DE1257073B - Teigformapparat - Google Patents
TeigformapparatInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C7/00—Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading
- A21C7/04—Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading with moulding cups
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A 21 c
Deutsche Kl.: 2b-8/01
Nummer: 1 257 073
Aktenzeichen: B 80233III/2 b
Anmeldetag: 22. Januar 1965
Aüslegetag: 28. Dezember 1967
Die Erfindung betrifft einen Teigformapparat mit mehreren zum Rundwirken dienenden kreisenden
Formmitteln oberhalb einer schrittweise bewegbaren Fördereinrichtung Und einer Rutsche zum Zuführen
von Teigstücken zu den Formmitteln von einem hochliegenden Teigteiler.
Die Teigformung wird im Falle der Herstellung von Brötchen beispielsweise gewöhnlich in Apparaten
durchgeführt, die ein schrittweise bewegtes Förderband aufweisen, auf dein Querreihen von Teigstücken,
die von einem hochgelegenen Teigteiler übernommen sind, nacheinander durch eine Anzahl von
Formstationen geführt werden. In diesen werden die Teigstücke mit Hilfe kreisender Formringe oder
Formbecher einer gewünschten Formung unterworfen, wobei während der Formzeiten der Förderer
stillsteht. Die Teigstücke werden bei jeder schrittweisen Förderbewegung von Formstation zu Formstation weiterbewegt. Während dieser Bewegung sind
die kreisenden Formmittel vollständig von den Teigstücken abgehoben.
Bei diesen Teigformapparaten ist eine Rutsche zum Zuführen der Teigstücke von dem Teigteilef zu
den kreisenden Forrnmitteln vorgesehen, welche Rutsche mit den Formmitteln verbunden ist, so daß
sie sich mit diesen auf und ab bewegen und mit diesen kreisen kann. Während des Ausstoßens der Teigstücke
aus dem hochgelegenen Teigteiler werden Rutsche und Formmittel in Richtung auf den schrittweise
bewegten Förderer abgesenkt und ihre kreisende Bewegung unterbrochen. Diese beginnt erst,
wenn die Rutsche und die Formmittel ihre tiefste Stellung erreicht haben. Nach ausreichender Formung
wird die kreisende Bewegung der Formmittei beendet, worauf die Formmittel und die Rutsche
angehoben werden, damit die Teigstücke mit Hilfe des Förderers zur nächsten Formstation weiterbewegt
werden können. Nach diesem Förderschritt wird eine nächste Reihe von Teigstücken vom Teigteiler auf
den Förderer abgelegt, worauf sich der oben erläuterte Vorgang wiederholt.
Es hat sich gezeigt, daß in den bekannten Apparaten Teigstücke dazu neigen, an der Rutsche festzukleben,
mit der Folge, daß sie nicht genau in den Bereich der kreisenden Formmittel gelangen. Es ist
Aufgabe der Erfindung, die Überführung der Teigstücke von dem hochgelegenen Teigteiler zu den
Formmitteln sicherer als bisher zu gestalten und ein Festkleben der Teigstücke an der Rutsche und damit
ein ungenaues Ablegen der Teigstücke zu verhindern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rutsche in an sich bekannter Weise von
Teigformapparat
Anmelder:
Baker Perkins Limited,
Peterborough, Northamptonshire
(Großbritannien)
Vertreter:
Dipl.-Ifig. F. Thieleke, Dr.-Ing. R. Döring
und Dr. J. Fricke, Patentanwälte,
München 2, Josephspitalstr. 7
und Dr. J. Fricke, Patentanwälte,
München 2, Josephspitalstr. 7
Als Erfinder benannt:
Thomas Gerald Burton,
Arnold Stephensons
Peterborough, Northamptonshire
(Großbritannien)
Thomas Gerald Burton,
Arnold Stephensons
Peterborough, Northamptonshire
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 22. Januar 1964 (2740)
den Formmitteln getrennt angetrieben ist und mit Hilfe einer Antriebseinrichtung in ihrer Ebene vibrationsartig
bewegbar ist.
