DE20005C - Fräsmaschine - Google Patents

Fräsmaschine

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Publication number
DE20005C
DE20005C DENDAT20005D DE20005DA DE20005C DE 20005 C DE20005 C DE 20005C DE NDAT20005 D DENDAT20005 D DE NDAT20005D DE 20005D A DE20005D A DE 20005DA DE 20005 C DE20005 C DE 20005C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
pulley
screw
belt
axis
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT20005D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. N. smith in New-York
Publication of DE20005C publication Critical patent/DE20005C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C1/00Milling machines not designed for particular work or special operations
    • B23C1/06Milling machines not designed for particular work or special operations with one vertical working-spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Fig. ι stellt die Maschine von der Seite gesehen dar;
Fig. 2 ist ein Grundrifs derselben mit abgebrochenen übergreifenden Theilen des Tisches; Fig. 3 die Ansicht der Maschine von vorn;
Fig. 4 die Ansicht der hinteren Riemscheibe mit Kurbel;
Fig. 5 die obere Ansicht von einem Stück des Tisches mit einem aufgespannten Arbeitsstück, und
Fig. 6 ein Verticalschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 2 in vergröfsertem Mafsstabe.
Das Gestell der Maschine besteht aus deni Fufs A mit den Wangen A1 und dem Arm B. C ist der Fräser, welcher oben in der verstellbaren Lagerspitze D am Ende des Armes B gehalten wird, unten aber in dem Gestell der Maschine gelagert und vermittelst einer Riemscheibe E gedreht wird. Letztere wird durch den über die Leitrollen b und b1 und die hintere Riemscheibe F laufenden Riemen α α getrieben. G ist der Haupttreibfiemen, welcher über den äufsersten Umfang der Riemscheibe F gelegt ist, während der Riemen a in einer Vertiefung derselben läuft, so dafs letzterer durch G auf die Scheibe F geprefst und ein Gleiten desselben verhindert wird.
Auf den Wangen Ax des Gestells ist der Schlitten /, durch die Schraube M verschiebbar, angeordnet. Derselbe trägt den Tisch H, welcher vermittelst des Ringes d, der an seiner unteren Seite angeschraubt ist, in einer auf dem Schlitten angebrachten kreisförmigen Gleitbahn geführt wird.
In der Mitte des Tisches H ist eine kreisförmige Oeffnung e für den Fräser und unterhalb desselben das Schneckenrad/ angebracht, in welches die Schnecke g eingreift. Der Lagerstuhl A derselben ist um die Achse ζ drehbar, so zwar, dafs je nach der Stellung von A die Schnecke in oder aufser Eingriff mit dem Schneckenrade sich befindet. Dies wird vermittelst des um den Zapfen As drehbaren Hebels A2 bewirkt, indem derselbe mit einem an seinem Ende befindlichen Stift in einen Schlitz A1 des Lagers h eingreift.
Die Achse i sowie der Drehzapfen des Hebels A2 ist in dem von dem Schlitten /seitwärts vorspringenden Träger J gelagert.
Unterhalb dieses Trägers J sitzt auf der Achse i das Zahnrad z3, welches in das mit der Riemscheibe c fest verbundene Rad c1 eingreift, Fig. 6. Um die Scheibe c ist der Riemen α geschlungen. Die Achse dieser Scheibe ist in das Ende des kurzen Armes c2 des Winkelhebels ^2C3 eingeschraubt. Die Drehachse dieses AVinkelhebels befindet sich unmittelbar unter der Achse i, wie Fig. 6 zeigt, und es kann derselbe vermittelst des längeren Hebelarmes um diese Drehachse gedreht werden. In einem an dem Träger J befestigten Winkel/ ist ein zur Führung des Hebelarmes e3 bestimmter Schlitz/1 angebracht, in welchem der Hebelarm c3 vermittelst einer Klemmschraube festgestellt werden kann. Da die Drehachse von z'1 und z'3 mit der Drehachse des Winkelhebels c2 c% zusammenfällt, so ist der Eingriff der Räder z'3 und c1 und die Uebertragung der Drehung der Scheibe c auf die
Schnecke bei jeder Stellung des Hebels i2 i3 gesichert. Durch den Winkelhebel £2 c3 läfst sich die Riemscheibe c senkrecht gegen den Riemen α zu bewegen und infolge dessen dieser Riemen gegen den Umfang der Riemscheibe E mehr oder weniger andrücken.
K ist ein den vorderen Rand des Tisches H umgebender Mantel, der an den Schlitten / angeschraubt ist und sich etwa um die Hälfte des Tisches legt. Dieser Mantel bildet eine Unterlage für die Platte L, welche mit einem Schlitten Z1 mit schwalbenschwanzförmigen Führungen und einer Zahnstange K versehen ist. Letztere steht mit dem die Oeffnung e concentrisch umgebenden, an dem Tisch H befestigten Zahnkranz K1 im Eingriff.
Vermittelst dieser Verzahnung bewegt sich der Schlitten Z1 beim Drehen des Tisches H rechtwinklig zur Bewegungsrichtung des Schlittens / und führt das zu bearbeitende Stück tangential zum Umfang des Fräsers.
