DE1257073B - Teigformapparat - Google Patents

Teigformapparat

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Publication number
DE1257073B
DE1257073B DEB80233A DEB0080233A DE1257073B DE 1257073 B DE1257073 B DE 1257073B DE B80233 A DEB80233 A DE B80233A DE B0080233 A DEB0080233 A DE B0080233A DE 1257073 B DE1257073 B DE 1257073B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dough
chute
conveyor
pieces
slide
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB80233A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Gerald Burton
Arnold Stephenson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Baker Perkins Ltd
Original Assignee
Baker Perkins Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Baker Perkins Ltd filed Critical Baker Perkins Ltd
Publication of DE1257073B publication Critical patent/DE1257073B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C7/00Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading
    • A21C7/04Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading with moulding cups

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A 21 c
Deutsche Kl.: 2b-8/01
Nummer: 1 257 073
Aktenzeichen: B 80233III/2 b
Anmeldetag: 22. Januar 1965
Aüslegetag: 28. Dezember 1967
Die Erfindung betrifft einen Teigformapparat mit mehreren zum Rundwirken dienenden kreisenden Formmitteln oberhalb einer schrittweise bewegbaren Fördereinrichtung Und einer Rutsche zum Zuführen von Teigstücken zu den Formmitteln von einem hochliegenden Teigteiler.
Die Teigformung wird im Falle der Herstellung von Brötchen beispielsweise gewöhnlich in Apparaten durchgeführt, die ein schrittweise bewegtes Förderband aufweisen, auf dein Querreihen von Teigstücken, die von einem hochgelegenen Teigteiler übernommen sind, nacheinander durch eine Anzahl von Formstationen geführt werden. In diesen werden die Teigstücke mit Hilfe kreisender Formringe oder Formbecher einer gewünschten Formung unterworfen, wobei während der Formzeiten der Förderer stillsteht. Die Teigstücke werden bei jeder schrittweisen Förderbewegung von Formstation zu Formstation weiterbewegt. Während dieser Bewegung sind die kreisenden Formmittel vollständig von den Teigstücken abgehoben.
Bei diesen Teigformapparaten ist eine Rutsche zum Zuführen der Teigstücke von dem Teigteilef zu den kreisenden Forrnmitteln vorgesehen, welche Rutsche mit den Formmitteln verbunden ist, so daß sie sich mit diesen auf und ab bewegen und mit diesen kreisen kann. Während des Ausstoßens der Teigstücke aus dem hochgelegenen Teigteiler werden Rutsche und Formmittel in Richtung auf den schrittweise bewegten Förderer abgesenkt und ihre kreisende Bewegung unterbrochen. Diese beginnt erst, wenn die Rutsche und die Formmittel ihre tiefste Stellung erreicht haben. Nach ausreichender Formung wird die kreisende Bewegung der Formmittei beendet, worauf die Formmittel und die Rutsche angehoben werden, damit die Teigstücke mit Hilfe des Förderers zur nächsten Formstation weiterbewegt werden können. Nach diesem Förderschritt wird eine nächste Reihe von Teigstücken vom Teigteiler auf den Förderer abgelegt, worauf sich der oben erläuterte Vorgang wiederholt.
Es hat sich gezeigt, daß in den bekannten Apparaten Teigstücke dazu neigen, an der Rutsche festzukleben, mit der Folge, daß sie nicht genau in den Bereich der kreisenden Formmittel gelangen. Es ist Aufgabe der Erfindung, die Überführung der Teigstücke von dem hochgelegenen Teigteiler zu den Formmitteln sicherer als bisher zu gestalten und ein Festkleben der Teigstücke an der Rutsche und damit ein ungenaues Ablegen der Teigstücke zu verhindern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rutsche in an sich bekannter Weise von Teigformapparat
Anmelder:
Baker Perkins Limited,
Peterborough, Northamptonshire
(Großbritannien)
Vertreter:
Dipl.-Ifig. F. Thieleke, Dr.-Ing. R. Döring
und Dr. J. Fricke, Patentanwälte,
München 2, Josephspitalstr. 7
Als Erfinder benannt:
Thomas Gerald Burton,
Arnold Stephensons
Peterborough, Northamptonshire
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 22. Januar 1964 (2740)
den Formmitteln getrennt angetrieben ist und mit Hilfe einer Antriebseinrichtung in ihrer Ebene vibrationsartig bewegbar ist.
