DE54556C - Maschine zum Einsetzen metallischer Oesen in Bettdecken und dergl - Google Patents
Maschine zum Einsetzen metallischer Oesen in Bettdecken und derglInfo
- Publication number
- DE54556C DE54556C DENDAT54556D DE54556DA DE54556C DE 54556 C DE54556 C DE 54556C DE NDAT54556 D DENDAT54556 D DE NDAT54556D DE 54556D A DE54556D A DE 54556DA DE 54556 C DE54556 C DE 54556C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- eyelets
- layers
- eyelet
- line
- fabric
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 15
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 14
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 4
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 4
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 3
- 238000004080 punching Methods 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 210000003414 extremity Anatomy 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 230000007723 transport mechanism Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41H—APPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A41H37/00—Machines, appliances or methods for setting fastener-elements on garments
- A41H37/02—Setting hooks or eyes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um mehrere Stofflagen zum Zwecke der Herstellung von Bett- oder anderen Decken
mittelst metallischer Oesen zu vereinigen, hat man bisher Maschinen in Anwendung gebracht,
wie solche in Fig. 1 a in den Haupttheilen schematisch dargestellt ist. Die zu vereinigenden
Stoff lagen Sf liegen auf einem Tisch B; so viel Oesen 0 e in einer Reihe in die Lagen
eingesetzt werden sollen, so viele Male sind die anderen in der Figur dargestellten und nachstehend
bezeichneten Theile in der Maschine in einer Reihe angeordnet. Der Trichter J
dient als Vorrathsbehä'lter für die Oesen, welche
mit Unterbrechung durch Rohr j in die Vertheilungsbüchse K fallen. Letztere ist ein
runder Behälter, in welchem mit Hülfe einer rotirenden Bürste die Oesen in die zum Einsetzen
geeignete Stellung in die nach abwärts führende Leitung P gebracht werden. Die am unteren Ende dieser Leitung austretende
Oese wird von einem Dorn T aufgenommen, welcher, vorher aufwärts bewegt, die Stofflagen durchdrang und über welchen
gleichzeitig ein Stempel U nach abwärts gestofsen wurde, welcher ein Umnieten der Oese
veranlafst, wodurch diese die Stofflagen zusammenhält. Nachdem so eine Reihe Oesen
in die Lagen eingesetzt und hierauf die Stempel und Dorne zurückbewegt wurden, werden zum
Zweck des Einsetzens einer weiteren Reihe von Oesen die Stofflagen von Hand auf dem Tisch
entsprechend fortgeschoben und zugleich auch um den halben Oesenabstand seitlich gerückt,
so dafs die Oesen der neuen Reihe gegen diejenigen der vorherigen Reihe versetzt erscheinen.
Sämmtliche Dorne sind an einem Querstück C1 und sämmtliche Stempel sind an
einem anderen' Querstück B J angebracht,
welche Stücke, im Maschinengestell geführt, mittelst Hebels ebenfalls von Hand gegen einander
bewegt werden.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Maschine der vorbeschriebenen
Art, welche, jedesmal zwei Reihen Oesen einsetzend, vollständig selbstthätig arbeitet, d. h.
