DE54500C - Elektrische Ausrücke-Vorrichtung für Spulmaschinen - Google Patents
Elektrische Ausrücke-Vorrichtung für SpulmaschinenInfo
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- DE54500C DE54500C DENDAT54500D DE54500DA DE54500C DE 54500 C DE54500 C DE 54500C DE NDAT54500 D DENDAT54500 D DE NDAT54500D DE 54500D A DE54500D A DE 54500DA DE 54500 C DE54500 C DE 54500C
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- electric release
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- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
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- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H63/00—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
- B65H63/02—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
- B65H63/024—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials
- B65H63/036—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials characterised by the combination of the detecting or sensing elements with other devices, e.g. stopping devices for material advancing or winding mechanism
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Quality & Reliability (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. April 1890 ab.
Für sehr feine Fäden ist die mechanische Auslösung nicht durchführbar, weil die Fäden
zu sehr gedehnt werden; auch geschieht die Auslösung nicht schnell genug, so dafs, wenn
mehrere Fäden duplirt werden, die Stelle, wo ein Faden fehlt, bereits auf die Spindel gewunden
ist, bevor die Ausrückung erfolgt, was zu Materialverlusten führt, die besonders bei
Seide jährlich einen nicht unbedeutenden Geldbetrag repräsentiren.
Ich habe es mir daher zur Aufgabe gemacht, eine elektrische Ausrückung für die Spulmaschinen
zu beschaffen. Damit jedoch hierbei die Stromquelle nicht uhnöthigerweise in Anspruch genommen wird, auch bei etwa kurz
darauf erfolgendem Fadenbruch der volle Strom nur auf einen Magneten zu wirken hat, ist die
Einrichtung getroffen, dafs der Strom jedesmal sofort, nachdem er die beabsichtigte Wirkung
gethan, wieder unterbrochen wird.
Fig. ι zeigt die Maschine von' vorn,
Fig. 2 von der Seite gesehen.
Fig. 3 und 4 zeigen in gröfserem Mafsstabe die Einrichtung des Ausrückhebels in Seiten-
und Vorderansicht.
Fig. 5, 6, 7 und. 8 stellen die Contactvorrichtung in der Vorder- bezw. Seitenansicht
in verschiedenen Stellungen dar.
An dem hölzernen Querbaum α sind die durch den positiven Poldraht d verbundenen
Federn bx b'2 b3 b* . . . in solcher Anzahl, als
Fadenführer cl c2 c3 ^ . . . nöthig sind, angebracht,
welche von den excentiischen Naben Ti1U2H3 w4 so lange von dem mit den Windungen
der Elektromagnete m (wovon für jeden Ausrückhebel einer vorhanden ist und
die sämmtlich mit dem negativen Poldraht in Verbindung stehen) verbundenen Metallwinkel g
entfernt gehalten werden (Fig. 6), als der betreffende Faden f noch ganz ist.
Der Ausrückhebel h, der, wenn er sich selbst überlassen ist, infolge der Belastung durch Gewicht
i die Spindel s so hoch hebt, dafs die Frictionsscheiben S s1 sich nicht mehr berühren,
wird durch die an ihm befestigte Nasenfeder p, welche mit ihrer Nase unter die
vordere Kante des Lagerbockes k greift (Fig. 4 und 4a), daran verhindert, dem Druck des
Gewichtes i zu folgen.
Ein zweiter, um χ drehbarer Hebel I trägt
an dem kurzen Ende den Anker des Elektromagneten m, Fig. 2, und greift mit seinem
anderen Ende Z1 zwischen die Führungslappen 0
des Lagerbockes k und die Nase der Feder p, so dafs letztere, sobald der Elektromagnet m
anzieht, von der Kante des Lagerbockes k abgedrängt wird, wodurch die Ausrückung durch
das Gewicht i erfolgt.
Wenn einer der Fäden f reifst, fällt der betreffende Fadenführer nieder (Fig. 7) und die
Feder berührt den Winkel g, wodurch der positive Poldraht mit der Windung des Elektromagneten
m in leitende Verbindung kommt, somit der Stromkreis geschlossen ist und der
Elektromagnet seinen Anker anzieht.
In der Nähe des Gewichtes i ist an dem Ausrückhebel ein Drahtzug \ befestigt, welcher
nach dem um y drehbaren Hebel r führt und vermittelt, dafs derselbe beim Ausrücken in
eine solche Stellung gelangt, dafs er diejenige von den über ihm liegenden Federn b1 b2
b3 ί>4 . . ., welche vorher Contact gegeben
hatte, wieder abdrängt und den Strom unterbricht (Fig. 8).
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine elektrische Auslösung bei Fadenbruch für Spulmaschinen zum Dupliren feiner Seidenfäden, bei welcher die von den niederfallenden Fadenführern in die Contactstellung gebrachten Federn (bl έ>2 b3 b* . . .) von dem dadurch ausgelösten Ausrückhebel (h) wieder aufser Contact gebracht werden, um die Stromquelle nicht unnöthigerweise in Anspruch zu nehmen und bei etwa kurz darauf eintretenden Fadenbrüchen wieder den vollen Strom zur Verfügung zu haben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54500C true DE54500C (de) |
Family
ID=329090
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54500D Expired - Lifetime DE54500C (de) | Elektrische Ausrücke-Vorrichtung für Spulmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54500C (de) |
-
0
- DE DENDAT54500D patent/DE54500C/de not_active Expired - Lifetime
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