Die Trennung der Formmittel von der Rutsche ist an sich bei einer Teigformmaschine bekannt, bei der die Teigstücke einem Langwirkvorgang unterworfen werden. Hierbei werden die Teigstücke von einem hochgelegenen Teigteiler über einen als Fühlglied dienenden Anschlagtisch auf ein Langwirkertuch abgelegt. Dieses Langwirkertuch bewegt die Teigstücke kontinuierlich in Förderrichtung durch Walzen und endlose Wirktücher des Langwirkers hindurch. Hierbei werden die Teigstücke auf die richtige Länge für das Backen ausgewalzt, wobei sie eine genaue zylindrische Form ohne jede Naht erhalten. Bei dieser bekannten Teigformmaschine kommt es überhaupt nicht darauf an, ob die einzelnen Teigstücke auf dem Langwirkertuch in genau vorbestimmten gegenseitigen Abständen und in genauer seitlicher Ausrichtung abgelegt werden, da sie unabhängig von ihrer Lage in jedem Fall in den Wirkungsbereich der Langwirker-Formelemente gelangen. Die Schwierigkeiten, die beim Rundwirken bezüglich der genauen Ausrichtung der Teigstücke und der kreisen-
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den Formmittel bestehen, treten bei dieser bekannten Maschine überhaupt nicht auf. Es ist daher auch selbstverständlich, daß bei dieser bekannten Maschine der als Fühlglied dienende Anschlagtisch, der eine Rutsche für die Teigstücke bildet, mit den Langwirkerformmitteln nicht verbunden ist. Auch kann die Neigung des Anschlagtisches verändert werden, um die Länge des Teigabschnittes, der aus dem Mund des Teigteilers austritt, verändern zu können. Während des Betriebes ist der Anschlagtisch jedoch in seiner Neigung festgelegt.
Bei dem Teigformapparat gemäß der Erfindung wird jedoch durch die Trennung der Rutsche von den Formmitteln erreicht, daß diese Teile unabhängig voneinander bewegt werden können, so daß nach dem weiteren Merkmal der Erfindung die Rutsche in ihrer Ebene vibrationsartig bewegt werden kann. Durch die vibrationsartigen Bewegungen wird gewährleistet, daß die Bewegung der Teigstücke von dem hochgelegenen Teigteiler auf die schrittweise bewegte Fördereinrichtung ohne jede Behinderung erfolgt und ohne daß die Gefahr besteht, daß die Teigstücke an der Rutsche festkleben, so daß sie nicht genau in dem gewünschten Zeitpunkt und in der gewünschten Stellung auf den Förderer gelangen. Die Translationsbewegungen während der Vibrationen der Rutsche können sehr klein sein und liegen vorzugsweise zwischen 3,5 und 7 mm, wobei die Schwingungszahl etwa 600 bis 650 Schwingungen pro Minute beträgt.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Rutsche in eine Anzahl sich längs erstreckender Taschen unterteilt ist und wenn ihrem unteren Ende ein Austragmittel zum gleichzeitigen Austragen je einer Reihe von Teigstücken aus der Rutsche zwecks genauer Ausrichtung der Stücke in der Reihe zugeordnet ist.
Als Austragmittel können zweckmäßigerweise am unteren Ende der Rutsche angeordnete Walzen dienen, die sich nur während der Bewegung des Förderers drehen, derart, daß Teigstücke einer Reihe gleichzeitig aus der Rutsche zwischen der Oberfläche der Walzen und der Oberfläche des Förderers herausgequetscht werden. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß die Teigstücke trotz der unabhängigen Bewegung von Rutsche und Formmitteln genau an den gewünschten Stellen abgelegt werden, in denen die Teigstücke während der schrittweisen Bewegung des Förderers unter die kreisenden Formmittel gebracht werden.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In dieser ist
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines Teigformapparates für die Herstellung von Brötchen od. dgl.,
F i g. 2 eine Teilseitenansicht des neuen Apparates mit dem Antriebsmechanismus für dessen verschiedene Komponenten und
F i g. 3 ein Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 2.
