DE398362C - Maschine zur Herstellung von mit einem UEberzug versehenen, gefuellten Konfektwaren - Google Patents
Maschine zur Herstellung von mit einem UEberzug versehenen, gefuellten KonfektwarenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von mit einem Überzug versehenen,
gefüllten Konfektwaren. Die Erfindung kennzeichnet sich in der Hauptsache darin,
daß von einer Pumpe oder einer ähnlichen Vorrichtung das Überziigmaterial einer flachen
Düse zugeführt wird, die das Material in einen! im wesentlichen ununterbrochenen Bande austreten
läßt, wobei die Düse über die das Kon-ϊο fekt tragende Fördervorrichtung mit einer Geschwindigkeit
bewegt werden kann, die im wesentlichen mit der Austrittsgeschwindigkeit des Bandes aus der Düse übereinstimmt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsart dargestellt;
es sind:
Abb. i" eine Seitenansicht desjenigen Teils der Maschine, in welchen die Formen eingeführt
werden und die Überzugmasse den ao Formen zugeführt wird,
Abb. i* eine gleiche Ansicht des sich fortsetzenden
Teils der Maschine mit der Vorrichtung zum Umkehren (Stürzen) der Formen zwecks Entleerung bis aiif den Überzug
(Schale) und zum Wiederaufrichten der gestürzten Formen für die folgende Füllung mit
Füllmasse,
Abb. ic eine gleiche Ansicht eines weiteren
Teils der Maschine mit dem die Füllmasse zuführenden Füller und der Antriebsvorrichtung,
Abb. id eine gleiche Ansicht des Endteils
der Maschine und des teilweise geschnittenen Gehäuses der Vorrichtung zum Decken oder
Schließen der Schalen nach dem Einlegen der Füllmasse sowie des Gehäuses oder Raumes
zum Kühlen der fertiggefüllten Formen usw., Abb. 2" und 2* schematische Draufsichten
auf die beiden Maschinenhälften, Abb. 3 und 4 Sonderdarstellungen von Triebteilen der Maschine, die zeigen sollen, wie
eine Welle absatzweise Drehbewegungen gegenüber einer anderen Welle erhält, die dabei
stillsteht,
Abb. 5 und 6 Endansicht und Grundriß einer der in Verbindung mit den Formen benutzten Schablonen,
Abb. 5 und 6 Endansicht und Grundriß einer der in Verbindung mit den Formen benutzten Schablonen,
Abb. 7 ein Schnitt der \~orrichtung zum
Decken oder Schließen der gefüllten Schalen,
Abb. 8 ein Schnitt dieser Vorrichtung in anderer Ausführungsfonn,
Abb. 9 eine Darstellung der Vorrichtung zum Führen der Schablone,
AbI). 10 eine Darstellung der Vorrichtung
zum Stürzen oder Umkehren der Formen, Abb. ι r eine Endansicht dazu,
Abb. 12 eine Ansicht des Abstreichers zum Fortnehmen von Überzugmasse bei gestürzter
Form,
Abb. 13 ein Querschnitt der Führungen für die Formen mit dem Abstreicher in EmI-ansicht,
Abb. 14 der Grundriß eines Teils der Form mit den Näpfen,
Abb. 15 bis 20 Schnitte der Form, die in schemati scher Darstellung das Entstehen der
Konfektstücke veranschaulichen, nämlich die leere Form, ein mit Überzugmasse gefüllter
Napf der Form, die gestürzte und bis auf die an der kühlen Form wand haftende, fester gewordene
Schale leere Form (Napf), der wiederaufgerichtete Napf mit der Füllung, der ■
gefüllte Napf mit der Decke und der Schablone und das fertige Konfektstück in dem
Napf nach Entfernung der Schablone,
Abb. 21 eine Darstellung der Antriebvorrichtung für die Füllvorrichtung,
Abb. 22 die Vorderansicht zu Abb. 21. Die Abb. i°, ib, ic und id bilden zusammen genomen
eine Seitenansicht der ganzen Masehine. Über die ganze Maschinenlänge verlaufen in der Mitte parallele Winkelschienen 1,
die eine Bahn und Führung bilden. Diese in Abb. ι im Schnitt sichtbare Bahn wird von
Ständern α getragen und dient dazu, die Forman 2 von einem Ende der Maschine zum anderen
überzuführen. An zwei Stellen ist die Bahn unterbrochen, und an diesen Stellen befindet
sich je eine Umkehrvorrichtung, die die einander folgenden Formen umkehrt, bevor
sie ihren Weg auf dem weiteren Abschnitt der Bahn fortsetzen können.