Zum Aufspannen befindet sich auf dem Schlitten eine geeignete Vorrichtung, bestehend aus einem Schlitz, in welchem Klemmbolzen I1 mit schrägen Köpfen gleiten, die vermittelst der Klammern P das zu fräsende Stück festhalten.
Die Platte Z ist vermittelst eines Drehbolzens η an dem einen Ende und eines im Tisch befestigten Schraubenbolzens nx am anderen Ende abnehmbar an dem Mantel K befestigt. Der Bolzen η' geht durch einen Schlitz η 2 des Mantels und trägt unterhalb desselben eine Flügelmutter n3, durch welche der Tisch Z fest an den Mantel geschraubt werden kann.
Wird n3 losgeschraubt, so läfst sich die Platte Z so viel um η drehen, dafs die Zahnstange K aufser Eingriff mit K1 kommt.
Vermittelst der Schraubenspindel M, welche sich in der mit dem vorderen Ende der Wange A' fest verbundenen Mutter ο dreht, läfst sich der Schlitten mit den zu demselben gehörigen Theilen auf den Wangen A1 verschieben und die Stellung des Arbeitsstückes zum Fräser verändern.
Die Wirkungsweise der einzelnen Theile ist folgende:
Durch Drehung von F wird der Fräser C durch den Riemen α und die Riemscheibe E in rasche Drehung versetzt. Zu gleicher Zeit wird durch die Riemscheibe c die Schraubenwelle, und durch die Schraube ohne Ende g das Schneckenrad/ und der Tisch H in langsame Drehung versetzt.
Will man eine gerade Fläche fräsen, wie z. B. das Stück m, so wird dasselbe in der richtigen: Stellung fest auf den Schlitten Z1 geklemmt. Alsdann wird die Platte Z rückwärts bewegt, um die Zahnstange des Schlittens auszurücken, und der Schlitten nach links bis an das Ende seines Weges geschoben,
Die Maschine wird nun in Gang gesetzt und die Schraube ohne Ende in Eingriff mit dem Schneckenrade gebracht. Hierdurch dreht sich der Tisch langsam um seine Achse in der Richtung des Pfeils, Fig. 2, während der Fräser rasch um seine Achse rotirt. Nun wird die Zahnstange K in Eingriff mit K1 gebracht, indem man die Platte L nach innen um den Zapfen η drehend bewegt und durch die Mutter ns festschraubt Der Schlitten mit dem aufgespannten Arbeitsstück wird von Κλ nach rechts an den Fräser hingeschoben und die Fläche des Arbeitsstückes gefräst. Will man noch einen Span wegfräsen, so wird der Schlitten Z1 nochmals von links nach rechts geschoben.
Vermittelst der Schraube M wird das zu bearbeitende Stück gegen den Fräser geprefst. Um den Fräser zum Stillstand zu bringen, stöfst man den Hebel cz nach der Richtung der Scheibe E.
Hierdurch bewegt sich die am Ende des Hebelarmes <ra sitzende Scheibe c von der Riemscheibe E weg; der Riemen α kann denselben, weil er infolge dieser Bewegung einen Theil des Umfanges der Scheibe E frei läfst, nicht mehr treiben und der Fräser bleibt stehen, während der um die Riemscheibe c geschlungene Riemen immer noch genügende Reibung an dem Umfang dieser Scheibe hat, um dieselbe und mit ihr den Tisch H zu drehen.
Sollen runde Flächen gefräst werden, wie z. B. die Höhlung einer Lagerschale, so wird die Platte Z mit den zugehörigen Theilen abgenommen, indem man den Bolzen η und die Mutter n3 losmacht.
Auf der nun freien Tischplatte wird das zu bearbeitende Stück in eine passende Klemmvorrichtung N eingespannt, durch die Schraube M in die richtige Lage gegen den Fräser Cgebracht und die Maschine in Gang gesetzt.
Für Fufsbetrieb befestigt man an der treibenden Riemscheibe F einen Kurbelstift/, welchen man durch ein Gelenkstück px und den über die Leitrollen/3 gehenden Riemen/2 mit dem an dem vorderen Theil der Maschine drehbar befestigten Tritthebel O verbindet.
Für Handbetrieb wird der Kurbelstift ρ ohne ^1 in ein etwas weiter von der Achse der Scheibe F liegendes Loch q geschraubt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    An der durch die Fig. 1 bis 6 dargestellten
    Fräsemaschine:
    ι. Der Mechanismus zur gleichzeitigen Drehung des Fräsers C und des Tisches H vermittelst des Riemens α und der Riemscheibe 2? und c.
  2. 2. Der zum Anhalten der Bewegung des Fräsers C dienende Winkelhebel c"1 c3 in Ver-
    bindung mit der Riemscheibe c und dem Riemen a.
    Der zum Fräsen von geraden Flächen dienende Mechanismus, bestehend aus der abnehmbaren, um den Stift η drehbaren und mit Zahnstange K versehenen Platte L mit dem Schlitten Z1, dem Mantel K und dem Zahnkranz K1 in Verbindung mit . dem Schlitten / und der Schraube M.
    Der zum Fräsen von krummen Flächen dienende Mechanismus, bestehend aus dem mit Support N und Schneckenrad f versehenen drehbaren Tisch H in Verbindung mit dem Schlitten / und der Schraube M.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT20005D Fräsmaschine Active DE20005C (de)

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