DE545757C - Speiseeismaschine - Google Patents

Speiseeismaschine

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DE545757C
DE545757C DEA60137D DEA0060137D DE545757C DE 545757 C DE545757 C DE 545757C DE A60137 D DEA60137 D DE A60137D DE A0060137 D DEA0060137 D DE A0060137D DE 545757 C DE545757 C DE 545757C
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AKTIEN MASCHINENFABRIK KYFFHAE
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AKTIEN MASCHINENFABRIK KYFFHAE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G9/00Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
    • A23G9/04Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
    • A23G9/08Batch production
    • A23G9/10Batch production using containers which are rotated or otherwise moved in a cooling medium
    • A23G9/103Batch production using containers which are rotated or otherwise moved in a cooling medium the container rotating about its own axis

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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)
  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)

Description

Bei den meisten, bisher bekannten Speiseeismaschinen ist die Einrichtung so getroffen, daß der Speiseeisbehälter sich in dem feststehenden Roheisbehälter dreht, während der Spatel entweder von Hand oder durch eine Vorrichtung an der Maschine gegen die Behälterwand gedrückt wird. Allein hierdurch wird eine Berührung der Speiseeismasse mit dem Kältemedium ermöglicht. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß der Temperaturaustausch nur langsam vor sich geht, was wieder eine lange Arbeitsdauer und einen großen Roheisverbrauch bedingt.
Bei den bisher bekannten Konstruktionen mit sich um seine -Längsachse drehendem Faß ist diesem Übelstande bereits abgeholfen, und zwar dadurch, daß in der Längsachse des Fasses ein ein- oder zweiteiliger Kupferbehälter für die Aufnahme der Speiseeismasse angeordnet ist. Der Zwischenraum zwischen dem Kupferbehälter und dem Faß wird mit einer Roheis-Salz-Mischung gefüllt. Läßt man nun das Faß sich um das feststehende Rührwerk drehen, so wird ein kräftiger Temperaturaustausch erzielt und damit eine bedeutend verkürzte Arbeitsdauer.
Bei den bekannten Eismaschinen der zuletzt geschilderten Art ist das Faß in der Arbeitsstellung zur Ausführung der Dreh- und Rührbewegung in Richtung seiner Achse gelagert, wobei zwei am Umfang des Fasses angebrachte, radial gerichtete Tragzapfen außer Eingriff mit entsprechenden Traglagern sind. Um nun die Entnahme des fertigen Speiseeises zu ermöglichen, müssen zunächst die radialen Tragzapfen wieder gelagert und dann die axialen Lager gelöst werden. Bei einer bekannten Maschine dieser Art erfolgt nun das Umschalten der Lager von der Arbeits- auf die Entleerungsstellung durch Linksdrehen einer Kurbel, die in ihrem Lager gegen axiales Verschieben gehalten und mit Muttergewinde versehen ist. Dadurch wird das Faß nach hinten verschoben, und die beiden radialen Tragzapfen werden von den entsprechenden Seitenlagern aufgenommen, wobei zugleich das der Kurbel abgewendete Axiallager für die Welle des Fasses herumgeklappt wird. Während der Linksdrehung der Kurbel muß das Faß mit einer Hand festgehalten werden. Bei dieser Art der Umschaltung kann ein ungewolltes Abklappen des hinteren Axiallagers eintreten, so daß besonders bei Unterlassung der Sicherung dieses Lagers durch einen Steckstift ο. dgl. die Gefahr des Abkippens des Fasses besteht. Erfahrungsgemäß wird das Vorstecken der Stifte häufig vergessen, wodurch dann das Faß beim Drehen oder durch Stoß aus seinen Lagern herausspringt und beim Aufschlagen auf den Boden beschädigt wird.
Diese Übelstände werden durch den Gegenstand der Erfindung vermieden, bei dem mit Hilfe eines Handhebels über eine mit Steue-
rungsschlitzen versehene Schaltschiene zunächst die gabelförmigen Lagerstellen unter die am Umfange des Eisfasses angebrachten Tragzapfen geschwenkt .werden, die Antriebskupplung gelöst und das hintere Lager von der Welle weggeschoben wird, so daß das Ein- und Ausrücken aller Teile durch das einfache Umlegen des Handhebels besorgt wird. Es sind somit weniger Handgriffe für ίο das Umschalten des Fasses notwendig als bei den bekannten Maschinen, ohne daß ein ungewolltes Abkippen des Fasses eintreten kann. Auf der Zeichnung stellt Fig. ι die Längsansicht der Maschine in Arbeitsstellung dar, wobei der vordere Gestellbalken wegen der dahinterliegenden Schaltschiene durchsichtig gedacht ist.