Im ersten Abschnitt der Maschine ist ein die Uberzugmasse enthaltender Behälter b
(Abb. i")auf einem Fuße β so angeordnet. Die Änme c des Behälters tragen die Bahn i, den
Antrieb und andere Teile der Maschine. Unmittelbar über dem Behälter b verläuft quer
ein Farmtrichter 4 von einer in derartigen to Maschinen bekannten Gestaltung. Die über,
die Bahn ι ziehenden Formen 2 schließen beim Vorbeigange den unten offenen Trichter, der
die Aufgabe hat, die napfförmigen Formen mit Überzugmasse zu füllen. Der Überschuß
wird durch die Platte7 abgestrichen. Aus dem Behälter b wird die Uberzugmasse dem Trichter
4 durch eine Pumpe 8 mit Rohrleitung 9 zugeführt, so daß der Trichter ständig gut gefüllt
bleibt.
Die Formen werden durch die Führungsketten 6 (Abb. ib) vom ersten Abschnitt der
Bahn nacheinander zur ersten Stürzvorrichtung 3 geleitet. Diese Vorrichtung nimmt immer
nur eine Form auf, ist drehbeweglich und verschiebbar angeordnet, damit sich die Form
umlegen und zugleich auf den zweiten Abschnitt der Bahn überführen läßt. Hier wird
die Form durch zwei Feder klinken 10 festgehalten, die zu beiden Seiten der Bahn an das
hintere Ende der Form, in der Nähe der Ecken, angreifen. Die Stürzvorrichtung geht dann zurück, um die nächste
Form zu überführen, und die Nasen 5 des zweiten Abschnittes der Treibkette 61
nehmen die Formen weiter auf der Bahn 1 mit, während die Überzugmasse durch den
Trichter b1 in den Behälter b? (Abb. ib)
abfließt, soweit sie beim Stürzen die Foflm verläßt. Was in der Form zurückbleibt, ist
ein dünner, erhärtender Belag, die Schale. Während die Formen von den Ketten 61 mitgenommen
werden, werden sie von einem in Quer- und Schrägsteliung angeordneten Abstreicher
97 (Abb. 12) bedient, dessen Enden über den Trichter bl mit der Bahn verbunden
sind. Weiter gelangen die Formen zur zweiten Umwendevorrichtung 31, die sie wieder in
die Ausgangsstellung zurückwendet und dem dritten Abschnitt der Bahn zuführt (Abb. ic),
wo sie wieder durch Klinken 10 angehalten werden, bis die Nasen 5 der Ketten 62 sie mitnehmen
und auf der Bahn zum Fülltrichter 13 führen, wo jede in den Näpfen befindliche
Schale aus Kakao, Schokolade oder einer sonstigen Überzugmasse eine zugemessene Füllung mit Konfektmasse oder einer Flüssigkeit
erhält.
Haben die Schalen ihre Füllung erhalten, so werden die Formen auf der Bahn in die
Wärmekammer e (Abb. id) geführt, deren Beheizung
in beliebiger Weise bewirkt werden | kann. Die Kammer hat Öffnungen in der
Vorder- und der Hinter wand, die gerade groß genug sind, um die Formen durchzulassen,
und enthält eine Vorrichtung zum Decken oder Schließen der gefüllten Schalen mit Überzugmasse.
Durch die Kammerwand geht eine Welle 15 (Abb. τα und 7), die auf einem Arm 21 der
Kammerwand gelagert ist und deren Kurbel 16 durch einen Lenker 17 mit einem Hängerohr
18 gelenkig verbunden ist. Das Rohr 18 sitzt drehbeweglich an einer Rohrleitung 19
im Hängelager 30 und führt in den Behälter d, wo eine Pumpe 191 den Behälterinhalt, z. B.
