DE1964331B2 - Vorrichtung zum Herstellen von Handschuhen aus Latex - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von Handschuhen aus LatexInfo
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Description
40
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Handschuhen aus Latex mit einer gegenüber
den übrigen Teilen des Handschuhs im Manschettenteil verdickten Wand, mit einer oder mehreren
handförmigen Formen, einem Förderer mit Steuereinrichtungen zum Fördern der Formen zu mehreren Bearbeitungsstationen,
einer Einrichtung zum Aufbringen eines konzentrierten flüssigen Gerinnungsmittels auf
die Formen in einer der Bearbeitungsstationen, einer Einrichtung zum Aufbringen eines verdünnten flüssigen
Gerinnungsmittels auf den Handteil der mit den Fingern nach unten angeordneten Formen und einer Einrichtung
zum Aufbringen von flüssigem Latex auf die Formen.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DL-PS 428) werden die einzelnen Handformen zunächst mit
den Fingerspitzen nach unten über ihren gesamten Bereich in ein Bad mit konzentriertem Gerinnungsmittel
eingetaucht, um dann in einer weiteren Bearbeitungsstat'ton
in gleicher Anordnung mit den Fingern nach unten lediglich bis zum Anfang das Manschettenbereichs
in ein Bad mit verdünntem Gerinnungsmittel eingetaucht zu werden, damit sich das zunächst auf die
Gesamtform aufgetragene konzentrierte Gerinnungsmittel im Handbereich wieder verdünnt, Danach wer·
den die Handformen dann in ein Latexbad eingetaucht, wo sich im Manschettenbereich der Handformen wegen der dort noch vorhandenen stärkeren Konzentra
tion des Gerinnungsmittels mehr Latex niederschlägt als im übrigen Bereich der Handformen, wo das Gerinnungsmittel verdünnt wurde. Man erhält damit Gummihandschuhe, die itn Manschettenteil verstärkt sind und
demgegenüber einen dünnwandigen Handteil haben. Die nachträgliche Verdünnung des konzentrierten Gerinnungsmittels ist jedoch für eine gleichmäßige dünnwandige Ausbildung im Handteil der Handschuhe
nachteilig. Bei mit den Fingern nach unten gerichteten Handformen, die in Bäder eintauchen, ist -nan gezwungen,
bei der Anwendung von Gerinnungsmitteln unterschiedlicher Konzentration zuerst das konzentrierte
Gerinnungsmittel auf die gesamte Form aufzutragen und es dann teilweise wieder abzuwaschen.
Es ist auch schon bekannt, die Handformen zur Hersteilung
von Gummihandschuhen beim Durchlauf durch das Tauchbad mit Gerinnungsmittel umzukehren,
damit sie mit den Fingern zuerst sowohl in das Bad eintauchen wie auch das Bad wieda" "Hessen. Danach
werden sie dann mit den Fingern nach oben gerichtet in ein Latexbad eingetaucht und in dieser Anordnung
auch wieder aus dem Bad herausgenommen, so daß der Manschettenteil der Formen am längsten im Latexbad
verbleibt (US-PS 2 683 286). Diese bekannte Vorrichtung ermöglicht jedoch nur die Auftragung eines einzigen
Gerinnungsmittels von einer Konzentration, weswegen im Latex'iad nur eine mehr oder weniger einheitliche
Abscheidung auf den Handformen erfolgt. Durch das längere Verbleiben der Manschettenteile der
Handformen in· Latexbad erreicht man zwar eine etwas
dickwandigere Ausbildung der Manschettenteile der Handschuhe, für die gleichzeitige Ausbildung eines
besonders festen Manschettenteils sowie eines sehr dünnwandigen, gleichmäßigen Handteils ist eine derartige
Vorrichtung jedoch nicht geeignet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art in der
Richtung zu verbessern, daß damit Handschuhe mit einem besonders ebenmäßigen dünnwandigen Handteil
und einem verstärkten Manschettenteil gefertigt werden können, indem auf die entsprechenden Zonen der
Handformen getrennt konzentriertes bzw. verdünntes Gerinnungsmittel unmittelbar aufgetragen wird.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung dadurch gelöst, daß innerhalb der Bearbeitungsstation
mit der Einrichtung zum Aufbringen des konzentrierten flüssigen Gerinnungsmittels eine Einrichtung
zum Wenden der Formen in eine mit den Fingern nach oben gerichtete Lage angeordnet ist.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt darin, daß das konzentrierte Gerinnungsmittel
in aufrechter Lage der Handformen nur auf deren Manschettenteile aufgetragen werden kann, ohne
daß es auf den Handteil der Formen verläuft. Im nachfolgenden Arbeitsgang kann dann das verdünnte Gerinnungsmittel
unmittelbar auf die übrigen Teile der Handformen aufgebracht werden, wobei entsprechend
der leicht vorbestimmbaren Konzentrationen der Gerinnungsmittel sich im Latexbad gleichmäßige dünnwandige
Und dickwandige Niederschläge ergeben.
