DE54556C - Maschine zum Einsetzen metallischer Oesen in Bettdecken und dergl - Google Patents

Maschine zum Einsetzen metallischer Oesen in Bettdecken und dergl

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DE54556C
DE54556C DENDAT54556D DE54556DA DE54556C DE 54556 C DE54556 C DE 54556C DE NDAT54556 D DENDAT54556 D DE NDAT54556D DE 54556D A DE54556D A DE 54556DA DE 54556 C DE54556 C DE 54556C
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D. H. COLES in Brooklyn, New-York, V. St. A.; Ver
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H37/00Machines, appliances or methods for setting fastener-elements on garments
    • A41H37/02Setting hooks or eyes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um mehrere Stofflagen zum Zwecke der Herstellung von Bett- oder anderen Decken mittelst metallischer Oesen zu vereinigen, hat man bisher Maschinen in Anwendung gebracht, wie solche in Fig. 1 a in den Haupttheilen schematisch dargestellt ist. Die zu vereinigenden Stoff lagen Sf liegen auf einem Tisch B; so viel Oesen 0 e in einer Reihe in die Lagen eingesetzt werden sollen, so viele Male sind die anderen in der Figur dargestellten und nachstehend bezeichneten Theile in der Maschine in einer Reihe angeordnet. Der Trichter J dient als Vorrathsbehä'lter für die Oesen, welche mit Unterbrechung durch Rohr j in die Vertheilungsbüchse K fallen. Letztere ist ein runder Behälter, in welchem mit Hülfe einer rotirenden Bürste die Oesen in die zum Einsetzen geeignete Stellung in die nach abwärts führende Leitung P gebracht werden. Die am unteren Ende dieser Leitung austretende Oese wird von einem Dorn T aufgenommen, welcher, vorher aufwärts bewegt, die Stofflagen durchdrang und über welchen gleichzeitig ein Stempel U nach abwärts gestofsen wurde, welcher ein Umnieten der Oese veranlafst, wodurch diese die Stofflagen zusammenhält. Nachdem so eine Reihe Oesen in die Lagen eingesetzt und hierauf die Stempel und Dorne zurückbewegt wurden, werden zum Zweck des Einsetzens einer weiteren Reihe von Oesen die Stofflagen von Hand auf dem Tisch entsprechend fortgeschoben und zugleich auch um den halben Oesenabstand seitlich gerückt, so dafs die Oesen der neuen Reihe gegen diejenigen der vorherigen Reihe versetzt erscheinen. Sämmtliche Dorne sind an einem Querstück C1 und sämmtliche Stempel sind an einem anderen' Querstück B J angebracht, welche Stücke, im Maschinengestell geführt, mittelst Hebels ebenfalls von Hand gegen einander bewegt werden.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Maschine der vorbeschriebenen Art, welche, jedesmal zwei Reihen Oesen einsetzend, vollständig selbstthätig arbeitet, d. h. welche die Fortbewegung der Stofflagen nach jedesmaligem Einsetzen der beiden Oesenreihen, sowie die Fortbewegung beim Uebergang von einer zur anderen der an einander gereihten Decken und auch die Oelzuleitungs- und Einstanzvorrichtungen von einer Antriebsachse selbstthätig besorgt, und bei welcher ferner eine Unregelmäfsigkeit in der Zuführung der Oesen oder die Erschöpfung derselben an einer der Zuführungsstellen durch elektrische Signale bemerkbar gemacht werden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine, in der Richtung des Pfeiles 1 in Fig. 2 gesehen;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht, in der Richtung des Pfeiles 2 in Fig. 1 gesehen;
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt in der Ebene x-x, Fig. ι und 2;
Fig. 4 stellt . einige Details der Maschine, nämlich einen Stempel, einen Dorn und die Leitung für die Oesen in gröfserem Mafsstabe dar; .. -
Fig. 5 ist eine Ansicht derselben Theile in einer anderen Stellung,
Fig. 6 ein Horizontalschnitt in der Ebene x1-*1, Fig. 4,
Fig. 7 ein Verticalschnitt in der Ebeneyx-yl, Fig. 6,
Fig. 8 ein Verticalschnitt in der Ebeney-y, Fig. i,
Fig. 9 ein Querschnitt in der Ebene ^1 -\l, Fig. 8,
Fig. ίο ein Horizontalschnitt in der Ebene x2 -x\ Fig. 8,
Fig. Ii ein Verticalschnitt in der Ebene \ -%, Fig. 2,
Fig. 12 eine vordere Ansicht eines Theiles der Transportvorrichtung,
Fig. 13 ein Verticalschnitt in der Ebene j^2-^2, Fig. 11, in einem gröfseren Mafsstabe,
Fig. 14 ein Horizontalschnitt in der Ebene *2-i2, Fig. 2.