Schokoladenmasse, durch das Rohr 19 mit einer bestimmten Druckstärke oder Laufgeschwindigkeit
in das Hängerohr 18 und durch dessen Düse 20 treibt. Die Düse hat eine Breite gleich der Formlänge, so daß die
Schokoladenmasse in Form eines Bandes von der gleichen Breite mit der vorbestimmten Geschwindigkeit
austritt. Das Rohr 18 schwingt mit der Düse 20, deren Mündungslängswände
zur Regelung der Banddicke gegeneinander einstellbar gemacht werden können, quer über die
durch die Kammer geführte Bahn 1.
In Abb. 7 befindet sich eine Form 2 unter dem Hängerohr, und die Drehbewegung der
Kurbel 16 schwingt die Düse 20 über die Form, so daß das Schokoladenband glatt auf
die Form gelegt wird, wobei die Erzeugung des Bandes mit der gleichen Geschwindigkeit
erfolgt, die die Düse bei der Schwingbewegung besitzt. So erhält die offene gefüllte
Schale eine Seholooladendeeke, gleichsam als ob eine dünne Schokolaidenplattc von der
Größe der Form aufgelegt wird, und zwar gleichmäßig und in einem Augenblick, so daß
der Gewichts druck der Decke gleichmäßig ver- 10a
teilt wird, keine Blasen, Löcher oder Knoten entstehen und die Füllung der Schale flicht
gestört wird. Namentlich bei flüssigen Füllungen kommt es darauf an, daß, wie hier, die
Decke so aufgebracht wird, daß ihr Druck von der ganzen abzudeckenden Fläche gleichmäßig
aufgenommen und getragen wird. Daher ist auch die mechanische Regelungsmöglichkeit
bei dieser Maschine ein ganz besonderer Vorteil.
Trifft dais aus der Düse ablaufende Schokoladenband
nicht auf eine Form, so fällt es unmittelbar in den Behälter d (Abb. yd) zurück.
Die Formen 2 (Abb. τα) gehen, nachdem sie
die Decke erhalten haben, auf der Bahn 1 weiter in den Kühlraum g, wo die fertiggeformten
Stücke zum Abkühlen und Verpacken abgenommen werden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 8 ist das Düsenrohr 181 mit einem in einer Führung
verschiebbaren Fuß 301 ver sehen, und die Kurbel 161 schiebt das Rohr mittels des Len-
kers 171 hin und her. Die Zuführung der Deckmalsse
erfolgt hier durch einen Schlauch 192. Die geradlinige Bewegung des Düsenrohrs.ermöglicht
eine günstigere Regelung des aufzubringenden Bandes aus Deckmasse als bei
schwingender Bewegung der Düse in einer Bogenlinie.
Der Antrieb der Maischine wird von der Welle 32 (Abb. ic und 2b) abgeleitet, die in
erster Reihe als Triebwelle für den Füller dient (Abb. 21). Dazu ist die Welle gewählt,
weil es vorteilhaft ist, das Spiel aller anderen Einrichtungen von dem des Füllers zeitlich
abhängig zu machen. Dies geht auch daraus hervor, daß die Formen 2 gleichförmig sind (Abb. 15) und unter dem Füller in Abständen
und absatzweise vorübergeführt werden (Abb. ic). Der Füller beschickt eine Querreihe
der Näpfe, die Form geht weiter, und die nächste Reihe wird gefüllt. Kommt dann die
erste Reihe der folgenden Form zur Füllung, so ist der Schritt, um den die Form gefördert
wird, etwas größer als der vorige war, da die beiden Endwände der beiden Formen zusammen
schon, von dem Abstande zwischen ihnen abgesehen, eine größere Dicke haben als die
Zwischenwand der Napfreihen einer Form. So müssen die Formen mit veränderlicher Schrittlänge und absatzweise am Füller vorbeigeführt
werden.