welche die Fortbewegung der Stofflagen nach jedesmaligem Einsetzen der beiden Oesenreihen,
sowie die Fortbewegung beim Uebergang von einer zur anderen der an einander gereihten
Decken und auch die Oelzuleitungs- und Einstanzvorrichtungen von einer Antriebsachse
selbstthätig besorgt, und bei welcher ferner eine Unregelmäfsigkeit in der Zuführung der
Oesen oder die Erschöpfung derselben an einer der Zuführungsstellen durch elektrische Signale
bemerkbar gemacht werden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine, in der Richtung des Pfeiles 1 in Fig. 2 gesehen;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht, in der Richtung des Pfeiles 2 in Fig. 1 gesehen;
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt in der Ebene x-x, Fig. ι und 2;
Fig. 4 stellt . einige Details der Maschine, nämlich einen Stempel, einen Dorn und die
Leitung für die Oesen in gröfserem Mafsstabe dar; .. -
Fig. 5 ist eine Ansicht derselben Theile in einer anderen Stellung,
Fig. 6 ein Horizontalschnitt in der Ebene x1-*1, Fig. 4,
Fig. 7 ein Verticalschnitt in der Ebeneyx-yl,
Fig. 6,
Fig. 8 ein Verticalschnitt in der Ebeney-y,
Fig. i,
Fig. 9 ein Querschnitt in der Ebene ^1 -\l,
Fig. 8,
Fig. ίο ein Horizontalschnitt in der Ebene
x2 -x\ Fig. 8,
Fig. Ii ein Verticalschnitt in der Ebene \ -%,
Fig. 2,
Fig. 12 eine vordere Ansicht eines Theiles
der Transportvorrichtung,
Fig. 13 ein Verticalschnitt in der Ebene j^2-^2,
Fig. 11, in einem gröfseren Mafsstabe,
Fig. 14 ein Horizontalschnitt in der Ebene *2-i2, Fig. 2.
A bezeichnet einen Rahmen, welcher den Arbeitstisch B trägt. Die verschiedenen Lagen
von Stoffen, welche durch metallische Oesen zu einer Bettdecke verbunden werden sollen,
laufen aus den Leitrollen C D über den Tisch B und die Rolle E und werden dann
zwischen der letzteren und der Rolle F, wie in Fig. 2 in punktirten Linien angedeutet ist,
nach abwärts geführt.
Zum Zweck der gleichzeitigen Einsetzung von zwei Reihen Oesen, welche, um eine seitliche
Verschiebung der Stofflage zu vermeiden, gegen einander versetzt sind, werden die Oesenzuführungsorgane
IKP, die Stempel und Dorne U bezw. T doppelt angeordnet. Zum
Festhalten der Stofflagen während der Arbeit, d. h. während des Durchstechens der Lagen
und des Einsetzens der Oesen, sind Prefsplatten V vorgesehen, welche, durch die Maschine
beim Einsetzen niedergedrückt, bei der Fortbewegung der Lagen abgehoben werden. Diese mit -Oeffhungen für den Durchlafs der
Dorne versehenen Platten sind, sich gegenüber liegend, an der Traverse W befestigt, welcher
durch Excenter w w, Fig. 1, eine auf- und
niedergehende Bewegung mitgetheilt wird. Diese Excenter sitzen auf der unten in der
Maschine angeordneten Antriebsachse^1, Fig. 1,
.2 und 14, und wirken auf Hebel al a1, welche
durch Stangen a2 a? mit der Traverse W verbunden
sind, Fig. 1 und 2. Die Stempel U sind an einem anderen beweglichen Querträger
B1 befestigt, welcher durch Stangen b2 b2
mit Hebeln bl b1 verbunden ist, die durch Excenter
b3 b3 Bewegung erhalten. Die Dorne T
endlich sind an einer dritten Traverse C1 angebracht, welche durch Stangen c2 c2 mit Hebeln
c1 c1 verbunden ist, die durch Excenter
cz c3 in Bewegung gesetzt werden. Um zu
verhüten, dafs die Oesen während des Umnietens zerdrückt werden, sitzen die Dorne auf
Flachfedern c4, Fig. 2, welche ersteren, wenn nöthig, gestatten, nachzugeben bezw. nach unten
auszuweichen.