Die Zeichnung zeigt einen Teigformapparat, der sich für die Herstellung von Brötchen od. dgl. aus Teigen im weiten Bereich unterschiedlicher Konsistenz eignet. Der Apparat besteht aus einem Teigteiler 1, der oberhalb eines endlosen schrittweise bewegten Förderbandes 2 angeordnet ist, vor einer vibrierenden Rutsche 3, die Querreihen der abgeteilten Teigstücke vom Teigteiler an eine Empfangsstation 4 des Förderbandes leitet, und einem kreisenden Rahmengestell 5, das in einigem Abstand von der Aufnahmestation 4 das Förderband 2 überlagert und längseinstellbare Querreihen von Formringen oder -bechern od. dgl. trägt, von denen jede Reihe eine Formstation bildet.
Der Teigteiler 1, der z. B. der nockenbetriebenen Bauart sein kann, weist eine Reihe dicht nebeneinander angeordneter Auslaßtaschen 6 auf, die Teigstücke senkrecht nach unten auf die Vibrationsrutsche 3 ausstoßen. Das Nockenhebelwerk des Teigteilers steht antriebsmäßig sowohl mit dem Förderband-Antriebsmechanismus als auch mit einem noch zu beschreibenden Mechanismus zum Heben und Senken des Formrahmengestelles 5 in Bewegungszusammenhang, so daß die Arbeit der verschiedenen Komponenten des Apparates koordiniert werden kann.
Die Vibrationsrutsche 3 ist geneigt angeordnet, obgleich sie auch senkrecht stehen könnte; sie besitzt einen kanalartigen Querschnitt und ist oben und unten sowie nach vorn offen. Sie ist quer in Fächer 7 eingeteilt, die vom Einlaß zum Auslaß auseinanderlaufen, so daß der Abstand zwischen den Teigstücken innerhalb einer vom Teigteiler aufgenommenen Querreihe sich auf der Rutsche entsprechend vergrößert und am Ende genau dem Abstand der Formringe oder -becher od. dgl. des Rahmengestelles 5 entspricht.
Die Rutsche 3 wird an ihren Seiten schwenkbar in gelenkigen Armen 8 α und 8 b getragen, von denen der eine, z. B. 8 b, durch eine Stange 9, einen Hebelarm 11 und einen Exzenterantriebsmechanismus 10 mit einem Elektromotor 12 in getrieblicher Verbindung steht, der ständig umläuft, zwecks Erzeugung einer seitlichen Vibration der Rutsche 3. Nahe der unteren Frontöffnung der Rutsche ist ein wenig oberhalb der Förderbandfläche ein Austragmittel in Form einer filzüberzogenen Walze 13 angeordnet, die mit dem Förderer durch einen Kettentrieb 14 und Zahnräder 15 und 16 getrieblich verbunden ist. Das Zahnrad 16 wird von der Förderbandumkehrrolle 17 getragen, so daß die Walze 13 nur während der Förderschritte des Förderers 2 gedreht wird. Die Achse der Walze 13 erstreckt sich quer zur Bewegungsbahn des Förderers, und die Anordnung ist so, daß bei der Bewegung des Förderers und der Drehung der Walze 13 eine Querreihe von Teigstücken aus der Rutsche 3 in genauer Querfluchtung auf das Förderband durch den Kniff zwischen Walze und Oberfläche des Förderers abgegeben wird, wobei die nächstfolgende Reihe vom Teigteiler 1 ausgestoßen wird (der Förderer und folglich der Walzenantriebsmechanismus werden durch den Teigteiler-Nockentrieb gesteuert). Die Quetschwirkung der Walze 13 drückt außerdem die Teigstücke auf dem Förderband fest und beugt damit ihrer Relativbewegung zum Förderband vor dem Erreichen des Formgestelles vor und sichert so eine Zuführung der genau ausgerichteten Reihe an die erste Formstation.
