DE549755C - Fangvorrichtung - Google Patents

Fangvorrichtung

Info

Publication number
DE549755C
DE549755C DEW86226D DEW0086226D DE549755C DE 549755 C DE549755 C DE 549755C DE W86226 D DEW86226 D DE W86226D DE W0086226 D DEW0086226 D DE W0086226D DE 549755 C DE549755 C DE 549755C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
height
approximately
catcher
wear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW86226D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Hanefeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Original Assignee
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfalia Dinnendahl Groeppel AG filed Critical Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Priority to DEW86226D priority Critical patent/DE549755C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE549755C publication Critical patent/DE549755C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/26Positively-acting devices, e.g. latches, knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

  • Fangvorrichtung Es sind Fangvorrichtungen für Förderkörbe bekannt, bei welchen keilförmige Messer der Fänger bei Korbabstürzen in die Spurlatten eindringen und dadurch den Korb abbremsen sollen. Diese Einrichtungen haben sich aber in der Praxis nicht durchsetzen, können. Zunächst ergeben sich außerordentlich große Spurlattenbeanspruchungern, die zur völligen Zerstörung führen können. Ein besonderer Nachteil besteht auch darin, daß diese Fänger die bei Spurlattenverschleiß eintretende Bremskraftverminderung, die 50 bis 5 5 % und mehr betragen kann., nicht ausgleichen. Bei verschlissenen Spurlatten sind also diese bekannten Einrichtungen nicht in der Lage, den Korb abzubremsen.
  • Man bat versucht, diesem Übelstand durch Amvendung eines Hobelfängers abzuhelfen, bei welchem die Schneidzähne rost- oder gitterartig mit durchgehenden Zwischenräumen ausgebildet sind, so daß die abgelösten Späne unmittelbar nach außen abgeführt werden. Im Gegensatz zu den erst behandelten Messerfängern werden also bei diesen Hotelfängern Späne von den Spurlatten abgehobelt. Diese Bauart stellt aber auch noch keine vollkommene Lösung dar. Die abgehobelten Späne können leicht zu Verstopfungen führen, wodurch unter Umständen die ganze Bremswirkung aufgehoben wird. Auch hat sich bei Versuchen gezeigt, daß die Fanghobel in solchen Fällen, wo zwischen den Spurlatten und Korbfübrungsschuhen ein größeres als normales Spiel vorhanden ist, nur mit entsprechend geringerer, teilweise kaum halber Schueidbreite zur Wirkung gelangen. Die Bremskraft der Hobelfänger geht damit im gleichen Ausmaß zurück und reicht nicht mehr aus, um die Sturzenergie des sich abwärts bewegenden Förderkorbes rechtzeitig und sicher abzubremsen.
  • Im übrigen ist auch bei diesen Hobelfängern der Bremskraftverminderung durch Spurlattenverschleiß nur in unvollkommenem Male Rechnung getragen. Es findet nur ein Ausgleich von etwa 2o bis 30 % der Gesamtverminderung von .5o bis 55 % statt.
  • Zur Beseitigung der geschilderten Nachteile greift die Erfindung auf die ursprünglichen Einrichtungen zurück, bei welchen die Abbremsung des Korbes ohne Spanbildung durch Messer erfolgt, die an beiderseits der Spurlatte angeordneten, schwenkbaren Fangklauen angeordnet sind. Neu ist, daß an Fängern von vergleichsweise großer Höhe mehrere parallele und in Eingriffsstellung etwa senkrecht stehende Messer von an sich bekanntem, etwa keilförmigem Querschnitt, über etwa die ganze Fängerhöhe sich :erstreckend, angeordnet sind, die einen Oberteil. etwa gleichbleibender Tiefe und daran anschließend einen Unterteil besitzen, der sich verjüngend in einem spitzen Winkel nahe dem Schwanzende des Fängers in die gegen die Spurlatte anliegende Grundfläche desselben ausläuft. Durch diese besondere Formgebung der Messer und die Erstreckung über etwa die ganze Fingerhöhe wird der Vorteil erreicht, daß die Größe der in die Spurlatte eindringenden Messerfläche sowohl bei neuen als auch bei verschlissenen Spurlatten stets gleichbleibt, so daß auch die Bremswirkung konstant gehalten wird.
  • Bei der Erfindung wird ferner ein bei Hobelfängern an sich bekannter Schleißballen am unteren Teil des Fängers benutzt. Bei der Erfindung laufen die Messer am unteren Ende dieses Schleißballens im spitzen Winkel aus. Ferner soll der ebenflächig ausgebildete Schleißballen annähernd die Höhe der sich verjüngenden Messerunterteile erhalten. Zweckmäßig ist es ferner, den Schleißballen in seiner Höhe vergleichsweise groß zu bemessen, und zwar mindestens etwa entsprechend 1/s der Gesamtmesserhöhe. Auf "diese Weise liegt der Schleißballen mit einer ziemlich großen ebenen Fläche an den; Spurlatten an, so daß ,er infolge der starken auftretenden Reibung wirksam zur Abbremsung mit herangezogen wird. Bei den -Schleißballen der bekannten Hobelfänger handelt es sich um vergleichsweise klein bemessene Schleißballen, die den Nachteil besitzen, daß sie sich leicht in das Spurlattenholz eindrücken.
  • Die parallelen Messerzähne selbst sollen zur Senkrechten eine geringe Neigung erhalten, derart, daß sie beim Eingreifen in die Latte einen Anzug der Spurlatten in Richtung zur Schachtmitte bewirken, wodurch. bei fortschreitendem Bremsweg die Spurlatten dauernd fest an den Förderkorb herangerückt werden und der Eingriff mit der ganzen Breite der Fänger sichergestellt wird. Durch dieses Anziehen der Spurlatten wird auch das in Förderschächten vielfach vorhandene größere Spiel zwischen den Spurlatten und Förderkorbführungen schon nach kurzem Bremsweg ausgeglichen.
  • Eine Verstopfung wie bei den bekannten Hobelfängern ist bei den neuen Fängern nach der Erfindung nicht möglich, da eine Spanabhebung nicht stattfindet. Die Spurlatten werden unter Erzeugung einer erheblichen Bremswirkung, die noch durch den Schleißballen verstärkt wird, durch die fast senkrecht angeordneten Zähne wegen der besonderen Form nur aufgefurcht, so daß der äußere Spurlattenquerschnitt seine für die Korbführung notwendige rechteckige Form auch nach dem Bremsvorgang beibehält. Ein seitliches Abspalten wird erfindungsgemäß auch dadurch verhindert, daß die Schneidkante der äußeren Messer so verlegt ist, daß die Spurlatte stirnseitig umfaßt wird. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Fänger im Aufriß in Fangbereitschaft.
