DE1964331C3 - Vorrichtung zum Herstellen von Handschuhen aus Latex - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Handschuhen aus Latex

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DE1964331C3 DE1964331A DE1964331A DE1964331C3 DE 1964331 C3 DE1964331 C3 DE 1964331C3 DE 1964331 A DE1964331 A DE 1964331A DE 1964331 A DE1964331 A DE 1964331A DE 1964331 C3 DE1964331 C3 DE 1964331C3
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Handschuhen aus Latex mit einer gegenüber den übrigen Teilen des Handschuhs im Manschetienteil verdickten Wand, mit einer oder mehreren handförmigen Formen, einem Förderer mit Steuereinrichtungen zum Fördern der Formen zu mehreren Bearbeitungsstationen, einer Einrichtung zum Aufbringen eines konzentrierten flüssigen Gerinnungsmittels auf die Formen in einer der Bearbeitungsstationen, einer Einrichtung zum Aufbringen eines verdünnten flüssigen Gerinnungsmittels auf den Handteil der mit den Fingern nach unten angeordneten Formen und einer Einrichtung zum Aufbringen von flüssigem Latex auf die Formen.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DL-PS 42J^ werden die einzelnen Handformen zunächst mit den Fingerspitzen nach unten über ihren gesamten Bereich in ein Bad mit konzentriertem Gerinnungsmittel eingetaucht, um dann in einer weiteren Bearbeitungsstation in gleicher Anordnung mit den Fingern nach unten lediglich bis zum Anfang das Manschettenbereichs in ein Bad mit verdünntem Gerinnungsmittel eingetaucht zu werden, damit sich das zunächst auf die Gesamt form aufgetragene konzentrierte Gerinnungsmittel im Handbereich wieder verdünnt. Danach wer- den die Handformen dann in ein Latexbad eingetaucht, wo sich im Manschettenbereich der Handformen wegen der dort noch vorhandenen stärkeren Kon/cntra-331
tion des GerinnungsmitteJs mehr Latex niederschlag als iss übrigen Bereich der Handformen, wo das Gerin nungsmktel verdönjBi wurde. Man erhält damit Gummi handschuhe, die im· Manschettenteil verstärkt sind unc demgegenüber einen dünnwandigen Handteil haben Die nachträgliche Verdünnung des konzentrierten Ge rinnungsmittels ist jedoch für eine gleichmäßige dünn wandige Ausbildung im Handteil der Handschuhe nachteilig. Bei mit den Fängern nach unten gerichteter Handformen, die in Bäder eintauchen, ist man gezwun gen, bei der Anwendung von Gerinnungsmitteln unter scbiedlicher Konzentration zuerst das konzentrierte Gerinnungsmittel auf die gesamte Form aufzutrager und es dann teilweise wieder abzuwaschen.
Es ist auch schon bekannt, die Handformen zur Her stellung von Gummihandschuhen beim Durchlau durch das Tauchbad mit Gerinnungsmittel umzukehren damit sie mit den Fingern zuerst sowohl in das Bac eintauchen wie auch das Bad wieder verlassen. Danach werden sie dann mit den Fingern nach oben gerichtei in ein Latexbad eingetaucht und in dieser Anordnung auch wieder aus dem Bad herausgenommen, so daß dei Manschetienteil der Formen am längsten im Latexbac verbleibt (US-PS 2 683 28b). Diese bekannte Vorrichtung ermöglicht jedoch nur die Auftrzgung eines einzigen Gerinnungsmittels von einer Konzentration, wes wecen im Latexbad nur eine mehr oder weniger ein heitliche Abscheidung auf den Handformen erfolgt Durch das längere VerbleiDen der Manschettenteile dei Handformen im Latexbad erreicht man zwar eine et was dickwandigere Ausbildung der Manschettenteile der Handschuhe, für die gleichzeitige Ausbildung eine; besonders festen Manschettenteils sowie eines sehi dünnwandigen, gleichmäßigen Handteils ist eine derar tige Vorrichtung jedoch nicht geeignet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art in dei Richtung zu verbessern, daß damit Handschuhe mil einem besonders ebenmäßigen dünnwandigen Handteii und einem verstärkten Mansehettenteil gefertigt wer den köiinen. indem auf die entsprechenden Zonen det Handformen getrennt konzentriertes bzw. verdünnte* Gerinnungsmittel unmittelbar aufgetragen wird.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vor richtung dadurch gelöst, daß innerhalb der Bearbei tungsstation mit der Einrichtung zum Aufbringen de; konzentrierten flüssigen Gerinnungsmittels eine Einrichtung zum Wenden der Formen in eine mit den Fin gern nach oben gerichtete Lage angeordnet ist.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Vor richtung liegt darin, daß das konzentrierte Gerinnungs mittel in aufrechter Lage der Handformen nur auf de ren Manschettenteile aufgetragen werden kann, oiine daß es auf den Handteii der Formen verläuft. Im nach folgenden Arbeitsgang kann dann das verdünnte Ge rinnungsmittel unmittelbar auf die übrigen Teile dei Handformen aufgebracht werden, wobei entsprechend der leicht vorbestimmbaren Konzentrationen der Gerinnungsmittel sich im Latexbad gleichmäßige dünn wandige und dickwandige Niederschläge ergeben.