A bezeichnet einen Rahmen, welcher den Arbeitstisch B trägt. Die verschiedenen Lagen von Stoffen, welche durch metallische Oesen zu einer Bettdecke verbunden werden sollen, laufen aus den Leitrollen C D über den Tisch B und die Rolle E und werden dann zwischen der letzteren und der Rolle F, wie in Fig. 2 in punktirten Linien angedeutet ist, nach abwärts geführt.
Zum Zweck der gleichzeitigen Einsetzung von zwei Reihen Oesen, welche, um eine seitliche Verschiebung der Stofflage zu vermeiden, gegen einander versetzt sind, werden die Oesenzuführungsorgane IKP, die Stempel und Dorne U bezw. T doppelt angeordnet. Zum Festhalten der Stofflagen während der Arbeit, d. h. während des Durchstechens der Lagen und des Einsetzens der Oesen, sind Prefsplatten V vorgesehen, welche, durch die Maschine beim Einsetzen niedergedrückt, bei der Fortbewegung der Lagen abgehoben werden. Diese mit -Oeffhungen für den Durchlafs der Dorne versehenen Platten sind, sich gegenüber liegend, an der Traverse W befestigt, welcher durch Excenter w w, Fig. 1, eine auf- und niedergehende Bewegung mitgetheilt wird. Diese Excenter sitzen auf der unten in der Maschine angeordneten Antriebsachse^1, Fig. 1, .2 und 14, und wirken auf Hebel al a1, welche durch Stangen a2 a? mit der Traverse W verbunden sind, Fig. 1 und 2. Die Stempel U sind an einem anderen beweglichen Querträger B1 befestigt, welcher durch Stangen b2 b2 mit Hebeln bl b1 verbunden ist, die durch Excenter b3 b3 Bewegung erhalten. Die Dorne T endlich sind an einer dritten Traverse C1 angebracht, welche durch Stangen c2 c2 mit Hebeln c1 c1 verbunden ist, die durch Excenter cz c3 in Bewegung gesetzt werden. Um zu verhüten, dafs die Oesen während des Umnietens zerdrückt werden, sitzen die Dorne auf Flachfedern c4, Fig. 2, welche ersteren, wenn nöthig, gestatten, nachzugeben bezw. nach unten auszuweichen.
