DE842636C - Vorrichtung, um Buecher, Buendel von Papierboegen od. dgl. von einer Vorratsstelle einem Werkzeug zum Leimen und Binden oder fuer andere Arbeitsvorgaenge zuzufuehren - Google Patents

Vorrichtung, um Buecher, Buendel von Papierboegen od. dgl. von einer Vorratsstelle einem Werkzeug zum Leimen und Binden oder fuer andere Arbeitsvorgaenge zuzufuehren

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DE842636C
DE842636C DEB11797A DEB0011797A DE842636C DE 842636 C DE842636 C DE 842636C DE B11797 A DEB11797 A DE B11797A DE B0011797 A DEB0011797 A DE B0011797A DE 842636 C DE842636 C DE 842636C
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books
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Linoel John Bryant Rush French
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BOOK MACHINERY Co Ltd
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BOOK MACHINERY Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
    • B42C9/0006Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets
    • B42C9/0012Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets with a roller
    • B42C9/0031Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets with a roller with continuous flow of stacks of sheets

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  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung, um Bücher, Bündel von Papierbögen od. dgl. von einer Vorratsstelle einem Werkzeug zum Leimen und Binden- öder für andere Arbeitsvorgänge zuzuführen Die Erfindung bezweckt die Schaffung verbesserter Einrichtungen für die Einführung von Büchern in Maschinen, in denen sie einer oder mehreren Stufen einer mechanischen Verarbeitung unterworfen werden. Dabei ist es notwendig oder wünschenswert, daB sie bei geringster Anforderung an die Geschwindigkeit und Geschicklichkeit seitens des Bedienenden schnell und zuverlässig .in die Maschine oder in eine Transportvorrichtung eingeleitet werden. Wenn auch die Erfindung in erster 1_inie für das Binden von Büchern in Frage kommt, so ist sie auch allgemein für den Transport von Bündeln von Papierbögen von gleicher Bedeutung. Besonders geeignet ist die Anwendung tler Erfindung für die Zufuhr von Büchern im gehefteten Zustand in eine Maschine, die ihre Rücken verleimt und die Buchbindung vollendet. 1m gehefteten Zustand, in .dem die Bücher nur lose durch den Faden zusammengehalten werden., ist es wesentlich, dafl nach dem Einwurf in die Maschine der Kopf und der Rückender Bücher rechtwinklig und die Kopf-und Hinterflächen gleichmäßig verlaufen. Die gewünschte Gleic'hrnäßigkeit und Redhtw inkligkeit wird gewöhnlich dadurch erreicht, daB man den Kopf und ,den Rücken hart auf eine ebene Oberfläche zum Anschlag bringt. Die Maschine, die die Bücher verleimt und bindet, kann eine Fördereinrichtung euthalter4 die aus zwei übereinander angeordneten flachen .Bändern besteht, zwischen die die Bücher nacheinander gestoßen werden. Diese Fördereinrichtung führt die Bücher durch die Ntasdhine, wobei sie während des Durchganges an Vorrichtungen vorbeigeführt werden, die das Leimen und Binden ausführen. Bei Verwendung des Erfindungsgegenstandes für Buahbindemaschinen wird dieser an dem Einlaßende :der Leim- und Bindemaschine befestigt oder mit dieser aus einem Stück gefertigt.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zuführung von Büchern, Bündeln von Papierbögen od. dgl. von einer Vorratsquelle zu einem Verleimungs- und Bindungs- oder einem anderen geeigneten Werkzeug. Diese Vorrichtung besteht aus einem Magazin zur Unterbringung eines Stapels der Werkstücke, Transporteinrichtungen, . um d:ig Werkstücke nacheinander dem Bearbeitungswerkzeug zuzuführen, einer Vorrichtung, um die Werkstücke nacheinander aus dem Magazin auf die Fördereinrichtung durch zwei apfeinanderfolgende und unterschiedliche Arbeitsvorgänge zu überführen, und Einrichtungen für die letztere Arbeitsstufe, um die in die Fördereinrichtung eintretenden Werkstücke zum Anschlag zubringen..