  • Fig. 2 zeigt die Fänger im Eingriff an neuen Sp urlauen.
  • Fig.3 zeigt die Fänger im Eingriff an normal verschlissenen Spurlatten.
  • Fig. ¢ ist ein Querschnitt.
  • Fig. 5 zeigt in größerem Maßstabe die Eingriffsstellung der Fänger bei. neuen und verschlissenen Spurlatten.
  • Fig.6 ist eine Seitenansicht der Messerfänger.
  • Der,- Spurlatte i sind Fänger 2 zugeordnet, die :eine etwa dreieckige Grundform besitzen und in bekannter Weise um Bolzen 3 schwenkbar sind. Jeder Fänger trägt eine Anzahl paralleler Messer q. von keilarügem Querschnitt, die einen Oberteil etwa gleichbleibender Breite x und daran anschließend einen Unterteil besitzen, der sich verjüngend in einem spitzen Winkel a nahe dem Schwanz-,ende des Fängers in die Grundfläche desselb en ausläuft.
  • Bei Korbabstürzen, etwa bei Seilbruch, werden die Fänger in. irgendeiner beliebigen Weise freigegeben, so daß sie die in Fig. 2 dargestellte Stellung einnehmen, mit ihren Messern q. also in das Holz der Spurlatte eindringen und so nach einem gewissen Bremsweg den Korb zum Stillstand bringen:. Fig. 2 zeigt die Stellung der Fänger bzw. Messer bei neuen, also unverschlissenen Latten. Die Eingriffstiefe wird durch den am Schwanzende dies Fängers vorgesehenen und vorspringenden Schleißballen 5 bestimmt, der sich bei der Stellung nach Fig. 2 nur mit seinem oberen Teil gegen die Spurlatte anlegt. Sind die Spurlatten um das Maß y gemäß Fig. 3 verschlissen, so schwingen die Fänger in ihrem unteren Teil weiter einwärts, bis der Schleißballen 5 auf seiner ganzen Höhe zur Anlage an die Spurlatte kommt. Im übrigen wird die Einwärtsbewegung der Fänger durch den Anschlag 6 begrenzt. Die Schleißballen haben eine vergleichsweisse große Höhe, und zwar- mindestens 1/g der Gesamtmesserhöhe. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die Höhe des Schleäßballens etwa der des sich verjüngenden Messerunterteils. Trotzdem die Spurlatten um ein Drittel der Eingriffstiefe der Fänger verschlissen sind, hat die :eindringende Messerfläche in Fig.3 die gleiche Größe wie in Fig. 2, seine Erscheinung, die auf die besondere Formgebung der Messer zurückzuführen ist.
  • In Fig. 5 ist dieser Ausgleich der durch den Spurlattenverschleiß gegebenen Bremskraftverminderung in größerem Maßstabe dargestellt, und zwar ist mit ausgezogenen Linien die Stellung der Messer und des Fängers bei verschlissenen Spurlatten veranschaulicht, während die strichpunktierten Linien die Stellung bei neuen Spurlatten zeigen. Man erkennt zunächst bei dieser Zeichnung deutlich, wie der vorspringende Schleißballen 5 die Eingriffstiefe regelt. Ferner ist aus der Zeichnung zu erkennen, daß die Größe der eindringenden Messerflächen bei neuen und verschlissenen Spurlatten und damit auch die Bremswirkung konstant bleibt.
  • Die Messerzähne 4 selbst besitzen eine keilförmige Grundform und sind an der Schneide etwas zugeschärft.
  • Aus Fig.6 geht hervor, daß die Messerzähne zur Senkrechten eine geringe Neigung besitzen, und zwar derart, daß sie einen Anzug der Spurlatten in Richtung zum Förderseil, also zur Schachtmitte, bewirken, wodurch die Spurlatten dauernd fest an den Förderkorb herangezogen werden. Diese Schrägstellung ist in Fig. 6 daran zu erkennen, daß der Abstand a der Messer vom äußeren Rande von oben nach unten geringer wird.
  • Um ein Abspalten der Spurlatten zu verhindern, ist die Schneidkante 7 des äußeren Zahnes (vgl. Fig.4) so angeordnet, daß die Spurlatbe stirnseitig umfaßt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Fangvorrichtung für Förderkörbe, Aufzüge u. dgl., bei welcher die Abbremsung des Korbes ohne Spanbildung durch Messer erfolgt, die an beiderseits der Spurlatte angeordneten, schwenkbaren und mit Schleißballen versehenen Fangklauen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an Fängern von großer Höhe mehrere parallele und in Eingriffsstellung etwa senkrecht stehende Messer von an sich bekanntem, etwa keilartigem Querschnitt, über etwa die ganze Fängerhöhe sich (erstreckend, angeordnet sind, die seinen Oberteil etwa gleichbleibender Tiefe (x) und daran anschließend einen Unterteil besitzen, der sich verjüngend in einem spitzen Winkel (a) nahe dem Schwanzende des Fängers in die gegen die Spurlatte anliegende Grundfläche desselben ausläuft, derart, daß die Größe der eindringenden Messerfläche und damit die Bremswirkung für neue und verschlissene Spurlatten möglichst konstant bleibt. z. Fangvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer am unteren Ende des Schleißballens im spitzen Winkel (a) auslaufen, und daß der nebenflächige Schleißballen annähernd die Höhe des sich verjüngenden Messerunterteils besitzt. 3. Fangvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Schleißballens mindestens i/3 der Gesamtmesserhöhe beträgt. 4. Fangvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelen Messerzähne zur Senkrechten eine geringe Neigung besitzen, derart, daß sie beim Eingreifen in die Latte einen Anzug der Spurlatte in Richtung zur Korbmitte bewirken (Fig. 6). 5. Fangvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkante (7) der äußeren Messer so verlegt ist, daß die Spurlatte stirnseitig umfaßt ist (Fig. 4).
DEW86226D 1931-06-16 1931-06-16 Fangvorrichtung Expired DE549755C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW86226D DE549755C (de) 1931-06-16 1931-06-16 Fangvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW86226D DE549755C (de) 1931-06-16 1931-06-16 Fangvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE549755C true DE549755C (de) 1932-05-14