Von dem Tisch B erheben sich zwei durch ein Querstück H verbundene Ständer G G, und auf dem Querstück ruht ein Rahmen J, welcher die Trichter JJ0 trägt. Diese Trichter sind in zwei hinter einander liegenden Reihen aufgestellt und enthalten die metallischen .Oesen, welche dazu dienen, die verschiedenen Lagen der Bettdecke mit einander zu verbinden. Die Auslaufröhren j j° dieser Trichter erstrecken sich in die Mündungen k k° der Vertheilungsbüchsen KK0 und jede der Auslaufröhren jj° ist mit zwei Schiebern α b bezw. a° b°, Fig. 8, versehen, welche wechselweise geöffnet und geschlossen werden, so dafs, während die Schieber α a° offen, die Schieber b b° geschlossen sind, und umgekehrt. Stehen die Schieber a a° in offener Stellung, so werden die Oesen, welche in den Röhren jj° niederfallen, durch die Schieber b b° aufgehalten, und werden alsdann die Schieber α a° geschlossen, ehe die Schieber b b° geöffnet werden, so fallen nur diejenigen Oesen beim Oeffnen der letztgenannten Schieber weiter durch die Rohre, welche vorher in den Räumen der Rohre zwischen den Schiebern ab, a° b° Aufnahme gefunden hatten. Die Schieber α a° von allen Trichtern JJ0 sind durch eine Schieberstange L verbunden, welche sich in den Endstücken des Rahmens / bewegt, Fig. 1, und auf welche eine Feder c wirkt, während die Schieber b b° sämmtliche Trichter JJ0 durch eine Schubstange L0 vereinigt sind, welche sich ebenfalls in den Endstücken des Rahmens / führt und der Wirkung einer Feder ausgesetzt ist, Fig. 1. Die genannten Schubstangen LL0 werden durch Daumen dd°, Fig. 8 und 10, gegen den Druck der Federn c c° bewegt;, diese Daumen sitzen, in entgegengesetzter Richtung ausladend, auf einer verticalen Welle e, welche von einer horizontalen Achse M, Fig. i, 8 und 10, mittelst einer Welle f in Bewegung gesetzt wird, welche die Drehung von der Achse M durch ein Schneckenradgetriebe erhält und dieselbe auf die Welle e durch Zahnräder überträgt, wie es die Fig. 1, 8 und ι ο veranschaulichen.
Die Vertheilungsbüchsen KK0 sind fest mit dem .Schieberrahmen NhN0, Fig. 1, 8 und 10, verbunden, welcher ebenfalls in den Gestellseitentheilen / Führung erhält. Die Querverbindungen h dieses Rahmens tragen Lager für die schief liegenden Achsen ii°, Fig. 8, welche sich durch die Büchsen KK0 erstrecken und durch Schneckengetriebe von der Achse M aus in Drehung versetzt werden. Auf den genannten Achsen ii° sind Bürsten O 0° befestigt, welche dazu dienen, die in den Büchsen enthaltenen Oesen mit dem Flantschende nach oben in gekrümmte Schlitze I, Fig. 9, zu treiben, aus welchen dieselben dann in eine an . jeder · Büchse vorgesehene Leitung P P bezw.
P0 P0 gelangen. An einem Ende des Schieberrahmens N h N0 ist ein Stift η (Fig. ι, rechts) angebracht, welcher in eine an einer Stelle ausspringend verlaufende Rinne ο der Trommel o1 eingreift. Diese Trommel ist fest auf die Achse M aufgesetzt, so dafs" bei Drehung der letzteren alle Vertheilungsbüchsen K K0 mit ihren Leitungen P P0 in bestimmten Zwischenräumen eine hin- und hergehende Bewegung in der Richtung der Achse M erhalten.
Die metallischen Oesen, welche die verschiedenen Lagen der Bettdecken verbinden sollen, werden nun auf folgende Weise eingesetzt:
Die Enden der von den Vertheilungsbüchsen KK0 nach abwärts gehenden Leitungen PP0 erstrecken sich, unten horizontal verlaufend, über die Prefsplatte V, Fig. i, 2, 4 und 5, und in diesem horizontalen Theil sind die Leitungen lang genug, um eine Anzahl, etwa sechs Oesen, aufzunehmen, Fig. 4 und 5.
Ueber diesen horizontalen Theilen liegen Gabeln Q, von denen jede eine Anzahl (in den Zeichnungen fünf) Zinken hat. Die Stiele der Gabeln Q erstrecken sich in hohle Halter R bezw. R0, welche in Büchsen ρp°, Fig. i, 2 und 8, geführt werden, die an den Querstangen HH befestigt sind. Die oberen Enden von RR0 sind mit Hebeln S S0 verbunden, welche sich auf Zapfen q q° drehen, Fig. 8 und 10, und deren freie Enden der Wirkung von Spiralfedern r r°, Fig. 8, aus-, gesetzt sind, wodurch jeder Hebel in steter Berührung mit einem Excenter 5 gehalten wird, welches fest auf der Achse M sitzt. Wenn dieses Excenter die in Fig. 8 gezeigte Stellung hat, so werden die Gabeln Q. niedergedrückt und die Zacken dieser Gabeln erstrecken sich dann in die in den Leitungen P enthaltenen Oesen, Fig. 4 und 5.
