DE548540C - Formvorrichtung fuer Kaese - Google Patents

Formvorrichtung fuer Kaese

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DE548540C
DE548540C DED60019D DED0060019D DE548540C DE 548540 C DE548540 C DE 548540C DE D60019 D DED60019 D DE D60019D DE D0060019 D DED0060019 D DE D0060019D DE 548540 C DE548540 C DE 548540C
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cheese
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mold shells
lever
shells
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DED60019D
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HERMANN DESSAU
OSWALD KOTYRBA
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HERMANN DESSAU
OSWALD KOTYRBA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J27/00After-treatment of cheese; Coating the cheese
    • A01J27/04Milling or recasting cheese

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

Die Erfindung hat eine Formvorrichtung für Käse an Käsebackmaschinen zum Gegenstand, wie sie insbesondere zur Herstellung des sogen. Harzer Käses dienen. Den bisher S bekannten Käsebackmaschinen ist der Nachteil zu eigen, daß der Käse infolge Klebens an den oberen Formschalen beim Abheben derselben beschädigt wurde. Diesen Übelstand hilft der Erfindungsgegenstand durch entsprechend geformte und drehbar gelagerte Formschalen ab. Die der Käsebackmaschine erfindungsgemäß eingebaute Formvorrichtung kennzeichnet sich im wesentlichen durch auf einem verschwenkbaren, durch Federwirkung in Füll- und Formlage gehaltenen Querholm angeordnete, beim Füllen der Formen mit ihren freien Randfiächen dicht unterhalb und vor den Mündungen der Strangpresse liegende untere Formschalen und diesen zu-
ao geordnete obere Formschalen, die in einem an Stangen auf- und abwärts bewegbaren Querholm drehbar gelagert sind und beim Formen mit dem Zahnradantrieb gedreht werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungs-
»5 gegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Ansicht mit Schnitt nach Linie A-B der Abb. 3,
Abb. 2 eine Einzelheit mit Querschnitt durch den Querholm nach Linie C-D der Abb. i.
Abb. 3 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung.
Das mit 1 bezeichnete Gestell nimmt u. a. die Formvorrichtung auf. Die oberen Formschalen 38 sitzen den unteren Formschalen 31 gegenüber, welch letztere auf einem mit 32 bezeichneten Querholm angeordnet sind. Der Querholm 32 besitzt eine Gabel 34, die das Ausschwenken des drehbar gelagerten Querholmes 32 vermittelt und dabei mit einem abgefederten Hebel 36 periodisch in Eingriff kommt. Ein von den übrigen Teilen unabhängig gelagerter zweiarmiger Hebel 56 liegt einerseits an dem genannten Hebel 36 und andererseits an der Nockenwelle 58. Ein weiterer gabelartiger Hebel 55, der der Welle 44 angehört, greift in den Wirkungsbereich der genannten Gabel 34 ein. Die Welle 44, die von einer Kette 54 angetrieben wird, besitzt Kurbeln 49, 50, an die Pleuelstangen 47, 48 angeschlossen sind. In den freien Enden der Pleuelstangen 47, 48 ist ein Querholm 46 drehbar gelagert, der die oberen Formschalen 38 in Futterstücken 40 trägt. Die zu den Futterstücken 40 gehörigen, dieselben antreibenden Zahnräder 39 stehen miteinander in Eingriff und erhalten ihren Antrieb von einer vertikal verschiebbaren Welle 41, die mit einem Zahnrad 42, das auf den Querträger 53 lagert, verbunden ist. Das Zahnrad 42 kämmt in ein Zahnrad 43, dessen Welle dem Ketten-
radgetriebe 45 angehört. Der Querholm 32 besitzt an dem der Gabel 34 gegenüberliegenden Ende eine Spiial- und Spannfeder 33, die das Ausschwenken des Querholmes bzw. der Formschalen 31 beschleunigt.
Bei der Anwendung der vorbeschriebenen Formvorrichtung für Käsebackmaschinen wird den Formschalen 31 eine in bestimmten Mengen abgeteilte Käsemasse aus den Mundstücken 30 zugeführt. Alsdann senken sich die sich drehenden oberen Formschalen 38 zentrisch auf die unteren Formschalen.31 und formen somit die Käsemasse. Nachdem der Käse in dieser Weise geformt ist, bewegt der Nocken 57 der Welle 58 den Hebel 56, der seinerseits den Hebel 36 gegen Wirkung der Feder 37 ausschwenkt. Dadurch wird die durch die Gabel 34 gebildete Arretierung des Querholmes 32 aufgehoben, so daß nunmehr der Querholm 32, der Pendelbewegung der Gabel 34 folgend, nach unten ausschwenkt bzw. um 900 gedreht wird. Der fertig geformte Käse gelangt somit auf das Transportband 18 und kann von diesem fortlaufend abgehoben werden. Im weiteren Verlauf der Wirkungsweise der Formvorrichtung wird der Querholm 32 durch die Gabel 55 der Welle 44 wieder in die alte Lage gebracht, indem dieser mit den Gabelenden 35 und 60 in Eingriff kommt und diese in die gezeichnete Lage bringt, in der der Arm 35 mittels des Hebels 36 den Querholm 32 arretiert. Bei fortlaufender Arbeitsweise wiederholt sich der beschriebene Vorgang periodisch. Die oberen mit 38 und die unteren mit 31 bezeichneten Formschalen sind auswechselbar, um in der Größe voneinander abweichenden Käse herstellen zu können. Den veränderlichen Formschalen entsprechend, sind die Mundstücke 30 ebenfalls auswechselbar, damit zwischen Mundstück und Formschale ein freier Raum entsteht.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Formvorrichtung für Käse mit paarweise zugeordneten, vor Mündungen einer Strangpresse angeordneten Formschalen, bei der die Käsemasse den Formen in abgeteilten Stücken zugeführt wird, gekennzeichnet durch auf einem verschwehkbaren, durch Federwirkung in Füll- und Formlage gehaltenen Querholm (32) angeordnete, beim Füllen der Formen mit ihren freien Randflächen dicht unterhalb und vor den Mündungen der Strangpresse liegende untere Formschalen (31) und diesen zugeordnete obere Formschalen (38), die in einem an Starigen (51, 52) auf- und abwärts bewegbaren Querholm (46) drehbar gelagert sind und beim Formen mittels Zahnradantriebs (39) gedreht werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querholm (32) eine Gabel (34) besitzt, die mit einem die Gabel (34) periodisch arretierenden, abgefederten und schwenkbaren Hebel (36) und einem weiteren, der Welle (44) angehörenden gabelartigen Hebel (55) abwechselnd in Eingriff steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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