Die Trennung der Formmittel von der Rutsche ist an sich bei einer Teigformmaschine bekannt, bei
der die Teigstücke einem Langwirkvorgang unterworfen werden. Hierbei werden die Teigstücke von
einem hochgelegenen Teigteiler über einen als Fühlglied dienenden Anschlagtisch auf ein Langwirkertuch
abgelegt. Dieses Langwirkertuch bewegt die Teigstücke kontinuierlich in Förderrichtung durch
Walzen und endlose Wirktücher des Langwirkers hindurch. Hierbei werden die Teigstücke auf die richtige
Länge für das Backen ausgewalzt, wobei sie eine genaue zylindrische Form ohne jede Naht erhalten.
Bei dieser bekannten Teigformmaschine kommt es überhaupt nicht darauf an, ob die einzelnen Teigstücke
auf dem Langwirkertuch in genau vorbestimmten gegenseitigen Abständen und in genauer seitlicher
Ausrichtung abgelegt werden, da sie unabhängig von ihrer Lage in jedem Fall in den Wirkungsbereich
der Langwirker-Formelemente gelangen. Die Schwierigkeiten, die beim Rundwirken bezüglich der
genauen Ausrichtung der Teigstücke und der kreisen-
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den Formmittel bestehen, treten bei dieser bekannten Maschine überhaupt nicht auf. Es ist daher auch
selbstverständlich, daß bei dieser bekannten Maschine der als Fühlglied dienende Anschlagtisch, der
eine Rutsche für die Teigstücke bildet, mit den Langwirkerformmitteln nicht verbunden ist. Auch kann
die Neigung des Anschlagtisches verändert werden, um die Länge des Teigabschnittes, der aus dem
Mund des Teigteilers austritt, verändern zu können. Während des Betriebes ist der Anschlagtisch jedoch
in seiner Neigung festgelegt.
Bei dem Teigformapparat gemäß der Erfindung wird jedoch durch die Trennung der Rutsche von den
Formmitteln erreicht, daß diese Teile unabhängig voneinander bewegt werden können, so daß nach
dem weiteren Merkmal der Erfindung die Rutsche in ihrer Ebene vibrationsartig bewegt werden kann.
Durch die vibrationsartigen Bewegungen wird gewährleistet, daß die Bewegung der Teigstücke von
dem hochgelegenen Teigteiler auf die schrittweise bewegte Fördereinrichtung ohne jede Behinderung
erfolgt und ohne daß die Gefahr besteht, daß die Teigstücke an der Rutsche festkleben, so daß sie nicht
genau in dem gewünschten Zeitpunkt und in der gewünschten Stellung auf den Förderer gelangen. Die
Translationsbewegungen während der Vibrationen der Rutsche können sehr klein sein und liegen vorzugsweise
zwischen 3,5 und 7 mm, wobei die Schwingungszahl etwa 600 bis 650 Schwingungen
pro Minute beträgt.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Rutsche in eine Anzahl sich längs erstreckender Taschen
unterteilt ist und wenn ihrem unteren Ende ein Austragmittel zum gleichzeitigen Austragen je einer Reihe
von Teigstücken aus der Rutsche zwecks genauer Ausrichtung der Stücke in der Reihe zugeordnet ist.
Als Austragmittel können zweckmäßigerweise am unteren Ende der Rutsche angeordnete Walzen dienen,
die sich nur während der Bewegung des Förderers drehen, derart, daß Teigstücke einer Reihe gleichzeitig
aus der Rutsche zwischen der Oberfläche der Walzen und der Oberfläche des Förderers herausgequetscht
werden. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß die Teigstücke trotz der unabhängigen
Bewegung von Rutsche und Formmitteln genau an den gewünschten Stellen abgelegt werden, in denen
die Teigstücke während der schrittweisen Bewegung des Förderers unter die kreisenden Formmittel gebracht
werden.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. In dieser ist
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines Teigformapparates für die Herstellung von Brötchen
od. dgl.,
F i g. 2 eine Teilseitenansicht des neuen Apparates mit dem Antriebsmechanismus für dessen verschiedene
Komponenten und
F i g. 3 ein Schnitt längs der Linie III-III der
Fig. 2.