Vorteilhaft besteht bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Einrichtung zum Aufbringen des konzentrierten flüssigen Gerinnungsmitteis aus mindesten« einer auf die Manschettenteile der Former gerichteter Düse.
Dabei ist ferner vorteilhaft, wenn die Düse bzw. Düsen längs einer Reihe von mehreren Formen hin und her bewegbar sind.
jyn weiterer Vorteil ergibt sich, wenn die Formen in jkrer aufrechten Anordnung drehbar sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert
„la dea Zeichnungen, die ein bevorzugtes Ausfühjyngsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung zeigen.«!
F i g. 1 eine schematische Darstellung, wobei zwecks KJarheü Teile weggelassen sind,
Fig.2 eine schaubildliche Darstellung eines Teiles eines Tragwerkes für Formen der Vorrichtung gemäß F i g. 1 in vergrößerter Darstellung,
F i g. 3 eine schematische Darstellung einer Form in !aufrechter Stellung wobei die Finger zur Aufbringung ,eines, konzentrierten Gerinnungsmittels auf den Manschettenteil der Form nach oben gekehrt sind,
Fig.4 eine schematische Darstellung der Foim gemäß F i g. 3 in umgekehrter Stellung, wobei die Finger nach unten gerichtet und in ein Bad eines verdünnten, auf den Handteil der Form aufzubringenden Gerinnungsmitiels eingetaucht sind.
F i g. 5 eine schematische Darstellung der Form ge maß F i g. 3 und 4 in umgekehrter Stellung, wobei die Finger nach unten gerichtet und in ein Latexbad eingetaucht sind, um Latex auf den gesamten handschuhbildenden Teil der Form aufzubringen,
F i g. 6 einen Längsschnitt durch einen mit der Vorrichtung hergestellten Handschuh auf seiner Form.
Wie aus den F i g. 1 und 2 ersichtlich, weist die Vorrichtung eine Fördereinrichtung mit zwei parallelen, endlosen Förderketten 1 auf, von denen jede um zwei mit Abstand voneinander angeordnete Kettenkränze (nicht dargestellt) läuft und zwischen den Kettenkränzen von einer Schiene 2 gehalten wird. An einem Ende der Bahn der Förderketten t sind die entsprechenden Kettenkränze auf einer gemeinsamen Welle gelagert, die in Diehrichtung versetzt werden kann, um die Förderketten 1 anzutreiben. Die Förderketten t tragen zwischen sich mehrere, in Längsrichtung mit Abstand voneinander angeordnete Tragwerke 3 für handförmige Formen 5.
