DE548429C - Walzenwehr mit Aufsatzklappe - Google Patents

Walzenwehr mit Aufsatzklappe

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DE548429C
DE548429C DEA55623D DEA0055623D DE548429C DE 548429 C DE548429 C DE 548429C DE A55623 D DEA55623 D DE A55623D DE A0055623 D DEA0055623 D DE A0055623D DE 548429 C DE548429 C DE 548429C
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Germany
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roller
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weir
underwater
rollers
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Expired
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DEA55623D
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ARDELTWERKE GmbH
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ARDELTWERKE GmbH
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/26Vertical-lift gates
    • E02B7/32Cylindrical or tubular gates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Walzenwehr mit Aufsatzklappe Es ist bei Walzenwehren bekannt, um die Stauhöhe in geringen Grenzen ohne Lösen der Sohlendichtung der Walze einstellen zu können, den Durchmesser der Walze kleiner zu wählen, als die Höhe des gewöhnlichen Staues ist, und die Walze mit einer Aufsatzklappe zu versehen, die entsprechend der jeweils gewünschten Stauhöhe mehr oder weniger aufgerichtet wird. Als Antrieb für die Klappe dient bei diesen bekannten Wehren eine zu einer seitlichen Hubtrommel konzentrisch gelagerte Steuervorrichtung.
  • Die Erfindung bezweckt, die Aufsatzklappe so auszubilden, daß die Walze vor dein Aufprall des Wassers geschützt wird und ferner eine einfache und sichere Antriebsvorrichtung für die Klappe zu schaffen. Sie besteht ini wesentlichen darin, daß die Klappe nach Art eines Dachwehres ausgebildet und aus zwei nahe ihrer Oberkante gelenkig miteinander verbundenen Tafeln zusammengesetzt ist, wobei die Steuervorrichtung am unteren Teil der sich über die ganze Wehrbreite erstrekkenden unterwasserseitigen Klapperntafel angreift. Die Steuereinrichtung besteht im wesentlichen aus einem Antriebsring, der mit Rollen auf einem als Rollenkäfig ausgebildeten oder die Rollen in einem besonderen Käfig aufnehmenden zylindrischen Ansatz der Walze geführt ist und in den ein mit der unterwasserseitigen Tafel der Aafsatzklappe verbundener seitlicher Ring eingreift.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • Abb. i ist eine Stirnansicht des Walzenwehres, Abb. 2 eine Seitenansicht des einen Endes desselben.
  • Auf der Walze i sitzt die Klappe 3, die nach Art eines Dachwehres ausgebildet und in verschiedenen Punkten drehbar auf Zapfen .4 befestigt sowie in an sich bekannter Weise auf der unteren gekrümmten Fläche durch ein Schleifblech j gedichtet ist. An das obere Ende der Klappe ist mittels der Zapfen 6 die sich über die gesamte Länge der Walze i erstreckende unterwasserseitigeStützwand7 angelenkt, die zur Ableitung des Wassers und der übertretenden Eisschollen dient und so die Walze schützt. Außerhalb des Seitenschildes ist an beiden Walzenenden ein zylindrischer Ansatz 2 vorgesehen, auf dem ein mit der unterwasserseitigen Klappe 7 verbundener, durch Rollen i i geführter Ring io läuft, der in den Antriebsring 12 eingreift. Der zylindrische Ansatz 2 ist dabei als Rollenkäfig ausgebildet, so daß eine Verschiebung der Rollen nicht eintreten kann. Der drehbare Ring io trägt einen Lagerbock 9, in dem die unterwasserseitige Stützklappe 7 durch den Zapfen 8 befestigt ist. Mit der neben dem Kettenrad angeordneten schmalen Walzenfläche 14 rollt die Walze in bekannter Weise auf der in der :Tische liegenden Wälzbahn i8 ab. Am äußeren Ende der Walze liegt der Kettenradkranz 15, in den in der üblichen Weise die Hubkette i9 der Walze eingreift.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender: Bei Betriebsstellung für den höchsten Stau ist die Klappe 3 ganz aufgerichtet. Soll der Stau geregelt werden, so bleibt die Hubkette 19 vollkommen -in Ruhe, und die Walze verharrt daher in ihrer Lage auf der Sohlendichtung, nur die Klappenkette leitet die Bewegung der Klappe ein. In diesem Fall gibt das Klappentriebwerk auf der einen Seite der Kette nach, während auf der anderen Seite der `Falze die gleiche Länge wieder aufgenommen wird, wodurch eine Drehbewegung des Ringes io mittels des Kettenradkranzes i2 bewirkt wird, ohne daß das Walzenwehr selbst seine Lage ändert. Da der Lagerbock 9 mit dem Ring io starr verbunden ist, wird auch die Stützklappe 7 in der gleichen Weise wie der Ring io bewegt und die Klappe 3 geneigt oder aufgerichtet. Die Antriebsvorrichtung gibt die Möglichkeit, die Walze mit aufgerichteter und mit niedergelegter Klappe zu heben und zu senken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Walzenwehr mit aufgesetzter Klappe und einer zu einer seitlichen Hubtrommel konzentrisch gelagerten Steuervorrichtung für die Klappe, dadurch gekennzeichnet, daB die Aufsatzklappe nach Art eines Dachwehres ausgebildet ist und aus zwei nahe ihrer Oberkante (6) gelenkig verbundenen Tafeln (3, 7) besteht, wobei die Steuervorrichtung am unteren Teil der sich über die ganze Wehrbreite erstreckenden unterwasserseitigen Klappentafel (7) angreift.
  2. 2. Walzenwehr mit Aufsatzklappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da$ ein mit der unterwasserseitigen Tafel (7) verbundener seitlicher Ring (io) in einen Antriebsring (12) eingreift und mit Rollen (i i) auf einem als Rollenkäfig ausgebildeten oder die Rollen in einem besonderen Käfig aufnehmenden zylindrischen Ansatz (2) der Walze (i) geführt ist.
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