Vorteilhaft besteht bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung
die Einrichtung zum Aufbringen des konzentrierten flüssigen Gerinnungsmittels aus mindestens
einer auf die Manschettenteile der Formen gerichteten Düse.
Dabei ist ferner vorteilhaft, wenn die Düse bzw. Düsen längs einer Reihe von mehreren Formen hin und
her bewegbar sind.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn die Formen in Ihrer aufrechten Anordnung drehbar sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert.
In den Zeichnungen, die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung nach der Erfindung zeigen, ist
F i g. 1 eine schematische Darstellung, wobei zwecks Klarheit Teile weggelassen sind,
F i g. 2 eine schaubildliche Darstellung eines Teiles eines Tragwerkes fttr Formen der Vorrichtung gemäß
F i g. 1 in vergrößerter Darstellung,
F i g. 3 eine schematische Darstellung einer Form in aufrechter Stellung, wobei die Finger zur Aufbringung
eines konzentrierten Gerinnungsmittels auf den Manschettenteil der Form nach oben gekehrt sind,
F i g. 4 eine schematische Darstellung der Form gemäß
F i g. 3 in umgekehrter Stellung, wobei die Finger nach unten gerichtet und in ein Bad eines verdünnten,
auf den Handteil der Form aufzubringenden Gerinnungsmittels eingetaucht sind,
F i g. 5 eine schematische Darstellung der Form gemäß F i g. 3 und 4 in umgekehrter Stellung, wobei die
Finger nach unten gerichtet und in ein Late ;bad eingetaucht
sind, um Latex auf den gesamten handschuhbildenden Teil der Form aufzubringen,
F i g. 6 einen Längsschnitt durch einen mit der Vorrichtung hergestellten Handschuh auf seiner Form.
Wie aus den F i g. 1 und 2 ersichtlich, weist die Vorrichtung eine Fördereinrichtung mit zwei parallelen,
endlosen Förderketten 1 auf, von denen jede um zwei mit Abstand voneinander angeordnete Kettenkränze
(nicht dargestellt) läuft und zwischen den Kettenkranzen von einer Schiene 2 gehalten wird. An einem Ende
der Bahn der Förderketten 1 sind die entsprechenden Kettenkränze auf einer gemeinsamen Welle gelagert,
die in Drehrichtung versetzt werden kann, um die Förderketten 1 anzutreiben. Die Förderketten 1 tragen
zwischen sich mehrere, in Längsrichtung mit Abstand voneinander angeordnete Tragwerke 3 für handförmige
Formen 5.
Jedes Tragwerk 3 weist zwei Träger 4 aus Aluminium auf, an denen jeweils mehrere der Formen 5 in
einer Reihe angebracht sind, wobei die Manschettenteile der Formen 5 am jeweiligen Träger 4 befestigt sind.