Aus Fig. 4 ist zu ersehen, dafs die äufserste Oese in der, Leitung von der Gabel frei ist und in dieser Lage gerade über dem Dorn T und unter dem Stempel U liegt; ehe die Leitung durch die Wirkung der Nuthentrommel 01J Fig. i, bewegt wird, wird der Dorn T aufwärts gestofsen, so . dafs er das Arbeitsstück bezw. die Stofflagen durchsticht und in die darüber liegende Oese fährt; dann wird die Leitung P von der in Fig. 4 gezeigten in die in Fig. 5 gezeigte Stellung bewegt, die äufserste, durch den Dorn festgehaltene Oese verläfst die Leitung und der Stempel U wird nun abwärts bewegt, so dafs derselbe die Oese durch die von dem Dorn in dem Arbeitsstück gemachte Oeffnung treibt und schliefslich durch Zusammenwirkung mit einem an dem Stiel des Domes gebildeten Ansatz den unteren Rand der Oese in Form eines Flantsches umlegt. Sobald dies geschehen ist, geht der Stempel U und der Dorn T in die ursprüngliche, in Fig. 4 gezeigte Stellung zurück, die Gabel Q wird durch ihre Feder r gehoben und die Leitung P bewegt sich von der in Fig. 5 gezeigten nach der in Fig. 4 gezeigten Stellung, worauf die Gabel Q wieder nach unten bewegt wird, um die nächste Oese einzusetzen, und so fort.
Wie in Fig. 4 gezeigt, wird der Stiel der Gabel Q in der Höhlung des Halters R durch einen Stift q5 gehalten, welcher durch einen Schlitz q6 geführt wird; eine Feder q1 hat das Bestreben, die Gabel stets abwärts zu drücken. Wenn die Zinken der Gabel eine. schadhafte Oese oder irgend einen anderen unzulässigen Widerstand treffen, so kann die Gabel nachgeben , und indem dies geschieht, werden die Metallplatten r5 r5 in Berührung gebracht, wodurch ein elektrischer Strom geschlossen wird, welcher dazu dient, ein Alarmsignal zu geben. Die Metallplatten rB r5 stehen durch Drähte mit einer elektrischen Batterie oder einer anderen Elektricitätsquelle in Verbindung. In ähnlicher Weise wird ein Alarmsignal gegeben, wenn die Oesen in einer der Leitungen P erschöpft sind. Zu diesem Zweck' ist an dem äufseren Ende jeder Leitung eine Feder ss, Fig. 6 und 7, befestigt, deren freies Ende auf die Flantschen der in den Leitungen befindlichen Oesen drückt. Hat die letzte Oese das Ende der Leitung P passirt, so tritt das freie Ende der Feder s5 in die Leitung, und dieContactstücke sas7 schliefsen, indem se bei der Bewegung der Feder eine geringe Drehung gegen s1 hin ausführt, einen elektrischen Strom, wodurch wieder ein Alarmsignal zum Ertönen gebracht wird.