ledes Tragwerk 3 weist zwei Träger 4 aus Alumini-1, ί auf, an denen jeweils mehrere der Formen 5 in einer Reihe angebracht sind, wobei die M.inschettentei-Ie der Formen 5 am jeweiligen Träger 4 befestigt sind. Die zwei Träger 4 sind jeweils an ihren entgegengesetzten Enden an zwei mit Abstand voneinander angeordneten Konsolen 6 befestigt, die an einem rohrförmigen Querelement 7 angebracht sind. Das Querelement 7 ist drehbar auf einer Welle 8 mit rundem Querschnitt gelagert, welche mit ihren beiden Enden starr an den unteren Enden von Haltern 9 befestigt sind, welche wiederum mit ihren oberen Enden mit den Förderketten t verbolzt sind. Es ist beachtenswert, daß jede Welle 8 in Querrichtung zwischen den Förderketten 1 gelagert ist und von den Förderketten 1 vorwärts bewegt wird, wenn diese sich in Längsrichtung bewegen. Bei ihrer Vorwärtsbewegung nimmt die Welle 8 das Querelement 7, die Träger 4 und die Formen 5 des Tragwerks 3 mit. Die Halter 9 sind nahe an den inneren Rändern der Schienen 2 angeordnet und führen die Förderketten 1 in ihrer Lage auf den Schienen 2.
ledes Tragwerk 3 wird mit den Förderketten 1 von einer ersten Bearbeitungsstation -4 über eine zweite Bearbeitungsstation B zu einer dritten Bearbeilungssta- <\s tion C transportier«. Außerdem dreht sich jedes Tragwerk' 3 von einer aufrechten Stellung, bei der die Finger der Formen 5 nach oben gerichtet sind, bis in eine umgekehrte Stellung, bei der die Finger der Formen 5 nach unten gerichtet sind, um seine Welle 8. Eine Steuereinrichtung, die weiter unten eingehend beschrieben wird, hält jedes Tragwerk 3 an der ersten Bearbeiiungsstation A in aufrechter Stellung und an der zweiten sowie der dritten Bearbeitungsstation B, C gemäß F i g. 1 in umgekehrter Stellung.
Die Steuereinrichtung weist zwei Führungsrollen tO auf, die am rohrförmigen Querelement 7 jedes Tragwerkes 3 angeordnet sind.
Wie aus F i g, 2 ersichtlich ist, ist ein Träger 11 an einem Ende des rohrförmigen Querelements 7 hefe stigt. An diesem Träger 11 sind die Führungsrollen 10 in Längsrichtung der Förderketten 1 mit Abstand voneinander gelagert. Die Drehachsen der Führungsrollen 10 liegen in der gleichen horizontalen Ebene wie die Drehachse des Querelements 7, Die Führungsrollen 10 stehen mit einer Führungsschiene 12 in Berührung und verhindern, daß sich das Tragwerk 3 um seine Welle 8 dreht, wodurch die Formen 5 an der Bearbeiiungsstation A und über einen bestimmten Abschnitt ihrer Bahn von dieser in Richtung der Bearbeitungsstation B in aufrechter Stellung gehalten werden.
Die Steuereinrichtung weist außerdem ein Zahnrad 13 auf. das an dem den Führungsrollen 10 entgegenge setzten Ende an dem rohrförmigen Querelement 7 jedes Tragwerks 3 angebracht ist. Wenn sich die Tragwerke 3 mit den Förderketten 1 vorwärts bewegen, kämmen die Zahnräder 13 an den rohrförmigen Querlementen 7 der verschiedenen Tragwerke 3 mit ortsfesten Zahnstangen 14. die sich längs der Bahn der Zahn räder 13 erstrecken. Die Zahnstangen 14 haben eine Länge, die gerade ausreicht, um die Tragwerke 3 um 180 zudrehen.
Die Führungsschiene 12 ist in ihrer Längsrichtung in Abständen durch Aussparungen 15 so unterbrochen, daß sich die vordere Führungsrolle 10 beim Eingriff zwischen dem Zahnrad 13 eines Tragwerkes 3 und einer Zahnstange 14 durch die Aussparung 15 nach unten bewegt, damit sich das Tragwerk 3 auf Grund des Eingriffs zwischen dem Zahnrad 13 und der Zahnstange 14 um seine Welle 8 drehen kann. |ede Aussparung 15 der Führungsschiene 12 ist so lang, daß die Führungsrolle 10, die dort vorn liegt, mit der oberen Oberfläche der Führungsschiene 12 an der abgelegenen Seite der Aussparung 15 in Berührung kommt, wenn sich das Zahnrad 13 gerade aus der Zahnstange 14 herausbewegt. Die hintere Führungsrolle 10 läuft danach auf die obere Oberfläche der Führungsschiene 12. wenn die Förderketten 1 ihre Vorwärtsbewegung fortsetzen. Es ist lu beachten, daß die Führungstollen 10, wenn sie beide mit der Führungsschiene 12 wieder in Berührung stehen, eine Drehung des Tragwerkes 3 um die Welle 8 verhindern, bis die nächste Zahnstange 14 und die Aussparung 15 der Führungsschiene 12 erreicht werden. Wenn mehrere Zahnstangen 14 und Aussparungen 15 längs der Förderketjen 1 verteilt sind, kann jedes Tragwerk 3 je nach Bedarf an verschiedenen Stellen der Bahn der Förderketten 1 in aufrechter oder umgekehrter Stellung gehalten werden.