Die zwei Träger 4 sind jeweils an ihren entgegengesetzten
Enden an zwei mit Abstand voneinander angeordneten Konsolen 6 befestigt, die an einem rohrförmigen
Querelement 7 angebracht sind. Das Querelement 7 ist drehbar auf ^iner Welle 8 mit rundem Querschnitt
gelagert, welche mit ihren beiden Enden starr an den un;eren Enden von Haltern 9 befestigt sind, welche
wiederum mit ihren oberen Enden mit den Förderketten 1 verbolzt sind. Es ist beachtenswert, daß jede
Welle 8 in Querrichtung zwischen den Förderketten 1 gelagert ist und von den Förderkelten 1 vorwärts bewegt
wird, wenn diese sich in Längsrichtung bewegen. Bei ihrer Vorwärtsbewegung nimmt die Welle 8 das
Querelement 7, die Träger 4 und die Formen 5 des Tragwerks 3 mit. Die Halter 9 sind nahe an den inneren
Rändern der Schienen 2 angeordnet und fuhren die
Förderketten 1 in ihrer Lage auf den Schienen 2.
Jedes Tragwerk 3 wird mit den Förderketten 1 von einer ersten Bearbeitungsstation A über eine zweite
Beafbeitungsstation β zu einer dritten Bearbeitungsitation C transportier«. Außerdem dreht sich jedes Tragwerk 3 von einer aufrechten Stellung, bei der die Fineer der Formen 5 ηη<Ή oben gerichtet sind, bis in eine
umgekehrte Stellung, bei der die Finger der Formen 5 nach unten gerichtet sind, um seine Welle 8, Eine
Steuereinrichtung, die weiter unten eingehend beschrieben wird, halt jedes Tragwerk 3 an der ersten,
BearbeHungsstation Λ in aufrechter Stellung und an
der zweiten sowie der dritten Bearbeitungsstation B, C gemäß F i g. 1 in umgekehrter Stellung.
Die Steuereinrichtung weist zwei Führungsrollen 10 auf, die am rohrförmigen Querelement 7 jedes Tragwerkes
3 angeordnet sind.
Wie aus Fig.2 ersichtlich ist, ist ein Träger Il an
einem Ende des rohrförmigen Querelements 7 befestigt. An diesem Träger 11 sind die Führungr.rollen 10
in Längsrichtung der Förderketten 1 mit Abstand voneinander gelagert. Die Drehachsen der Führungsrollen
10 liegen in der gleichen horizontalen Ebene wie die Drehachse des Querelements 7. Die Führungsrollen 10
stehen mit einer Führungsschiene 12 in Berührung und verhindern, daß sich das Tragwerk 3 um seine Welle 8
dreht, wodurch die Formen 5 an der Bearbeitungsstalion A und über einen bestimmten Abschnitt ihrer Bahn
von dieser in Richtung der Bearbeitungsstation B in aufrechter Stellung gehalten wt;Jen.
Die Steuereinrichtung weist außerdem ein Zahnrad 13 auf, das an dem den Führungsrollen 10 entgegengesetzten
Ende an dem rohrförmigen Querelement 7 jedes Tragwerks 3 angebracht ist. Wenn sich die Tragwerke
3 mit den Förderketten 1 vorwärts bewegen, kämmen die Zahnräder 13 an dein rohrförmigen Querlemenien
7 der verschiedenen Tragwerke 3 mit ortsfesten Zahnstangen 14, die sich längs der Bahn der Zahnräder
13 erstrecken. Die Zahnstangen 14 haben eine Länge, die gerade ausreicht, um die Tragwerke 3 um
180' zudrehen.
Die Führungsschiene 12 ist in ihrer Längsrichtung in Abständen durch Aussparungen 15 so unterbrochen,
daß sich die vordere Führungsrolle 10 beim Eingriff zwischen dem Zahnrad 13 eines Tragwerkes 3 und
einer Zahnstange 14 durch die Aussparung 15 nach unten bewegt, damit sich das Tragwerk 3 aui Grund des
Eingriffs zwischen dem Zahnrad 13 und der Zahnstange 14 um seine Welle 8 drehen kann. Jede Aussparung
15 der Führungsschiene 12 ist so lang, daß die Führungsrolle 10, die dort vorn liegt, mit der oberen Oberfläche
der Führungsschiene 12 an der abgelegenen Seite der Aussparung 15 in Berührung kommt, wenn sich
das Zahnrad 13 gerade aus der Zahnstange 14 herausbewegt. Die hintere Führungsrolle 10 läuft danach auf
die obere Oberfläche der Führungsschiene 12, wenn die Förderketten 1 ihre Vorwärtsbewegung fortsetzen. Es
ist zu beachten, daß die Führungsrollen 10, wenn sie beide mit der Führungsschiene 12 wieder in Berührung
. tehen, eine Drehu.ig des Tragwerkes 3 um die Welle 8
verhindern, bis die nächste Zahnstange 14 und die Aussparung 15 tier Führungsschiene 12 erreicht werden.