Fig. 2 ist eine Ansicht von der Antriebsseite aus.
Fig. 3 zeigt die Anordnung des Schaltgestänges im Grundriß.
Fig. 4 und 5 zeigen die Tragzapfen mit Lagerungshebel in vergrößertem Maßstabe, Fig. 6 und 7 das Stützlager des hinteren Zapfens.
Fig. 8 zeigt den Boden zwischen den beiden Speiseeisbehältern mit Kupplung für das stillstehende Rührwerk in Arbeitsstellung.
Fig. 9 zeigt denselben Boden mit Kupplung in Füll- und Entleerungsstellung.
In Fig. ι ist α das Faß, welches an der Antriebsseite durch den Kupplungszapfen b und an der Hinterseite durch den Lagerzapfen c und das verschiebbare Traglager d auf dem Gestell e gelagert ist. In den Kupplungszapfen b greift die Kupplung f ein, welche auf der Antriebswelle g verschiebbar angeordnet ist. Die Antriebswelle g wird durch das Lager h auf dem vorerwähnten Gestell e getragen.
Soll nun der Maschine das fertige Speiseeis entnommen werden, so wird das Faß dadurch in Entleerungsstellung gebracht, daß man den Handhebel i in die Stellung I1 bringt, nachdem man die beiden Tragzapfen k in die zur Aufnahme der Lagerhebel I erforderliche Stellung (in vorliegendem Falle Horizontalstellung) gebracht hat. Während der ersten Hubhälfte des Schalthebels i, der drehbar auf der Schaltwelle m der Kupplung sitzt und dessen Zapfen η in ein Auge der Schaltschiene 0 eingreift, wird die zapfenartige Verlängerung/) (Fig. i, 2, 4 und 5) der Lagerhebel / durch die Steuerungsnuten q des Schaltwinkelsr (Fig. 3) nach außen geschoben, wodurch sich zwangläufig die gabelförmigen Lagerstellen am oberen Ende der Lagerhebel / so unter die Tragzapfen k setzen, daß Kupplung und hinteres Lager zum Schalten entlastet sind. Während dieser Zeit laufen die Zapfen ί der Steuerhebel t in zweckmäßig geformten Steuernuten u der Schaltschiene 0 leer. Bei weiterer Bewegung des Schalthebels i bis in Stellung I1 erfolgt nun eine zweckentsprechende Steuerung der Steuerhebel t, wodurch gleichzeitig die Kupplung vermittels der Kupplungsgabel ν und das hintere Lager durch den Schubhebel w (Fig. 6 und 7) so weit verschoben wird, daß der Lagerzapfen und die darüber hinausragende Rührwerkswelle χ frei durchschwingen können. Während dieser Zeit laufen wieder die Zapfen g der Traghebel I leer, so daß sie in ihrer Stützstellung verbleiben. Das Faß kann also jetzt um die beiden Tragzapfen k je nach Bedarf mit der Antriebs- oder Hinterseite zum Entleeren bzw. Füllen gedreht werden, wie in Fig. 1 schwach eingezeichnet.
Zur Erzielung möglichst geringen Kraftverbrauchs und kurzen Hubes wird das hintere Lager zweckmäßig als Rollenlager ausgebildet (Fig. 6 und 7).
Wie bereits eingangs erwähnt, kann der Speiseeisbehälter ein- oder zweiteilig sein, wobei das Rührwerk oder Spatel entweder feststeht, wie die Abbildung zeigt, oder sich im entgegengesetzten Sinn des Fasses dreht. In letzterem Falle wird der Antrieb der Rührwerkswelle vom hinteren Lagerzapfen c aus über eine zweckentsprechend angeordnete Zahnradübertragung bewirkt. Das Festhalten bzw. Mitnehmen der Rührwerkswelle geschieht dadurch, daß das am hinteren Lagerzapfen überragende Wellenstück χ mit Flächen oder Vierkant versehen ist und in. ein entsprechend geformtes Augej/ oder Mitnehmerstück, welches mit dem verschiebbaren Lager d verbunden ist, eingreift.
Bei Maschinen mit zwei Speiseeisbehältern ist ein Zwischenboden erforderlich, welcher einerseits eine flüssigkeitsdichte Trennung der beiden Behälter voneinander ermöglicht, anderseits aber eine Kupplung der beiden Rührwerkswellen miteinander zuläßt. Zu diesem Zwecke sind auf dem Zwischenboden A zwei Flansche B so wasserdicht angebracht, daß sich in ihnen das Kupplungsstück C drehen kann. Dieses Kupplungsstück ist in der Mitte des Außenmantels mit einer wulstartigen Verstärkung D versehen, welche an ihren beiden no Stirnflächen kegelförmig ausgebildet ist. Die beiden Kegelflächen des Kupplungsstückes legen sich gegen entsprechend ausgesparte Flächen der Flansche!?. Wird die Maschine nun in Füll- bzw. Entleerungsstellung gebracht (Fig. 9), so setzt sich die jeweils untere Kegelfläche am Kupplungsstück in die entsprechende Kegelfläche am Flansch B, wodurch selbsttätige Abdichtung erfolgt. Die Kupplung der beiden Rührwerkswellen B kann innerhalb des Kupplungsstückes beispielsweise durch einen eingebohrten Stift F