  • Nach der Erfindung besitzt die Vorrichtung einen Tisch mit einem Stapelgerüst, das zur Aufnahme eines Stapels von Büchern oder ähnlicher Werkstücke eingerichtet ist, Einrichtungen, um das Gerüst verschiedenen waagerechten Abmessungen des Stapels der Werkstücke anpassen. zu können, eine Fördereinrichtung, die in gewisser Entfernung vor dem Gerüst auf dem Tisch angeordnet ist, ein längs des Tisches unterhalb des Gerüstes hin und her bewegliches Stoßkopfglied, das .sich in Richtung auf die Fördereinrichtung bewegt, einen, er-'höhten Zuführungskopf, der durch das eine Ende des Stoßkopfes getragen wird und dessen Oberfläche sich in der vorderen Stellung des Stoßkopfes unterhalb des Gerüstes befindet, so daß er den Stapel der Werkstücke abstützt, während er in der zurückgezogenen oder hinteren. Stellung des Stoßkopfes hinter dem Gerüst liegt, wobei sich der niedrigere Teil des Stoßkopfes unterhalb des Gerüstes befindet, so daß das unterste Werkstück auf den Stoßkopf fällt, einen vefstellbaren Anschlag, der sich vor dem Zuführungskopf quer zum Stoßkopf erstreckt und so eingerichtet ist, däß er nacheinander die in den vorderen Teil des Stoßkopfes zugeführten Werkstücke berührt und ihre Rückführung zum Gerüst durch den Stoßkopf verhindert, so daß die Werkstücke beim Zurückziehen des Stoßkopfes zwangsläufig auf den Tisch fallen, ein quer zum Tisch bewegliches Anschlagglied zwischen dem Stoßkopf und der Fördereinrichtung, wobei dieses Anschlagglied jedes Werkstück in eine mit der Fördereinrichtung übereinstimmende Lage bringt, und Mittel zum Einstellen der wirksamen Endlagen des verstellbaren Anschlages und des Anschlaggliedes zwecks Anpassung an verschiedene Abmessungen der Werkstücke.
  • Zum klareren Verständnis und zur leichten praktischen Ausführung der -Erfindung dienen die Zeichnungen, die eine Ausführungsform beispielsweise zeigen.
  • Fig. i zeigt die Maschine in Draufsicht, Fig. 2 einen Teil der Maschine in schaubildlicher Darstellung, wobei gerade ein Buch der Fördereinrichtung zugeführt wird; Fig. 3 zeigt in teilweiser Seitenansicht die Vorrichtung zur Betätigung des StoDkopfes; Fig.4 ist ein Querschnitt nach Linie IV-IV der Fig. 5 ; Fig. 5 zeigt in Draufsicht die Vorrichtung zur Betätigung der Anschlagvorrichtung für das Werkstück und zur Verhinderung seiner Rückführung mit dem Stoßkopf von -der Fördervorrichtung fort, und .
  • Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 5. In den Zeichnungen .ist ein Tisch i, der an einem Ende mit einem parallelen Paar endloser Bänder 2 und 3 versehen ist, die gegenüberliegende parallele Trume zur Förderung teilweise fertiggestellter Bücher zu einem geeigneten Bearbeitungswerkzeug besitzen. Der obere Trum des unteren Bandes 3 liegt, wie aus Fig. 3 ersichtlich, mit der Tischoberfläche -in einer Ebene. In der Nähe des anderen Tischendes befindet sich ein Stapelgerüst, das in Fig.2 allgemein mit 4 bezeichnet ist und das auf versdhiedenoe Abmessungen von Büchern B einstellbar ist, wobei vorausgesetzt ist, daß natürlich alle innerhalb des Gerüstes angeordneten Bücher ungefähr identisch mit ihren Abmessungen sind. Das Geriist kann aus vier ,senkrechten Ständern von winkelförmigem Querschnitt bestehen, von denen zwei, 411 und 4b, durch zwei Konsolen 5 und 6 (s. Fig.3) getraggn werden, die mit Hilfe von einem Paar Schrauben 511 und 6a an eine Führungssdhiene7 an-eklemmt sind. Die Schrauhen5aund6a sind in die unteren, nach außen abgekröpften Teile der Konsolen eingeschraubt und greifen durch einen Schlitz 8 der Führungsschiene 7. Auf diese Weise können die Ständer 4a und 4b einzeln .längs der Führungsschiene eingestellt werden. Die Ständer 4" und 4b liegen an den Innenflächen der Führungssahiene 7 an und sind an den Konsolen 5 und 6 durch Schrauben 9 und io senkrecht verstellbar befestigt. Mit diesen beiden Ständern -ist ein Paar paralleler Führungsstangen i ia und i ib starr verbunden, an die zwei weitere Ständer 4c und 4d von winkelförmigem Querschnitt in Längsrichtung dieser Führungsstangen verstellbar angeklemmt sind. Auf diese Weise .können die vier Ständer des Stapelgerüstesverschiedenen Buchabmessungen entsprechend eingestellt werden.