Von dem Tisch B erheben sich zwei durch ein Querstück H verbundene Ständer G G, und
auf dem Querstück ruht ein Rahmen J, welcher die Trichter JJ0 trägt. Diese Trichter
sind in zwei hinter einander liegenden Reihen aufgestellt und enthalten die metallischen .Oesen,
welche dazu dienen, die verschiedenen Lagen der Bettdecke mit einander zu verbinden. Die
Auslaufröhren j j° dieser Trichter erstrecken sich in die Mündungen k k° der Vertheilungsbüchsen
KK0 und jede der Auslaufröhren jj°
ist mit zwei Schiebern α b bezw. a° b°, Fig. 8,
versehen, welche wechselweise geöffnet und geschlossen werden, so dafs, während die Schieber
α a° offen, die Schieber b b° geschlossen
sind, und umgekehrt. Stehen die Schieber a a°
in offener Stellung, so werden die Oesen, welche in den Röhren jj° niederfallen, durch
die Schieber b b° aufgehalten, und werden alsdann
die Schieber α a° geschlossen, ehe die
Schieber b b° geöffnet werden, so fallen nur diejenigen Oesen beim Oeffnen der letztgenannten
Schieber weiter durch die Rohre, welche vorher in den Räumen der Rohre zwischen den Schiebern ab, a° b° Aufnahme gefunden
hatten. Die Schieber α a° von allen Trichtern JJ0 sind durch eine Schieberstange
L verbunden, welche sich in den Endstücken des Rahmens / bewegt, Fig. 1, und
auf welche eine Feder c wirkt, während die Schieber b b° sämmtliche Trichter JJ0 durch
eine Schubstange L0 vereinigt sind, welche sich ebenfalls in den Endstücken des Rahmens
/ führt und der Wirkung einer Feder c° ausgesetzt ist, Fig. 1. Die genannten Schubstangen
LL0 werden durch Daumen dd°,
Fig. 8 und 10, gegen den Druck der Federn c c° bewegt;, diese Daumen sitzen, in entgegengesetzter
Richtung ausladend, auf einer verticalen Welle e, welche von einer horizontalen
Achse M, Fig. i, 8 und 10, mittelst einer Welle f in Bewegung gesetzt wird, welche die
Drehung von der Achse M durch ein Schneckenradgetriebe erhält und dieselbe auf die Welle e
durch Zahnräder überträgt, wie es die Fig. 1, 8 und ι ο veranschaulichen.
Die Vertheilungsbüchsen KK0 sind fest mit
dem .Schieberrahmen NhN0, Fig. 1, 8 und 10,
verbunden, welcher ebenfalls in den Gestellseitentheilen / Führung erhält. Die Querverbindungen
h dieses Rahmens tragen Lager für die schief liegenden Achsen ii°, Fig. 8, welche
sich durch die Büchsen KK0 erstrecken und
durch Schneckengetriebe von der Achse M aus in Drehung versetzt werden. Auf den
genannten Achsen ii° sind Bürsten O 0° befestigt,
welche dazu dienen, die in den Büchsen enthaltenen Oesen mit dem Flantschende nach
oben in gekrümmte Schlitze I, Fig. 9, zu treiben, aus welchen dieselben dann in eine an
. jeder · Büchse vorgesehene Leitung P P bezw.
P0 P0 gelangen. An einem Ende des Schieberrahmens
N h N0 ist ein Stift η (Fig. ι, rechts)
angebracht, welcher in eine an einer Stelle ausspringend verlaufende Rinne ο der Trommel
o1 eingreift. Diese Trommel ist fest auf die Achse M aufgesetzt, so dafs" bei Drehung
der letzteren alle Vertheilungsbüchsen K K0 mit ihren Leitungen P P0 in bestimmten
Zwischenräumen eine hin- und hergehende Bewegung in der Richtung der Achse M erhalten.
Die metallischen Oesen, welche die verschiedenen Lagen der Bettdecken verbinden sollen,
werden nun auf folgende Weise eingesetzt:
Die Enden der von den Vertheilungsbüchsen KK0 nach abwärts gehenden Leitungen PP0
erstrecken sich, unten horizontal verlaufend, über die Prefsplatte V, Fig. i, 2, 4 und 5,
und in diesem horizontalen Theil sind die Leitungen lang genug, um eine Anzahl, etwa
sechs Oesen, aufzunehmen, Fig. 4 und 5.
