DE548342C - Bergeversatzmaschine mit waagerechter Drehachse - Google Patents

Bergeversatzmaschine mit waagerechter Drehachse

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DE548342C
DE548342C DEK115075D DEK0115075D DE548342C DE 548342 C DE548342 C DE 548342C DE K115075 D DEK115075 D DE K115075D DE K0115075 D DEK0115075 D DE K0115075D DE 548342 C DE548342 C DE 548342C
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DEK115075D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/06Filling-up mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Bergeversatzmaschine mit waagerechter Drehachse Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen, durch welche selbsttätig Haufwerk oder Schüttgut an einen bestimmten Platz geworfen werden soll und die vorzugsweise dazu dienen, das Einbringen des Bergeversatzes in die abgebauten Grubenräume selbsttätig zu bewirken.
  • Es sind derartige Versatzmaschinen bekannt geworden, bei denen rotierende, unter Federspannung stehende Wurfschaufeln katapultartig betrieben wurden. Bei diesen Versatzmaschinen erfolgte jedoch das Anspannen der Schaufeln dadurch, daß letztere bei ihrer Rotation einen Widerstand an dein zu befördernden Wurfgut fanden. Eine solche Arbeitsweise ist aber sehr unzuverlässig und ungleichmäßig, weil das durch eine Schüttelrinne herangeführte Fördergut naturgemäß vielfach sehr ungleichmäßig in der Rinne angehäuft ist. Man hat auch versucht, die Schleuderbewegung der Schaufeln durch einen Preßluftkolben zu erzeugen, was aber eine komplizierte und daher kostspielige Maschinenanlage erforderte. Ferner sind auch Wurfschaufeln zum Austragen des Fördergutes bei Förderrinnen bekannt geworden, bei welchen die Schaufelspitzen gegen den Boden der Förderrinne anschlagen, und zwar ein Stück von der Aufbiegung des Binnenendes entfernt. Eine derartige Ausgestaltung des Binnenendes stellt jedoch keine eigentlichen Anschläge für die Schaufelspitzen dar. Die letzteren finden vielmehr am Förderrinnenboden nur einen Reibungswiderstand, der in Verbindung mit dem Widerstand des Wurfgutes ein Anspannen der mit den Schaufeln verbundenen Federn bewirken soll. Eine solche Wirkungsweise der Vorrichtung ist jedoch unzuverlässig, zumal mit der Zeit der Reibungswiderstand der Schaufelspitzen am Binnenboden infolgeAbnutzung immer kleiner wird.
  • Nach vorliegender Erfindung wird die Bauart und Wirkungsweise einer Bergeversatzmaschine erheblich verbessert, indem die an einer rotierenden Trommel gelagerten und unter Federspannung stehenden Wurfschaufeln oder Behälter zwecks Erzielung der Schleuder- oder Wurfbewegung dadurch unter eine kräftige Federspannung gesetzt werden, das die genannten Behälter, denen das Versatzgut von einer höher gelagerten Förderrinne o. dgl. zugeführt wird, mit ihrer vorderen Spitze an festen Anschlägen vorbeigeführt werden, die seitlich zur Trommel angeordnet sind. Durch diese Anordnung wird einmal eine vereinfachte Bauart der Maschine erhalten, andererseits in besonders sicherer und zuverlässiger Weise eine starke Anspannung der Federn bzw. eine große Schleuderkraft der Schaufeln erzielt, da bei etwaigem eingetretenen Verschleiß die Anschläge sich ohne weiteres nachstellen lassen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist eine Seitenansicht der Maschine, wobei teilweise die eine Seitenwand der umlaufenden Trommel abgebrochen ist.
  • Abb.2 ist eine Vorderansicht der Maschine mit Bezug auf Abb. i Ton links gesehen.
  • Abb. 3 zeigt eine Einzelheit.