Wenn mehrere Zahnstangen 14 und Aussparungen 15 längs der Förderketten 1 verteilt sind, kann jedes Tragwerk
3 je mch Bedarf an verschiedenen Stellen der Bahn der Förderketten 1 in aufrechter oder umgekehrter
Stellung gehalten werden.
An der Bearbeitungsstation A sind für jede Reihe
von Formen 5 zwei seitlich mit Abstand angeordnete Zuleitungen 16 für ein konzentriertes Gerinnungsmittel
vorgesehen. Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, sind die bei*
den doppelten Zuleitungen 16 an einem Schlitten 17 angebracht, der durch pneumatische Betätigung in
Querrichtung der Förderketten t so hin und her bewegt werden kann, daß die doppelten Zuleitungen 16
jeweils über ihre Reihe von einem Ende bis zum anderen auf den gegenüberliegenden Seiten hin und her bewegt werden können, wenn sich die Formen 5 in der
Bearbeitungsstation A in einer aufrechten Stellung befinden. Die Zuleitungen 16 weisen an ihren Enden Düsen 16a auf, die den Mansehettenteilen Sa der Formen S
zugekehrt sind und sich an den Mansehettenteilen 5a
aufeinanderfolgender Formen 5 vorbei bewegen, wenn sich die Zuleitungen 16 hin und her bewegen, so daß
Strahlen konzentrierten Gerinnungsmittels von entgegengesetzten Seiten der Formen 5 gegen die Manschettenteile Se gerichtet werden. Hierdurch wird gewährleistet, daß der Manschettenteil 5a jeder Form 5 in
angemessener Weise mit konzentriertem Gerinnungsmittel beschichtet wird.
Ein ortsfester Behälter 18 für konzentriertes Gerinnungsmittel ist unterhalb der mit konzentriertem Gerinnungsmittel zu beschickenden Formen 5 an der
Bearbeitungsstation A angeordnet, so daß er konzentriertes Gerinnungsmittel, das von den Formen 5 abtropft, auffängt. Das konzentrierte Gerinnungsmittel
kann vom Behälter 18 zu den Zuleitungen 16 gefördert werden.
An der Bearbeitungsstation B ist ein Behälter 19 für ein verdünntes Gerinnungsmittelbad angeordnet. Der
Behälter 19 ist an einer hydraulischen Hubvorrichtung 20 angebracht, die den Behälter 19 für eine bestimmte
Zeit anhebt, um die Handteile 56 der Formen 5 des
Tragwerkes 3 an der Bearbeitungsstation ßin verdünntes Gerinnungsmittel einzutauchen.
An der Bearbeitungsstation Γ ist ein Behälter 21. der
ein Latexbad enthält, angeordnet. Der Behälter 21 ist an einer hydraulischen Hubvorrichtung 22 angebracht,
die den Behälter 21 für einen bestimmten Zeitraum anhebt, um alle handschuhformenden Teile der Formen 5
eines Tragwerkes 3 in den Latex zu tauchen.
Weitere Stationen, beispielsweise zum Trocknen. Reinigen usw, können gegenüber den Bearbeitungsstationen A. B und C vorgesehen sein. So können beispielsweise Trockenstationen zwischen den Bearbeitungsstationen A und B und B und C vorgesehen sein.
Trocken- und Reinigungsstationen können hinter der Bearbeitungsstation C vorgesehen sein. Die Fördereinrichtung kann mit ihrem oberen Kettentrum eine Trokken- und Vulkanisierstation (nicht dargestellt) durchlaufen.
Die Arbeit der Vorrichtung kann gesteuert werden. So kann die Vorrichtung derart angeordnet sein, daß
zein Schluß eines Arbeitsspieles fertige und wlkanisierte Handschuhe von den Formen 5 eines an einer
Abstreifstation liegenden Tragwerkes 3 abgestreift werden können.