Ueber diesen horizontalen Theilen liegen Gabeln Q, von denen jede eine Anzahl (in
den Zeichnungen fünf) Zinken hat. Die Stiele der Gabeln Q erstrecken sich in hohle Halter
R bezw. R0, welche in Büchsen ρp°,
Fig. i, 2 und 8, geführt werden, die an den Querstangen HH befestigt sind. Die oberen
Enden von RR0 sind mit Hebeln S S0 verbunden,
welche sich auf Zapfen q q° drehen, Fig. 8 und 10, und deren freie Enden der
Wirkung von Spiralfedern r r°, Fig. 8, aus-, gesetzt sind, wodurch jeder Hebel in steter
Berührung mit einem Excenter 5 gehalten wird, welches fest auf der Achse M sitzt. Wenn
dieses Excenter die in Fig. 8 gezeigte Stellung hat, so werden die Gabeln Q. niedergedrückt
und die Zacken dieser Gabeln erstrecken sich dann in die in den Leitungen P enthaltenen
Oesen, Fig. 4 und 5.
Aus Fig. 4 ist zu ersehen, dafs die äufserste Oese in der, Leitung von der Gabel frei ist
und in dieser Lage gerade über dem Dorn T und unter dem Stempel U liegt; ehe die Leitung
durch die Wirkung der Nuthentrommel 01J
Fig. i, bewegt wird, wird der Dorn T aufwärts gestofsen, so . dafs er das Arbeitsstück
bezw. die Stofflagen durchsticht und in die darüber liegende Oese fährt; dann wird die
Leitung P von der in Fig. 4 gezeigten in die in Fig. 5 gezeigte Stellung bewegt, die äufserste,
durch den Dorn festgehaltene Oese verläfst die Leitung und der Stempel U wird nun abwärts
bewegt, so dafs derselbe die Oese durch die von dem Dorn in dem Arbeitsstück gemachte
Oeffnung treibt und schliefslich durch Zusammenwirkung mit einem an dem Stiel des
Domes gebildeten Ansatz den unteren Rand der Oese in Form eines Flantsches umlegt.
Sobald dies geschehen ist, geht der Stempel U und der Dorn T in die ursprüngliche, in
Fig. 4 gezeigte Stellung zurück, die Gabel Q wird durch ihre Feder r gehoben und die
Leitung P bewegt sich von der in Fig. 5 gezeigten nach der in Fig. 4 gezeigten Stellung,
worauf die Gabel Q wieder nach unten bewegt wird, um die nächste Oese einzusetzen,
und so fort.
Wie in Fig. 4 gezeigt, wird der Stiel der Gabel Q in der Höhlung des Halters R durch
einen Stift q5 gehalten, welcher durch einen Schlitz q6 geführt wird; eine Feder q1 hat das
Bestreben, die Gabel stets abwärts zu drücken. Wenn die Zinken der Gabel eine. schadhafte
Oese oder irgend einen anderen unzulässigen Widerstand treffen, so kann die Gabel nachgeben
, und indem dies geschieht, werden die Metallplatten r5 r5 in Berührung gebracht, wodurch
ein elektrischer Strom geschlossen wird, welcher dazu dient, ein Alarmsignal zu geben.
Die Metallplatten rB r5 stehen durch Drähte mit
einer elektrischen Batterie oder einer anderen Elektricitätsquelle in Verbindung. In ähnlicher
Weise wird ein Alarmsignal gegeben, wenn die Oesen in einer der Leitungen P erschöpft sind.
Zu diesem Zweck' ist an dem äufseren Ende jeder Leitung eine Feder ss, Fig. 6 und 7, befestigt,
deren freies Ende auf die Flantschen der in den Leitungen befindlichen Oesen drückt.
Hat die letzte Oese das Ende der Leitung P passirt, so tritt das freie Ende der Feder s5 in
die Leitung, und dieContactstücke sas7 schliefsen,
indem se bei der Bewegung der Feder eine geringe Drehung gegen s1 hin ausführt, einen
elektrischen Strom, wodurch wieder ein Alarmsignal zum Ertönen gebracht wird.