An der Bearbeitungsstation A sind für jede Reihe von Formen 5 zwei seitlich mit Abstand angeordnete Zuleitungen 16 für ein konzentriertes Gerinnungsmittel vorgesehen. Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist. sind die beiden doppelten Zuleitungen 16 an einem Schlitten 17 angebracht, der durch pneumatische Betätigung in Querrichtung der Förderkelten J so hin und her bewegt werden kann, daß die doppelten Zuleitungen 16
jeweils über ihre Reihe von einem Ende bis zum anderen auf den gegenüberliegenden Seiten hin und her bewegt werden können, wenn sich die Formen 5 in der Bearbeitungsstation A in einer aufrechten Stellung befinden. Die Zuleitungen 16 weisen an ihren Enden Dusen 16a auf, die den Manschettenteilen 5a der Formen 5 zugekehrt sind und sich an den Manschettenteilen 5a aufeinanderfolgender Formen 5 vorbei bewegen, wenn sich die Zuleitungen 16 hin und her bewegen, so daß Strahlen konzentrierten Gerinnungsmittels von entgegengesetzten Seiten der Formen 5 gegen die Manschettenteile 5a gerichtet werden. Hierdurch wird gewährleistet, daß der Manschettenteil 5a jeder Form 5 in angemessener Weise mit konzentriertem Gerinnungsmittel beschichtet wird.
Ein ortsfester Behälter 18 für konzentriertes Gerintiungsmittel ist unterhalb der mit konzentriertem Gerinnungsmittel zu beschickenden Formen 5 an der Bearbeitungsstation A angeordnet, so daß er konzentriertes Gerinnungsmittel, das von den Formen 5 abtropft, auffängt. Das konzentrierte Gerinnungsmittel kann vom Behälter 18 zu den Zuleitungen 16 gefördert werden.
An der Bearbeitungsstation B ist ein Behälter 19 für ein verdünntes Gerinnungsmittelbad angeordnet. Der Behälter 19 ist an einer hydraulischen Hubvorrichtung 20 angebracht, die den Behälter 19 für eine bestimmte Zeit anhebt, um die Handteile 56 der Formen 5 des Tragwerkes 3 an der Bearbeitungsstation ßin verdünntes Gerinnungsmittel einzutauchen.
An der Bearbeitungsstation Cist ein Behälter 21, der ein Latexbad enthält, angeordnet. Der Behälter 21 ist an einer hydraulischen Hubvorrichtung 22 angebracht, die den Behälter 21 für einen bestimmten Zeitraum anhebt, um alle handschuhformenden Teile der Formen 5 eines Tragwerkes 3 in den Latex zu tauchen.
Weitcrc Stationen, beispielsweise zürn Trocknen. Reinigen usw.. können gegenüber den Bearbeitungsstationen A. B und C vorgesehen sein. So können beispielsweise Trockenstationen zwischen den Bearbeitungsstationen A und B und B und C vorgesehen sein. Trocken und Reinigungsstationen können hinter der Bearbeitungsstation C vorgesehen sein. Die Fördereinrichtung kann mit ihrem oberen Kettentrum eine Trokken- und Vulkanisierstation (nicht dargestellt) durch laufen.