  • Wenn .die Maschine in Betrieb ,genommen werden soll, ist das Gerüst 4 auf die erforderliche Buchgbarressung eingestellt und ein Stapel von Büchern eingelegt, wobei das unterste Buch auf einer waagerechten plattenförmigen Grundplatte ia' anfliegt, die die Oberseite eines Zuführungskopfes 12 bildet, der in geringen Grenzen gegenüber einem StoßkopfIcasten 13 auf und ab beweglich ist,Tnit welchem sich der Zuführungskopf als eine Einheit bewegt. Die nicht dargestellten Mittel zum Einstellen des Zuführungskopfes 12 gegenüber dem Stoßkopfleasten 13 werden in einer ausgewählten Stellung durch eine mit einem gekordelten Kopf versehene Mutter 14 blockiert. Die Mittel können aus zwei gleichen Paaren von innerhalb des Kastens 13 unterhalb des Zuführungskopfes gekreuzt angeordneten Gelenken bestehen und durch eine Schnecke betätigt werden, deren Enden entgegengesetzte Gewinde besitzen, die in Muttern an denGelenken eingreifen. Auf diese Weise können die Gelenke um eine Achse an ihrem Schnittpunkt geöffnet werden, wobei sie den Zuführungskopf anheben, und auch geschlossen werden, so daß sich ihre äußeren Enden nahezu berühren, wobei der Zuführungskopf 12 nach unten bewegt wird. Auf diese Weise kann der Zuführungskopf so eingestellt werden, @daß eine sehr kleine Öffnung unterhalb des Gerüstes verbleibt, die so einstellbar ist, daß zwischen dem Gerüst und der Oberseite des Stoßkopfkastens 13 genügend Raum verbleibt, durch den die ungebundenen Bücher B nacheinander aus dem Gerüst wie aus einem Magazin durch hin und her gehende Bewegung des Stoßkopfkastens 13 längs der Tischoherse;te abgeführt werden können. Die mit einem gekordelten Kopf versehene Mutter 14 ist auf einen Stift aufgeschraubt, der durch einen Schlitz der inneren Wandung des Kastens 13 hindurchreicht und während der Einstellung des Zuführungskopfes 12 der Bewegungslinie der Achse am Schnittpunkt der gekreuzten Gelenke folgt, wobei die Achse durch diesen Stift gebildet wird. Der rückwärtige Teil des Stoßkopfkastens besteht also aus einem waagerechten plattenförmigen Element (Teil 12'), das dem vorderen Teil des Stoßkopfkastens 13 gegenüber nach oben zu abgestuft ist, so daß das Stirnende des Zuführungskopfes 12 des Kastens einen Anschlag bildet, durch den das unterste Buch aus dem Gerüst abgeführt wird, wenn der Stoßkopfkasten nach den Förderbändern zu bewegt wird. Unterhalb des Tisches ist ein hin und her beweglicher Schlitten 15 (s. Fig. 3) angeordnet, der längs einer Schiene 16 geführt wird, welche unterhalb der Tischplatte befestigt ist. Der Schlitten 15 besitzt Halsteile i5a, die einen Körper 13' tragen, mit dem der Kasten 13 durch eine Sehraube verbunden ist. Diese Schraube besitzt einen gekordelten Kopf 13' und erstreckt sich durch einen Schlitz 13b der inneren Seitenwandung des Kastens 13, so daß <las vordere Ende 13c des Kastens, das die Bücher in die Förderbänder stößt, in bestimmter Entfernung zu den Förderbändern in Abhängigkeit von der Werkstücklänge eingestellt werden kann. Der Kasten 13 führt sich in parallelen Schlitzen 17 der Tischplatte.
  • Der Stoßkopfkasten 13 erfährt während seiner Bewegung zu .den Förderbändern eine geringe Seitwärtsverschiebung. Zu diesem Zweck sind die Führungsschlitze 17 und die Schiene 16 in kleinem Winkel zu den Längskanten der Tischplatte geneigt angeordnet, wie aus Fig. i ersichtlich ist.