Das Förderband 2 wird von einem nicht dargestellten Nocken auf der Teigteiler-Nockenwelle durch einen winkelförmigen Nockenstößel 18 über eine Stange 19 angetrieben, deren entgegengesetztes Ende einen auf der Achse 21 einer der Umkehrrollen des Förderbandes angeordneten Ratschen- oder dergleichen Mechanismus 20 betätigt. Über einem Teil des Fördertrums des Förderbandes 2 befindet sich das Formgestell 5, das aus einem Paar Längsträgern
22, je einen auf jeder Seite des Förderers besteht und von denen jeder auf zwei im Abstand zueinander angeordneten senkrechten Stützen 23 und 24 drehbar abgestützt ist. Diese Stützen 23 und 24 sind betrieblich miteinander verbunden und können zum Zweck des Anhebens und Absenkens des Rahmengestelles 5 mittels der Winkelhebel 25 und 26 angehoben und abgesenkt werden. Letztere sind mit einem gemeinsamen Betätigungsglied 27 durch die Stangen 28 und 29 verbunden. Das Glied 27 selber wird durch eine Stange 30 und einen Winkelstößel 31 von einem Nocken des Teigteilers 1 gesteuert. Die Anordnung ist so getroffen, daß das Rahmengestell 5 angehoben ist, wenn der Förderer sich bewegt, damit die Teigstücke von einer Station zur anderen gelangen können und dann abgesenkt wird. Außerdem ist ein Mechanismus vorgesehen für die Durchführung des Formens im Stillstand des Förderers, der das Rahmengestell 5, wenn es abgesenkt ist, in eine kreisende Bewegung versetzt und diese Bewegung beendet, sobald das Rahmengestell 5 angehoben wird. Für diesen Zweck werden die Stützen 23 und 24 mittels der Achsen 32 und 33 über Zahnradgetriebe 34 und 35 und eine Getriebewelle 36 und einem ständig umlaufenden Motor 37 kontinuierlich gedreht. Hierdurch werden die Achsen der Lagerzapfen 38 und 39, auf denen die Längsträger 22 auf den Stützen 23 und 24 drehbar sind, aus dem Zentrum der Drehung der Stützen herausgerückt, wenn sie herabgesenkt werden (zwecks Herbeiführung ihres Kreisens) und in die Drehachse der Stützen zentriert, wenn sie angehoben werden, und zwar in an sich bekannter Weise durch ein Winkelgetriebe 40 und 41. Der Antriebsmechanismus für das kreisende Rahmengestell 5 ist an sich bekannt und bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
Die Längsträger 22 sind durch eine Anzahl von Traversen 42 miteinander verbunden, von denen jede eine der Anzahl und dem Abstand in einer Querreihe liegender Teigstücke entsprechende Anzahl und im Abstand voneinander angeordneter Formringe bzw. -becher 43 od. dgl. aufweist. Die Traversen 42 sind abnehmbar und in ihrer Stellung längs den Längsträgern 22 einstellbar, so daß die Anzahl der Förderstücke zwischen aufeinanderfolgenden Formstationen veränderbar und einstellbar ist und die Anzahl der Formstationen entsprechend geändert werden kann. Für diesen Zweck haben die Längsträger 22 eine Reihe von Befestigungspunkten 44 für die Traversen 42. Natürlich muß der Abstand aufeinanderfolgender Formstationen jeweils ein Mehrfaches des Abstandes sein, den ein Förderschritt überdeckt, und muß die die erste Formstation bildende Traverse im entsprechend gleichen Abstand von der Aufnahmestation, d. h. dem Rutschenauslaß, angeordnet sein, bis auf ein kleines verlorenes Maß, das verlorengeht, während die erste Traverse auf die Teigstücke auf dem Förderband herabbewegt wird.
Die Vorrichtung kann mit Vorteil für die verschiedensten Teigsorten Anwendung finden, wobei es einerseits erwünscht ist, eine Verzögerungsperiode für den Teig, in der er sich erholt, zwischen zwei Formstationen vorzusehen, indem zwischen den Traversen ein Abstand mit zwei oder mehr dazwischenliegenden unwirksamen Förderschritten gewählt wird. Dagegen werden für die Formung andererseits, bei dem eine Erholung zwischen den Formstationen unnötig ist, die Traversen im Abstand eines Förderschrittintervalls zueinander angeordnet, daß die Unterbringung einer größeren Anzahl von Traversen (Formstationen) in dem Rahmengestell 5 ermöglicht ist. Dies wiederum ermöglicht eine Verringerung der Formzeit je Station und erbringt einen höheren Ausstoß.