Die Arbeit der Vorrichtung kann gesteuert werden So kann die Vorrichtung derart angeordnet sein, daß zum Schluß eines Arbeitsspieles fertige und vulkanisierte Handschuhe von den Formen 5 eines an einer Abstreifstation liegenden Tragwerkes 3 abgestreift werden könnea
Nach dem Abstreifen der Handschuhe wird die Fördereinrichtung von der Bedienungsperson wieder in Gang gesetzt. Dann hält die Fördereinrichtung automansch an aufeinanderfolgenden Stellen, so daß die verschiedenen Tragwerke 3 an den Förderketlen ! an den verschiedenen Bearbeitungsstationen A B. C, beispielsweise an den Zuleitungen 16 für konzentriertes Gerinnungsmittel an der Bearbeitungsstation A. dem Behälter 19 für verdünntes Gerinnungsmittel an der Bearbeitungsstation β und an dem Behälter 2! für La tex an der Bearbeitungsstation C ordnungsgemäß in Stellung gebracht werden. Die Tragwerke 3 sind mit gleichem Abstand über die Förderketten i verteilt, und die verschiedenen Bearbeitungsstationen A, 8. C sind mit Abständen voneinander angeordnet, die ein Glei ches oder ein Mehrfaches der Teilung zwischen be nachbarten Tragwerken 3 betragen, so daß die Trag werke 3 für aufeinanderfolgende Arbeitsgänge genai über die Bahn der Förderketten 1 verteilt sind.
Die Anordnung höhenbewegbarer Tauchbehältei wie des Behälters 19 für verdünntes Gerinnungsmitte an der Bearbeitungsstation B und des Behälters 21 füi Latex an der Bearbeitungsstation Ckann derart getrof fen sein, daß sich diese Behälter 19, 21 mittels der hy draulischen Hubvorrichtungen 20 und 22 automaiisd anheben lassen, sobald die Fördereinrichtung anhält Die Dauer des Stillstandes der Behälter 19, 21 am obe ren Ende ihres Hubes, welcher zur Erzielung der erfor derlichen Tauchtiefen vorzugsweise variabel ist, kanr durch elektrische Zeitgeber gesteuert werden. Durcl· elektrische und/oder pneumatische Kopplung kann die Fördereinrichtung so gesteuert werden, daß sie sicr nicht vorwärts bewegen kann, bis alle Behälter 19, 21 sich in ihrer zurückgezogenen Ruhestellung befinden.
Während der Arbeit der Vorrichtung laufen die For men 5 jedes Tragwerkes 3 nacheinander von der Bearbeitungsstation A über die Bearbeitungsstation B zui Bearbeitungsstation C An der Bearbeitungsstation A sind die Formen 5 in aufrechter Stellung angeordnet bei der die Finger nach oben gekehrt sind und Strahler konzentrierten Gerinnungsmittels durch die Düsen 16.· der Zuleitungen 16 gegen den Manschettenteil 5a jedei Form 5 gerichtet werden.
Wie in F i g. 3 dargestellt ist, wird eine Schicht kon zentrierten Gerinnungsmittels mit einem glatten Ranc 23 erzielt. Die Intensität der Strahlen des konzentrier ten Gerinnungsmittels kann durch ein in jede Zuleitung 16 eingeschaltetes Ventil gesteuert werden, um einer möglichst glatten Rand 23 zu erzielen.
Da die Formen 5 mit ihren Fingerteilen nach ober gekehrt sind, kann kein konzentriertes Gerinnungsmit tel beim Aufbringen über die Handteile 56 laufen.
Eine gewisse Menge des konzentrierten Gerinnungs mittels läuft nach unten auf die Träger 4. die Querclemente 7 und andere zugeordnete Teile und bleibt an ihnen haften. Dies ist jedoch unproblematisch, da jedes Tragwerk 3 wiederholt verwendet wird und jedesmal konzentriertes Gerinnungsmittel auf seine Teile gelangt, wobei anhaftendes Gerinnungsmittel aufgelöst und von den Teilen des Tragwerkes abgewaschen wird Es können Schirme (nicht dargestellt) vorgesehen sein die benachbarte Teile wie die Zahnräder 13 und die Führungsrollen 10 schützen. Konzentriertes Gerin nungsmittel. das vom Tragwerk 3 abtropft und/oder vom Tragwerk 3 abgewaschen wird, fällt in den Behäl ter 18 und wird wieder verwendet. Der Abfall ist mini mal.