  • In Fig. 2 ist der Kasten 13 fast am Ende seiner Vorwärtsbewegung, wobei er ein Buch B' durch Druck der Kastenvorderkante zum rückwärtigen Ende des Buches zwischen die Förderbänder2und3 schiebt. In dieser Stellung ;des Kastens liegt, ein Anschlag in Gestalt einer unter Federdruck stehenden Schneide an der angrenzenden Seite (Kopf-oder Fußseite) .des nächstfolgenden Buches B2 auf der Oberseite des Kastens, 13 an, der die Rückführung dieses Buches durch :den .Stoßkopfkasten 13 verhindert. Dieser sdhneidenförrnige Anschlag i8 ist bei 18' mit einem Ende eines die Zurückhaltung des Buches bewirkenden Armes i9 drehbar verbunden, der in dran zylindrischen Kopf 20 einer Stange 21 längs verschieblich verstellbar ist. Der Kopf 20 ist seinerseits, um seine senkrechte Achse verstellbar und durch eine Mutter 21' in seiner Stellung festlegbar, die auf eine aus der Stange 21 nach oben herausragende Schraube aufgeschraubt 'ist und sich durch einen Schlitz i9' des Armes 19 erstreckt. Eine Feder zwischen den Teilen 18 und i9 drückt das freie Ende der Schneide 18 nach außen. Auf diese Weise läßt sich die Richtung des Armes i9 mit Bezug auf den Tisch und seine wirksame Länge einstellen, so daß den Veränderungen in der Breite und in der Länge der Bücher, die durch die Maschine gehandhabt werden, Rechnung getragen werden kann. Die unter Federdruck stehende Klinge 18 wirkt mit ihrem freien, gegen das Tischende an der Förderbandseite gerichteten Ende wie eine Sperrklinke und läßt die Buchkanten längs dieser federnden Klinge in -der Förderrichtung unbehindert entlang gleiten.
  • Wird der Stoßkopfkasten 13 zurückgezogen, fällt das Buch B2 auf den Tisch und nimmt nunmehr die Lage des Buches B1 ein. Um zu verhindern, daß die unter Federdruck stehende Klinge 18 infolge .ihres Druckes auf die Buchkante eine Deformierung der Buchseiten verursacht, wird die Klinge von dem Buch in dem Augenblick zurückgezogen, wenn das Buch auf den Tisch ,herabfällt. Dies kann selbsttätig durch geeignete Mittel z. B. in der Weise erfolgen, daß die Stange 21 auf einem geschlitzten Block 22 (s. Fig.4, 5 und 6) befestigt wird, der unterhalb der Tischplatte auf einer quer verlaufenden Führungsschiene 23 hin und her beweglich ist. Eine Druckfeder 24 drückt den Block in Richtung von den Büchern fort. Der versahiebliche Block ist mit einem eingelagerten Anschlagstift 25 versehen, dessen eines Ende an einem nach einem Radius abgerundeten Knaggen 26 anliegt, der an einem Ende eines Schwinghebels 27 sitzt. Der Schwinghebel 27 ist zwischen seinen Enden auf einem Bolzen 28 drehbar befestigt, der von einem Knaggen 29 an einer Wandung eines Gehäuses 3o getragen wird, welches durch sich durch Flansche 31 des Gehäuses erstreckende Stiftschrauben mit der Tischunterseite verbunden ist.
  • Im Gehäuse 30 ist in Traglagern, die an den Wandungen des Gehäuses befestigt sind, eine Welle 32 gelagert, die eine Steuerscheibe 33 .mit zwei 'konzentrischen Steuerbahnen 34 und 35 trägt. Die innere Steuerbahn 35 besteht aus einem gleichbleibenden Teil und einem tiefer liegenden Teil 35@, mit dem ein Knaggen 36 an dem Ende des Schwinghebels 27 in Eingriff kommt, das dem Ende mit dem Knaggen 26 gegenüberliegt. Der gleichbleibende Teil der Steuerhahn erstreckt sich uan etwa 27o° und verstellt den Block 22 entgegen der Einwirkung der Feder 24, so daß die Klinge 18 an die Seite des Buches B' für den gewünschten Zeitraum angedruckt wird. Der zurückspringende Teil 35' ermöglicht der Feder 24, die Klinge von dem `\'erksiiick zurückzuziehen.