Über die ganze Länge der Maschine (Abb. i6, 2" und 26) sind sechs Sätze von Antreibkörpern
für die Fortbewegung der Formen über die Bahn 1 verteilt, die Treibketten 6
für den Bahnabschnitt mit der Formvorrich-' tung, die erste Umkehr- oder Stürzvorrichtung
3, die Kette 61 für den Abschnitt über der Ablaufvorrichtung, die zweite Umkehrvorrichtung
31, die Ketten 62 für den Füller und die Ketten 6' für die Deckvorrichung.
Die Ketten 6 werden von der Welle 32 (Abb. 2°, 26) durch Vermittlung der Welle 34,
Kette 35, Welle 36 (bei einer Umdrehung dieser Welle auf zwei der Welle 32), eines Kegeltriebs
und Welle 37, des Rades 38 und der Welle 39 angetrieben. Das Rad 38 auf der Welle 37 ist auf halbem Umfange unverzahnt,
so daß seine volle Umdrehung das Gegenrad mit der Welle 39 absatzweise in Drehung versetzt.
Die Form der Räder ist ähnlich der in Abb. 3, nur haben sie gleichen Durchmesser.
So werden die auf Kettenrädern der Welle 39 und 40 geführten Ketten 6 absatzweise mitgenommen,
und mit jedem einzelnen Bewegungsvorgange werden die Formen mittels der
Kettennasen 5 (Abb. i°) um eine Länge vorbewegt.
Die Ketten 61 über dem Ablauf werden von der Welle 39 durch einen Kegeltrieb
und Welle 41 und Getriebe 42 auf Welle 43 angetrieben.
Die Umkehrvorrichtung wird durch Abb. i6,
10 und 11 dargestellt. Der Ständer a hat parallele
Führungen für die Schlitten 45, deren jeder ein Lager 46 für einen Zapfen 47 darbietet.
Der eine Zapfen trägt auf der Innenseite einen Zahnradsektor 48 (Abb. 10), und auf
beide Zapfen ist einwärts je eine Gabel 49 mit einer unteren und einer oberen, unter Federdruck
stehenden Führungsschiene aufgesetzt. Die Enden der Schienen sind zur leichteren
Aufnahme der einfahrenden Form 2 abgebogen. Die beiden Gabeln sind durch eine Stange 50 o. dgl. miteinander verbunden.
Eine in den Sektor 48 eingreifende Zahnstange 51 aim Ständer α dient zum Wenden der
Form. Ist eine Form 2 durch die Ketten 6 auf der Bahn 1 zwischen die Führungsschienen
der Gabeln der Umkehrvorrichtung gebracht (Abb. 10) und werden die Schlitten dann nach
rechts verschoben, so dreht dabei der auf der Zahnstange sich abwälzende Sektor 48 die
Form um. Der Sektor ist so bemessen, daß nach einer Drehung der Form um i8o° der
zahnlose Teil 52 des Sektors auf den zahnlosen Teil der Stange 51 trifft; dadurch wird ein
Überdrehen der Form unmöglich. Während der Sektor noch über den zahnlosen Stangenteil
weggleitet, drückt die Form zwei auf beiden Seiten des Ständers angelenkte Klinken 10
(Abb. ib) nieder. Hat der Schlitten 45 seinen
Weg nach rechts beendet, so greifen die Klinken 10 in die Form ein und halten sie auf dem
Bahnabschnitt mit dem Ablauf, während die Stanzvorrichtung 3 in ihre Ausgangsstellung
zurückgebracht wird. In gleicher Weise werden die Formen dann weiter von der Umkehrvorrichtung
31 in die frührere Lage zurückgewendet.
Die Vorrichtung zum Hin- und Zurückbewegen der Umkehrvorrichtungen erhält
ihren Antrieb von einer Welle 521 (Abb. ib
und 2"), die gleichfalls absatzweise, und zwar während der Ruhepause in der Bewegung der
Ketten 6, 61, gedreht wird.
Da sich die mit der Welle 52 durch Zahnradgetriebe gekuppelte Kurbel 58 (Abb. i6)
beim Anlassen und am Ende der jedesmaligen Schlittenbewegung in Totpunkteteilung befindet,
erfolgt das Anlaufen und dais Anhalten des Schlittens 45 nicht plötzlich, sondern in
allmählicher Steigerung und Hinderung der Geschwindigkeit, was einen besonderen Vorteil
darstellt, weil dadurch plötzliche Erschütterungen und Stöße der Formen vermieden
werden.