An der Bearbeitungsstation B wird auf den Handteil 56 jeder Form 5 des Tragwerkes 3 verdünntes Gerin nungsmittel aufgebracht, indem alle Fingerteile der Form 5 nach unten in ein Bad 24 des verdünnten Gerinnungsmittels im Behälter 19 bis zu einer Stelle einge führt werdea die gerade über dem Rand 23 der am Manschettenteil 5a vorgesehenen Schicht des konzentrierten Gerinmingsmittcls liegt was aus Fig.4 ersichtlich ist.
An der Bearbeitungsstation Cwird auf den gesamten handschuhbildenden Teil der Formen 5 eines Tragwer kes 3 Latex aufgebracht, indem alle Fingerteile der Formen 5 nach unten bis zu der for einen Handschuh erforderlichen Länge in ein im Behälter 21 enthaltenes 1-atexbad 25 eingeführt wird, was aus F i g. 5 ersichtlich im. Auf dem mit konzentriertem Gerinnungsmittel beschichteten Manschettenteil 5.i jeder Form gerinnt eine
dickere Latexschicht als auf dem Handieil 56, der mit verdünntem Gerinnungsmittel beschichtet ist. Dies ist aus F i g. 6 ersichtlich.
Es wurde festgestellt, daß beim Arbeiten mit den vorstehend im Zusammenhang mit den F i g. 3 bis 6 beschriebenen Bearbeitungsstationen A, B, C ein Operationshandschuh erzielt werden kann, der an den Fingerund Handflächenteilen eine relativ geringe Dicke und am Manschettenteil eine relativ große Dicke hat. Es wurde festgestellt, daß die Wand der Finger des Handschuhes, da diese gemäß F i g. 5 zuerst in das Latexbad eintreten und zuletzt aus ihm herausgenommen wer-
den, ein wenig dicker als die Wand des Handflächenteiles ist. Ein Operationshandschuh mit einer Wanddicke von 0,19 mm an den Fingern 5c, einer ein wenig kleine* ren Wanddicke am Handflächenteil und einer Wanddicke von 0,57 mm am offenen Ende des Manschettenteiles 5a wurde unter Verwendung einer 43%igen Kalziumnitratlösung als konzentriertes Gerinnungsmittel und einer 8,6%igcn Kalziumnitratlösung als verdünntes G<*rinnungsmittel bei einem auf 40% Trockenkautschukgehalt festgelegten Latex hergestellt. Ein derartiger Handschuh besitzt alle erforderlichen Wanddickeneigenschaften eines Operationshandschuhes.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    19
    L Verrichtung zum Herstellen von Handschuhen aus Latex niit einer gegenüber den übrigen Teilen des Handschuhs am Mansehettenteil verdickten Wand, mit einer oder mehreren bandförmigen Formen, einem Förderer mit Steuereinrichtungen zum Fördern der Formen zu mehreren Bearbeitungsstationen, einer Einrichtung zum Aufbringen eines konzentrierten flüssigen Gerinnungsroitteb auf die Formen in einer der Bearbeiiungsstatiouen, einer Einrichtung zum Aufbringen eines verdünnten flüssigen GerinnungsmitteJs auf den Handteil der mit den Fingern nach unten angeordneten Formen und einer Einrichtung zum Aufbringen von flüssigem Latex auf d5e Formen, da~ durch gekennzeichnet, daß innerhalb der Bearbeitungsstation (A) mit der Einrichtung zum Aufbringen des konzentrierten flüssigen Gerinnungsmittels eine Einrichtung zum Wenden der Formen (5) in eine mit den Fingern nach oben gerichtete Lage angeordnet ist
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (!6) zum Aufbringen des konzentrischen flüssigen Gerinnungsmittels aus mindestens einer auf die Manschettenteile (5<j) der Formen (5) gerichteten Düse (I6a) besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Düse bzw. Düsen (16j) längs einer Reihe von mehreren Formen (5) hin und her bewegbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen (5) in ihrer aufrechten Anordnung drehbar sind.
DE1964331A 1968-12-23 1969-12-23 Vorrichtung zum Herstellen von Handschuhen aus Latex Expired DE1964331C3 (de)

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