DE54940C - Spindbett - Google Patents
SpindbettInfo
- Publication number
- DE54940C DE54940C DENDAT54940D DE54940DA DE54940C DE 54940 C DE54940 C DE 54940C DE NDAT54940 D DENDAT54940 D DE NDAT54940D DE 54940D A DE54940D A DE 54940DA DE 54940 C DE54940 C DE 54940C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bed
- locker
- frame
- bed frame
- support
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/38—Wall beds
- A47C17/48—Wall beds characterised by two or more relatively-movable mattress-support parts
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Nursing (AREA)
- Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Spindbett.
Das vorliegende Spindbett kennzeichnet sich dadurch, dafs durch einfaches Anheben und
Niedersenken des ausgestreckten Bettes dasselbe selbstthä'tig in eine zum vollkommenen Zusammenlegen
günstige Vorbereitungsstellung gebracht wird. Das Bettgestell mit Matratze
und Keilkissen läfst sich dabei bequem in ein kleines Spind von Höhe der bekannten Spiegelspinden unterbringen, so dafs das Spind ebensogut
als Waschtisch, Toilettentisch oder auch als Schreibtisch benutzt werden kann.
1 Auf beiliegender Zeichnung zeigen die Fig. ι und 2 das Spindbett aufser Benutzung in Vorder- und Seitenansicht mit angedeuteten aufgeschlagenen Thüren. Fig. 3 und 4 stellen zwei Stellungen des Bettes dar und Fig. 5 zeigt den Grundrifs des zur Benutzung aufgestellten Spindbettes.
1 Auf beiliegender Zeichnung zeigen die Fig. ι und 2 das Spindbett aufser Benutzung in Vorder- und Seitenansicht mit angedeuteten aufgeschlagenen Thüren. Fig. 3 und 4 stellen zwei Stellungen des Bettes dar und Fig. 5 zeigt den Grundrifs des zur Benutzung aufgestellten Spindbettes.
Die Höhe des -Spindes A entspricht der eines gewöhnlichen Schreibtisches.
Im unteren Theile dieses. Spindes ist eine niedrige Scheidewand α angeordnet, die'dem
niedergelegten Bettgestelle zur Auflage dient, gleichzeitig aber auch einen Behälter für die
zusammengerollte Bettdecke bildet. Oberhalb dieses Raumes sind die Drehzapfen b (Fig. 3)
für die Seitenwände c c1 des Bettgestelles B
eingefügt. Das Bettgestell B (Fig. 3 und 4) ist zweitheilig, so. dafs _es, zusammengelegt, mit
seinem vorderen Theile die ganze Höhe des Spindes A einnimmt. Die Bretter d zur Unterstützung
der Matratze sind- an den Seitenwänden c festgeschraubt und an der im Spinde
liegenden Kopfseite als eine Doppelklappe e e1 ausgebildet, so dafs, wenn Klappe e1 gegen
Klappe e gelegt ist (Fig. 4), letztere auf den Bettseitenwänden c flach aufliegt. Wird dagegen
Klappe e1 aufgerichtet, so dafs sie dieVerlängerung der Klappe e bildet, so liegt letztere auf den
Seitenwänden c des Bettgestelles B nicht auf, sondern lehnt sich mit dem Theile e1 gegen
die Rückwand des Spindes A (Fig. 3). Infolge dieser schrägen Richtung bedarf es nur der
Auflage eines einfachen Kissens auf Klappe e, um die Höhenlage des Kopfes hervorzurufen,
und die Benutzung eines Keilkissens ist überflüssig. ■
Am Fufsende des.Bettgestelles sind die beiden Bretter/"g- umlegbar angeordnet (Fig. 3 und 4),
von denen das obere f aufgerichtet (Fig. 3) die Stütze für die Füfse des Ruhenden bildet,
während das untere g diev gleiche Höhe der
niedrigen Spindenscheidewand α hat und niedergelegt (Fig. 3) das Bettgestell am. Fufsende
.trägt. Die Gelenke i der beiden Seitenwände des Bettgesteiles sind an der unteren Kante
angeordnet, so dafs das Gestell wohl nach oben (Fig. 4), nicht aber nach unten (Fig. 3),
knicken kann. Dieses nur nach oben mögliche Zusammenknicken des Bettgestelles ermöglicht
eine leichte Handhabung des Bettes, denn es bedarf nur der Anordnung einer erhöhten
Stütze unter dem Kopfendentheile des Bettgestelles (Fig. 4), um das Zusammenlegen des
Bettgestelles einzuleiten.
Diese Stütze C ist in der Art gelenkig mit einem der Bretter d verbunden, dafs sie sich
beim Herausziehen des Bettgestelles selbstthätig senkrecht stellt, wobei dann der Fufstheil des
Gestelles niedersinkt (Fig. 4). Um nun dieses Gestell aus dieser Lage leicht in die Gebrauchsstellung (Fig. 3) bringen zu können, ist der
Fufs C mit einer Schnur h verbunden, die von dem Fufse nach hinten durch eine Oeffnung
oder Oese des nächsten Unterlagsbrettes d führt (Fig. 4), von hier unter dem Bretterbelag
nach dem Fufsende geleitet ist und aus dem Brette / nach innen wieder hervortritt. Wird
nun der niedergeknickte Gestelltheil so weit hochgehoben, bis er sich gestreckt und auch
den Kopftheil angehoben hat, so verliert der Fufs C seine Unterstützung und läfst sich
durch einen Zug an der Schnur leicht umlegen. Läfst man dann das Gestell wieder sinken,
nachdem man das Fufsbrett g (Fig. 4) aufgerichtet hat (Fig. 3), und stellt man die Klappen e e1
ein, so hat das Bettgestell B die zum Ruhen geeignete Lage.
