DE54506C - Geschwindigkeitsregulator für Kraftmaschinen - Google Patents
Geschwindigkeitsregulator für KraftmaschinenInfo
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- DE54506C DE54506C DENDAT54506D DE54506DA DE54506C DE 54506 C DE54506 C DE 54506C DE NDAT54506 D DENDAT54506 D DE NDAT54506D DE 54506D A DE54506D A DE 54506DA DE 54506 C DE54506 C DE 54506C
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- Germany
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Regulator arbeitet in der Weise, dafs er die Geschwindigkeit durch ein an einer Seite
" mit Belastungsgewicht versehenes Hebelwerk, welches durch zwei verschieden gespannte
Federn im Ruhepunkt in einer bestimmten Gleichgewichtsstellung gehalten und von einem
hin- und hergehenden Theil der Maschine nach aufwärts gehoben wird, beim Niedergang nach
unten jedoch frei ausschlagen kann, dadurch regelt, dafs er periodisch das Regulirventil in
oder aufser Thätigkeit setzt.
Fig. ι stellt die Gleichgewichtsstellung des Hebelwerkes im Ruhepunkt dar.
In Fig. ι und 2 ist α ein auf- und abwärts
gehender Theil einer Maschine. Beim Niedergange drückt-α, bei normaler Tourenzahl der
Maschine, auf die Erhöhung des Hebels b und öffnet dadurch das Einlafsventil g. Beim
Aufwärtsgehen stöfst α gegen das mit Belastungsgewicht f versehene Ende des Hebels c
und hebt denselben bis in die punktirte Stellung Hi, Fig. i, gleichzeitig die Feder e anspannend.
Bewegt sich nun der Hebel c, veranlafst durch Belastungsgewicht f und Feder e,
nach abwärts, so schlägt das Hebelwerk nach unten über die Gleichgewichtsstellung hinaus,
und zwar bis in die punktirte Sellung k k k. Hierdurch spannt sich jedoch die Feder d, und
zieht dieselbe in einer bestimmten Zeit das Hebelwerk b und c in die in Fig. 1 dargestellte
Gleichgewichtsstellung zurück. Diese genaue Zeitdauer, welche nothwendig ist, das
Hebelwerk in seine Gleichgewichtsstellung zurückzubringen, wird zum Regeln der Geschwindigkeit
der Maschine benutzt. Sobald die Maschine ihre bestimmte Tourenzahl überschreitet,
erreicht das Hebelwerk von der Stellung k k k aus nicht mehr seine Gleichgewichtsstellung und stöfst α infolge dessen an der
Erhöhung des Hebels b vorbei, wodurch das Einlafs- bezw. Regulirventil geschlossen bleibt.
Dies geschieht so lange, bis die eingestellte Normaltourenzahl wieder' erreicht ist.
Wie in Fig. 1 ersichtlich, ist Hebel c an seinen beiden gegenüberstehenden Enden mit
verschiedenen Löchern zum Einhaken der Federn d und e versehen. Diese Einrichtung
dient zur beliebigen Verstellung der Tourenzahl der Maschine. Beabsichtigt man, die
Maschine eine niedrigere Tourenzahl, als die in Fig. ι eingestellte machen zu lassen, so
werden die Federn d und e in die mit den gewünschten Zahlen versehenen Löcher eingehakt.
Hierdurch übt das Belastungsgewicht f auf Feder d einen gröfseren Druck aus und
mufs infolge dessen die Spannung der Feder e so weit nachgelassen werden, dafs im Ruhepunkt
des Hebelwerkes die Gleichgewichtsstellung Fig. ι erreicht wird. Da nun Belastungsgewicht f einen gröfseren Druck auf Feder d
ausübt, wird dasselbe beim Arbeiten des Regulators nach unten auch einen weiteren Ausschlag
als die in Fig. 1 punktirte Stellung k k k machen und infolge dessen auch eine längere
Zeitdauer vergehen, ehe Feder d das Hebelwerk in seine Gleichgewichtsstellung zurückgezogen
hat. Die Tourenzahl wird also vermindert. Werden die Federn d und e mehr
nach aufsen in die betreffenden Löcher eingehakt, erhöht sich die Tourenzahl der Maschine.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Regulator für Kraftmaschinen, der die Geschwindigkeit durch einen an einer Seite mit Belastungsgewicht f versehenen Hebel c, welcher im Ruhepunkt durch gespannte Federn d und e in einer bestimmten Gleichgewichtsstellung Fig. ι gehalten und von einem hin- "und hergehenden Theil α der Maschine nach aufwärts gehoben wird, beim Niedergange nach unten jedoch frei ausschlagen kann, in Verbindung mit einem mit Erhöhung versehenen Hebel b dadurch regelt, dafs die sich stets gleichbleibende Zeitdauer, welche Feder d beansprucht, um das Hebelwerk b c aus dem tiefsten Ausschlage k k k in seine Gleichgewichtsstellung zurückzubringen, dazu benutzt wird, dafs α entweder auf die Erhöhung des Hebels b aufstöfst und so das Regulirventil g öffnet oder an der Erhöhung vorbeischlägt und das Regulirventil geschlossen bleibt.
Zum beliebigen Verstellen der Tourenzahl die Anbringung der verschiedenen Löcher im Hebel c zum Einhaken der Federn d und e.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54506C true DE54506C (de) |
Family
ID=329095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54506D Expired - Lifetime DE54506C (de) | Geschwindigkeitsregulator für Kraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54506C (de) |
-
0
- DE DENDAT54506D patent/DE54506C/de not_active Expired - Lifetime
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