DE544653C - Lichtsetzmaschine, bei welcher die optische Achse der Projektionslichtbahn zwischen den Druckzeichenschablonen und der Setzflaeche aus der Geraden abgelenkt wird und die Druckzeichenschablonen im Umkreise um ein gemeinsames Objektiv ortsfest angeordnet sind - Google Patents
Lichtsetzmaschine, bei welcher die optische Achse der Projektionslichtbahn zwischen den Druckzeichenschablonen und der Setzflaeche aus der Geraden abgelenkt wird und die Druckzeichenschablonen im Umkreise um ein gemeinsames Objektiv ortsfest angeordnet sindInfo
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- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B17/00—Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography
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Description
- Lichtsetzmaschine, bei welcher die optische Achse der Projektionslichtbahn zwischen den Druckzeichenschablonen und der Setzfläche aus der Geraden abgelenkt wird und die Druckzeichenschablonen im Umkreise um ein gemeinsames Objektiv ortsfest angeordnet sind Die Erfindung betrifft Lichtsetzmaschinen, bei welchen die optische Achse der Projektionslichtbahn zwischen den Druckzeichenschablonen und der Setzfläche aus der Geraden abgelenkt wird, und bezweckt die zu dem Lichtsetzen mechanisch zü verrichtenden Bewegungen ohne Vermehrung der Lichtablenkungsmittel einzuschränken.
- Es ist bereits bekannt, bei Lichtsetzmaschinen ein für alle Zeichen ,gemeinsames Objektiv und ein ebensolches Lichta#blenkungsmittel zu verwenden und die Druckzeichenschablonen im Umkreise um dieselbe an.zuor.dnen. Solche Maschinen haben-den Nachteil, daß das Lichtablenkungsmittel im Verhältnis zu den Druckzeichenschablonen jedesmal eine oder mehrere Einstellungsbewegungen zu vollführen hat, um das Projektionsbild der jeweils gewählten Druckzeichenschablone erst in die ständige photographische Aufnahmestelle der Setzfläche einbringen zu können. Es sind zwar Lichtsetzmaschinen bekannt, welche von derartigen Einstellungsbewegungen frei sind, dieselben sind wieder mit dem Nachteil behaftet, daß hinter einer jeden Druckzeichenschablone je ein Sonderobjektiv und je ein besonderes Lichtablenkungsmittel zu verwenden ist. Die Erfindung soll den Vorteil der ersteren Maschinenart, nämlich die Verwendung eines einzigen Objektivs .und eines ein-' zigen Lichtablenkungsmittels, mit der Bewegungslosigkeit der zweiten Art ohne die Nachteile der beiden vereinigen.
- Die Zeichnungen zeigen ,z#,vei Ausführungsbeispiele der Lichtsetzmaschine gemäß der Erfindung in schematischen Querschnitten.
- Nach Abb. i befinden sich die Druckzeichenschablonen i stellungsrichtig in mehreren Gürteln an der durchsichtigen Glastrommel 2 imUmkreise um das mittlereLichtablenkungsmittel 3 und sollen von .der in einer Umhüllung q. untergebrachten Ringlampe 5 aus einzeln durchleuchtet werden. Zu j eder Druckzeichenschablone gehört eine Einzelblende 6, und diese werden nacheinander mit Hilfe einer üblichen, zeichnerisch .daher gar nicht dargestellten I'laviatur wahlweise betätigt. Bei geöffneter Blende 6 wird allein die betreffende Druckzeichenschablone i durchleuchtet, und das mit strichpunktierter Linie angedeutete Lichtstrahlenbündel wird von der kegelmantelartigen Spiegelfläche 3 gegen das mit der letzteren gleichachsig angeordnete photographische Objektiv 7 abgelenkt. Das im Gestell 8 bis i i ortsfest angebrachte Lichtablenkungsmittel 3 setzt sich aus ebensoviel Pyramidenseiten zusammen, wieviel Druckzeichenschablonen i sich im Umkreise eines Trommelgürtels befinden. Das Bild eines jeden Druckzeichens wird somit bei ruhender Trommel e und bei ruhendem Pyramidenspiegel 3 stets auf die ständige Ex- Positionsstelle r2 der lichtempfindlichen Unterlage 13 projiziert.
- Das Objektiv 7 ist korrektionsfähig, die Druckzeichenschablonen i sind verhältnismäßig winzig und lassen sich von vergrößerten Vorbildern aus der Richtung der Setzfläche 13 aus durch das Objelhiv 7. und den Spiegel 3 hindurch zurück auf den vorher lichtempfindlich gemachten Trommelmantel photographieren. Aus all dem soll sich eine Genauigkeit der beschriebenen Projektion ergeben.
- DieTromme12 läßt sich mit HilfederimUntergestell 8 geführten Bolzen 1q. längs des Objektivrohres 15 und der Blendenwand 16 der Höhe nach verstellen, damit die zusammengehörigen Druckzeichenschablonen r vor denn Spiegel 3 gruppenweise, d. h. trommelgürtelweise, abwechseln können.
- Abb. 2 zeigt eine Glasscheibe 17 als Trägerin des Kranzes von Druckzeichenschablonen r. Jede Schablone r hat ihre Einzellampe 18, welche voneinander lichtdicht abgesperrt und nacheinander zum Aufleuchten gebracht werden. Das Strahlenbündel wird auf den Lichtablenkungskegel r9 gerichtet, von wo aus der weitere Teil der Projektion auf der oben bereits beschriebenen Weise erfolgt.
- Die mechanisch zu verrichtenden Bewegungen des Lichtsetzens erschöpfen sich bei der Maschine nach Abb. r in der .bloßen wahlweisen Aufmachung der Blenden 6, bei der nach Abb. 2 aber in der bloßen nacheinanderfolgenden Einschaltung der Lampen 18, was nebst der Vorschaltung der lichtempfindlichen Unterlage 13 auch bei den erwähnten bekannten Lichtsetzmaschinen ebenfalls unumgänglich notwendig ist. Für:die einzeleinstellungslos fortlaufenden Einzelexpositionen der nacheinanderfolgenden Druckzeichen genügt bei beiden Ausführungsformen gemäß der Erfindung ein einziges, ruhendes gemeinsames Objektiv 7 und ein ebensolches Lichtablenkungsmittel 3 bzw. r9 in- einer Einstellung, die für sämtliche ruhende Druckzeichenschablonen die gleiche und optisch die günstigste sein soll.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE r. Lichtsetzmaschine, bei welcher die optische Achse der Projektionslichbbahn zwischen den Druckzeichenschablonen und der Setzfläche aus der Geraden abgelenkt wird und die Druckzeic'lienscliablonen im Umkreise um ein gemeinsames Objektiv ortsfest angeordnet sind, gekennzeichnet durch ein ortsfest angebrachtes Lichtablenkungsmittel (3, 119) von kegelmantelartiger Lichtablenkungsfläche. z. Lichtsetzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der-Lichtquelle und den einzelnen Druckzeichenschablonen (r) je eine Einzelblende (6) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE544653T | 1930-03-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544653C true DE544653C (de) | 1932-02-20 |
Family
ID=6560491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930544653D Expired DE544653C (de) | 1930-03-01 | 1930-03-01 | Lichtsetzmaschine, bei welcher die optische Achse der Projektionslichtbahn zwischen den Druckzeichenschablonen und der Setzflaeche aus der Geraden abgelenkt wird und die Druckzeichenschablonen im Umkreise um ein gemeinsames Objektiv ortsfest angeordnet sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544653C (de) |
-
1930
- 1930-03-01 DE DE1930544653D patent/DE544653C/de not_active Expired
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