  • E s ist notwendig, eine Ecke der vorderen Kante jedes Buches quer über den Tisch weg gegen eine Leiste zu pressen, die sich an der hinteren Längskante des Tisches bis dicht an den Bandförderer erstreckt, und zwar in Form eines Verlängerungsstückes 7' der Seitenschiene7. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Bücher z-,vischen die Förderbänder 2 und 3 so eintreten, daß sich ihre Kanten parallel zueinander und ihre Seitenkanten, d. h. die Karitcn, die mit den Förderbändern parallel laufen, genau in einer Linie befinden. Zu diesem Zweck ist außerhalb der Riicklialtevorrichtung 18 für das Buch noch eine einstellbare Leiste vorgesehen, die an einer vorderen Ecke jedes Buolies Anlage finden kann. Diese Leiste hat die Form eines Querhauptes 36, das sich diagonal über das eine Ende einer Stange 37 erstreckt, die quer zum Tisch und somit quer zur Bewegungsrichtung der Bücher einstellbar ist. Diese Stange wird längs verschiebbar auf einem weiteren geschlitzten Block 38 (ähnlich dem Block 22) abgestützt und ebenfalls längs einer Führungsschiene 39 im Gehäuse 30 in ähnlicher Waise wie iler 1310C, 22 hin und her bewegt. Diese Hinundherlreweguirg erfolgt dadurch, daß auf der äußeren ringförmigen Steuerbahn 34 ein Steuerknaggen 4o' an einem Ende eines Schwinghebels 4o aufliegt, wobei der Schwinghebel 40 von einem Knaggen 41 de: ('i@hlitises 30 getragen wird. Am anderen Ende des Schwinghebels 4o befindet sich ein nach einem I\'-;iclius abgerundeter Steuerknaggen 42, der an einem Anschlagstift 43 in dem Block 38 anliegt (s. Fig. 5). Die ringförmige Steuerbahn 34 besitzt zwei Steuerteile 34° und 346, die auf den Schwinghebel .lo die gewünschten Bewegungen ausüben.
  • In die Enden der Blöcke 22 und 38 ist ein Paar Steuer- oder Anschlagschrauben 52 eingeschraubt, die so eingestellt werden, daß die Schwinghebel auf den Steuerbahnen Anlage finden. Die Stange 37 kann in ihrer Lage gegenüber dem Block 38 mit Hilfe von Schrauben 37' und einer Klemmplatte 38' (s. Fig.2) eingestellt werden, um sicherzustellen, daß das Buch scharf gegen die hintere Leiste 7' geworfen wird, wenn die Vorderkante des jeweiligen Buches Bi mit dem Querhaupt 36 in Berührung kommt. Auf diese Weise wird also jedes Buch, bevor es in den Bandförderer gelangt. zuverlässig zum Anschlag gebracht. Das Querhaupt 36 wird aus der Bewegungsbahn des Buches zurückgezogen, wenn das Buch zu dem Bandförderer hingedrückt wird. Anschließend wird das Buch bei seinem Eintritt zwischen die Förderbänder 2 und 3 nochmals zum Anschlag gebracht, um es in der Fs>rclereinrichtung in die richtige Lage zu bringen. Dies wird durch eine Wiederholung der ollen be-.chrielx#nen :liiscAilagbewegung erreicht, wobei der Steuerungsteil 34° das erste und der Steuerungsteil 34b das zweite Anschlagen bewirkt.
  • Die Welle 32 wird durch eine Kette .4.4 (s. Fig. 3) angetrieben, die über ein Kettenrad 32' auf der Welle 32 und über ein Kettenrad .45' auf der Welle 45 läuft. Die Welle 45 wird von einem Motor 46 oder von dem Endglied eines Übersetzungsgetriebes angetrieben. Die Welle 45 trägt eine Kurbel 47 zur Betätigung des Schlittens 1.5. An der Kurbel sitzt einstellbar eine Verbindungsstange 48, die einen Schwingbalken 49 bewegt, der an seinem unteren Ende an einem festen Drehpunkt 5o drehbar befestigt ist und dessen oberes Ende über ein Gelenk 51 mit dem Konsol 15' am Schlitten 15 drehbar in Verbindung steht.