Die Zeichnung zeigt einen Teigformapparat, der sich für die Herstellung von Brötchen od. dgl. aus
Teigen im weiten Bereich unterschiedlicher Konsistenz eignet. Der Apparat besteht aus einem Teigteiler
1, der oberhalb eines endlosen schrittweise bewegten Förderbandes 2 angeordnet ist, vor einer vibrierenden
Rutsche 3, die Querreihen der abgeteilten Teigstücke vom Teigteiler an eine Empfangsstation 4
des Förderbandes leitet, und einem kreisenden Rahmengestell 5, das in einigem Abstand von der Aufnahmestation
4 das Förderband 2 überlagert und längseinstellbare Querreihen von Formringen oder
-bechern od. dgl. trägt, von denen jede Reihe eine Formstation bildet.
Der Teigteiler 1, der z. B. der nockenbetriebenen Bauart sein kann, weist eine Reihe dicht nebeneinander
angeordneter Auslaßtaschen 6 auf, die Teigstücke senkrecht nach unten auf die Vibrationsrutsche 3 ausstoßen. Das Nockenhebelwerk des Teigteilers
steht antriebsmäßig sowohl mit dem Förderband-Antriebsmechanismus als auch mit einem noch
zu beschreibenden Mechanismus zum Heben und Senken des Formrahmengestelles 5 in Bewegungszusammenhang, so daß die Arbeit der verschiedenen
Komponenten des Apparates koordiniert werden kann.
Die Vibrationsrutsche 3 ist geneigt angeordnet, obgleich sie auch senkrecht stehen könnte; sie besitzt
einen kanalartigen Querschnitt und ist oben und unten sowie nach vorn offen. Sie ist quer in Fächer 7 eingeteilt,
die vom Einlaß zum Auslaß auseinanderlaufen, so daß der Abstand zwischen den Teigstücken
innerhalb einer vom Teigteiler aufgenommenen Querreihe sich auf der Rutsche entsprechend vergrößert
und am Ende genau dem Abstand der Formringe oder -becher od. dgl. des Rahmengestelles 5 entspricht.
Die Rutsche 3 wird an ihren Seiten schwenkbar in gelenkigen Armen 8 α und 8 b getragen, von denen der eine, z. B. 8 b, durch eine Stange 9, einen Hebelarm 11 und einen Exzenterantriebsmechanismus 10 mit einem Elektromotor 12 in getrieblicher Verbindung steht, der ständig umläuft, zwecks Erzeugung einer seitlichen Vibration der Rutsche 3. Nahe der unteren Frontöffnung der Rutsche ist ein wenig oberhalb der Förderbandfläche ein Austragmittel in Form einer filzüberzogenen Walze 13 angeordnet, die mit dem Förderer durch einen Kettentrieb 14 und Zahnräder 15 und 16 getrieblich verbunden ist. Das Zahnrad 16 wird von der Förderbandumkehrrolle 17 getragen, so daß die Walze 13 nur während der Förderschritte des Förderers 2 gedreht wird. Die Achse der Walze 13 erstreckt sich quer zur Bewegungsbahn des Förderers, und die Anordnung ist so, daß bei der Bewegung des Förderers und der Drehung der Walze 13 eine Querreihe von Teigstücken aus der Rutsche 3 in genauer Querfluchtung auf das Förderband durch den Kniff zwischen Walze und Oberfläche des Förderers abgegeben wird, wobei die nächstfolgende Reihe vom Teigteiler 1 ausgestoßen wird (der Förderer und folglich der Walzenantriebsmechanismus werden durch den Teigteiler-Nockentrieb gesteuert). Die Quetschwirkung der Walze 13 drückt außerdem die Teigstücke auf dem Förderband fest und beugt damit ihrer Relativbewegung zum Förderband vor dem Erreichen des Formgestelles vor und sichert so eine Zuführung der genau ausgerichteten Reihe an die erste Formstation.