In dem besonderen, hierüber beschriebenen Ausführungsbeispiel, wie es zum Formen von »Hartbrötchen«-Teig benutzt wird, beträgt die Verweilzeit
ίο zwischen zwei Förderbewegungen mindestens 2,5 Sekunden. Die Zahl der Förderschritte zwischen der Rutsche 3 und der ersten Formtraverse ist vier. Es sind fünf Formtraversen mit drei Förderschritten zwischen der ersten und zweiten Traverse, zweien zwisehen der zweiten und dritten, fünf en zwischen der dritten und vierten und dreien zwischen der vierten und fünften vorgesehen. Dabei bewegt sich der Förderer mit jedem Schritt um etwa 14 cm weiter. Bei dieser Anordnung ergibt sich eine Verweilzeit zwisehen dem Teigteilvorgang und dem Beginn des Formens von etwa 12 Sekunden und eine Verweilzeit zwischen den Formstationen von etwa 12,5 Sekunden. Die Rutsche vibriert mit minütlich 650 Ausschlägen bei einer Amplitude von etwa 4,68 mm, die sich nach der Umdrehungsgeschwindigkeit des Motors 12 und dem Hub des Exzenters 10 bemißt.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Teigformapparat mit mehreren zum Rundwirken dienenden kreisenden Formmitteln oberhalb einer schrittweise bewegbaren Fördereinrichtung und einer Rutsche zum Zuführen von Teigstücken zu den Formmitteln von einem hochliegenden Teigteiler, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (3) in an sich bekannter Weise von den Formmitteln (43) getrennt angetrieben ist und mit Hilfe einer Antriebseinrichtung (3 bis 12) in ihrer Ebene vibrations artig bewegbar ist.
2. Teigformapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Vibrationsmittel ein Elektromotor (12) dient, der über Exzenter (10) und Hebelgestänge (9) oder einen Arm, der die Rutsche (3) drehbar abstützt, wirkt.
3. Teigformapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (3) mit minütlich 600 bis 650 Schwingungen bei einem Hub von etwa 3,5 bis 7 mm, insbesondere 5 mm, vibriert.
4. Teigformapparat nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (3) in eine Anzahl sich längs erstreckender Taschen (7) unterteilt ist und ihrem unteren Ende ein Austragmittel (13) zum gleichzeitigen Austragen je einer Reihe von Teigstücken aus der Rutsche (je ein Stück pro Tasche) zwecks genauer Ausrichtung der Stücke in der Reihe angeordnet ist.
5. Apparat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Austragmittel dem unteren Ende der Rutsche (3) zugeordnete Walzen (13) dienen, die sich nur während der Bewegung des Förderers (2) drehen, derart, daß Teigstücke einer Reihe gleichzeitig aus der Rutsche (3) zwischen der Oberfläche der Walzen (13) und der Oberfläche des Förderers (2) herausgequetscht werden.
6. Apparat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel für die Walzen (13) getrieblich mit einer Umkehrrolle des Förderers (2) verbunden sind.
7. Apparat nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längstaschen (7) der
Rutsche (3) von ihrem Einlaß nach ihrem Auslaß zu divergieren.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 541 450, 601 344.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 710/1 12. 67 © Bundesdruckerei Berlin
DEB80233A 1964-01-22 1965-01-22 Teigformapparat Pending DE1257073B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0101674A3 (de) * 1982-08-17 1984-07-18 Ing. Franz Prohaska Gesellschaft m.b.H. Vorrichtung zur Herstellung von Teigstücken
NL1022737C2 (nl) * 2003-02-19 2004-08-23 Tech Buro Kortlever B V Inrichting voor het opbollen van stukken deeg voor bakkersproducten.
WO2011033086A1 (en) * 2009-09-18 2011-03-24 Iaws Technology & Global Services Limited Dough shaping apparatus and process

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE541450C (de) * 1929-01-01 1932-01-13 Otto Schoebbel Mit angebautem Langwirker versehene Teigteilmaschine
DE601344C (de) * 1931-08-12 1934-08-14 Baker Perkins Ltd Teigwirkmaschine

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