Der Antrieb zur Führung der Formen unter den Füller 13 erfolgt in der Weise, daß die
Form wechselweise einen kurzen Schritt (entsprechend dem Abstand der beiden Napfreihen
der Form voneinander) und dann einen längeren Schritt (entsprechend dem Abstand der beiden benachbarten Napfreihen zweier
benachbarter Formen) vorbewegt wird. Der Antrieb des Füllers ist in Abb. 21 nur angedeutet,
und der Antrieb der Füllerketten ist gesondert in Abb. 21 und 22 in vergrößertem
Mäßstabe dargestellt.
Bei der ununterbrochenen Drehbewegung der Welle 32 schwingt der Hebel 74 hin und
her und nimmt dabei die Hebel 68, 69 und 70 mit, wobei die Welle 33 in Drehung versetzt
wird. Die Klinke ^y schaltet das Rad 65, und
dabei treibt die Welle die Ketten 62 für den kurzen Bewegungisschritt der Form an; die
Klinke 80 dreht das Rad 67 und damit das Riad 66 während der Bewegung der drei Hebei;
die Klinke 78 wird aber außer Eingriff mit dem Rade 65 gehalten, da die mit ihr verbundene
Klinke 79, die nicht eingeklinkt auf dem Rade 66 liegt, sie nicht einklinken läßt.
Die folgende Bewegung der Schwinghebel verursacht eine Bewegung der Ketten 62 für den
langen Schritt, denn die vorangegangene Bewegung des Rades 66 hat einen seiner Zähne
vor die Klinke 79 gebracht, so daß die Klinke einfällt und auch die Klinke 78 in das Rad 65
as einklinkt. Die Klinke 78 hat einen längeren
Hub als die anderen Klinken und nimmt daher als Antriebsklinke das Rad 65 um einen größeren
Winkel mit als die Klinke γγ, wie es der
längere Schritt erfordert. Dieser Vorgang ' wiederholt sich, indem die Welle 32 wechselnd
die Klinken 1Jj und 78 in Tätigkeit setzt, um
dais Rad und damit die Welle 33 erst um einen kleineren und dann um 'einen größeren Weg
anzutreiben, wobei der Füller in bekannter Weise die Schalen der Form während des
Stillstandes zwischen den Bewegungen der Ketten 62 beschickt. Dementsprechend sind
die verschiedenen Hebel, Lenker und sonstigen Zwischenglieder des Antriebes nach Hublänge
und Eingriffzeiten gegeneinander bemessen und angeordnet.
Was den Antrieb des letzten Kettensatzes 6a
anlangt, so laufen diese Ketten über Räder der Welle 60 und 801, die an der Bahn 1 gelagert
ist. Die Welle8i (Abb. ie, 26 und 4) ist
mit der Welle 32 durch eine Kette und Kettenrad für ununterbrochene Drehbewegung verbunden
und macht eine Umdrehung bei zwei Drehbewegungen der Welle 32. Ein Zahnradsektor
85 auf der Welle 81 nimmt absatzweise ein Zahnrad 86 (Abb. 4) der Welle 82 mit, die
durch eine Kette und Kettenrad mit der Welle 60 gekuppelt ist, so daß diese Welle und die
Ketten 6a gleichzeitig mit den Ketten 6 und 61
angetrieben werden, um die Formen schrittweise um den Bietrag ihrer Länge fortzuschalten.
So werden die von den Ketten 62 je in zwei Schritten' zu den Ketten 63 fortbewegten
Formen von diesen Ketten schrittweise auf der Bahn 1 durch die Declikaminer e und in I
die Kühlkammer g geführt. Die Teile sind 1 ! derart angeordnet, daß die Formen nacheinander,
zwischen ihrer Schrittbewegung durch die Kammer e, unter die Düse 20 der Deckvorrichtung
zu stehen kommen.