Die Rutsche 3 wird an ihren Seiten schwenkbar in gelenkigen Armen 8 α und 8 b getragen, von denen der eine, z. B. 8 b, durch eine Stange 9, einen Hebelarm 11 und einen Exzenterantriebsmechanismus 10 mit einem Elektromotor 12 in getrieblicher Verbindung steht, der ständig umläuft, zwecks Erzeugung einer seitlichen Vibration der Rutsche 3. Nahe der unteren Frontöffnung der Rutsche ist ein wenig oberhalb der Förderbandfläche ein Austragmittel in Form einer filzüberzogenen Walze 13 angeordnet, die mit dem Förderer durch einen Kettentrieb 14 und Zahnräder 15 und 16 getrieblich verbunden ist. Das Zahnrad 16 wird von der Förderbandumkehrrolle 17 getragen, so daß die Walze 13 nur während der Förderschritte des Förderers 2 gedreht wird. Die Achse der Walze 13 erstreckt sich quer zur Bewegungsbahn des Förderers, und die Anordnung ist so, daß bei der Bewegung des Förderers und der Drehung der Walze 13 eine Querreihe von Teigstücken aus der Rutsche 3 in genauer Querfluchtung auf das Förderband durch den Kniff zwischen Walze und Oberfläche des Förderers abgegeben wird, wobei die nächstfolgende Reihe vom Teigteiler 1 ausgestoßen wird (der Förderer und folglich der Walzenantriebsmechanismus werden durch den Teigteiler-Nockentrieb gesteuert). Die Quetschwirkung der Walze 13 drückt außerdem die Teigstücke auf dem Förderband fest und beugt damit ihrer Relativbewegung zum Förderband vor dem Erreichen des Formgestelles vor und sichert so eine Zuführung der genau ausgerichteten Reihe an die erste Formstation.
Das Förderband 2 wird von einem nicht dargestellten Nocken auf der Teigteiler-Nockenwelle durch
einen winkelförmigen Nockenstößel 18 über eine Stange 19 angetrieben, deren entgegengesetztes Ende
einen auf der Achse 21 einer der Umkehrrollen des Förderbandes angeordneten Ratschen- oder dergleichen
Mechanismus 20 betätigt. Über einem Teil des Fördertrums des Förderbandes 2 befindet sich
das Formgestell 5, das aus einem Paar Längsträgern
22, je einen auf jeder Seite des Förderers besteht und von denen jeder auf zwei im Abstand zueinander angeordneten
senkrechten Stützen 23 und 24 drehbar abgestützt ist. Diese Stützen 23 und 24 sind betrieblich
miteinander verbunden und können zum Zweck des Anhebens und Absenkens des Rahmengestelles 5
mittels der Winkelhebel 25 und 26 angehoben und abgesenkt werden. Letztere sind mit einem gemeinsamen
Betätigungsglied 27 durch die Stangen 28 und 29 verbunden. Das Glied 27 selber wird durch eine
Stange 30 und einen Winkelstößel 31 von einem Nocken des Teigteilers 1 gesteuert. Die Anordnung
ist so getroffen, daß das Rahmengestell 5 angehoben ist, wenn der Förderer sich bewegt, damit die Teigstücke
von einer Station zur anderen gelangen können und dann abgesenkt wird. Außerdem ist ein
Mechanismus vorgesehen für die Durchführung des Formens im Stillstand des Förderers, der das Rahmengestell
5, wenn es abgesenkt ist, in eine kreisende Bewegung versetzt und diese Bewegung beendet, sobald
das Rahmengestell 5 angehoben wird. Für diesen Zweck werden die Stützen 23 und 24 mittels der
Achsen 32 und 33 über Zahnradgetriebe 34 und 35 und eine Getriebewelle 36 und einem ständig umlaufenden
