN & CO. in REUDNITZ.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. October 1877 ab.
Zur schnelleren Abkühlung der Maische in Maischbottichen construiren wir letztere aus
einem Doppelcylinder mit doppeltem Boden, um von dem inneren Mantel dieses Doppelcylinders
sowohl, als vom Boden aus die Maische durch kaltes Wasser abzukühlen. Aufserdem stellen wir in den die Maische enthaltenden
Bottich concentrisch zu dem letzteren einen zweiten Doppelcylinder, und lassen durch den
Raum, welcher durch die Wandungen dieses zweiten Doppelcylinders gebildet wird, ebenfalls
kaltes Wasser strömen, um von dem äufseren Mantel dieses zweiten Doppelcylinders aus die
Maische abzukühlen. Schliefslich stellen wir auf dem Boden des die Maische enthaltenden
Bottichs cylindrische Gefäfse auf, welche oben und an den Seiten geschlossen sind, unten aber
mit dem Raum unter dem Doppelboden communiciren. In diesen cylindrischen Gefäfsen
steigen Wasserröhren in die Höhe, welche an passenden Stellen durchbohrt sind, so dafs das
Wasser, welches unter Druck in den Wasser-Röhren in die Höhe steigt,, in Strahlen an die
inneren Wände der cylindrischen Gefäfse spritzt, wodurch die Maische ebenfalls gekühlt wird.
Die Anzahl dieser Kühlcylinder in dem Maischbottich kann beliebig sein; wir haben in der
beiliegenden Zeichnung den Maischbottich mit acht solcher Cylinder versehen dargestellt.
Um nun die vorstehend beschriebene Construction zu verdeutlichen und die Wasserzuimd
Abführung zu veranschaulichen,' verweisen wir auf beiliegende Zeichnungen, in denen
Fig. ι im · Verticalschnitt,
Fig. 2 im Grundrifs die vorstehend beschriebene Einrichtung darstellt;
Fig. 3 ist ein Verticalschnitt, und
Fig. 4 ein Grundplan der cylindrischen' Gefäfse im Maischraum, nebst ihrer Wasserziiführung
im vergröfserten Maafsstabe gegen die Fig. ι und 2.
Der Maischbottich α trägt im zweckentsprechend angebrachten Lager die horizontale
Welle b, von der mittelst konischer Getriebe cd die verticale Welle e getrieben wird; letztere
bewegt durch ihren horizontalen Arm / die verticalen Rührer ggg.
Der Bottich α ist ungefähr bis zlif "Horte cfeT""
Maische von einem zweiten Cylinder Ji umgeben; Bottich α und Cylinder h bilden den
zuerst genannten Doppelcylinder, während ihre beiden Böden ik einen Doppelboden bilden.
Bei ο tritt aus der Druckwasserleitung Wasser in den durch beide Cylinder gebildeten ringförmigen
Raum, welches in letzterem aufsteigt und durch passend angebrachte Abflufsröhren /
über der Maischhöhe abfliefst. Dieser mit Wasser gefüllte Raum communicirt jedoch nicht
mit dem Doppelboden.
In der Mitte des Maischraumes steht der aus den Cylindern m und η zusammengesetzte zweitgenannte
Doppelcylinder, der durch eine passend angebrachte Traverse mit Fufslager die verticale
Welle e trägt. Der ringförmige Raum zwischen den Cylindern m und η wird aus der vorerwähnten
Wasserleitung bei q mit Wasser gefüllt, welches in dem Raum in die Höhe steigt
und durch einen Stutzen bei r oberhalb der Maischhöhe sich in den inneren Cylinder η ergiefst.
Die auch mit den Spritzröhren s s communicirende Wasserleitung versorgt erstere mit Wasser,
so dafs sie ihren Inhalt in beliebig vielen Strahlen gegen die innere Wandung der cylindrischen
Gefäfse t abgiebt; das an den Wandungen hinunterfliefsende Wasser tritt in den Doppelboden
und steigt von hier durch eine Oeffnung in Richtung des Pfeiles in das Innere des Cylinders
η, von wo es gemeinschaftlich mit dem Wasser von r durch das Ueberfallrohr u abfliefst;
dadurch, dafs letzteres in den Cylinder n hineinragt, wird der Doppelboden stets voll
Kühlwasser gehalten.
Man wird aus. der vorstehenden Beschreibung ersehen, dafs der Maische die gröfstmögliche .
Abkühlungsfläche durch diese Einrichtung geboten wird. Um den durch das Kühlwasser
etwa an den inneren Wandungen der Kühlgefäfse t angesetzten Schleim leicht entfernen zu
können, sind diese Gefäfse mit Kapseln χ bedeckt, die bequem abgeschraubt werden können;
ebenso können zu gedachtem Zweck die inneren Spritzrohre leicht entfernt werden. Die Bottiche
sind aufserdem mit den gewöhnlichen Raumlöchern, Wasser- und Maischventilen versehen.
In den Fig. 3 und 4 ist die Befestigung der cylindrischen Kühlgefafse t an dem Boden des
Maischbottichs, sowie die Communication der Druckwasserleitung mit den Spritzröhren ersichtlich.
»
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Die Abkühlung der Maische in Maischbottichen von der Peripherie, von dem Boden und von der Mitte des Bottichs aus in Verbindung mit der Abkühlung der Maische durch Kühlgefafse im Maischraum, deren innere Wandungen durch Spritzwasser kühl gehalten werden.Die Verwendung des Spritzwassers in den im Maischraum angebrachten Kühlgefäfsen zum Abkühlen des Doppelbodens des Maischbottichs.Die gesammte Abkühlungseinrichtung, wie sie vorstehend beschrieben ist, an Maischbottichen, welche mit Rührwerken versehen sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1867C true DE1867C (de) |
Family
ID=281335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1867D Active DE1867C (de) | Wasserstrahl- und Doppelwand-Kühlung für Maische |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1867C (de) |
-
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- DE DENDAT1867D patent/DE1867C/de active Active
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