Ist die Maschine eine loirae Zeit lang" in
Tätigkeit, so geht eine lange, geschlossene Reihe von Fonmen durch die Kammer e in die
Kammer g·, und diese Formen werden durch die Fortschaltwirkung der Ketten 63 auf die
letzte Form der Reihe schrittweisie weitergefördert. Die Biewegung der Welle 15 in der
Weise, daß die Düse 20 quer über die Form auf der Bahn 1 hinfährt, nachdem die Ketten
68 eine Fortschaltbewegung ausgeführt haben und stillstehen, soll im folgenden beschrieben
werden. Ein Zahnradsektor 83 (Abb. 2* und 3) auf der Welle 81 nimmt ein
loses .Zahnrad 84 auf der durch ein Kegelgetriebe mit der Welle 91 gekuppelten Welle 82
mit; der Welle 91 ist zwangläufig mit der Welle 15 verbunden. Aus Abb. 3 und 4 ersieht man,
daß die Sektoren 83 und 85 in die Zahnräder 84 und 86 entgegengesetzt eingreifen, d. h.
daß das eine Rad gedreht wird, während das andere stillsteht. Daher steht auch die Welle
15 still, während die Ketten 6S die Formen
fortschalten. Die Ketten 6S stehen dagegen still, während die Welle 15 zwecks Bewegung
der Düse 20 in einer Richtung eine halbe Umdrehung macht, wobei die Decke auf eine
Form aufgelegt wind. Die Welle 15 steht danach wieder still, während die Ketten 6S die
nächste Form unter die Düse bringen, die durch die Welle 15 in entgegengesetzter Riehrung
umgesteuert wird. Bei jeder dieser Doppelbewegungen der Düse werden somit zwei Formen mit Decken versehen.
Ein Förderband 96 für die Formen ist mit einem überdeckenden Schutzbande 971
(Abb. i" und ie) versehen, und sein Antrieb
ist in beliebiger Weise zu bewirken. Das Band
führt die Formen 2 vom hinteren Ende der Maschine (Abb. id) nach der Entleerung im
Raum g für weitere Verwendung nach dem Vorderende der Maschine (Abb. ie) zurück.
Abb. 9 zeigt eine selbsttätige Vorrichtung zum Arbeiten mit einer einzigen Schablone,
die auf die einander folgenden Formen nacheinander kurz vor dem Deckvorgange der Düse iw
20 aufgelegt wird. Die Schablone 901 ist durch Lenker 103, 104 mit Kurbeln 105, 106
der Wellen 107, 108 verbunden, die im Räume e unterhalb der Bahn 1 gelagert und
durch ein Kettengetriebe in miteinander verbunden sind. Die Welle 107 kann mit der
Welle 801 durch einen Kettentrieb 109, 112
(Abb. 2b) gekuppelt sein. Die Kette 109 und
die Wellen 107, 108 laufen bei dieser Einrichtung
mit den Ketten 6a mit, die sich absatzweise, während die Düse 20 stillsteht, bewegen.
An- der Wandung der Bahn 1 ist eine
V-förmige Platte befestigt, deren oberer Teil quer über der Bahn ι liegt. An der Wandung
des Gebäudes e ist in beliebiger Weise ein nachgiebiger Abstreicher ioi (Abb. 9) und an der
Platte 100 eine Ablaufwanne 102 mit einem Auslauf über den Behälter d angeordnet. Lenker
104 und Kurbel 106 stehen auf dem Totpunkt, und das Verhältnis zwischen Kurbel
105 und Lenker 103 ist ein solches, daß die Anfangsbewegung der Kurbel den Lenker mit
seiner größten Geschwindigkeit bewegt. Daher treibt der Lenker 103, bei laufender
Kette 109, die Schablone schnell nach oben in die Standhöhe der Platte 100, und inzwischen
hat die Kurbel 106 die Schablone wagerecht nach hinten zwischen den Abstreicher 101 und
die Platte 100 zu verstellen begonnen. Die Schablone 901 wird in ganzer Länge an dem
Abstreicher, der die Schokolade in die Wanne 102 abstreicht, vorbeibewegt, dann durch die
Kurbel 106 vorgebracht und auf die folgende Form 2 niedergeführt. Die Federverbindung
110 des Lenkers 103 verhütet jede Bruchgefahr
beim Niederführen des Lenkers 103
as durch die Kurbel 105.