Motor 37 kontinuierlich gedreht. Hierdurch werden die Achsen der Lagerzapfen 38 und 39,
auf denen die Längsträger 22 auf den Stützen 23 und 24 drehbar sind, aus dem Zentrum der Drehung der
Stützen herausgerückt, wenn sie herabgesenkt werden (zwecks Herbeiführung ihres Kreisens) und in die
Drehachse der Stützen zentriert, wenn sie angehoben werden, und zwar in an sich bekannter Weise durch
ein Winkelgetriebe 40 und 41. Der Antriebsmechanismus für das kreisende Rahmengestell 5 ist an sich
bekannt und bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
Die Längsträger 22 sind durch eine Anzahl von Traversen 42 miteinander verbunden, von denen jede
eine der Anzahl und dem Abstand in einer Querreihe liegender Teigstücke entsprechende Anzahl und
im Abstand voneinander angeordneter Formringe bzw. -becher 43 od. dgl. aufweist. Die Traversen 42
sind abnehmbar und in ihrer Stellung längs den Längsträgern 22 einstellbar, so daß die Anzahl der
Förderstücke zwischen aufeinanderfolgenden Formstationen veränderbar und einstellbar ist und die Anzahl
der Formstationen entsprechend geändert werden kann. Für diesen Zweck haben die Längsträger
22 eine Reihe von Befestigungspunkten 44 für die Traversen 42. Natürlich muß der Abstand aufeinanderfolgender
Formstationen jeweils ein Mehrfaches des Abstandes sein, den ein Förderschritt überdeckt,
und muß die die erste Formstation bildende Traverse im entsprechend gleichen Abstand von der
Aufnahmestation, d. h. dem Rutschenauslaß, angeordnet sein, bis auf ein kleines verlorenes Maß, das
verlorengeht, während die erste Traverse auf die Teigstücke auf dem Förderband herabbewegt wird.
Die Vorrichtung kann mit Vorteil für die verschiedensten Teigsorten Anwendung finden, wobei
es einerseits erwünscht ist, eine Verzögerungsperiode für den Teig, in der er sich erholt, zwischen zwei
Formstationen vorzusehen, indem zwischen den Traversen ein Abstand mit zwei oder mehr dazwischenliegenden
unwirksamen Förderschritten gewählt wird. Dagegen werden für die Formung andererseits, bei
dem eine Erholung zwischen den Formstationen unnötig ist, die Traversen im Abstand eines Förderschrittintervalls
zueinander angeordnet, daß die Unterbringung einer größeren Anzahl von Traversen
(Formstationen) in dem Rahmengestell 5 ermöglicht ist. Dies wiederum ermöglicht eine Verringerung der
Formzeit je Station und erbringt einen höheren Ausstoß.
In dem besonderen, hierüber beschriebenen Ausführungsbeispiel, wie es zum Formen von »Hartbrötchen«-Teig
benutzt wird, beträgt die Verweilzeit
ίο zwischen zwei Förderbewegungen mindestens 2,5 Sekunden.
Die Zahl der Förderschritte zwischen der Rutsche 3 und der ersten Formtraverse ist vier. Es sind
fünf Formtraversen mit drei Förderschritten zwischen der ersten und zweiten Traverse, zweien zwisehen
der zweiten und dritten, fünf en zwischen der dritten und vierten und dreien zwischen der vierten
und fünften vorgesehen. Dabei bewegt sich der Förderer mit jedem Schritt um etwa 14 cm weiter. Bei
dieser Anordnung ergibt sich eine Verweilzeit zwisehen dem Teigteilvorgang und dem Beginn des Formens
von etwa 12 Sekunden und eine Verweilzeit zwischen den Formstationen von etwa 12,5 Sekunden.
