DE544945C - Verfahren zur kontinuierlichen Fertigstellung von Bildern auf Filmen, deren Lichtempfindlichkeit auf der Anwesenheit von Diazoverhindungen beruht - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Fertigstellung von Bildern auf Filmen, deren Lichtempfindlichkeit auf der Anwesenheit von Diazoverhindungen beruht

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DE544945C
DE544945C DE1930544945D DE544945DD DE544945C DE 544945 C DE544945 C DE 544945C DE 1930544945 D DE1930544945 D DE 1930544945D DE 544945D D DE544945D D DE 544945DD DE 544945 C DE544945 C DE 544945C
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DE
Germany
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diazo compounds
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films whose
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Expired
Application number
DE1930544945D
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English (en)
Inventor
Dr Wilhelm Krieger
Dr Maximilian Paul Schmidt
Dr Walther Spietschka
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Kalle GmbH and Co KG
Original Assignee
Kalle GmbH and Co KG
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/18Diazo-type processes, e.g. thermal development, or agents therefor

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 23. FEBRUAR 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 544945 KLASSE 57 b GRUPPE
KaIIe & Co. Akt-Ges. in Wiesbaden-Biebrich*) Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1930 ab
Es ist bekannt, daß man mittels Diazoj verbindungen u. a. auch lichtempfindliche Filme herstellen kann. Die lichtempfindliche Schicht der Filme kann aus der Diazoverbindung allein bestehen, sie wird dann nach der Belichtung mittels einer Lösung eines. Alkalis und einer Azokomponente entwickelt. Der lichtempfindliche Film kann aber auch außer der Diazoverbindung noch eine Azokomponente enthalten. Er wird dann nach der Belichtung mit HiHe eines Alkalis entwickelt, wobei man im allgemeinen dem Trockenentwicklungsverfahren mittels gasförmiger Alkalien den Vorzug gibt. Außer anderen in der Diazotypie üblichen Zusätzen, wie Säuren, Stabilisatoren usw., kann der Film auch Salze enthalten, die in Kombination mit den entstehenden Farbstoffen besonders schöne Töne dadurch, daß eine Lackbildung eintritt oder
ao eine besonders günstige Teilchengröße des Farbstoffes erzielt wird, ergeben. Der endgültige Ton stellt sich nach der Entwicklung nur selten sofort ein, in der Regel erstreckt sich dieser Vorgang über einen längeren Zeitraum.
Nach dem Patent 462 399 und dem Patent 466 111 werden derartige mittels Ammoniaks entwickelte Bilder auf Papieren und Filmen durch eine Nachbehandlung mit geringen Mengen Feuchtigkeit getont.
Es wurde nun gefunden, daß eine hohe Produktion an Film möglich ist, wenn man die Nachbehandlung der entwickelten Filme unter energischen Bedingungen vornimmt, indem man z. B. die Filme nach beendeter Entwicklung einer Behandlung mit Wasserdampf bei höheren Temperaturen unterwirft. Vorzugsweise arbeitet man mit gesättigtem Dampf, d.h. in der Nähe des Siedepunktes des Wassers. Bei erhöhtem oder erniedrigtem Druck kann man die angewendeten Temperaturen entsprechend variieren. Dem Wasserdampf können Gase und Dämpfe anderer Verbindungen, wie z. B. Essigsäuredampf usw., beigemischt sein, wodurch der Prozeß eine weitere Beschleunigung erfahren kann.
Auf diese Weise gelingt es, die Schnelligkeit dieser Nachbehandlung dem Tempo der Entwicklung anzupassen. Das Verfahren gibt infolgedessen die Möglichkeit, den Dämpfprozeß bei Verwendung einer geeigneten Apparatur mit dem Entwicklungsprozeß unmittelbar zu kombinieren, so daß eine vollkommen kontinuierliche Fertigstellung der Filme möglich ist.
Für die Ausführung des neuen Verfahrens hat sich beispielsweise eine Dämpfapparatur, bestehend aus einem an sich bekannten heizbaren Doppelmantelrohr, in dem der Film nach dem Gcgenstromprinzip mit
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dr. Maximilian Paul Schmidt, Dr. Wilhelm Krieger und Dr. Walther Spielschka
in Wiesbaden-Biebrich.
Wasserdampf bei höherer Temperatur behandelt wird, als brauchbar erwiesen. Der dem Film entgegenströmende Dampf hat die Aufgabe, den Film von überschüssigem Ammoniak zu befreien und gleichzeitig den gewünschten endgültigen Ton in kürzester Zeit zu erzielen. Diese Dämpfapparatur kann vorteilhaft mit einer Entwicklungsapparatur kombiniert werden, in der der Film gegebenen-. falls bei höherer Temperatur und Feuchtigkeit mittels Ammoniaks entwickelt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Verfahren zur kontinuierlichen Fertigstellung von Bildern auf Filmen, deren Lichtempfindlichkeit auf der Anwesenheit von Diazoverbindungen beruht, dadurch gekennzeichnet, daß die Filme — gegebenenfalls unmittelbar — nach Hervorrufung der Bilder einer Behandlung mit Wasserdampf bei höherer Temperatur ausgesetzt werden.
DE1930544945D 1930-05-29 1930-05-29 Verfahren zur kontinuierlichen Fertigstellung von Bildern auf Filmen, deren Lichtempfindlichkeit auf der Anwesenheit von Diazoverhindungen beruht Expired DE544945C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE873041C (de) * 1938-03-23 1953-04-09 Renker Belipa G M B H Verfahren zur Halbtrockenentwicklung von Zweikomponenten-Diazotypieschichten
BE468903A (de) * 1945-08-18
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FR717849A (fr) 1932-01-14
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