Das Abstreichen oder Reinigen der Schablone erfolgt, während die Formen über die
Bahn ziehen, und die Schablone kommt auf die folgende Form zu liegen, kurz bevor die Düse *
20 im Räume c über sie wegschwingt. Diese Arbeitsweise mit nur einer Schablone ist ein
Vorteil, zumal sie selbsttätig wirkt und die Arixiit des Auflegens und Abnehmens wegfällt.
Zweckmäßig erfolgt die Entfernung der Schablone, während die Decke warm genug ist, um sich mit der Kante der Schale
glatt zu vereinigen und daher dem Konfektstück ein gefälliges Aussehen zu geben.
Claims (7)
- Patent-Ansprüche:I. Maschine zur Herstellung von mit einem Überzug versehenen, gefüllten Konfektwaren, dadurch gekennzeichnet, daß von einer Pumpe (19) oder einer ahn- 1 liehen Vorrichtung das Überzugmaterial ' einer flachen Düse (20, Abb. i'2, 7, 8) zu- ; geführt wird, die das Material in einem im : wesentlichen ununterbrochenen Bande aus- , treten läßt, wobei die Düse (20) über die das Konfekt tragende Fördervorrichtung (1) mit einer Geschwindigkeit bewegt werden kann, die im wesentlichen mit der Auetrittsgeschwindigkeit des Bandes aus der Düse übereinstimmt.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch ' gekennzeichnet, daß die Düse (20) über die in bekannter Weise absatzweise arbeitende Fördervorrichtung (1) für das Konfekt während der Ruhepausen ihrer Bewegung quer bewegt wird.
- 3. Maischine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Düse (20) in einer im wesentlichen parallel zur Oberfläche der Fördervorrichtung (1) liegenden Bahn bewegt, z. B. in einer wagerechten Ebene (Abb. 8) oder in einem flachen Bogen (Abb. 7).
- 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Düse (20) über die Fördervorrichtung (1) in einer Richtung bewegt, darauf die Fördervorrichtung um einen Schritt fortgeschaltet und dann die Düse (20) wieder quer über die Fördervorrichtung zurückbewegt wird, so daß durch einen vollständigen Hin- und Hergang der Düse (20) Überzugmaterial über die auf dem Förderbande unter der Deckvorrichtung (20) befindlichen Konfektfüllungen gelegt wird.
- 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (20) an dem Ende jedes Hubes über einen Behälter (d) gelangt, aus dem die Überzugmasse zur Düse gedrückt wird, wobei die Masse aus der Düse in den Behälter austritt, während die Fördervorrichtung fortgeschaltet wird.
- 6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Konfekt in von der Fördervorrichtung getragenen g0 Formen (2, Abb. 14, 15) befindet und daß eine Schablone (90, Abb. 5, 6) selbsttätig über die Formen der Reihe nach gelegt wird, die den Formen entspricht, während die die Überzugmasse in Bandform ausgebende Düse (20) auf die Schablone (90, Abb. 19) das Band ablegt, so daß besondere Abdeckungen aus Überzugmasse auf den einzelnen Konfektstücken in den Formen liegenbleiben, wenn die Schablone von ihnen entfernt wird.
- 7. Maschine nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum selbsttätigen Bewegen der Schablone (90) während der absatzweisen Bewegungen der Fördervorrichtung arbeitet, um die Schablone (90) von einer Form (2) abzuheben und sie auf die folgende Form aufzulegen, wobei Mittel f'ioi, Abb. 9) vorgesehen sind, um die Überzugmasse von der Schablone zu entfernen, bevor sie auf die Form aufgelegt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN18994D DE398362C (de) | Maschine zur Herstellung von mit einem UEberzug versehenen, gefuellten Konfektwaren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN18994D DE398362C (de) | Maschine zur Herstellung von mit einem UEberzug versehenen, gefuellten Konfektwaren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE398362C true DE398362C (de) | 1924-07-10 |
Family
ID=7340732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN18994D Expired DE398362C (de) | Maschine zur Herstellung von mit einem UEberzug versehenen, gefuellten Konfektwaren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE398362C (de) |
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0
- DE DEN18994D patent/DE398362C/de not_active Expired
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