Wie vorstehend erläutert, werden jedesmal, d. h. für jede Umdrehung der Achse .d1, zwei
Reihen von Oesen in das Arbeitsstück eingesetzt und befestigt. Wenn dies geschehen
ist, mufs das Arbeitsstück vorwärts bewegt werden, um die zwei nächsten Reihen von
Oesen aufzunehmen. Der Transportmechanismus, welcher zu diesem Zweck vorgesehen ist, besteht aus zwei Excentern d1 d1, welche
auf der Achse A1 festsitzen, aus zwei auf genannten Excentern aufliegenden Hebeln d2,
Fig. ι, 2 und 14, den Stangen άΆ, den mit
Klinken F1F1 versehenen Winkelhebeln Z1/1
und den mit Rolle E fest verbundenen Sperrrädern el e1 , Fig. 1. Die Hebel d2 werden
durch Federn f2 in Berührung mit den Excentern d1 gehalten. Eine Sperrklinke f3,
welche in ein Sperrrad fi eingreift, verhindert die Rückwärtsbewegung der Rolle E. Durch
die Wirkung der Excenter d1 auf die Hebel d2
werden die Sperrräder e1 jedesmal um einen Zahn vorwärts bewegt, und durch die dadurch
hervorgebrachte Drehung der Rolle E wird das Arbeitsstück in die zur Aufnahme der zwei
nächsten Reihen von Oesen nöthige Lage gebracht. Diese Transportbewegung mufs natür-
lieh zu einer Zeit stattfinden, während welcher die Dorne unten, die Stempel oben, die Leitungen
in Ruhe und die Prefsplatten V vom Tisch B bezw. von dem Arbeitsstück abgehoben
sind.
Um im Stande zu sein, die Operation des Einsetzens der Oesen in auf einander folgenden
Bettdecken ohne Unterbrechung fortzuführen , werden die auf einander folgenden Decken durch lose Stiche zusammengehängt,
und wenn die letzten Reihen von Oesen in der ersten Decke befestigt sind, so wird das
Arbeitsstück selbsttätig so weit vorgeschoben, dafs die zweite Decke in die zur Aufnahme
der ersten Reihen von Oesen passende Lage kommt.
Die zu diesem Zweck dienende Transportvorrichtung besteht aus einem Zahnrad Dl,
d. h. aus einem Zahnrad, dessen Zahnkranz sich blos über einen Theil des Umfanges von
dem Rad erstreckt, Fig. 2, 11 und 12. Dieses
Zahnrad sitzt auf einer Achse E1 fest, welche durch Räderübersetzung von der Antriebsachse
A1 derart gedreht wird, dafs erstere eine Umdrehung macht, während die Achse Λ.1 sich
mehrere Male, sagen wir sechs Mal, dreht; ein Zwölftel des Umfanges genannten Zahnrades!)1
ist mit Zähnen a* versehen, während der übrige
Theil des Umfanges glatt ist. Die Zähne α4
sind in Eingriff mit einem Zahnrad a5, welches
in ein loses, auf dem Zapfen as sitzendes
Rädchen a6 eingreift. Eine mit dem Rädchen
a6 fest verbundene Kurbel a9 steht durch
eine Stange gz mit einem Hebel gi in Verbindung,
welcher eine Sperrklinke G1 trägt, und diese wirkt auf ein fest auf der Achse der
Rolle E sitzendes Sperrrad gr°, Fig. 2 und 14.
In dem in der Zeichnung gezeigten Beispiel hat das Rädchen a6 blos sechs Zähne und dasselbe
macht daher zwei ganze Umdrehungen, während die zwölf Zähne al des Rades D1 auf
das Zahnrad a5 wirken. Während dieser zwei Umdrehungen des Rädchens a6 schiebt die
Klinke G1 das Sperrrad g 5, Fig. 2, um zwei
Zähne vorwärts, und das Arbeitsstück wird so weit, vorgeschoben, dafs die zweite Decke in
der Lage ist, die zwei ersten Reihen von Oesen aufzunehmen. Diese Transportbewegung findet
statt, während die Dorne, die Stempel und die Prefsplatten nicht mit dem Arbeitsstück in Berührung
sind. An dem Zahnrad ah ist eine Scheibe h3 befestigt, Fig. 11, 12 und 13,
welche zwei Stifte hih5 trägt. Diese Stifte
sind in einer solchen Lage, dafs sie auf einem an dem Rad ß1 angebrachten Rand z3 gleiten,
um so das Drehen des Zahnrades α5 zu verhüten, Fig. 11 und 13. In dem Augenblick,
wo die Zähne α* des Rades D1 in Eingriff mit
dem Zahnrad α5 kommen, steht der Stift /j4
gegenüber der Nuth i4, so dafs sich nun das Rad a5 frei drehen kann, wobei der Stift /j6
hinter dem die Nuth i* enthaltenden erhöhten Randstück i5 hinweggeht, Fig. 11, 12 und 13.