Claims (6)

in der Kupplung und entsprechenden Schlitz G in den Rührwerkswellen oder durch eine andere geeignete Festhaltung erfolgen. IΆ τι·; ν ta ν,si· κ H cn ii:
1. Durch eine* Hebelbewegung von Arbeits- auf Entleerungsstellung umschaltbare Speiseeismaschine, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Handhebel (i)
ίο über eine mit zweckentsprechend geformten Steuerungsschlitzen (q) versehene Schaltschiene (o) zunächst die gabelförmigen Lagerstellen (Z) unter die am Umfange des Maschinenfasses angebrachten Tragzapfen (k) geschwenkt und hierauf die Antriebskupplung (f) gelöst und das hintere Lager (d) von der Welle weggeschoben wird, so daß ein Schwenken des Eisbehälters um die Tragzapfen (k) erfolgen kann.
2. Eismaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die .Lagerstellen für die Tragzapfen (k) an dem oberen Arm (I) eines zweiarmigen Hebels angebracht sind, dessen unterer Arm (p) so ausgebildet ist, daß er in zweckentsprechend geformten Steuerschlitzen (q) läuft, durch die die Lagerstellen in Richtung der Tragzapfenachse ein- und ausgeschwenkt
so werden können.
3. Eismaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einrükken der Stützlager unter die Tragzapfen (k) der Eisbehälter so viel angehoben wird, daß die Kupplung (/) und das verschiebbare hintere Lager (d) entlastet werden.
4. Eismaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das gegebenenfalls als Rollen- oder Gleitlager ausgebildete Lager (d) für den hinteren Lagerzapfen (c) auf einem Schlitten oder einer ähnlichen geeigneten Vorrichtung durch den Handhebel (i), die Schaltschiene (0) und den Hebel (tv) mit kugelförmigem Kopf, welcher in eine entsprechend ausgebildete Aussparung des Lagers greift, so weit bewegt wird, daß der darauf laufende Lagerzapfen (c) freigegeben wird.
5. Eismaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß von dem mit einer Verzahnung versehenen hinteren Lagerzapfen aus über ein Zahnradvorgelege die Rührwerkswelle derart angetrieben wird, daß sie sich in entgegengesetztem Sinne dreht wie das Faß.
6. Eismaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von zwei getrennten Speiseeisbehältern das Kupplungsstück (C) der Rührwerkswellen beider Behälter an seinem äußeren Umfange eine beiderseits ventilkegelartige Verstärkung (D) trägt, die sich in Füll- und Entleerungsstellung 6g selbsttätig gegen entsprechend ausgebildete Aussparungen der Führungsflansche der Trennwand legt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA60137D 1929-12-31 1929-12-31 Speiseeismaschine Expired DE545757C (de)

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