Nach dem Abstreifen der Handschuhe wird die For
dereinrichtung von der Bedienungsperson wieder in Gang gesetzt Dann hält die Fördereinrichtung automatisch an aufeinanderfolgenden Stellen, so daß die
verschiedenen Tragwerke 3 an den Förderketten 1 an den verschiedenen Bearbeitungsstationen A, B. C. beispielsweise an den Zuleitungen 16 für konzentriertes
Gerinnungsmittel an der Bearbeitungsstation A dem Behälter 19 für verdünntes Gerinnungsmittel an der
Bearbeitungsstation B und an dem Behälter 21 für Latex an der Bearbeitungsstation C ordnungsgemäß in
Stellung gebracht werden. Die Tragwerke 3 sind mit gleichem Abstand über die Förderketten 1 verteilt, und
die verschiedenen Bearbeitungsstationen A. B. C sind mit Abständen voneinander angeordnet, die ein Gleiches oder ein Mehrfaches der Teilung zwischen be
nachbarten Tragwerken 3 betragen, so daß die Tragwerke 3 für aufeinanderfolgende Arbeitsgänge genau
über die Bahn der Förderketten I verteilt sind.
Die Anordnung höhenbewegbarer Tauchbehälter
S wie des Behälters 19 für verdünntes Gerinnungsmittel an der Bearbeitungsstation B und des Behälters 21 für
Latex an der Bearbeitungsstation Ckann derart getroffen sein, daß sich dUfse Behälter 19. 21 mittels der hydraulischen Hubvorrichtungen 20 und 22 automatisch
ίο anheben lassen, sobald die Fördereinrichtung anhält.
Die Dauer des Stillstandes der Behälter 19. 2 t am oberen Ende ihres Hubes, welcher zur Erzielung der erforderlichen Tauchtiefen vorzugsweise variabel ist. kann
durch elektrische Zeitgeber gesteuert werden. Durch
ts elektrische und/oder pneumatische Kopplung kann die
nicht vorwärts bewegen kann, bis alle Behälter 19. 21
sich in ihrer zurückgezogenen Ruhestellung befinden.
ίο men 5 jedes Tragweirkes 3 nacheinander von der Bearbeitungsstation A über die Bearbeitungsstation B zur
Bearbeitungsstation C An der Bearbeitungsstation A sind die Formen 5 in aufrechter Stellung angeordnet,
bei der die Finger nach oben gekehrt sind und Strahlen
Konzentrierten Gerinnungsmittels durch die Düsen 16a
der Zuleitungen 16 gegen den Manschettenteil 5a jeder Form 5 gerichtet werden.
Wie in F i g. 3 dargestellt ist. wird eine Schicht konzentrierten Gerinnungsmittels mit einem glatten Rand
23 erzielt. Die Intensität der Strahlen des konzentrier ten Gerinnungsmittels kann durch ein in jede Zuleitung
16 eingeschaltetes Ventil gesteuert werden, um einen möglichst glatten Rand 23 zu erzielen.
gekehrt sind, kann kein konzentriertes Gerinnungsmittel beim Aufbringen über die Handteile 5b laufen.
Eine gewisse Menge des konzentrierten Gerinnungsmittels läuft nach unten auf die Träger 4. die Querelemente 7 und andere zugeordnete Teile und bleibt an
ihnen haften. Dies ist jedoch unproblematisch, da jedes Tragwerk 3 wiederholt verwendet wird und jedesmal
konzentriertes Gerinnungsmittel auf seine Teile gelangt, wobei anhaftendes Gerinnungsmittel aufgelöst
und von den Teilen des Tragwerkes abgewaschen wird.
Es können Schirme (nicht dargestellt) vorgesehen sein. die benachbarte Teile wie die Zahn ader 13 und die
Führungsrollen 10 schützen. Konzentriertes Gerinnungsmittel, das vom Tragwerk 3 abtropft und/oder
vom Tragwerk 3 abgewaschen wird» filh in den Behäl
ter 18 und wird wieder verwendet. Der Abfall ist mini
mal.