Um nach Vorbeigang des Zahnstückes λ4, also
nach erfolgter Umdrehung des Rades λ5, dieses
wieder so zu stellen, dafs es, gegen Umdrehung geschützt, mit seinen Stiften /?4 /j5 auf dem erhöhten
Rand z3 des Rades E1 liegt, ist· hinter
den Zähnen ß4 ein Randstück i1 angebracht,
welches mit einer entsprechend verlaufenden Nuth f6 versehen ist, durch welche die Stifte
h 4 h 5 in die richtige Lage gebracht werden,
um weiterhin auf dem Rand z'3 zu gleiten. Auf diese Weise bleibt die Klinke G1 während
elf Zwölftel der Umdrehung der Achse E1 in Ruhe, und dieselbe stöfst erst das Sperrrad g*
um zwei Zähne vorwärts, während die Achse E1 den zwölften Theil einer Umdrehung macht.
Dieser Vorstofs bezw. die entsprechende Drehung der Transporttrommeln E F erfolgt
dann, wenn die Arbeit an einer Decke beendet ist und nun die nächstfolgende in die
Maschine eingeführt werden soll.
Claims (2)
1. Eine Maschine zum Einsetzen metallischer Oesen in Stofflagen behufs Verbindung der-'
selben zu Bettdecken und ähnlichen Artikeln, in welcher zu dem Zwecke, zwei Reihen
von Oesen gleichzeitig in den Stofflagen anzubringen, die Oesenzuleitungsorgane
(I K P) und die Einstanzvorrichtungen (T U) doppelt angeordnet sind, so dafs bei
gegen einander versetzter Stellung der Oesenreihen nur eine fortlaufende, keine seitliche
Bewegung der Lagen erforderlich ist, und wobei diese Fortbewegung von einer Antriebsachse
(A1) aus erfolgt, welche auch die bezeichneten Zuleitungsorgane und die
. genannten Eiristanzvorrichfungen in entsprechender
Zusammenwirkung in Thätigkeit setzt.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Maschine die folgenden Einrichtungen in gleichzeitiger
Anwendung:
a) die Anordnung des Prefsplattenpaares V V, welches zum Festhalten der
Stofflagen während des Einsetzens der Oesen niedergedrückt und während
des Fortrückens der Lagen von der Achse A1 aus angehoben werden;
b) die Transportvorrichtung zur iritermittirenden Fortbewegung der Stofflagen,
bestehend in den Rollen EF und dem. durch einen Daumen bewegten
Hebelwerk d^d3/1, welches
mittelst Klinke F1 und Sperrrades e1 die genannten Rollen nach jedesmaligem
Einsetzen der Oesen um ein
■ Bestimmtes dreht;
c) die Transportvorrichtung für die Fort-
bewegung der an einander gereihten Stoff lagen um so viel, dafs bei Vollendung
einer Decke die Arbeit an der nächstfolgenden fortgesetzt werden . kann, darin bestehend, dafs ein auf
der Achse der Trommel E angebrachtes Sperrrad gs durch Klinke G1
und das Gestänge g* g% eine Drehung
erhält, die veranlafst wird durch Kurbel a9 und eine Zahnradübersetzung
D1Ci^a6, wobei ein Rad D1 nur theilweise
verzahnt ist;
d) die elektrische Contactvorrichtung zur Bethätigung eines Alarmsignals bei Zuführung
fehlerhafter Oesen in das untere Ende der Zuleitung (P), dadurch erzielt, dafs die die Oesen haltende
Gabel (Q) in ihrem Träger (R) federnd angebracht ist, wodurch sie,
im Falle sie auf eine fehlerhafte Oese auftrifft, nachgiebt und so die Polenden
fr5 r5) einer elektrischen Leitung in Berührung bringt;
die elektrische Contactvorrichtung, welche ein Alarmsignal zum Tönen bringt, wenn die Oesenzuführung in einer Leitung erschöpft ist, bestehend in einer am äufseren Ende jeder Leitung angebrachten Feder (ss), welche auf die Flantschen der Oesen drückt und welche nach dem Durchgang der letzten Oese eine Lageänderung erfährt und dadurch die Leitung zum Alarmapparat schliefst.