  • Die Achsen der Welle 45 und des Drehpunktes 5o liegen senkrecht zur Richtung der Führungsschiene 16, die ihrerseits mit den Schlitzen 17 parallel verläuft, so daß eine gleiche Schwingebene für den Schwingbalken 49 gegeben ist.
  • Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß die vordere Kante oder Wandung des Zuführungskopfes 12 als Anschlag wirkt, der mit dein zuunterst liegenden Buch zur Anlage kommt, das von dem vorderen Ende des Stoßkopfkastens 13 abgestützt wird, der das Buch fortbewegt. hach Rückkehr des Stoßkopfkaste@ns 13 gelangt der Zuführungskopf 12 frei unter den Bücherstapel in dem Stapelgerüst 4, bis das unterste Buch auf das tiefere, vordere Ende des Stoßkopfkastens 13 fällt, worauf der Kreislauf der Arbeitsvorgänge Wiederholt wird. Die vordere Stirnseite i3c des Stoßkopfkastens 13 dient dazu, das jeweilige Buch nach vorn zwischen die Förderbänder 2 und 3 zu drücken. Der Kreislauf der Arbeitsvorgänge erfolgt ununterbrochen. Sobald ein Buch in die Fördervorrichtung der Leim- und Bindemaschine geworfen wird, wird ein anderes aus dem Gerüst ausgestoßen, wobei die in dem Gerüst verbleibenden Bücher unbehindert auf den erhöhten Zuführungskopf 12 des Stoßkopfkastens 13 herunterfallen. Das zuunterst liegende Buch wird nunmehr als nächstes dem vorderen und relativ niedrigeren Teil des Stoßkopfkastens 13 zugeführt.
  • Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht es, Bücher in größerer Anzahl ,mit verhältnismäßig kleiner Geschwindigkeit in die Maschine einzulegen, wobei die Bücher dann einzeln durch die Maschine der Leim- und Bindemaschine mit wesentlich größerer Geschwindigkeit zugeführt werden können, als dies bei Handzuführung möglich ist. Weiterlein ist das mechanische Anschlagen der Bücher völlig gleichmäßig und dem Anschlag von Hand Überlegen. Das Einrichten und Einstellen der Vorrichtung ist einfach und schnell zii bewirken. Ein Buch des zu verarbeitenden Stapels wird ztinäehst benutzt, um das Stapelgerüst in seinen Abmessungen und desgleichen auch die Höhenlage des Zuführungskopfes 12 richtig einzustellen. Dieser Kopf läßt sieh mit Bezug zur Grundplatte nach oben und unten einstellen, und zwar durch die beschriebenen sich kreuzenden Gelenke, die sich durch geschlitzte Teile der Kopfplatte erstrecken und durch eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene Schraubebetätigtwerden. Darauf wird das Buch hegen das Stirnende i3c des Stoßkopfkastens 13 gelegt, um dieEinstellung des Kastens 13 gegenüber seinem Verstellkörper 13' festzulegen.

Claims (7)

  1. PATEN TANSPRi'CHE: i. Vorrichtung, um Bücher, Bündel von l'apierlögen od. dgl. von einer Vorratsquelle einem Werkzeug zum Leimen und Bindeu oder für eine andere geeignete Behandlung zuzuführen, gekennzeichnet durch einen Tisch (i) mit einem Stapelgerüst (.4), das zur Aufnahme eines Stapels von Büchern (B) oder ähnlicher Werkstücke dient, Einstelleinrichtungen (4° bis io), uni das Gerüst zur Anpassung an verschiedene Abmessungen der Werkstücke einstellen zu können, eine Fördereinrichtung (2, 3), die in gewisser Entfernung von dem Gerüst finit demTisch verbunden ist, einen längs der Tischplatte unterhalb des Gerüstes hin und Zier he%\*eglichen Stoßkopfteil (13), dessen Hiniiiiciherbewegung in Richtung auf die Fördereinrichtung erfolgt, einen erhöht angeordneten Zuführungskopf. (12 ), der von dem einen Ende des Stoßkopfes getragen wird, und dessen Oberfläche in der vorderen Stellung des Stoßkopfes unterhalb des Gerüstes liegt und den Stapel der Werkstücke abstützt, während er in der zurückgezogenen oder hinteren Stellung des Stoßkopfes hinter dem Gerüst liegt, wobei sich .der niedrigere Teil des Stoßkopfes unterhalb des Gerüstes befindet, so daß .das unterste Werkstück auf den Stoßkopf fällt, einen Anschlag (18), der vor