Soll nun das Bett nicht mehr benutzt werden, so bleibt die Matratze, welche in den
Fig. ι bis 4 punklirt angedeutet und so eingerichtet
ist, dafs sie an der Bruchstelle des Bettgestelles ebenfalls zusammenknickt, auf
dem Gestell liegen.
Die Bettdecke wird zusammengerollt, in den durch die Scheidewand α gebildeten Kasten
gelegt, die Klappe e1 wird umgelegt, so dafs
sich auch Klappe e auf den Falz der Bettseitenwände c1 legt, und ebenso werden die
Fufsbretter f und & gegen die Bettrahmen niedergeschlagen. Darauf hebt man das Bettgestell
B an dem Fufsende an, der Fufs C sinkt infolge seines Eigengewichtes nieder, und
senkt man nun wieder das Bettgestell, so wird der Kopftheil desselben von dem sich auf dem
Boden stützenden Fufse C hochgehalten, während der Fufstheil ,wieder niedersinkt und. nach
unten durchknickt (Fig. 4). Das Bettgestell hat hierdurch die zum Zusammenlegen vorthejlhafte
Vorbereitungslage selbsttätig angenommen, so dafs man nur noch nöthig hat, den Fufstheil
des Bettgestelles gegen das Spind zu schieben, um das gewünschte Zusammen- und Einlegen
des Bettes in das Spind A zu bewirken (Fig. ι und 2). Werden dann die Spindthüren geschlossen
, so unterscheidet sich das Spind durch nichts von den gebräuchlichen niedrigen
Spiegelspinden oder dergleichen und die Platte desselben kann zum Aufsetzen beliebiger Gebrauchsgegenstände
benutzt werden.
Will man das Spindchen als Schreibtisch benutzen, so kann man unter der Oberplatte
einfach eine Ausziehplatte D, wie solche in Fig. 3 punktirt angedeutet ist, anordnen.
Die Leichtigkeit des Znsammenlegens und Verpackens des Bettgestelles beruht lediglich
auf dem selbsttätigen Einnehmen einer Vorbereitungsstellung des Bettgestelles, und diese
Vorbereitungsstellung wird durch die Anordnung eines gelenkigen Fufses und der nur nach
unten durchknickbaren Gestelle ermöglicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Spindbett, gekennzeichnet durch ein nur nach oben durchknickbares Bettgestell (B), bei dem der Kopftheil mit einem gelenkigen Stützfufse (C) ausgestattet ist, dessen Länge gröfser als die Höhe der Unterstützungen für die Bettenden ist und der während der Gebrauchsstellung des Bettes (Fig. 3) umgelegt wird, also dann keine Unterstützung bildet, beim Zusammenlegen des Gestelles dagegen durch Anheben des Bettes am Fufsende automatisch senkrecht gerichtet wird und dann nur eine Unterstützung für das Kopfende bildet (Fig. 4), infolge deren das wieder niedergelassene Bettgestell einknickt (Fig. 4) und so automatisch die zum Zusammenschieben erforderliche Vorbereitungsstellung einnimmt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54940C true DE54940C (de) |
Family
ID=329503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54940D Expired - Lifetime DE54940C (de) | Spindbett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54940C (de) |
-
0
- DE DENDAT54940D patent/DE54940C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE54940C (de) | Spindbett | |
| DE8500117U1 (de) | Sofa-Ausziehvorrichtung | |
| DE574106C (de) | Zusammenklappbare Bettstelle | |
| DE578867C (de) | In ein Doppelbett und ein Ruhebett verwandelbares Sofa | |
| DE865961C (de) | In ein Doppelbett verwandelbare Couch | |
| DE3438926C2 (de) | ||
| DE2617210A1 (de) | Umwandlungssofa | |
| DE4019215A1 (de) | Zusammenklappbares gestell fuer ein sofa, das in ein bett umgewandelt werden kann | |
| DE3321478C2 (de) | ||
| AT162992B (de) | Bankbett mit einer im Rückenlehnenteil untergebrachten und mit diesem umklappbaren Liegefläche | |
| DE29608758U1 (de) | Sitzbank | |
| DE811989C (de) | Durch Ausfahren ueber die Vorderseite in eine Doppelliege verwandelbares Sofa oder in eine Einzelliege verwandelbarer Sessel | |
| DE803555C (de) | Bettcouch | |
| CH371231A (de) | Umwandlungs-Kajütenbett | |
| CH301751A (de) | In ein Doppelbett umwandelbare Couch. | |
| AT228425B (de) | Doppelbettbank | |
| DE353669C (de) | Doppelbett | |
| DE944150C (de) | In ein Doppelbett umwandelbare Couch | |
| DE8300778U1 (de) | In ein bett umwandelbares sitzmoebel | |
| DE7603851U1 (de) | Liegeeinrichtung, insbesondere zur Umwandlung eines Personenkraftwagens in eine Schlafkabine | |
| DE76375C (de) | In einen Tisch, eine Bank, bezw. ein Bett verwandelbares Möbel | |
| DE242041C (de) | ||
| CH342711A (de) | In ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel | |
| DE3600791A1 (de) | Ein oder mehrsitziges, anreihbares ausklappelement, wahlweise mit oder ohne armlehnen, umwandelbar in ein bett durch nach vorne gerichtete, gekoppelte bewegung von schraeg nach hinten geneigtem sitz und doppeltem rueckenrahmen in verbindung mit einem teleskopauszug auf rollen | |
| DE2920265A1 (de) | Umbauliege |