die elektrische Contactvorrichtung, welche ein Alarmsignal zum Tönen bringt, wenn die Oesenzuführung in einer Leitung erschöpft ist, bestehend in einer am äufseren Ende jeder Leitung angebrachten Feder (ss), welche auf die Flantschen der Oesen drückt und welche nach dem Durchgang der letzten Oese eine Lageänderung erfährt und dadurch die Leitung zum Alarmapparat schliefst.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54556C true DE54556C (de) |
Family
ID=329144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54556D Expired - Lifetime DE54556C (de) | Maschine zum Einsetzen metallischer Oesen in Bettdecken und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54556C (de) |
-
0
- DE DENDAT54556D patent/DE54556C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1761160C3 (de) | Vorrichtung zum automatischen Einwickeln von Zigaretten | |
| DE2630161A1 (de) | Verfahren und vorrichtung fuer die herstellung von gehefteten buechern | |
| EP2057891B1 (de) | Knotereinrichtung zur gleichzeitigen Bildung von zwei Knoten | |
| DE54556C (de) | Maschine zum Einsetzen metallischer Oesen in Bettdecken und dergl | |
| DE485433C (de) | Maschine zur Herstellung von Gittern fuer Verwendungszwecke aller Art, insbesondere als Bienenkoeniginabsperrgitter | |
| DE2302309A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von polgeweben | |
| DE651083C (de) | Verfahren zur Herstellung von Drahtnetzen aus Laengs- und Querdraehten, die an ihrenKreuzungspunkten elektrisch verschweisst sind | |
| DE2314283C3 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Polstoffen | |
| DE1262097B (de) | Wickelwerk zum Aufwickeln von Gitterbahnen | |
| CH381147A (de) | Verdrill-Einwickelmaschine | |
| DE503338C (de) | Maschine zum Fuellen von Glastuben u. dgl. | |
| DE180446C (de) | ||
| DE481880C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Herstellen eines Drahtnetzwerkes mit schraeg zur Laengs-richtung verlaufenden, an den Kreuzungsstellen miteinander verschweissten Draehten | |
| DE2350458A1 (de) | Vorrichtung zur herstellung einer kette aus vorzugsweise elektrischen bauteilen | |
| DE110544C (de) | ||
| DE530645C (de) | Kratzensetzmaschine fuer Herstellung von Kardengarnituren | |
| DE38766C (de) | Maschine zur Herstellung von Cigaretten mit nicht geklebten Papierhülsen | |
| DE577555C (de) | Verfahren zum maschinellen Herstellen von einer zugleich als Isolation dienenden und an den Boeden und den Halsstirnflaechen engmaschig und auf den dazwischenliegenden Strecken weitmaschig auszufuehrenden Umflechtung bei Kohlepuppen galvanischer Elemente | |
| DE562205C (de) | Maschine zum selbsttaetigen Anbringen der verschiedenen Elektroden an den Halterungs- und Zufuehrungsdraehten von Audionfuessen | |
| DE71283C (de) | Vorrichtung zum Zuführen der Wickel für Cigarrenwickelmaschinen | |
| DE52925C (de) | Cigarrenwickelmaschine | |
| DE436508C (de) | Maschine zur Herstellung von Drahtgeflechten verschiedener Art | |
| DE102005058054B4 (de) | Verpackungsmaschine | |
| DE293331C (de) | ||
| DE199424C (de) |