DE548550C - Selbsttaetig arbeitende Maschine zum gleichzeitigen Fraesen und Abgraten beider Stirnflaechen von Muttern o. dgl. - Google Patents

Selbsttaetig arbeitende Maschine zum gleichzeitigen Fraesen und Abgraten beider Stirnflaechen von Muttern o. dgl.

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DE548550C
DE548550C DEK117222D DEK0117222D DE548550C DE 548550 C DE548550 C DE 548550C DE K117222 D DEK117222 D DE K117222D DE K0117222 D DEK0117222 D DE K0117222D DE 548550 C DE548550 C DE 548550C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
    • B23Q7/10Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of magazines
    • B23Q7/106Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of magazines with means to deliver a certain quantity

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine selbsttätig arbeitende Maschine zum gleichzeitigen Fräsen und Abgraten beider Stirnflächen von Muttern o. dgl., die der Arbeitsstelle aus einem Füllkanal, in dem sie hochkantig aufgestapelt sind, nacheinander periodisch zugeführt werden, und besteht zunächst aus einer Werkstückzuführungsvorrichtung, die von einem das Werkstück von dem Füllkanal zur Arbeitsstelle fördernden Hauptschieber und einem Gegenschieber gebildet wird, der, an der Arbeitsstelle vorbei bis zum Füllkanal vorgeführt, die dem Füllkanal entfallende und ausgerichtete Mutter durch eine geringe Fortsetzung seiner Bewegung gegen den noch feststehenden Hauptschieber drückt, worauf beide Schieber die zwischen ihnen festgehaltene Mutter in die Arbeitsstellung bewegen und sie dort festspannen. Mit der Werk-
ao Stückzuführungsvorrichtung arbeitet eine Ausrichtvorrichtung zusammen, die in an sich bekannter Weise durch Kurvenscheibe und Hebel angetrieben wird, und zwar derart, daß der Gegenschieber am Ende seiner gemeinsamen Bewegung mit dem Hauptschieber vom Füllkanal zur Arbeitsstellung gegen einen Anschlag stößt, während der Hauptschieber noch eine Festspannbewegung gegen die Mutter ausführt. Die die Bewegung des Gegen-Schiebers steuernde Kurvenscheibe ist auf einem Teil des Umfanges als konzentrischer Kreisbogen ausgebildet, gegen den sich der von der Kurvenscheibe gesteuerte Antriebshebel für den Gegenschieber legt, falls beide Schieber, ohne eine Mutter gefaßt zu haben, in die Arbeitsstellung kommen. Das Ausrichtorgan besteht aus einem Scheibenpaar mit federnden Anschlagstiften, die gegeneinandergeführt an die Stirnflächen der Muttern anstoßen.
In der Zeichnung stellen dar:
Abb. ι einen Aufriß mit der Mutter in der Arbeitsstellung,
Abb. 2 einen Teilaufriß mit der Mutter in der Lage, in welcher sie dem Führungskanal entnommen und ausgerichtet wird,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Abb. 1,
Abb. 4 und 5 Seitenansichten,
Abb. 6 einen Schnitt nach der Linie H-II der Abb. 2.
Unter dem Führungskanal 1 des darüber befindlichen Fülltrichters (abgebrochen) ist die Werkstückzuführungsvorrichtung angeordnet, die aus dem das Werkstück von dem Füllkanal 1 zur Arbeitsstelle A fördernden Hauptschieber 3 und einem Gegenschieber 2 besteht. An der Arbeitsstelle A findet das Fräsen und Abgraten durch ein ständig vorgeschobenes Fräserpaar (nicht dargestellt) ffo statt. Der Gegenschieber 2 erhält seinen Antrieb durch Hebel 4, der bei 5 drehbar gelagert ist, und Rolle 6 von der Kurvenscheibe 7, an die er durch Feder 4' gedrückt
wird. Der Hauptschieber 3 erhält seinen Antrieb von der Kurvenscheibe 8 durch Hebel 9, der bei 10 drehbar gelagert ist, und Rolle 11; er wird durch Feder 9' an seine Kurvenscheibe 8 gedruckt. Die Kurvenscheiben 7, 8 sitzen auf derselben Welle 13, die von der Hauptwelle (nicht dargestellt) der Maschine angetrieben wird. Auf derselben Welle 13 sitzt die Kurvenscheibe 14, die die xo Hebel 15, 16, miteinander durch Lenker 17 verbunden, für die Ausrichtvorrichtung antreibt. Die Ausrichtvorrichtung wird von einem Scheibenpaar 18, 19 gebildet, das nach innen gerichtete federnde Anschlagstifte, je drei, 20, 21 trägt. Die Stifte 20 und 21 treten durch die Wandungen des Kanals 1 zu beiden Seiten der Mutter hindurch. Eine Feder 22 drückt die Scheibe 18 bis zur Anlage an die äußere Wandfläche des Kanals 1, während die Federung für die anderen Stifte 21 durch die am Hebel 16 angreifende Feder 23 bewirkt wird. Die Feder 22 ist stärker als die Feder 23, damit die Mutter immer in derselben hochkantigen Lage gesichert wird. Die Arbeitsweise ist folgende:
Der Hauptschieber 3 hat, sobald die Mutter M aus dem Kanal in den Bereich des Spannschieberpaares gefallen ist, die in Abb. 2 und 6 gezeigte Lage, während der Gegenschieber 2 von der Arbeitsstelle A fort gegen den Hauptschieber 3 vorgeschoben wird, so weit, daß beide Schieber die Mutter mit wenig Spielraum halten. In dieser Lage werden die Stifte 20, 21 des Ausrichters durch ihre Kurvenscheibe 14 und Hebel 15, 16 gegeneinandergeführt und stellen die Mutter M in der Hochkantlage zwischen den Spannbacken fest. Dann werden die Stifte 20, 21 zurückgezogen, gleichzeitig aber der Gegenschieber 2 ein wenig gegen den Hauptschieber 3 vorgeschoben, indem die Rolle 6 aus dem Ausschnitt 24 in den Ausschnitt 25 seiner Kurvenscheibe 7 gelangt, wodurch die Mutter M in der ihr durch den Ausrichter gegebenen Hochkantlage festgeklemmt wird. Dann wird das Spannschieberpaar 2, 3 zur Arbeitsstellung A geführt, indem der Hebel 9 des Hauptschiebers 3 seinen Antrieb von seiner Kurvenscheibe 8 erhält und mittels der Mutter M den Gegenschieber 2 entgegen der Wirkung seiner Feder 4' zurückdrückt, bis die Stirnfläche 26 des Gegenschiebers 2 an die Anschlagfläche 27 stößt (Abb. 3), damit der Hauptschieber 3 die Mutter M so fest spannen kann, daß das Fräserpaar angreifen kann. Die Arbeitsstelle A befindet sich in einem freien Raum R, durch welchen die Arbeitsspäne und die fertig gefräste Mutter ausfallen können. Nach beendeter Arbeit wird der Hauptschieber 3 zurückgezogen, die . Mutter fällt durch den freien Raum R aus, eine neue Mutter entfällt dem Kanal 1, und das Spiel wiederholt sich.
Der freie Raum R in dem Zuführungsgehäuse, wo der Kanal 1 liegt, wird dadurch ermöglicht, daß das Schieberpaar 2,3 an seinen einander zugekehrten Enden 2', 3' stufenweise abgesetzt wird, und zwar so weit, daß es gerade die Mutter an ihrer Schlüsselfläche erfaßt, und ferner dadurch, daß das Gehäuse für den Durchtritt der Werkzeugspindel und der Werkzeuge eine entsprechend große öffnung erhält (Abb. 3).
Ferner ist es wichtig, daß bei versehentlich nicht eingespannter Mutter die Spannschieber bei ihrer gemeinsamen Bewegung gegen die Arbeitsstelle zu so weit geöffnet sind, daß das Fräserpaar nicht an die breiten Enden gelangt, welche sich an die abgesetzten Stufen 2', 3' anschließen. Zu diesem Zweck ist die Kreisbahn 12'nach einem entsprechend großen Durchmesser gebildet. Diese Kreisbahn kommt bei eingespannter Mutter nicht zur Wirkung, weil der Gegenschieber 2 durch den Hauptschieber 3 zurückgedrückt wird; sie hält aber den Gegenschieber 2 in der gesicherten Lage, falls sich keine Mutter zwischen den beiden Schiebern befindet, wirkt also als Schutzkurve.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Selbsttätig arbeitende Maschine zum gleichzeitigen Fräsen und Abgraten beider Stirnflächen von Muttern o. dgl., die der Arbeitsstelle aus einem Füllkanal, in dem sie hochkantig aufgestapelt sind, nacheinander periodisch zugeführt werden, gekennzeichnet durch eine Werkstückzuführungsvorrichtung (2,3), die aus einem ίσο das Werkstück von dem Füllkanal (1) zur Arbeitsstelle (A) fördernden Hauptschieber (3) und einem Gegenschieber (2) besteht, der, an der Arbeitsstelle (A) vorbei bis zum Füllkanal vorgeführt, die dem Füllkanal (1) entfallende und ausgerichtete Mutter (M) durch eine geringe Fortsetzung seiner Bewegung gegen den noch feststehenden Hauptschieber (3) drückt, worauf beide Schieber (2, 3) die zwischen ihnen festgehaltene Mutter (M) in die Arbeitsstellung (A) bewegen und sie dort festspannen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1 mit Kurvenscheiben- und Hebelantrieb für eine Werkstückzuführungs- und Ausrichtvor- . richtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenschieber (2) am Ende seiner gemeinsamen Bewegung mit dem Hauptschieber (3) vom Füllkanal (1) zur Arbeitssteüung (A) gegen einen Anschlag (27) stößt, während der Hauptschieber
    (3) noch eine Festspannbewegung gegen die Mutter (M) ausführt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bewegung des Gegenschiebers (2) steuernde Kurvenscheibe (7) auf einem Teil (12) des Umfanges als konzentrischer Kreisbogen ausgebildet ist, gegen den sich der von der Kurvenscheibe (7) gesteuerte Antriebshebel (4,6) für den Gegenschieber (2) legt, falls beide Schieber (2, 3) ohne eine Mutter (M) gefaßt zu haben in die Arbeitsstellung kommen.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausrichtorgan aus einem Scheibenpaar (18, 19) mit federnden Anschlagstiften (20,21) besteht, die gegeneinandergeführt (durch 14, 15, 16, 17) an die Stirnflächen der Mutter (M) anstoßen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK117222D 1929-10-30 1929-10-30 Selbsttaetig arbeitende Maschine zum gleichzeitigen Fraesen und Abgraten beider Stirnflaechen von Muttern o. dgl. Expired DE548550C (de)

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