Wie vorstehend erläutert, werden jedesmal, d. h. für jede Umdrehung der Achse .d1, zwei Reihen von Oesen in das Arbeitsstück eingesetzt und befestigt. Wenn dies geschehen ist, mufs das Arbeitsstück vorwärts bewegt werden, um die zwei nächsten Reihen von Oesen aufzunehmen. Der Transportmechanismus, welcher zu diesem Zweck vorgesehen ist, besteht aus zwei Excentern d1 d1, welche auf der Achse A1 festsitzen, aus zwei auf genannten Excentern aufliegenden Hebeln d2, Fig. ι, 2 und 14, den Stangen άΆ, den mit Klinken F1F1 versehenen Winkelhebeln Z1/1 und den mit Rolle E fest verbundenen Sperrrädern el e1 , Fig. 1. Die Hebel d2 werden durch Federn f2 in Berührung mit den Excentern d1 gehalten. Eine Sperrklinke f3, welche in ein Sperrrad fi eingreift, verhindert die Rückwärtsbewegung der Rolle E. Durch die Wirkung der Excenter d1 auf die Hebel d2 werden die Sperrräder e1 jedesmal um einen Zahn vorwärts bewegt, und durch die dadurch hervorgebrachte Drehung der Rolle E wird das Arbeitsstück in die zur Aufnahme der zwei nächsten Reihen von Oesen nöthige Lage gebracht. Diese Transportbewegung mufs natür-
lieh zu einer Zeit stattfinden, während welcher die Dorne unten, die Stempel oben, die Leitungen in Ruhe und die Prefsplatten V vom Tisch B bezw. von dem Arbeitsstück abgehoben sind.
Um im Stande zu sein, die Operation des Einsetzens der Oesen in auf einander folgenden Bettdecken ohne Unterbrechung fortzuführen , werden die auf einander folgenden Decken durch lose Stiche zusammengehängt, und wenn die letzten Reihen von Oesen in der ersten Decke befestigt sind, so wird das Arbeitsstück selbsttätig so weit vorgeschoben, dafs die zweite Decke in die zur Aufnahme der ersten Reihen von Oesen passende Lage kommt.
Die zu diesem Zweck dienende Transportvorrichtung besteht aus einem Zahnrad Dl, d. h. aus einem Zahnrad, dessen Zahnkranz sich blos über einen Theil des Umfanges von dem Rad erstreckt, Fig. 2, 11 und 12. Dieses Zahnrad sitzt auf einer Achse E1 fest, welche durch Räderübersetzung von der Antriebsachse A1 derart gedreht wird, dafs erstere eine Umdrehung macht, während die Achse Λ.1 sich mehrere Male, sagen wir sechs Mal, dreht; ein Zwölftel des Umfanges genannten Zahnrades!)1 ist mit Zähnen a* versehen, während der übrige Theil des Umfanges glatt ist. Die Zähne α4 sind in Eingriff mit einem Zahnrad a5, welches in ein loses, auf dem Zapfen as sitzendes Rädchen a6 eingreift. Eine mit dem Rädchen a6 fest verbundene Kurbel a9 steht durch eine Stange gz mit einem Hebel gi in Verbindung, welcher eine Sperrklinke G1 trägt, und diese wirkt auf ein fest auf der Achse der Rolle E sitzendes Sperrrad gr°, Fig. 2 und 14. In dem in der Zeichnung gezeigten Beispiel hat das Rädchen a6 blos sechs Zähne und dasselbe macht daher zwei ganze Umdrehungen, während die zwölf Zähne al des Rades D1 auf das Zahnrad a5 wirken. Während dieser zwei Umdrehungen des Rädchens a6 schiebt die Klinke G1 das Sperrrad g 5, Fig. 2, um zwei Zähne vorwärts, und das Arbeitsstück wird so weit, vorgeschoben, dafs die zweite Decke in der Lage ist, die zwei ersten Reihen von Oesen aufzunehmen. Diese Transportbewegung findet statt, während die Dorne, die Stempel und die Prefsplatten nicht mit dem Arbeitsstück in Berührung sind. An dem Zahnrad ah ist eine Scheibe h3 befestigt, Fig. 11, 12 und 13, welche zwei Stifte hih5 trägt. Diese Stifte sind in einer solchen Lage, dafs sie auf einem an dem Rad ß1 angebrachten Rand z3 gleiten, um so das Drehen des Zahnrades α5 zu verhüten, Fig. 11 und 13. In dem Augenblick, wo die Zähne α* des Rades D1 in Eingriff mit dem Zahnrad α5 kommen, steht der Stift /j4 gegenüber der Nuth i4, so dafs sich nun das Rad a5 frei