dem Zuführungskopf zudem Stoßkopf quer verschieblich ist und dazu dient, die dein vorderen Teil des Stoßkopfes nacheinander zugeführten Werkstücke so zu beeinflussen, @daß ihre Rückführung zum Gerüst mit dem Stoßkopf verhindert ist, so daß die Werkstücke beim Zurückziehen des Stoßkopfes zwangsläufig auf die Tischplatte fallen, ein zwischen dem Stoßkopf (13) und der Fördereinrichtung (2, 3) angeordnetes, über den Tisch quer verstellbares Anschlagglied (36), das dieWerkstücke in einer mit der Fördereinrichtung übereinstimmenden Lage zum Anschlag bringt, und Einrichtungen zum Einstellen der wirksamen Endlagen des verstellbaren Anschlages und des Anschlaggliedes entsprechend den verschiedenen Abmessungen der Werkstücke.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagglied (36) synchron mit den Zuführungsmitteln derart betätigt wird, daß die VVerkstüc'ke sowohl beim Eintritt ihrer Vorderkante als auch beim Eintritt ihrer Ilinterkante in die Fördereinrichtung zum Anschlag an eine Führungsschiene (7) am Eintrittsende der Fördereinrichtung (2, 3) gebracht «-erden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungskopf (i2) aus einem Körper mit einer waagerechten Oberfläche besteht, die senkrecht zum Gerüst (4) einsteli@bar ist, und daß das Gerüst zur Veränderung seines Abstandes von dieser ebenen Oberfläche in Anpassung an verschiedene Dicken der Werkstücke senkrechtverstellbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßkopf (13) ein kastenförmiger Körper ist, der von einem hin und hergehenden Support (15) getragen wird, welcher seinerseits durch Antriebsmittel (45 bis 51) unterhalb .der Tischplatte angetrieben wird und nach vorwärts und rückwärts mit Bezug auf den Support einstellbar ist, um die Endstellung seiner Vorwärtsbewegung zur Anpassung an verschiedene Längen der Werkstücke verändern zu können.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßkopfteil (13) an Führungen (17) der Tischplatte (i) entlang geführt wird, die gegenüber der Förderrichtung der Werkstücke diagonal liegen, damit sich die Werkstücke mit seitlichem Druck gegen eine Fü'brungsschiene (7) anlegen, die sich einseitig von dem Gerüst zu der Fördereinrichtung erstreckt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Anschlagen der Werkstücke und die Einrichtungen zur Verhinderung der Rückführung der Werkstücke auf den Stoßkopf (13) von der Fördereinrichtung weg aus einem Paar von Armen (37, 19) bestehen, die .sich quer zur Tischoberfläche erstrecken, und von denen jeder an einem Ende einen die Werkstücke beeinflussenden Kopf (36, 18) trägt, wobei die Arme in ihrer Längsrichtung in Supporten (38, 20) einstellbar und in diesen feststellbar sind, daß die Supporte sich durch Öffnungen in der Tischplatte erstrecken und von in Führungen (39, 23) unterhalb der Tischplatte gleitbaren Gliedern getragen werden und daß eine von einem Antriebsmotor (46) getriebene drehbare Steuerscheibe (33) vorgesehen ist, die die gleitbaren Gied er über ein Paar von Schwingarmen (40, 27) betätigt,die ihrerseits durch abgefederte Mittel in wirksamer Verbindung .mit den Stützgliedern und der Steuerscheibe gehalten werden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Köpfe (36, 18) mit Bezug auf ihre Arme (37, 19) diagonal angeordnet sind, so daß diese als Führungskanten für die Werkstücke wirken, wobei der Kopf (18), der die Werkstücke auf dem Stoßkopf beeinflußt, drehbar und unter Federspannung angeordnet ist, so @daß er eine Sperrklinkenwirkung auf die Werkstücke ausübt.
DEB11797A 1947-10-02 1950-10-03 Vorrichtung, um Buecher, Buendel von Papierboegen od. dgl. von einer Vorratsstelle einem Werkzeug zum Leimen und Binden oder fuer andere Arbeitsvorgaenge zuzufuehren Expired DE842636C (de)

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