DE439370C - Vorrichtung zur Herstellung plastisch wirkender Bilder - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung plastisch wirkender BilderInfo
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- DE439370C DE439370C DESCH76251D DESC076251D DE439370C DE 439370 C DE439370 C DE 439370C DE SCH76251 D DESCH76251 D DE SCH76251D DE SC076251 D DESC076251 D DE SC076251D DE 439370 C DE439370 C DE 439370C
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- 239000000758 substrate Substances 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B35/00—Stereoscopic photography
- G03B35/08—Stereoscopic photography by simultaneous recording
- G03B35/10—Stereoscopic photography by simultaneous recording having single camera with stereoscopic-base-defining system
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH .
AUSGEGEBEN AM
8. JANUAR 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 439370 KLASSE 57a GRUPPE
(Sch 76251 IX\57a)
Rudolf Schade in Berlin.
Vorrichtung zur Herstellung plastisch wirkender Bilder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1925 ab.
Es sind Vorrichtungen zur Herstellung plastisch wirkender Aufnahmen durch Übereinanderlagerung
zweier im Augenabstande aufgenommener Bilder mit Hilfe von Prismen und Spiegeln bekannt. Bei diesen sind die
beiden Objektive und die Prismen gemeinsam gegenüber dem lichtempfindlichen Schichtträger
einstellbar.
Geringfügige Änderungen in der Entfernung des. aufzunehmenden Gegenstandes
rufen bei dieser Anbringung der Objektive und Prismen eine Verschiebung der beiden
übereinandergelagerten Bilder hervor, die ohne Sichtbarmachung des Bildes auf einer
Mattscheibe und Neueinstellung nicht auszugleichen ist. Um diesen Ausgleich zu vermeiden,
sind nach der Erfindung die beiden Objektive gegenüber ortsfest zum lichtempfindlichen
Schichtträger angebrachten Prismen oder Spiegeln einstellbar. Hierdurch wird erreicht, daß auch bei wechselnder
Entfernung des aufzunehmenden Gegenstandes trotz Verschiebung der Objektive die beiden Bilder genau übereinander zu
liegen kommen.
Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt. Zwei
gleiche, im Augenabstand zueinander befestigte Objektive α, α' sind gegenüber Prismen
b, V oder Spiegeln d, e, d', e' einstellbar angebracht. Die symmetrischen Prismen b, b'
ao oder die in der Zeichnung in strichpunktierten Linien dargestellten Spiegel d, e, d', e' oder
Spiegelprismen, welche im folgenden bei b, V sinngemäß miterwähnt gedacht werden
können, stehen in festem Abstande zueinander und zu einem lichtempfindlichen Schichtträger
c. Die Objektive (Z, a' lassen sich mittels
einer Führung parallel zu b und V verschieben. Die von dem aufzunehmenden
Gegenstande kommenden Strahlen gehen durch die Objektive α, α', werden durch die
Prismen b, b' gebrochen und im Bildabstande von dem Schichtträger c aufgefangen. Die
Objektive a, a' sind gegenüber den Prismen b, V so ausgerichtet, daß ihre mittleren
Achsen sich in einem Punkte auf dem lichtempfindlichen Schichtträger c vereinigen, und
daß die zu den Achsen senkrechten Ebenen von a-a', b-V und c zueinander parallel bleiben,
auch wenn die Objektivem, a' in ihre
punktierte Stellung verschoben werden. Durch die Verschiebung der Objektive wird die
nach dem Abstande des aufzunehmenden Gegenstandes wechselnde Einstellebene auf
dem lichtempfindlichen Schichtträger c richtig eingestellt. Es ist ersichtlich, daß, solange
b und ¥ sowie c feststehen bleiben, bei dieser Verschiebung in denselben Achsen die
beiden Bilder in dem lichtempfindlichen Schichtträger c richtig aufeinanderfallen
müssen, da die Achsen der Objektive a, a' auch bei der Verschiebung unverändert an
derselben Stelle bleiben.
Besonders bei Kinoaufnahmen wechseln die
aufzunehmenden Gegenstände ihre Entfernung oft von 3 bis 15 m in der Richtung
der Objektive und dabei die Brennweiten bis zu 3 mm. Der Durchmesser der Blenden ist
hier kaum größer als 10 mm und entsprechend der Strahlenkegel. Die Bilder beider Objektive
sollen dauernd richtig aufeinanderfallen. Wenn bei obiger Beweglichkeit der aufzunehmenden
Gegenstände die Spiegel d, d', e, e' wegen des kleinsten Winkels, welchen die
Objektstrahlen bei ihrem Auf treffen in c zur
Normalen bilden, angewandt werden und auf 6 m Entfernung scharf eingestellt ist, so ergibt
sich bei unkorrigierter Optik nach der Vergrößerung -des Filmbildes auf das 300-fache
linear eine Verschiebung der Bilder an der seitlichen Perepherie bis zu 2 mm, was
aus der Entfernung des Beobachters bei diesem Bilde von 81 qm Größe kaum bemerkbar
oder wie eine absichtliche Abtönung des Bildes wirken wird.
Die in gleichem Abstand von den Achsen gehenden Strahlen bilden Kegel, deren
Schnitte durch die Bildebene c, weil abweichend von der Normalen, somit gleiche
Ellipsen sind, deren große Achse bis zu einigen Hundertstel Millimeter länger als die
kleine ist und in der Richtung der Verbindungslinie der Achsenmittelpunkte zwischen
den Objektiven a, a' liegt. Diese Abweichung ist kaum von Bedeutung, kann aber durch die
Prismen, Spiegel oder Spiegelprismen, welche 85 ' dann ähnlich wie beim Aplanatschleifen von
Linsen zu behandeln sind, ausgeglichen werden. Auch die sonst üblichen besonderen
Einrichtungen bei photographischen Kameras können auch hier vorgenommen werden, sofern
die Brennpunkte in der Bildebene c bleiben und die Bilder sich noch richtig decken.
Die Bildebene c kann eine matte Glasscheibe, eine lichtempfindliche Platte, ein Film oder
ein sonst lichtempfindlicher Schichtträger sein.
Durch die angeführte Ausbildung der Optik entsteht ein plastisch wirkendes Bild, das
auch auf einem gewöhnlichen Filmband in jedem kinematographischen Vorführungsapparat
verwendet werden kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur Herstellung plastisch ■ wirkender Bilder durch Übereinanderlagerung zweier in Augenabstand aufgenommener Bilder mit Hilfe von Prismen oder Spiegeln, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Objektive (a, a') gegenüber ortsfest zum lichtempfindlichen Schichtträger (c) angebrachten Prismen oder Spiegeln (b,br, d,d', e, e') einstellbar angebracht sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH76251D DE439370C (de) | 1925-12-02 | 1925-12-02 | Vorrichtung zur Herstellung plastisch wirkender Bilder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH76251D DE439370C (de) | 1925-12-02 | 1925-12-02 | Vorrichtung zur Herstellung plastisch wirkender Bilder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE439370C true DE439370C (de) | 1927-01-08 |
Family
ID=7441334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH76251D Expired DE439370C (de) | 1925-12-02 | 1925-12-02 | Vorrichtung zur Herstellung plastisch wirkender Bilder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE439370C (de) |
-
1925
- 1925-12-02 DE DESCH76251D patent/DE439370C/de not_active Expired
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