Die Rutsche vibriert mit minütlich 650 Ausschlägen bei einer Amplitude von etwa 4,68 mm, die
sich nach der Umdrehungsgeschwindigkeit des Motors 12 und dem Hub des Exzenters 10 bemißt.
Claims (7)
1. Teigformapparat mit mehreren zum Rundwirken dienenden kreisenden Formmitteln oberhalb
einer schrittweise bewegbaren Fördereinrichtung und einer Rutsche zum Zuführen von
Teigstücken zu den Formmitteln von einem hochliegenden Teigteiler, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rutsche (3) in an sich bekannter Weise von den Formmitteln (43) getrennt
angetrieben ist und mit Hilfe einer Antriebseinrichtung (3 bis 12) in ihrer Ebene vibrations artig
bewegbar ist.
2. Teigformapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Vibrationsmittel ein
Elektromotor (12) dient, der über Exzenter (10) und Hebelgestänge (9) oder einen Arm, der die
Rutsche (3) drehbar abstützt, wirkt.
3. Teigformapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (3) mit
minütlich 600 bis 650 Schwingungen bei einem Hub von etwa 3,5 bis 7 mm, insbesondere 5 mm,
vibriert.
4. Teigformapparat nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rutsche (3) in eine Anzahl sich längs erstreckender Taschen (7) unterteilt ist und ihrem
unteren Ende ein Austragmittel (13) zum gleichzeitigen Austragen je einer Reihe von Teigstücken
aus der Rutsche (je ein Stück pro Tasche) zwecks genauer Ausrichtung der Stücke in der Reihe
angeordnet ist.
5. Apparat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Austragmittel dem unteren Ende
der Rutsche (3) zugeordnete Walzen (13) dienen, die sich nur während der Bewegung des Förderers
(2) drehen, derart, daß Teigstücke einer Reihe gleichzeitig aus der Rutsche (3) zwischen der
Oberfläche der Walzen (13) und der Oberfläche des Förderers (2) herausgequetscht werden.
6. Apparat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsmittel für die Walzen (13) getrieblich mit einer Umkehrrolle des Förderers
(2) verbunden sind.
7. Apparat nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längstaschen (7) der
Rutsche (3) von ihrem Einlaß nach ihrem Auslaß zu divergieren.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 541 450, 601 344.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 710/1 12. 67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1257073X | 1964-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1257073B true DE1257073B (de) | 1967-12-28 |
Family
ID=10885763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB80233A Pending DE1257073B (de) | 1964-01-22 | 1965-01-22 | Teigformapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1257073B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0101674A3 (de) * | 1982-08-17 | 1984-07-18 | Ing. Franz Prohaska Gesellschaft m.b.H. | Vorrichtung zur Herstellung von Teigstücken |
| NL1022737C2 (nl) * | 2003-02-19 | 2004-08-23 | Tech Buro Kortlever B V | Inrichting voor het opbollen van stukken deeg voor bakkersproducten. |
| WO2011033086A1 (en) * | 2009-09-18 | 2011-03-24 | Iaws Technology & Global Services Limited | Dough shaping apparatus and process |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE541450C (de) * | 1929-01-01 | 1932-01-13 | Otto Schoebbel | Mit angebautem Langwirker versehene Teigteilmaschine |
| DE601344C (de) * | 1931-08-12 | 1934-08-14 | Baker Perkins Ltd | Teigwirkmaschine |
-
1965
- 1965-01-22 DE DEB80233A patent/DE1257073B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE541450C (de) * | 1929-01-01 | 1932-01-13 | Otto Schoebbel | Mit angebautem Langwirker versehene Teigteilmaschine |
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| NL1022737C2 (nl) * | 2003-02-19 | 2004-08-23 | Tech Buro Kortlever B V | Inrichting voor het opbollen van stukken deeg voor bakkersproducten. |
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