  • Die Maschine besteht zunächst aus einer drehbaren Trommel oder einem drehbaren Rahmen, der durch zwei Platten i und ja gebildet wird, die durch geeignete Querversteifungen zusammengehalten werden. Die Trommel ist auf eine vierkantige Achse aufgeschoben, deren runde Drehzapfen 2 in Lagern 3 eines zweckmäßig aus [)-Eisen bestehenden Untergestelles 4. gelagert sind. Zwischen den Seitenwänden der Trommel sind eine Anzahl muldenförmiger Behälter 5 angeordnet, die je durch eine exzentrisch an ihnen befestigte Drehachse 6 in den Scheiben i, ja gelagert sind und durch kräftige Federn 7 in ihrer Normallage gehalten werden, wobei die Federn auf Querbolzen 8 aufgezogen sind, die mit je einem Ende in den Scheiben i, ja befestigt sind, und mit ihrem anderen Ende gegen den Rücken des betreffenden Behälters 5 anliegen und denselben gegen seitliche, an den Scheiben i, ja befestigte Anschläge 9 drücken.
  • Die Trommel mit den Behältern wird in irgendeiner geeigneten Weise in Richtung des aus Abb. i ersichtlichen Pfeiles angetrieben. Zweckmäßig und vorteilhafterweise erfolgt der Antrieb der Trommel i, ja durch die Schüttelrinne io selbst, welche die Versatzmaschine mit dem Versatzgut versieht. An dem Untergestell, ist mittels einer Stütze ii ein festes, rinnenförmiges Auslaufblech z2 befestigt, in welchem der letzte Schuß der Schüttelrinne io geführt ist. Gegebenenfalls kann an dem Vorderende des Bleches 1:2 noch ein besonderer Auslauf angelenkt sein, der in die Bahn der Behälter 5 hineinsteht und von demselben während des Vorbeiganges nach oben geklappt wird, worauf dieses Auslaufstück wieder selbsttätig in die Ursprungslage zurückfällt.
  • Außen an der Schüttelrutsche io ist ein eiserner, gegebenenfalls aus Winkeleisen bestehender Bügel 13 angebracht, dessen Enden waagerecht von der Schüttelrinne abgebogen sind und einen Zapfen 1q. tragen. Andererseits sind auf die Achsenden 2 der Trommel 1, 111 Gesperre, sogenannte Knarren, 15 aufgesetzt, derart, daß die eine Knarre in der Mittelstellung mit ihrem Arm aufwärts und die andere mit ihrem Arm abwärts steht, wie es in Abb. 2 veranschaulicht ist. Die Knarren 15 sind mit den bezüglichen Drehzapfen 14 an der Schüttelrinne durch je eine Stange 16 und 16a verbunden, so daß eine Drehbewegung der Trommel i, ja sowohl beim Vorwärtsgang wie auch beim Rückgang der Schüttelrinne erfolgt.
  • An der Rückseite der Trommel i, ja sind auf dein Untergeste11 q. je zwei. feste Anschläge angebracht, die zweckmäßig durch Rollen 17 gebildet werden, die eine solche Stellung haben bzw. so eingestellt werden können, daß sie die äußeren, spitzen Enden der Behälter 5 bei deren Rotation berühren und die Behälter 5 . um ihre exzentrische Achse 6 so weit nach unten drehen, bis die Spitze der Behälter an den Rollen 17 vorbeigeht. Aus Abb. i ist ersichtlich, daß die eine Schaufel 5 in Eingriff mit den Rollen 17 steht und durch dieselben bis auf etwa 9o° aus ihrer Normallage herausgedreht wird. Infolge dieser Drehung der Behälter werden die Federn 7 des betreffenden Behälters angespannt, und sobald bei der Rotation derTrommel die Spitze des betreffenden Behälters 5 von den Rollen 17 freikommt, schnellt der Behälter infolge der Wirkung der stark angespannten Feder 7 wieder nach oben und schlägt gegen die Anschläge 9 in seine Normallage 5' (Abb. z) zur Trommel zurück. Durch den äußerst starken Stoß wird dabei das in dem Behälter befindliche Versatzgut mit großer Geschwindigkeit herausgeschleudert.
