DE54789C - Maschine zum Bearbeiten von Leder und Häuten - Google Patents

Maschine zum Bearbeiten von Leder und Häuten

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DE54789C
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DE
Germany
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work roll
machine
hides
foot
axis
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54789D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. FRAYSSE in Antwerpen
Publication of DE54789C publication Critical patent/DE54789C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/04Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using slicking, scraping, or smoothing-out cylinders or blades fixed on supports, e.g. cylinders, in a plane substantially at right angles to the working surface
    • C14B1/12Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using slicking, scraping, or smoothing-out cylinders or blades fixed on supports, e.g. cylinders, in a plane substantially at right angles to the working surface in machines with plane supporting bed-plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dieser Maschine wird das zu bearbeitende Leder u. s. w. auf einem Tische ausgebreitet und mit diesem durch einen Hand- oder Fufshebel gegen eine rotirende Arbeitswalze angedrückt und gleichzeitig in der Längenrichtung verschoben. Je nach der zu verrichtenden Arbeit ist die Oberfläche der Arbeitswalze mit Cannelirungen versehen oder mit Abfleisch- oder Enthaarungsmessern besetzt. Die eigentliche Erfindung bezieht sich speciell auf die Einrichtung zur doppelten Bewegung des Tisches von unten nach oben zwecks Andrückens an die Arbeitswalze und von hinten nach vorn zwecks gleichmäfsig fortschreitender Bearbeitung des Leders u. s. w. in seiner ganzen Ausdehnung. Auf der beiliegenden Zeichnung ist die neue Maschine durch eine Seitenansicht unter Fortlassung der vorderen Gestellbalken dargestellt.
Auf dem Maschinengestell α sind die beiden Lager b befestigt, in denen die Achse d der Arbeitswalze c ruht. Die Achse d ragt zu beiden Seiten des Maschinengestelles etwas heraus. An dem einen Ende sitzt das Zahnrad e, in welches das im Gestell gelagerte kleinere Zahnrad f eingreift. Auf der Achse von f sitzt eine lose und eine feste Riemscheibe g für Motorenbetrieb, von denen letztere mit dem Griff g1 für Handbetrieb versehen ist. Auf dem änderen Ende der Achse d ist die Zahnscheibe h aufgekeilt, welche ihre Bewegung vermittelst einer Vaucansonschen Kette i oder eines Zwischenzahnrades auf die Zahnscheibe ft1 überträgt, die ihrerseits fest auf der drehbar gelagerten Achse k sitzt. Diese Achse k trägt aufserdem die Schnurscheibe I und zwei dicht neben einander befindliche Zahnrädchen m und m1, von denen das der Scheibe Z zugekehrte Zahnrädchen m lose und mit letzterer verkuppelt ist, während das andere Zahnrädchen m1 auf der Achse k fest aufgekeilt ist. Unter m und m1 befindet sich ein drittes Zahnrädchen η von doppelter Breite, welches in einem Arm 0 des Pedals ρ oder eines Handhebels drehbar gelagert ist. Das Pedalp hat in p1 seinen Drehpunkt, besitzt hinten bei p2 einen Stützpunkt und vorn einen Auftritt p3. Das hintere Ende von ρ ist durch einen Arm q mit der Schiene r verbunden, welche andererseits bei r1 im Gestell drehbar gelagert ist. Auf der Schiene r ruht mit seinem hinteren Ende vermittelst einer Laufrolle s der Tisch t, dessen vorderes Ende vermittelst eines Scharniers an den Gleitbacken u befestigt ist. Die Backen u umschliefsen zwei an der .vorderen Gestellwand befestigte Arme v. Endlich besitzt der Tisch t hinten einen Haken w, an welchem das eine Ende der Schnur oder Kette χ befestigt ist, während ihr anderes Ende in einem Punkte der Rille der Scheibe / befestigt ist.