An der Bearbeitungsstation B wird auf den Handteil
56 jeder Form S des Tragwerkes 3 verdünntes Gerin nungsmittel aufgebracht, indem alle Fmgerteile dei
SS Form S nach unten in ein Bad 24 des verdünnten Gerin
mmgsmittels im Behälter 19 bis zu einer Stelle einge
führt werden, die gerade über dem Rand 23 der an Manschettenteil 5a vorgesehenen Schicht des konzen
trierten Gcrinnungsmittels liegt, was aus Fig.4 er
sichtlich ist
An der Bearbeiiungsstation C wird auf den gesamtei
handschuhbildenden Teil der Formen 5 eines Tragwer kes 3 Latex aufgebracht, mdem alle Fmgerteile de
Formen 5 nach unten bis zu der fur einen Handschu
6s erforderlichen Länge in ein im Behälter 2t enthaltene
Latexbad 25 eingeführt wird, was aus F i g. 5 ersichtJic ist. Auf dem mit konzentriertem Gerinnungsmittel bf
schichteten Manschettenteil 5a jeder Form gerinnt ein
dickere Latexschicht als auf dem Handteil 5b, der mit verdünntem Gerinnungsmittel beschichtet ist. Dies ist
aus F i g. 6 ersichtlich.
Es wurde festgestellt, daß beim Arbeiten mit den vorstehend im Zusammenhang mit den F i g. 3 bis 6 beschriebenen
Bearbeitungsstationen A, B, C ein Operationshandschuh erzielt werden kann, der an den Fingerund·
Handflächenteilen eine relativ geringe Dicke und •m Manschettenteil eine relativ große Dicke hat. Es
wurde festgestellt, daß die Wand der Finger des Hand
schuhes, da diese gemäß F i g. 5 zuerst in das Latexbad eintreten und zuletzt aus ihm herausgenommen wer-
den, ein wenig dicker als die Wand des Handflächenteiles
ist. Ein Operationshandschuh mit einer Wanddicke von 0,19 mm an den Fingern 5c, einer ein wenig kleineren
Wanddicke am Handflächenteil und einer Wanddicke von 0,57 mm am offenen Ende des Manschetten
teiles 5a wurde unter Verwendung einer 43%igen Kai· ziumnitratlösung als konzentriertes Gerinnungsmitte
und einer 8,6%igen Kalziumnitratlösung als verdünnte; Gerinnungsmittel bei einem auf 40% Trockenkau
tschukgehalt festgelegten Latex hergestellt. Ein derarti ger Handschuh besitzt alle erforderlichen Wanddicken
eigenschaften eines Operationshandschuhes.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409584/
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Herstellen von Handschuhen «us Uatex mit einer gegenüber den übrigen Teilen
#es Handschuhs am Manschettenteil verdickten
yfwid, mit einer oder mehreren bandförmigen Formen, einem Förderer mit Steuereinrichtungen zum
Fördern der Formen zu mehreren Bearbeitungsstationen, einer Einrichtung zum Aufbringen eines jo
konzentrischen flüssigen Gerinnungsmittels auf die Formen in einer der Bearbeitungsstationen, einer
Einrichtung zum Aufbringen in einer der Bearbeitungsstationen, einer Einrichtung zum Aufbringen
eines verdünnten flüssigen Gerinnungsmittels auf den Handteil der mit den Fingern nach unten angeordneten Formen und einer Einrichtung zum Aufbringen von flüssigem Latex auf die Formen, d a -durch
gekennzeichnet, daß innerhalb der Bearbeitunpsstation (A) mit der Einrichtung zum
Aufbringe« des konzentrierten flüssigen Gerinnungsmittels eine Einrichtung zum Wenden der
Formen (5) in eine mit den Fingern nach oben gerichtete Lage angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (16) zum Aufbringen
des konzentrischen flüssigen Gerinnungsmittels aus mindestens einer auf die Manschettenteile (5a) der
Formen (5) gerichteten Düse (16a) besteht
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daii die Düse bzw. Düsen (16a) längs einer
Reihe von mehreren Formpn (5) hin und her bewegbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspr.-ch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Formen (5) in ihrer aufrechten Anordnung drehbar sind.
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