  • Die Wurfrichtung des Versatzgutes und die Wurfkraft lassen sich durch Verschieben der Rollen 17 in waagerechter oder senkrechter Richtung verändern. Zu diesem Zweck sind die Rollen 17 an vierkantigen Haltern i8 gelagert, deren senkrechter Schaft durch je einen waagerecht verschieblichen Block i9 hindurchgeführt ist und an demselben durch einen Steckstift 2o befestigt ist. Andererseits greifen die Halter 18 durch Löcher 2i des -Eisengestelles q. und sind an letzterem mittels Muttern 22 angespannt. Der Block i9 ist durch seitliche Schlittenführungen 28, die an dem Gestell q. befestigt sind, geführt.
  • Um den Hub der Antriebsgesperre 15 zu verändern, sind die Arme 15 der Knarren mit einer Anzahl Löcher versehen, um den Angriffspunkt der Treibstangen 16, 16a verändern zu können.
  • Anstatt der vorliegenden, für die Lagerung der Behälter 5 verwendeten Schraubenfedern 7 kann naturgemäß auch eine andere Federanordnung und Ausbildung Anwendung finden. Werden, wie im vorliegenden Falle, Schraubenfedern 7 angewendet, so können besondere Spanneinrichtungen vorgesehen werden, durch die ein Nachspannen oder Regulieren der Federspannung be-,virkt werden kann. Zu diesem Zweck sind in die Scheiben i, ja der umlaufenden Trommel Muffen 23 drehbar eingesetzt, welche den Federbolzen 8 umgreifen, wobei das Ende der Feder 7 in einen Schlitz 24. der Muffe eingeführt ist und hier gehalten "wird. Die 'Muffen 23 sind an der Innenseite der Platten i, ia durch Muttern 25 gehalten und sind an der Außenseite mit einem Sperrzahnkranz 26 ausgerüstet, in den eine Sperrklinke 29 greift. Auf dem Sperrzahnkranz 26 sitzt fest ein Sechskant 27, durch welchen die Muffe 23 und damit das Federende gedreht werden kann.
  • Mittels der vorliegenden Maschine können vermöge deren weitgehender Regulierbarkeit die Berge mit starker Kraft lind nach allen Stellen unter das Hangende geschleudert werden. Die Maschine arbeitet ferner-infolge ihrer Verbindung mit der Schüttelrutsche billig und paßt sich genau dem Betriebe der, Schüttelrutsche an; sobald die Rutsche stillsteht, steht auch die Versatztnaschine still. Im übrigen kann die Maschine in beliebiger Stellung waagerecht oder schräg aufgestellt werden. Auch kann die ganze Maschine bequem von zwei Mann transportiert werden. Die Festsetzung der Maschine vor Ort geschieht in der üblichen Weise mittels Festspannens durch Stempel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bergeversatzmaschine mit an einer um eine waagerechte Achse rotierenden Trommel gelagerten, unter Federspannung nachgiebigen, muldenförmigen Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter, denen das Versatzgut von einer höher verlagerten Zubringefördereinrich-. tung aus zufällt, mit ihrer vorderen Spitze an seitlich von der Trommel angeordneten festen Anschlägen unter Federspannung gesetzt werden. z. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die festen, am Untergestell (¢) angebrachten Anschläge aus Rollen (i7) bestehen, die sowohl in senkrechter Richtung wie in waagerechter Richtung verschiebbar- und feststellbar sind. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (7) der Behälter (5) durch an den Seitenwänden der umlaufenden Trommel angebrachte Gesperre nachstellbar sind.
DEK115075D 1929-06-07 1929-06-07 Bergeversatzmaschine mit waagerechter Drehachse Expired DE548342C (de)

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