Beim Gebrauch zieht der Arbeiter mit der Hand den Tisch t nach vorn, wobei letzterer mit Rolle s auf der Schiene r und mit Backen u auf den Armen ν gleitet, und kann nun das zu bearbeitende Material bequem zurechtlegen. Er schiebt alsdann den Tisch wieder in seine hintere Lage zurück und setzt durch Auflegen des Riemens oder durch Drehen an dem Handgriff gl die Arbeitswalze c in Umdrehung. Gleichzeitig tritt er mit seinem Fufse das Pedal ρ nieder; dadurch
wird das hintere Ende des Pedals und mit ihm das der Schiene r und des Tisches t in die Höhe gehoben, wie in der Zeichnung punktirt dargestellt ist. Der Tisch wird also mit dem daraufliegenden Leder oder dergleichen an die Arbeitswalze c angedrückt, weil das vordere, in seiner Höhenlage nicht veränderliche Ende des Tisches t etwas höher liegt als der tiefste Punkt der Walze c. Der Arbeiter hat es in der Gewalt seines Fufses, den Druck gegen die Walze beliebig zu vergröfsern oder zu verkleinern. Gleichzeitig wird aber auch das Doppelzahnrädchen η in die Höhe gehoben und greift in die beiden Zahnrädchen m und ml ein. Da nun die Achse k vermittelst des Getriebes hih1 von der Achse d aus beständig in Umdrehung gehalten wird, so versetzt sie vermittelst des festen Zahnrädchens ml auch das Doppelzahnrädchen η in Rotation, und letzteres überträgt seine Bewegung wieder auf das lose Zahnrädchen m und dadurch auf die mit letzterem verkuppelte Scheibe /. Infolge dessen wird die Schnur χ auf die Scheibe / aufgewickelt, zieht dadurch das hintere Ende des Tisches t nach sich und bewegt denselben unter der Arbeitswalze c hinweg in die punktirte vordere Stellung. Beim Loslassen des Pedals senkt sich das Zahnrädchen «, und die Kuppelung zwischen Arbeitswalze c und Arbeitstisch t hört auf; das hintere Ende des letzteren senkt sich gleichfalls und der Tisch kann nun mit der Hand leicht wieder in die hintere Lage zurückgeschoben werden, wobei sich die Schnur χ von der Scheibe / abwickelt, indem letztere sich lose auf der Achse k dreht. Die Schnur χ kann auch durch einen Zahnkranz auf der Scheibe / und eine Zahnstange unter dem Tisch t ersetzt werden.
Die Vorzüge dieser Maschine sind nach Angabe des Erfinders folgende. Dieselbe stellt sich viel billiger als andere Maschinen, so dafs sie auch in der Kleinindustrie Verwendung finden kann. Sie setzt keine Vorkenntnisse, längere Uebung oder besondere Geschicklichkeit voraus, so dafs keine Specialisten mehr erforderlich sind, sondern dieselbe auch von Arbeiterinnen bedient werden kann. Sie arbeitet sehr genau und schnell und ühertrifft hierin jene Maschinen, welche mit einem Werkzeug oder zwei rotirenden Walzen arbeiten, weil mit ersterem nicht immer die genaue Richtung einzuhalten ist und mit letzteren der Druck nicht beliebig vergröfsert oder verkleinert werden kann. Endlich beansprucht sie nur einen verhältnifsmäfsig geringen Raum.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: >
    Eine Maschine zum Bearbeiten von Leder und Häuten vermittelst einer rotirenden, entsprechend besetzten Arbeitswalze, bei welcher das zu bearbeitende, auf einem beweglichen Tische ausgebreitete Material mit letzterem durch einen Fufs- oder Handhebel an die Arbeitswalze geprefst und gleichzeitig gegen dieselbe in der Längsrichtung dadurch verschoben wird, dafs die Bewegung der Arbeitswalze durch eine mit dem Fufs- oder Handhebel in Thätigkeit tretende Kuppelung vermittelst eines Zwischengetriebes auf eine Scheibe übertragen wird, deren Bewegung wiederum zur Verschiebung des Tisches benutzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54789D Maschine zum Bearbeiten von Leder und Häuten Expired - Lifetime DE54789C (de)

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