drehen kann, wobei der Stift /j6 hinter dem die Nuth i* enthaltenden erhöhten Randstück i5 hinweggeht, Fig. 11, 12 und 13. Um nach Vorbeigang des Zahnstückes λ4, also nach erfolgter Umdrehung des Rades λ5, dieses wieder so zu stellen, dafs es, gegen Umdrehung geschützt, mit seinen Stiften /?4 /j5 auf dem erhöhten Rand z3 des Rades E1 liegt, ist· hinter den Zähnen ß4 ein Randstück i1 angebracht, welches mit einer entsprechend verlaufenden Nuth f6 versehen ist, durch welche die Stifte h 4 h 5 in die richtige Lage gebracht werden, um weiterhin auf dem Rand z'3 zu gleiten. Auf diese Weise bleibt die Klinke G1 während elf Zwölftel der Umdrehung der Achse E1 in Ruhe, und dieselbe stöfst erst das Sperrrad g* um zwei Zähne vorwärts, während die Achse E1 den zwölften Theil einer Umdrehung macht. Dieser Vorstofs bezw. die entsprechende Drehung der Transporttrommeln E F erfolgt dann, wenn die Arbeit an einer Decke beendet ist und nun die nächstfolgende in die Maschine eingeführt werden soll.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Maschine zum Einsetzen metallischer Oesen in Stofflagen behufs Verbindung der-' selben zu Bettdecken und ähnlichen Artikeln, in welcher zu dem Zwecke, zwei Reihen von Oesen gleichzeitig in den Stofflagen anzubringen, die Oesenzuleitungsorgane (I K P) und die Einstanzvorrichtungen (T U) doppelt angeordnet sind, so dafs bei gegen einander versetzter Stellung der Oesenreihen nur eine fortlaufende, keine seitliche Bewegung der Lagen erforderlich ist, und wobei diese Fortbewegung von einer Antriebsachse (A1) aus erfolgt, welche auch die bezeichneten Zuleitungsorgane und die
. genannten Eiristanzvorrichfungen in entsprechender Zusammenwirkung in Thätigkeit setzt.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Maschine die folgenden Einrichtungen in gleichzeitiger Anwendung:
a) die Anordnung des Prefsplattenpaares V V, welches zum Festhalten der Stofflagen während des Einsetzens der Oesen niedergedrückt und während des Fortrückens der Lagen von der Achse A1 aus angehoben werden;
b) die Transportvorrichtung zur iritermittirenden Fortbewegung der Stofflagen, bestehend in den Rollen EF und dem. durch einen Daumen bewegten Hebelwerk d^d3/1, welches mittelst Klinke F1 und Sperrrades e1 die genannten Rollen nach jedesmaligem Einsetzen der Oesen um ein
■ Bestimmtes dreht;
c) die Transportvorrichtung für die Fort-
bewegung der an einander gereihten Stoff lagen um so viel, dafs bei Vollendung einer Decke die Arbeit an der nächstfolgenden fortgesetzt werden . kann, darin bestehend, dafs ein auf der Achse der Trommel E angebrachtes Sperrrad gs durch Klinke G1 und das Gestänge g* g% eine Drehung erhält, die veranlafst wird durch Kurbel a9 und eine Zahnradübersetzung D1Ci^a6, wobei ein Rad D1 nur theilweise verzahnt ist;
d) die elektrische Contactvorrichtung zur Bethätigung eines Alarmsignals bei Zuführung fehlerhafter Oesen in das untere Ende der Zuleitung (P), dadurch erzielt, dafs die die Oesen haltende Gabel (Q) in ihrem Träger (R) federnd angebracht ist, wodurch sie, im Falle sie auf eine fehlerhafte Oese auftrifft, nachgiebt und so die Polenden fr5 r5) einer elektrischen Leitung in Berührung bringt;
die elektrische Contactvorrichtung, welche ein Alarmsignal zum Tönen bringt, wenn die Oesenzuführung in einer Leitung erschöpft ist, bestehend in einer am äufseren Ende jeder Leitung angebrachten Feder (ss), welche auf die Flantschen der Oesen drückt und welche nach dem Durchgang der letzten Oese eine Lageänderung erfährt und dadurch die Leitung zum Alarmapparat schliefst.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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