DE550185C - Verfahren zur Herstellung hautfreier Fischfilets - Google Patents
Verfahren zur Herstellung hautfreier FischfiletsInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C25/00—Processing fish ; Curing of fish; Stunning of fish by electric current; Investigating fish by optical means
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Description
- Verfahren zur Herstellung hautfreier Fischfilets Es ist bisher schon eine Vorrichtung bekannt geworden, um Fische zu Filets zu zerschneiden, indem sie gegen umlaufende Scheibenmesser geführt werden, wodurch sie der Länge nach beiderseits neben der Rückengräte durchgeschnitten werden, so daß zwei Filetstücke entstehen. Es ist auch bekannt und üblich, die so erhaltenen Filetstücke einzeln gegen die Schneide eines Messers zu führen, das zwischen Fleisch und Haut eindringt und dadurch das Fleisch von der Haut abschält.
- Mittels des den Gegenstand der Eifindung bildenden neuen Verfahrens soll die Möglichkeit gegeben werden, die beiden Filets eines Fisches gleichzeitig von der Haut zu befreien. Es wurde gefunden, daß man, wenn der Fisch zusammen mit dem Grätenstrunk, der bis auf den Schwanzteil von dem Fleisch gelöst ist, in geeigneter Weise geführt wird, die Haut von dem Fisch abziehen kann. Diese Beobachtung bildet die Grundlage der vorliegenden Erfindung.
- Am geeignetsten für die Herstellung von Fischfilets sind Großfische: Seelachs, Kabeljau, Katzenhai usw., obwohl auch andere Fische für die Herstellung von Filets geeignet sind.
- Gemäß der Erfindung wird zuerst durch die bekannten Parallelschnitte die Haut längs den Rücken- und Bauchflossen durchschnitten und gleichzeitig unter Mitanwendung der ebenfalls bekannten Winkelschnitte das Fleisch von den Rücken- und Bauchgräten, soweit sie die Bauchhöhle begrenzen, freigeschnitten. Der Schwanzteil erhält nur zwei ober-- und unterhalb des Rückgrates in derselben Ebene liegende Schnitte, die aber nur die Ausstrahlungen der Wirbelkörper, nicht aber diese selbst freischneiden, so daß sie also mit dem Fleisch in festem Zusammenhang bleiben. Diese Vorarbeiten können ebensogut an einem nicht ausgenommenen uzd ungeköpften Fisch als an einem ausgeweideten und geköpften Fisch ausgeführt werden, weil die den prismatischen Bauchhöhlenteil der Rückengräte freischneidenden, winklig stehenden Messer, die ,auch die Rippengräten freischneiden, durch den Inhalt der Bauchhöhle in ihrer Wirkung nicht gestört werden und der Kopf in fester Verbindung mit der Haut steht. Wird nun je ein spießförmiges Maschinenglied beiderseitig an der Schwanzwurzel zwischen Haut und Fleisch hindurchgestoßen, hierauf die Haut entsprechend festgeklemmt und der Fisch mit dem Schwanz voran in der Längsrichtung vorwärts bewegt, so wird die Haut gleichzeitig von den beiden Filets gelöst und abgezogen und nimmt gegebenenfalls auch den Kopf mit weg. Gleichzeitig kann mit der Ablösung der Haut auch die noch bestehende Verbindung zwischen Schwanzrückgrat und Fleisch gelöst werden, so daß nach beendetem Arbeitsgang die beiden hautfreien Filets auch vollkommen grätenfrei sind.
- Das Verfahren wird maschinenmäßig verschiedenartig ausgeführt werden, z. B. durch zwei federnd gegeneinander gelagerte, periodisch umlaufende Walzen, an deren Umfang die Haut etwa durch die obigen spießförmigen Maschinenglieder festgeklemmt wird und .auf welche sich die Haut dann beim Durchführen des Fisches :aufwickelt.
- In der Zeichnung zeigen Abb. i -einen Fisch in Seitenansicht, Abh. a den Schwanzteil eines Fisches in senkrechtem Querschnitt.
- Mit i ist die Rückengräte bzw. der Wirbelkörper und mit z sind die Ausstrahlungen derselben bezeichnet. 3, 3 und q., 4. bedeuten die Messer, welche die Parallelschnitte neben der Rückengräte ausführen, und 5 zeigt die Stelle, an der die Haut heim Enthäuten der Filetstücke durchstoßen und festgeklemmt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung hautfreier Fischfilets, bei dem zuerst durch Parallelschnitte die Haut der Fische längs den Rücken- und Bauchflossen durchschnitten und gleichzeitig unter Mitanwendung von Winkelschnitten das Fleisch an der Rückengräte entlang freigeschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Haut gleichzeitig an beidAn Seiten des Fisches, der noch die Rückengräte enthält, ,an der Schwanzwurzel erfaßt und von dem Fleisch gelöst und abgezogen wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ober- und unterhalb der im Schwanzteil befindlichen Rückengräte ausgeführten, in derselben Ebene liegenden Schnitte nur die Ausstrahlungen der Wirbelkörper, nicht aber diese selbst freischneiden, so daß sie mit dem Fleisch in festem Zusammenhang bleiben. 3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösen und Abziehen der Haut mittels umlaufender Walzen erfolgt, an welchen die Haut an der Schwanzwurzel festgeklemmt und, während der Fisch mit dem Grätenstrunk vorwärts bewegt wird, aufgewickelt wird.
Priority Applications (1)
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| DEB148744D DE550185C (de) | 1931-03-07 | 1931-03-07 | Verfahren zur Herstellung hautfreier Fischfilets |
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Publications (1)
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| DE550185C true DE550185C (de) | 1932-05-09 |
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ID=7001799
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| DEB148744D Expired DE550185C (de) | 1931-03-07 | 1931-03-07 | Verfahren zur Herstellung hautfreier Fischfilets |
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1931
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