DE544945C - Verfahren zur kontinuierlichen Fertigstellung von Bildern auf Filmen, deren Lichtempfindlichkeit auf der Anwesenheit von Diazoverhindungen beruht - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen Fertigstellung von Bildern auf Filmen, deren Lichtempfindlichkeit auf der Anwesenheit von Diazoverhindungen beruhtInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C5/00—Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
- G03C5/18—Diazo-type processes, e.g. thermal development, or agents therefor
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
- Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM
23. FEBRUAR 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 544945 KLASSE 57 b GRUPPE
Es ist bekannt, daß man mittels Diazoj verbindungen u. a. auch lichtempfindliche
Filme herstellen kann. Die lichtempfindliche Schicht der Filme kann aus der Diazoverbindung
allein bestehen, sie wird dann nach der Belichtung mittels einer Lösung eines. Alkalis
und einer Azokomponente entwickelt. Der lichtempfindliche Film kann aber auch außer
der Diazoverbindung noch eine Azokomponente enthalten. Er wird dann nach der Belichtung
mit HiHe eines Alkalis entwickelt, wobei man im allgemeinen dem Trockenentwicklungsverfahren
mittels gasförmiger Alkalien den Vorzug gibt. Außer anderen in der Diazotypie üblichen Zusätzen, wie Säuren,
Stabilisatoren usw., kann der Film auch Salze enthalten, die in Kombination mit den entstehenden
Farbstoffen besonders schöne Töne dadurch, daß eine Lackbildung eintritt oder
ao eine besonders günstige Teilchengröße des
Farbstoffes erzielt wird, ergeben. Der endgültige Ton stellt sich nach der Entwicklung
nur selten sofort ein, in der Regel erstreckt sich dieser Vorgang über einen längeren
Zeitraum.
Nach dem Patent 462 399 und dem Patent 466 111 werden derartige mittels Ammoniaks
entwickelte Bilder auf Papieren und Filmen durch eine Nachbehandlung mit geringen
Mengen Feuchtigkeit getont.
Es wurde nun gefunden, daß eine hohe Produktion an Film möglich ist, wenn man
die Nachbehandlung der entwickelten Filme unter energischen Bedingungen vornimmt,
indem man z. B. die Filme nach beendeter Entwicklung einer Behandlung mit Wasserdampf
bei höheren Temperaturen unterwirft. Vorzugsweise arbeitet man mit gesättigtem Dampf, d.h. in der Nähe des Siedepunktes
des Wassers. Bei erhöhtem oder erniedrigtem Druck kann man die angewendeten Temperaturen
entsprechend variieren. Dem Wasserdampf können Gase und Dämpfe anderer Verbindungen, wie z. B. Essigsäuredampf usw.,
beigemischt sein, wodurch der Prozeß eine weitere Beschleunigung erfahren kann.
Auf diese Weise gelingt es, die Schnelligkeit dieser Nachbehandlung dem Tempo der
Entwicklung anzupassen. Das Verfahren gibt infolgedessen die Möglichkeit, den Dämpfprozeß
bei Verwendung einer geeigneten Apparatur mit dem Entwicklungsprozeß unmittelbar
zu kombinieren, so daß eine vollkommen kontinuierliche Fertigstellung der Filme möglich ist.
Für die Ausführung des neuen Verfahrens hat sich beispielsweise eine Dämpfapparatur,
bestehend aus einem an sich bekannten heizbaren Doppelmantelrohr, in dem
der Film nach dem Gcgenstromprinzip mit
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dr. Maximilian Paul Schmidt, Dr. Wilhelm Krieger und Dr. Walther Spielschka
in Wiesbaden-Biebrich.
Wasserdampf bei höherer Temperatur behandelt wird, als brauchbar erwiesen. Der
dem Film entgegenströmende Dampf hat die Aufgabe, den Film von überschüssigem Ammoniak
zu befreien und gleichzeitig den gewünschten endgültigen Ton in kürzester Zeit zu erzielen. Diese Dämpfapparatur kann vorteilhaft
mit einer Entwicklungsapparatur kombiniert werden, in der der Film gegebenen-. falls bei höherer Temperatur und Feuchtigkeit
mittels Ammoniaks entwickelt wird.
Claims (1)
- Patentanspruch :Verfahren zur kontinuierlichen Fertigstellung von Bildern auf Filmen, deren Lichtempfindlichkeit auf der Anwesenheit von Diazoverbindungen beruht, dadurch gekennzeichnet, daß die Filme — gegebenenfalls unmittelbar — nach Hervorrufung der Bilder einer Behandlung mit Wasserdampf bei höherer Temperatur ausgesetzt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE544945T | 1930-05-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544945C true DE544945C (de) | 1932-02-23 |
Family
ID=34427969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930544945D Expired DE544945C (de) | 1930-05-29 | 1930-05-29 | Verfahren zur kontinuierlichen Fertigstellung von Bildern auf Filmen, deren Lichtempfindlichkeit auf der Anwesenheit von Diazoverhindungen beruht |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1906240A (de) |
| DE (1) | DE544945C (de) |
| FR (1) | FR717849A (de) |
| GB (1) | GB364989A (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| BE468903A (de) * | 1945-08-18 | |||
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-
1930
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-
1931
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB364989A (en) | 1932-01-14 |
| FR717849A (fr) | 1932-01-14 |
| US1906240A (en) | 1933-05-02 |
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