Family

ID=7612321

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW86226D Expired DE549755C (de) 1931-06-16 1931-06-16 Fangvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE549755C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3118784A1 (de) Saegekette
DE2205172A1 (de) Entnahmegeraet fuer fahrsilos
DE549755C (de) Fangvorrichtung
DE564831C (de) Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe
DE706990C (de) UEbertreibsicherung fuer die Schachtfoerderung
DE2413202A1 (de) Saegekette mit verbesserter rueckschlagsicherheit fuer kettensaegen
DE469791C (de) Foerderkorbbremse
DE213132C (de)
DE1507334C3 (de) Mähdrescher mit einem abnehmbaren Mähtisch
CH158594A (de) Vorrichtung zum Entrinden von Holz.
DE849685C (de) Kohlengewinnungs- oder Ausraeumvorrichtung, von welcher ein Rueckschlitten zur seitlichen Verschiebung des Foerdermittels schleppend mitgenommen wird
DE879381C (de) Kohlenhobel
DE448330C (de) Aus einem an der Gleitflaeche des Schneeschuhs anzubringenden Keile bestehende Hemmvorrichtung fuer Schneeschuhe
CH87212A (de) Schneeschuh.
DE668420C (de) Fangklaue
DE549001C (de) UEbertreibe-Schutzeinrichtung
DE439979C (de) Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe
DE2505684A1 (de) Sicherungsstab zur befestigung eines grundmaterials
DE860097C (de) Foerderkorbfuehrung, insbesondere fuer Foerderschaechte des Grubenbetriebs
AT159357B (de) Wanderpfeiler für den Bergbau zur Stützung des Hangenden.
DE687481C (de) UEbertreibeschutzeinrichtung
DE145775C (de)
DE740953C (de) Durch Zugmittel bewegbares wandartiges Stuetzglied, fuer den Bruchbau
AT82366B (de) Bettung für Räderlafetten.
AT118882B (de) Vorrichtung an Streichholzkomplettmaschinen zum Aufsammeln der Streichhölzer.